Ernährungsexperten gefragt... Stillstand seit 6 Monaten!!

Archiv des urbia-Forums Körper & Fitness.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Körper & Fitness

Sich in seinem Körper wohl zu fühlen und ihn schön zu finden, ist für fast jeden Menschen ein wichtiges Thema. Ob es um die richtige Diät und gemeinsames Abnehmen, Tattoos,  oder auch um Sport und Fitness geht, hier ist der richtige Platz dafür.

Beitrag von californiadreaming 17.04.11 - 11:26 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ihr habt mir hier schon ein paar Mal geholfen und jetzt bin ich mal wieder mit meinem Latein am Ende.

Aaalso, die Situation sieht so aus: Im Juli letzten Jahres habe ich angefangen, mich gesünder zu ernähren, und damit von 92 kg auf 79 kg abgenommen (bin 1,65 groß). Schon mal gut, am Ende hätte ich gerne so 60 - 65 kg.

So, jetzt das Problem: Die 79 kg hatte ich bereits im November letzten Jahres erreicht, und seitdem geht NICHTS MEHR!! Sprich: Ich habe seit 6 Monaten einen Stillstand!
Dabei habe ich das Programm tapfer durchgezogen, bin nicht wieder in alte Essmuster zurückgefallen... War zwischendurch so frustriert, dass ich immer weniger gegessen habe, habe das Abendessen ganz ausgelassen... brachte nix. Gewicht blieb immer schön zwischen 78 und 80 kg.

Was mach ich denn jetzt? Ich bin langsam echt gefrustet, ich bin seit einem halben Jahr so diszipliniert und es bringt NICHTS?!

Vielleicht habt ihr ein paar Tipps, wie ich weitermachen soll.


Ich schreibe mal auf, was ich so esse, damit ihr euch ein Bild machen könnt.

gegen 8 Uhr:
KAFFEE, Vollkornbrot mit Käse/Wurst/Marmelade, meistens 2 Scheiben
ODER Obst mit Naturjoghurt (z.B.: 1 Kiwi, 1 Mandarine, 1 Scheibe Ananas, 1 Apfel... also nicht entweder oder, sondern alles auf einmal, muss ja bis zum Mittag reichen... ist das zuviel Obst? Fruchtzucker? #kratz)

gegen 14 Uhr (ja, ist spät... geht leider nicht anders):
normale Mischkost, aber fettarm zubereitet, sehr viel Gemüse, nicht zu viele Kohlenhydrate... soviel, bis ich satt bin, ca. 2 mittelgroße Portionen

gegen 19 Uhr:
eiweißreiche Mahlzeit, nach Möglichkeit keine Kohlenhydrate. Aus Zeitmangel meistens Rohkost (Gurke, Tomate) mit Quarkdip, Käse, Ei...
Abends esse ich eher kleine Portionen, da ich dann wenig Hunger habe.
Manchmal fällt das Abendessen ganz aus, weil ich ab und zu von 16 - 22 Uhr arbeiten muss... habe dann allerdings auch keinen Hunger?! #kratz

Keine Zwischenmahlzeiten, kaum Süßes (steh ich nicht so drauf), selten mal Mittags ein Stück Schokolade, das reicht mir dann auch schon wieder.
Ich trinke 2 - 3 Liter Wasser und ungesüßten Tee am Tag, gehe 3x wöchentlich schwimmen, mache viele Wege zu Fuß und mit dem Fahrrad.
Etwa 1mal pro Woche mache ich einen Refeed-Tag, an dem ich esse, worauf ich Lust habe.

Neulich habe ich angefangen, 2-3x die Woche zusätzlich noch zu joggen, weil ich irgendwas gegen den Stillstand tun wollte... Nach 3 Wochen taten mit so die Kniegelenke weh, dass ich aufhören musste. Bin wohl noch zu schwer. (Am Gewicht hat sich in den 3 Wochen natürlich auch nichts verändert... Stillstand nach wie vor.)


Ich bin eigentlich der Meinung, dass meine Ernährungsweise sich ziemlich gut zum Abnehmen eignet, und bei den ersten 13 kg hats ja auch super geklappt. Und trotzdem geht seit einem halben Jahr nichts weiter!
Ich bin langsam echt demotiviert und weiß auch nicht, was ich ändern sollte. Weniger essen - brachte ja nichts.


Es wäre ganz toll, wenn jemand hilfreiche Tipps oder Ideen hat, bin für jeden Strohhalm dankbar, an den ich mich klammern kann. ;-)


°cd

Beitrag von zauberfee2206 17.04.11 - 11:59 Uhr

Vielleicht solltest du mal ne Woche normal essen und dann wieder anfangen. Meistens wird es dann wieder angekurbelt


____________________________

http://sabrinas-pfunde-purzeln.blogspot.com/

Beitrag von californiadreaming 17.04.11 - 12:11 Uhr

Hallo,

danke für die Antwort, aber das habe ich auch schon versucht... 3mal sogar seit Anfang dieses Jahres. Ergebnis war: Jedes Mal ca. ein Kilo mehr drauf am Ende der Woche, das ging dann innerhalb der nächsten Woche (in der ich dann wieder "reduziert" gegessen hab) auch wieder runter, aber das wars dann. War also wieder bei den verdammten 79 kg.

Ist zum Verrücktwerden... :-(


°cd

Beitrag von sunny_harz 17.04.11 - 12:53 Uhr

Hallo....

also, was mir einfallen würde: du ißt zuwenig und ings. zuviel Obst.

Versuch mal, mittags normal zu essen und auch abends eine richtige Mahlzeit einzuplanen. Gut, nicht Currywurst mit Pommes, obwohl sowas MAL auch drin sein sollte, aber nen richtiges Brot. Mittags brauchst du auch mehr Kohlenhydrate.

Du verkneifst dir ja alles....deswegen finde ich Weightwatchers gut. Da kann man sich viele "Extras" einplanen.

LG; Sunny

Beitrag von californiadreaming 17.04.11 - 13:07 Uhr

Hallo,

danke für deine Antwort, aber scheinbar ist mein Posting falsch rübergekommen...

Ich esse mittags doch normal? Gut, beim Kochen nehme ich z.B. Milch statt Sahne und Olivenöl statt Butter... aber das finde ich auch durchaus sinnvoll, zumal ich im Endeffekt bei den Gerichten keinen Unterschied schmecke.
Ich esse dann soviel, bis ich satt bin und achte nur darauf, dass ich z.B. bei Fleisch, Kartoffeln und Gemüse mehr Gemüse als Kartoffeln esse. Ganz ohne Kohlenhydrate gibt es mittags eigentlich nie etwas.

Pizza oder eben Currywurst mit Pommes gibt es auch MAL, aber das sehe ich schon eher als Ausnahme an. Was ich geschildert habe, war ein "alltäglicher" Essensplan. Und wie gesagt, an einem Tag in der Woche esse ich sowieso, was ich will, ohne auf Kohlenhydrate, Fett oder sonst irgendwas zu achten.

Ich habe nicht das Gefühl, dass ich mir irgendetwas verkneife... Süßes habe ich noch nie viel gegessen oder gemocht und alles, worauf ich Hunger habe, gibt es eben mittags. Meine Bratkartoffeln brate ich eben nicht mit Speck und viel Butter, sondern mit Zwiebeln und Olivenöl... schmeckt mir ebenso gut und liegt auch nicht so schwer im Magen.


°cd

Beitrag von ninnifee2000 17.04.11 - 15:47 Uhr

Meiner Meinung nach isst du nicht zuviel Obst. Dein Körper braucht diese Vitamine.

An deiner Stelle würde ich mich mal durchchecken lassen, besonders die Schilddrüse.

