Einschlafstillen~fang ich da was "doofes"an?Irgendwann OHNE?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von marika333 17.04.11 - 20:17 Uhr

Nabend Mädels!

Also ich praktiziere ja seit ca 4 Tagen etwa Einschlafstillen abends (am Tag klappt's irgendwie nicht)aber abends TOP!

Kind ins Bett oder Babybay und dann losstillen und ZACK weggepennnt#gaehn

VORHER hab ich sie "so"gestillt dann ins BB gelegt und noch e
gefühlte 3 Stunden gesungen( mach ich gerne und den ganzen Tag),gestreichelt und getüdelt-Madame wimmerte und es dauerte eeeewig bis sie mal die Äuglein zu gemacht hat...

Frage:ob sie irgendwann auch ohne diese "Kombi" schlafen kann?!

Oder fang ich da was doofes an?Im Grunde still ich sie ja so oder so-nur so wie jetzt pennt sie dabei ein#huepf

Wie sind da eure Erfahrungen?!

Lg m mit Frieda GENAU 3 Monate alt#verliebt

Beitrag von emmy06 17.04.11 - 20:23 Uhr

völlig unkompliziert waren und sind meine kinder diesbezüglich...

wie auch beim großen, arbeite ich beim mini jetzt auch schon gute 2 monate wieder und bin 2x in der woche nachmittags von 14.30 uhr bis 20.30 uhr nicht da. es klappt problemlos, denn von papa erwartet mini ja nun keine milch - papa füttert brei und wasser... einschlafen klappt mit purer anwesenheit meines mannes.


lg

Beitrag von sparrow1967 17.04.11 - 20:24 Uhr

Toll , wenn es so klappt. Und JA, sie gewöhnen es sich auch wieder ab- oder kennst du Leute, die im Erwachsenenalter einschlafstillen ;-)?

Tu das, womit ihr euch wohlfühlt und denke bitte nicht daran, ob du dem Baby etwas" blödes angewöhnst".

lg
sparrow

Beitrag von italyelfchen 17.04.11 - 20:45 Uhr

Huhu,

nur zu und keine Sorge! Ich stille David jeden Abend in den Schlaf, in 95% der Fälle klappt es super und ist sooo schön #verliebt

ABER

nur abends paßt das bei uns vom Müdigkeit-Hunger-Timing und so bringe ich ihn tagsüber (derzeit 3 mal) ohne Stillen ins Bett! Da schläft er mittlerweile meist allein ein! Schnulli rein, Licht aus und raus! Übrigens ebenso, wenn er beim Stillen abends mal doch nicht einschläft!

LG
Elfchen

Beitrag von knuffel84 17.04.11 - 20:50 Uhr

Hallo,

also, ICH habe für mich beschlossen, dass ich mein 2. Kind nicht mehr in den Schlaf stillen wollte.

Meinen Sohn habe ich vom ersten Tag an in den Schlaf gestillt und es war echt harte Arbeit ihm das wieder abzugewöhnen, weil er nämlich nicht mehr anders eingeschlafen ist und das zerrte echt an meinen Nerven.


LG
Jasmin

Beitrag von sarahjane 17.04.11 - 21:57 Uhr

Ehrliche Meinung?

Ja, in gewisser Weise gewöhnt man den Kindern damit etwas an, was man nur schwer von selbst wieder abgewöhnen kann.

Beitrag von wir3inrom 18.04.11 - 21:30 Uhr

Ja, so eine Brust ist schon was Teuflisches..

Beitrag von xyz74 17.04.11 - 22:07 Uhr

Ich hab beide Mäuse immer in den Schlaf gestillt.
Bei Beiden ging es easy in "normales" Einschlafen über als sie es nicht mehr gebraucht haben.

Beitrag von angelbabe1610 17.04.11 - 22:07 Uhr

Hallo,
ich habe meinen Sohn abends immer und auch teilweise tagsüber, wenn er sehr durch den Wind war in den Schlaf gestillt. Irgendwann brauchte er es tagsüber nicht mehr, abends schlief er schließlich dabei auch immer seltener ein, so dass er im Anschluss ans Stillen in sein Bett kam, ich Händchen hielt und er dabei schnell einschlief. Mittlerweile stille ich gar nicht mehr und er schläft tags wie nachts prima ein (ich bin aber dabei und begleite ihn in den Schlaf, aber nur mit streicheln und Hand halten und ohne Brust). Nachts habe ich das Stillen dann vor 2 Wochen durch die Flasche ersetzt. Er brauchte mich da 2-3x nachts zur Beruhigung und nun trinkt er nachts eine Flasche und ansonsten hilft jetzt streicheln oder kurz rausnehmen und schuckeln (da half vor ein paar Wochen auch nur Mamas Busen :-))
Ich würde es immer wieder so machen. Kein Kind wird ewig in den Schlaf gestillt werden wollen ;-).
LG Alexia

Beitrag von muehlie 17.04.11 - 22:18 Uhr

Ich habe meinen Sohn damals immer zuerst gestillt und danach wach ins Bett gelegt. Das hat ca. 4 Monate gut funktioniert und dann von einem Tag auf den anderen nicht mehr. Dann gab es drei sehr katastrophale Abende, an denen gar nichts ging, und am vierten Abend machte es sich mein Sohn von sich aus an der Brust bequem und schlief beim Stillen ein. Wir sind dann dabei geblieben, bis er mit ca. 13 oder 14 Monaten wieder von einem Tag auf den anderen wach ins Bett gelegt werden wollte. Von da ab habe ich ihn in den Schlaf gesungen.

Mein Fazit: es macht keinen Sinn, sich das Leben absichtlich schwer zu machen. Die physiologischen Prozesse beim Stillen bewirken von Natur aus, dass das Kind dabei müde und schläfrig wird. Warum dagegen ankämpfen? Und was das Angewöhnen angeht: ich habe meinen Sohn vier Monate lang "angewöhnt" alleine einzuschlafen, und der Erfolg war äußerst mäßig. Viele andere Mütter haben ähnliche Erfahrungen gemacht. Seitdem glaube ich einfach nicht mehr an das Märchen, dass man einem Baby keine "schlechten" Einschlafmethoden angewöhnen darf und dass man ihnen "gute" Einschlafmethoden angewöhnen kann. Entweder eine Methode klappt (für eine Weile) oder sie klappt nicht. