Wie Lange?

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von stefanie..1987 17.04.11 - 14:52 Uhr

..hat es bei euch gedauert bis ihr wieder auf dem Damm wart nach einer Entbindung?

Wie lange habt ihr gebraucht um alles zu verarbeiten was passiert ist?

GLG

Stefanie und Fiene (5 Tage)

Beitrag von nadine1013 17.04.11 - 15:35 Uhr

Hi,

hm, also ehrlich gesagt, hatte ich da bei beiden Entbindungen keinerlei Probleme. Mir gings immer sofort richtig gut - sowohl physisch als auch psychisch.

LG, Nadine mit Helena (20 Monate) + Raffael (morgen 8 Wochen)

Beitrag von ulmerspatz37 17.04.11 - 15:38 Uhr

Hi Stefanie,

herzlichen Glückwunsch. ich hoffe, euch beiden geht es gut :-)

Körperlich war ich nach drei Monaten wieder so richtig fit - also auch wegen dammriss etc. und überhaupt.

ich hatte eine schwierige geburt - die frage, ob ich wieder auf natürlichem weg entbinden würde hatte ich gleich nach der geburt meiner tochter mit "nein" beantwortet. Bin mir heute immer noch nicht sicher, ob ich es wieder tun würde - bin also nach mehr als einem halben jahr immer noch dran. Viel Reden hilft aber besonders in der Anfangszeit.

Alles Gute euch!

Beitrag von ludmilla.duesentrieb 17.04.11 - 16:52 Uhr

Ehrlich gesagt frage ich mich das auch. Es gibt ja die unterschiedlichsten Aussagen... ein paar Tage, 2 Wochen, 6 Wochen, 3 Monate...
Keine Ahnung.

Ich habe am 15. Juli ET und am 12. August sind wir auf einer Hochzeit eingeladen.
Ich habe keine Ahnung, ob ich das packen werde.
Was ist denn, wenn die Kleine später kommt? Dann ist noch weniger Zeit dazwischen. Also 4 Wochen braucht man doch bestimmt, um (wieder) "klar" zu kommen. Sowohl mit sich selbst als auch mit der neuen Situation. Es ist ja dann auch alles ganz anders mit so einem kleinen Baby.
Und dazu dann vielleicht noch Schmerzen, Babyblues... wer weiß...


Phu...

Beitrag von maerzschnecke 17.04.11 - 17:26 Uhr

Das, was da passiert ist, habe ich mental sehr schnell verarbeitet. Ich hatte allerdings auch eine sehr schnelle Geburt und mein Mann hat mich super unterstützt. Ich habe um 06:02 Uhr entbunden und ich war um 10 Uhr eigentlich topfit. Emilia ist mein erstes Kind - wenn mir die Erfahrung mit einem Baby nicht gefehlt hätte, dann hätte ich noch am gleichen Tag um die Entlassung aus dem KH gebeten.

Körperlich hat es ein wenig länger gedauert, Dammriß II. Grades und Schwangerschaftshypertonie sei Dank. Nach der Entbindung hat man meine Blutdrucksenker sehr schnell reduziert, das tat mir nicht so gut. Der Dammriß war spürbar, hat mich aber nicht weiter belastet.

Wie man eine Geburt verkraftet, hängt aber sicher auch vom Geburtsverlauf ab. Ich war nur 1,5 Stunden im Kreißsaal.

Beitrag von smurfine 17.04.11 - 17:35 Uhr

Lange. Kein Witz, das erste Jahr wollte ich mit niemandem über diesen Tag reden. Und die ersten sechs Monate hab ich jedesmal angefangen zu heulen wenn ich daran gedacht hab.
Und das war eine medizinisch eher unspektakuläre Geburt. Allerdings mit dem vollen Krankenhausprogramm und Personal... -das sich besser einen anderen Beruf ausgesucht hätte.

Meine Tochter ist jetzt 21 Monate alt. Der Gedanke an die nächste Geburt hat mich aber von Anfang an nicht wirklich abgeschreckt. Für mich war nur klar, dass ich nie wieder freiwillig für eine Geburt ein Krankenhaus betreten werde.

Ist es Dein erstes Kind? Da ist eh erstmal alles anders, alles neu. Lernt Euch erstmal in Ruhe kennen. Außerdem steckst Du grad mitten im Hormonsturmtief, da geht´s einem häufig nicht so gut.
Ich hatte an Tag 5 den Milcheinschuss... oha #koch und dabei hatte ich vorher schon genug Milch und meine Tochter wollte da nur schlafen und nicht trinken #schwitz.

Liebe Grüße,
fina

Beitrag von specki1009 17.04.11 - 18:06 Uhr

Nach einer Woche habe ich das erste Mal für paar Minunten das Haus verlassen aber lang konnte ich nicht laufen. Die Naht hat mir einige Zeit Probleme bereitet aber insgesamt war ich nach ca. 3 Wochen wieder halbwegs fit- da haben wir den ersten großen Ausflug zu meiner Familie und zur Hochzeit meiner Freundin gemacht.

LG

C.

PS: Psychostress habe ich mir nur selber unnötig gemacht. Aber das erkennt man ja leider erst danach.

Beitrag von lebenslichter 17.04.11 - 19:21 Uhr

Hallo,

die erste Geburt (KS) war körperlich nach ca. 3 Monaten überstanden. Psychisch hat es bei mir fast 2 Jahre gedauert bis ich alles verarbeitet und "Frieden" darüber hatte.
Bei der zweiten Geburt (spontan) war ich nach wenigen Tagen wieder fit und denke auch jetzt noch sehr gerne daran zurück.

Lg,
Lebenslicht

Beitrag von escada87 17.04.11 - 21:28 Uhr

Hallo

mir ging es Gott sei Dank direkt nach der Geburt, also direkt nach den Presswehen als alles geschafft war super gut, die Schmerzen waren nicht vergessen klar aber sie waren weg, ich hatte einen richtigen Hormoncocktail von Glücksgefühlen durchlebt. Ich glaub noch nie in meinem Leben war ich so glücklich, erleichtert und fit wie direkt nach der Geburt

nach 2 Wo hatte ich nur mit Rückenschmerzen zu kämpfen, das war alles ... mit ein paar Massageterminen war auch das kein Problem und die Dammnaht verheilte nach 7-10 Tagen sodass ich mich auch wieder ganz normal "bewegen" konnte

Beitrag von anarchie 18.04.11 - 00:18 Uhr

Hallo!

Beim 1. Kind, dass um 0.11Uhr geboren wurde, stand ich morgenas in der Küche zum Frühatück amchen und bin dann mit dem Hund(und dem Mini im Tuch) raus.

beim 2. Kind , das war 16 Monate später, war ich nach etwa 3 tagen wieder obenauf, mein BB hat ein wenig gemeckert..

nach dem 3. Kind ging fast 3 Wochen garnichts - mein BB war so zerschossen, dass ich kaum gerade stehen konnte. Sternengucker mit über 4kg und 37cmKU..

nach Kind 4 ging es mir gut, er ist spät nachmittags geboren, morgens musste ich mit meiner Tochter(da 5) - und Mini im Tuch - ins KH für eine OP, von 9Uhr morgens bis 19Uhr abends.
2 tage später war Kindergeburtstag, den tag drauf Einschulung.

Psychisch war immer alles super, ich hatte aber auch hausgeburten, da ist das seltener ein thema.

lg

melanie