Beitrag von californiadreaming 17.04.11 - 18:44 Uhr

Hallo,

ja, vielleicht sollte ich das wirklich machen. Aber dass ich am Anfang gut abgenommen habe, spricht doch eigentlich dafür, dass mit der Schilddrüse alles in Ordnung ist, oder?
Macht das eigentlich der Hausarzt oder wo muss ich da hin? #kratz


°cd

Beitrag von pu-tschi 17.04.11 - 14:20 Uhr

Hey,

also ich bin geneigt, das ganz logisch zu betrachten:

Wenn medizinisch alles ok ist (also Schilddrüse etc.), Du genug trinkst, Dich genug bewegst und TROTZDEM nicht abnimmst, dann isst Du zu einfach zu viel.

Vielleicht berechnest Du Dir mal so grob Deinen Kcal- Verbrauch und schaust, ob du WIRKLICH weniger isst, als Du verbrauchst.

Dass Du gesund isst, heißt ja nicht, dass Deine kcal- Zufuhr auch gedrosselt ist (ich finde, mengenmäßig isst Du ziemlich normal)- und Du hast abgenommen, d.h., Dein Körper braucht jetzt auch weniger Nahrung zum Gewichthalten.

ICH würde mal ne Woche die kcal- Zufuhr deutlich reduzieren und gucken, was passiert.

Lg, P.
(die daran glaubt, dass meistens die einfachste Erklärung auch die richtige ist)

Beitrag von californiadreaming 17.04.11 - 18:42 Uhr

Hallo,

danke für deine Antwort.

Ich habe schon mal die Kalorienzufuhr deutlich reduziert, sogar für fast einen Monat. Das resultierte darin, dass ich nur noch Frühstück und etwas Mittagessen gegessen habe - faktisch gesehen viel zu wenig also. Auf der Waage tat sich nichts.
Eine Zwischenlösung gibt es nicht wirklich, ich esse wirklich nicht viel - ich wüsste nicht, was ich weglassen sollte. Mittags nur eine kleine Portion und abends wie bisher - auch probiert, half nicht.

Kalorientechnisch kann es einfach nicht sein, dass ich zu viel esse... Beim Frühstück komme ich auf 300 - 500 kcal, mein "Standardabendessen" (250g Magerquark mit Gurke, Tomate) hat nur 300 kcal... Mittags komme ich nur über 1000 kcal, wenn ich einen "Ausnahmetag" habe, normalerweise sind es aber deutlich weniger, da ich wie gesagt frisch, fettarm und gesund koche. Zwischenmahlzeiten und kalorienhaltige Getränke gibt es nicht, das macht also pro Tag maximal 1800 kcal.

Ich weiß nicht, wo ich da noch sparen soll...


°cd

Beitrag von carrie23 17.04.11 - 22:08 Uhr

Das hatte ich vor zwei Jahren der Grund war:
Schilddrüsenunterfunktion
PCO-kann zur Gewichtszunahme führen und dazu nicht Abnehmen zu können

Beitrag von californiadreaming 18.04.11 - 00:00 Uhr

Hallo,

würde das denn damit zusammenpassen, dass ich letztes Jahr schon 13 kg abnehmen konnte?

Bei wem lasse ich das testen, beim Hausarzt?

Danke,


°cd

Beitrag von coffeefreak 17.04.11 - 16:32 Uhr

Ich kann so verstehen, wie dich das nerven muss. hmm kennst du ebalance?
ist noch ne ganz gute seite, da kannst du dann wirklich so alles eintragen, was du gegessen hast und es rechnet dir die kalorien aus.
weil vielleicht isst du ja wirklich kalorienmässig zu viel.
auch wenn du eier isst, olivenöl statt butter verwendest, etc. kann man doch schnell auf ne beträchtliche menge kcal kommen ohne es zu merken. 1 EL olivenöl hat z.b. 150 kalorien. also 20 min joggen für nen löffel olivenöl....
(hab mir drum das öl fast gänzlich abgewöhnt)

also ja, auf jeden fall, die seite wäre: www.ebalance.ch
ist ne schweizer seite, aber echt noch gut. kannst so mitglied werden für 3 monate, 6 oder 12.

sonst, warst du schon mal bei ner ernährungsberaterin? vielleicht kann die dir ja helfen?

oft ist es auch so, dass man sich selbst viel zu stark unter druck setzt mit "ich muss abnehmen", "wieso nehm ich jetzt nicht ab" und so....
also iwann würd ich einfach die waage in die ecke schmeissen und mich normal ohne gross nachzudenken aber in gesunden mengen ernähren.

lg

Beitrag von californiadreaming 17.04.11 - 18:52 Uhr

Hallo,

danke für deine Antwort!

ebalance kenne ich nicht... sieht aber kostenpflichtig aus? Bin Studentin und habe daher ein sehr knappes Budget, von dem eigentlich nichts fürs Abnehmen draufgehen "darf"...
Ernährungsberaterin -> gleiches Problem...

Siehe meine Antwort an pu-tschi, da habe ich gerade erklärt, warum es eigentlich nicht sein kann, dass ich zuviel esse. Zu wenig käme da schon eher in Frage... aber sobald ich mal ein paar Tage etwas (!) mehr esse, habe ich auch gleich mehr auf der Waage. Es ist echt so frustrierend.

Ich bin auch kurz davor, die Waage in die Ecke zu schmeißen, aber es ärgert mich so und ich will eigentlich überhaupt nicht aufgeben. Ich bin so motiviert und habe auch echt gutes Durchhaltevermögen und viel Disziplin, und was hab ich davon? NICHTS :-[ weil mein verflixter Körper einfach nichts mehr hergibt.


°cd

Beitrag von mauseannie 17.04.11 - 22:12 Uhr

Mal ne ganz andere Idee:
Du sagst Du gehst schwimmen. Das ist schon mal sehr gut. Aber wie lange schwimmst Du denn 3x die Woche?
Und versuch doch mal, auch Muskeltraining einzubauen (natuerlich nicht zu viel, sollst ja nicht wie der Schwarzenegger aussehen, aber Muskeln fressen eben Fett und helfen beim Abnehmen).

Beitrag von californiadreaming 17.04.11 - 22:58 Uhr

Hallo,

ich schwimme 3x pro Woche je 60 Minuten, auch mal ein paar Minuten länger, wenn ich grad so "drin" bin.

Krafttraining - hab ich auch schon drüber nachgedacht, dass ich das mal anfangen sollte, da muss ich mal zusehen, dass ich das zeitlich noch unterbringe. Lust hätte ich schon.


°cd

Beitrag von mauseannie 17.04.11 - 23:01 Uhr

Naja, schlecht ist das nicht (zum Straffen vor allem), aber genug Bewegung zum Abnehmen ist das eher nicht.
Und ich denke auch, dass Du zu viel isst. Warum denn 2 Portionen mittags? Und warum so viel zum Fruehstueck?

Beitrag von californiadreaming 17.04.11 - 23:58 Uhr

Hm... Ich finde gar nicht, dass ich so viel zum Frühstück esse. 2 Scheiben Vollkornbrot? Ist das wirklich zuviel?.... zumal ich da nicht dick 60%-Käse oder Leberwurst draufpacke, sondern z.B. Putenaufschnitt oder anderen fettarmen Belag. Manchmal auch Marmelade... dünn, keine zentimeterdicke Schicht.
Und das Obst esse ich manchmal (ca. 2x die Woche) ANSTATT des Brotes, nicht zusätzlich ;-)
Mein Frühstück soll mich schließlich 6 Stunden satt halten, da komme ich mit einem Knäckebrot mit Gurke nicht aus...

Und 2 Portionen mittags esse ich, weil ich sonst nach 3 Stunden wieder Hunger habe. Meine Portionen sind auch keinesfalls riesig, sondern halt normalgroß. Und ich war immer der Meinung, dass man von frisch und fettarm zubereitetem, gesunden Essen mit viel Gemüse auch ruhig 2 Portionen essen kann.

Und in Anbetracht der Tatsache, dass mein Abendessen nur höchstens 250 kcal hat...befürchte ich auch eher, zu WENIG zu essen, wenn ich mittags nur eine Portion esse... Meine Kalorienzufuhr liegt ja so schon bei höchstens 1400 kcal pro Tag.

Und ich hab ja schon ein paar Mal versucht, weniger zu essen, einmal davon fast einen Monat lang: Mittagessen auf eine Portion reduziert - tat sich nichts. Irgendwann war ich so frustriert, dass ich das Abendessen auch noch weggelassen habe - kein Gramm weniger. Nach einem Monat hab ichs aufgegeben und wieder so gegessen wie davor.


°cd

Beitrag von mauseannie 18.04.11 - 00:05 Uhr

Ich finde zwei Scheiben Brot zum Fruehstueck ziemlich viel, ja.
Ich esse gar kein Fruehstueck. Und trotzdem nur eine Portion zum Mittag. Ich glaube nicht, dass Du nach einer normalen Portion zum Mittag nach 3 Stunden wieder Hunger hast. Dann verwechselst Du entweder Durst mit Hunger oder psychischen Hunger mit physischem Hunger.
Wenn ich mittags meine eine moderate Portion esse, komme ich bis 18 oder 19 Uhr locker hin. Ich glaube, Du denkst so sehr, dass Du Dich einschraenkst (was Du nicht wirklich tust), dass Dich der Gedanke hungrig macht. In Deinem Kopf ist das ne Diaet. Das Wort allein macht mich hungrig. Wenn Du verstehst, dass es eine voellig grosszuegige Ernaehrung ist, sollte sich das von allein bessern.

Beitrag von californiadreaming 18.04.11 - 09:38 Uhr

Okay, ich werd die Tipps mal beherzigen und schauen, ob es was bringt, danke.

Was mir nur Sorgen macht ist, dass ich ja so, wie ich jetzt esse, schon auf höchstens 1400 kcal pro Tag komme... mein Grundumsatz liegt aber bei 1700 oder so. Überall wird gepredigt, dass man nicht unter seinen Grundumsatz kommen darf, weil der Körper sonst alles einlagert, was er kriegen kann.
Wenn ich jetzt weniger morgens und mittags esse, dann bin ich vielleicht nur noch bei knapp 1000 kcal... kann man damit noch abnehmen oder schaltet der Körper dann völlig auf Sparflamme?

Aber mal ehrlich, wenn ich so essen würde, wie es empfohlen wird, also dass ich zwischen Grund- und Gesamtumsatz liege (also ca. 2000 kcal pro Tag), dann hätte ich innerhalb kurzer Zeit meine 13 verlorenen Kilos wieder drauf #kratz Ich wüsste auch überhaupt nicht, wo ich die 2000 kcal hernehmen sollte...


°cd

Beitrag von lene77 17.04.11 - 22:33 Uhr


Schon 2 Scheiben Brot sind m.E. zu viel wenn Du abnehmen möchtest. Vollkornbrot hat unglaublich viele Kalorien (im Schnitt so um die 120kcal, einige haben mehr, andere etwas weniger. Zum Vergleich, eine labbrige Scheibe Toastbrot hat fast 100kcal), dazu kommt dann vermutlich noch Streichfett (Butter, Margarine?!) und der Aufschnitt ...
Und der Kaffee ist ein ganz normaler oder so ein Cappu-Pulver (Krüger zb?!) Ich schätze Dein Frühstück auf über 300kcal, vielleicht liegt es sogar eher bei um die 400 .... Na ja ...

Und Joghurt mit sooo viel Obst? Ein Apfel hat durchschnittlich 70kcal. Wieviel Joghurt isst Du? und welche Fettstufe?
Der 0,1% Joghurt hat auf 100gr. um die 40kcal, ein kleiner Becher hat 150gr., dann ist man bei 60kcal.
Für das Obst würde ich so um die 250kcal veranschlagen, dazu noch der Joghurt mit auch noch mal 60kcal (wenn ich davon ausgehe das du 0,1 Joghurt isst)

Das sind zum Frühstück viele kcal ... ok, Du isst auch erst wieder gegen 14.00

Was sind für Dich "nicht viele" KH? Was sind für Dich 2 mittelgroße Portionen?

Und dann 1x pro Woche einen, wie Du es nennst Refeed Tag ...

Ich sag mal so: Kein Wunder das Du nicht abnimmst da Du Dich 6 Tage in der Woche "verhältnismäßig normal" ernährst und dann am 7. Tag richtig schlemmst. Weil Du meinst Du hast Dich total zurückgenommen die Woche über?
Nein, hast Du nicht ... glaub mir.

Du musst auch bedenken das mit geringerem Gewicht der Grundumsatz geringer wird. Du musst mit dem schwinden des Gewichts auch Deine kcal-Zufuhr dementsprechend anpassen.
Noch mit 13kilo mehr auf der Waage mag Dein Essverhalten zum Abnehmen gepaßt haben, nun sieht die Sache anders aus ...

Spar Dir den Schlemmertag 1x in der Woche ... und überhaupt, wieso so ein Refeed Tag? Für was? Fürs Gemüt? Weil Du so sehr verzichten musstest?
Wenn Du nicht wirklich was an Deiner Ernährung drehen willst dann wirst Du unglücklich wenn Du immer mal wieder einen Fresstag brauchst ...
Du solltest allgemein Deine Ernährung umstellen, dann brauchst Du so einen Tag doch auch gar nicht ... weil es dann gar keinen Verzicht gibt.

Auch bei einer Ernährungsumstellung ist mal FastFood oder Schokolade drin ...
Es kommt auf das Maß an, sprich, nicht jeden Monat 4x FastFood oder Tonnen von Schokolade ...

LG, Lena

Beitrag von californiadreaming 17.04.11 - 23:45 Uhr

Hallo,

danke für deine ausführliche Antwort! Auch wenn der sarkastische Ton mich ein klein wenig stört ("Weil Du so sehr verzichten musstest?", ...), finde ich es sehr nett, dass du dir die Mühe gemacht hast!
Ich "arbeite" die Fragen mal der Reihe nach ab ;-)

Ganz ohne Kohlenhydrate kann ich nicht leben... selbst wenn ich es jetzt für eine Abnahme eine Zeitlang durchziehen würde, für immer kann ich mir das absolut nicht vorstellen - hallo Jojo. Zumindest morgens brauche ich KH... sonst komme ich nicht aus dem Quark und mit mir ist den ganzen Tag nichts anzufangen.
Was würdest du zum Frühstück empfehlen?

Kaffee... ganz normalen Bohnenkaffee. Fertigprodukte (-> Krüger Cappu-Pulver) versuche ich ohnehin zu vermeiden.

Mein Joghurt hat 1,5% Fett, ich nehm aber nur wenig davon zum Obst, weil mir ja bewusst ist, dass das Obst schon ganz gut reinhaut... vielleicht 100 - 150g (ich kauf den in so 500g-Gläsern, deshalb kann ich die Menge nicht genau sagen). Das Joghurt-Obst-Frühstück mache ich nur ca. 2 mal pro Woche... um mal etwas Abwechslung zum Brot zu haben.

Sind 300 - 400 kcal für ein Frühstück wirklich zu viel? #zitter Das muss mich schließlich auch 6 Stunden satt halten.... ich steh nicht so auf dieses Schwächegefühl, das man hat, wenn man 3 Stunden lang Hunger schiebt.

Ich hab mal meinen Grund- und Gesamtumsatz berechnet: Grundumsatz sind irgendwas um 1700kcal, Gesamtumsatz glaub ich 2600 (oder so um den Dreh...). Das bedeutet doch, dass ich mindestens 1700 kcal pro Tag essen muss, um nicht in Unterversorgung zu geraten, oder nicht? Soviel schaffe ich NIE. Hab mal für ein paar beliebige Tage die Kalorien, die ich gegessen habe, zusammengezählt (mühsam...) und kam immer auf höchstens 1400. Ich wüsste auch nicht, wo ich diese ganzen Kalorien hernehmen sollte... Abends esse ich meistens 250g Magerquark (170kcal) mit Gurke oder Tomate oder mal ein paar Beeren. Um auf die 1700 zu kommen, müsste ich mir da ja mittags schon eine Pizza reinhauen.


"Was sind für Dich "nicht viele" KH? Was sind für Dich 2 mittelgroße Portionen?"

Mit "nicht viele" KH meine ich, dass ich z.B. wenn es Fleisch, Gemüse und Kartoffeln gibt, viel Gemüse und wenig Kartoffeln esse. Also ich achte darauf, dass ich deutlich weniger KH esse als früher - früher hab ich Kartoffeln, Nudeln & Co als Sattmacher gesehen und da ordentlich reingehauen.
2 mittelgroße Portionen... hm, z.B. bei Eintopf 2 normale Suppenteller normalvoll... ich weiß nicht, wie ich das genauer beschreiben soll? #gruebel Ich denke schon, dass ich ein normales "Portionsempfinden" habe, also "mittelgroß" bedeutet wirklich "mittelgroß" und nicht "riesig, aber mir kommt es nur mittelgroß vor, weil ich fresse wie ein Schwein".


Den "Refeed-Tag" inkl. Bezeichnung habe ich mir hier aus dem Forum abgeschaut, weil ich ihn sinnvoll fand... Begründung: Der Stoffwechsel werde dadurch angekurbelt und schalte nicht auf Sparflamme. Aber du hast Recht, den könnte ich mal weglassen und schauen, ob es was bringt.
(Auch an diesem Tag esse ich übrigens gesund und "normale" Portionen, keinesfalls bis zum Erbrechen. Ich achte dann aber z.B. nicht darauf, abends keine KH zu essen, und wenn ich Lust auf etwas Bestimmtes habe, was ich mir an einem anderen Tag verkniffen hätte, dann esse ich das auch ohne schlechtes Gewissen... letzte Woche wars ein Eis.)


Da fällt mir noch ein: Wie ich im Ausgangsthread schon geschrieben habe, habe ich auch schon versucht weniger zu essen. Hatte damit auch keine großen Probleme, ich habe mittags weniger gegessen und abends irgendwann gar nichts mehr. DA war mein Essverhalten echt grenzwertig und nicht weit von einer Essstörung entfernt. (War mir zu dem Zeitpunkt egal - ich war dermaßen frustriert, weil ich so gut abgenommen hatte und es einfach nicht weiterging.)
Auf der Waage hat sich nichts (und ich meine wirklich: nichts, kein einziges Kilo) getan, nicht mal in den ersten paar Tagen nach der Reduktion, wo ich es eigentlich am ehesten erwartet hatte. Nach ca. einem Monat (!) hats mir gereicht und ich habe wieder so gegessen wie vorher, also meine (höchstens) 1400 kcal. Das Ganze habe ich noch 2 weitere Male innerhalb des letzten halben Jahres versucht, aber jeweils nur einige Tage mit genauso wenig Erfolg.


"Du solltest allgemein Deine Ernährung umstellen"
Glaub mir, das habe ich getan. Zwischen der Art und Weise, wie ich jetzt esse und der, wie ich noch vor einem Jahr gegessen habe, liegen Welten.
Ich überlege schon, ob ich das im Ausgangsposting irgendwie unverständlich rübergebracht habe...

Puh, das ist jetzt aber auch lang geworden... #gruebel
Also, danke nochmal für deine Antwort und die vielen Anregungen!


°cd

Beitrag von lene77 18.04.11 - 00:27 Uhr

Irgendwas scheint trotz allem quer zu laufen sonst hättest Du kein 1/2 Jahr Stillstand.
Ich habe die Erfahrung gemacht das vielen Menschen gar nicht bewußt ist was sie täglich zu sich nehmen (ich meine damit auch und vor allem die kleinen "Snacks" zwischendurch die man kaum wahrnimmt, bzw. sich am Ende des Tages nicht mehr daran erinnern kann dies od. jenes gegessen zu haben).
Man sollte und darf vor allem auch nicht auf KH verzichten. Das ist der Energielieferant für unseren Organismus. Deshalb, ganz auf KH verzichten geht nicht (dann dürfte man auch kein Obst mehr essen).
Vielleicht bringt es wirklich was wenn Du Deine Refeed Tage streichst ... oder zumindest von 4 auf 2 runter gehst ...

Ich drück Dir die Daumen das es weiter runter geht

LG, Lena
ps: ich hatte während meiner Gewichtsreduktion nie einen Stillstand der 2 Wochen überschritten hat ...

Beitrag von californiadreaming 18.04.11 - 09:28 Uhr

Ja, irgendwas läuft definitiv schief, ich werde demnächst mal die Schilddrüse untersuchen lassen, vielleicht passt da ja was nicht...

Mir ist sehr bewusst, was ich tagsüber zu mir nehme... vor allem, weil ich auf jegliche Zwischenmahlzeiten oder Snacks radikal verzichte. Zwischen Frühstück+Mittagessen und Mittagessen+Abendessen esse ich wirklich NICHTS. Habe da allerdings auch keinen Hunger.

Wie viele kcal hast du während deiner Gewichtsreduktion (du siehst übrigens ganz toll aus, ich gratuliere) am Tag denn zu dir genommen? Lagst du auch unter deinem Grundumsatz, oder kann es bei mir daran liegen, dass nichts mehr runtergeht? Denn meine max. 1400 kcal sind objektiv gesehen eher zu wenig als zu viel...

Danke fürs Daumendrücken!


°cd

Beitrag von lene77 19.04.11 - 08:31 Uhr

Ich habe in meiner Anfangsdiätphase sehr kcal-reduziert gegessen. Da bin ich wohl knapp auf um die 1200kcal gekommen wenn ich das im Nachhinein betrachte.
Jetzt liegt mein Gesamtenergieumsatz bei ca. 1700kcal und die versuche ich auch täglich zu erreichen.
Ich hatte auch keine Stoffwechselprobleme, so von wegen "Notprogramm" bei zu wenig kcal-Zufuhr. Als ich merkte, das ich mit meinem Essverhalten immer mehr abgenommen habe (obwohl ich gar nicht mehr wollte [war irgendwann auf 48 kilo]), habe ich meine kcal - Zufuhr erhöht. Für 3 Tage habe ich dann "richtig geschlemmt" und dann normal weitergegessen. Jetzt halte ich mein Gewicht von durchschnittlich 52,5 kilo ... mal sind es ein paar 100 gr. mehr, mal was weniger ... unter 50 komme ich allerdings nie.

LG, Lena#winke
(und danke für das Kompliment#hicks)

Beitrag von nea. 18.04.11 - 11:26 Uhr

Ich würde mal eine Woche lang Ernährungstagebuch führen. Alles abwiegen und ausrechnen, was du wirklich an Kalorien isst. Oft steckt der Teufel leider im Detail. Solltest du tatsächlich zu wenig essen, stocke auf, denn du machst damit deinem Körper keinen Gefallen.

Wenn du das hast, kannst du dir überlegen, wo du etwas ändern möchtest. Bringe mehr Abwechslung in dein alltägliches Essen. Wenn ich als dein Körper jeden Tag Quark verdauen müsste, würde ich irgendwann auch streiken. ;-)

Dein Sport verbraucht, sofern du schwimmst und nicht nur plantscht, gut Kalorien. Wenn du deine Kalorien mal aufgeschrieben und ausgewertet hast, solltest du an den Tagen mehr als an Nichtsportagen essen und deine Sportkalorien zum Teil aufbrauchen.

Wie hast du denn über die Jahre zugenommen? Oft merkt sich der Körper und auch der Geist dies und es dauert eben eine Weile bis sich das normalisiert. Man nimmt ja auch nicht in kurzer Zeit zu, warum sollte der Körper so schnell was abgeben?! Vielleicht braucht er auch mal ein bisschen Ruhe nach der großen Abnahme. Lass ihm doch etwas Zeit.

  • 1
  • 2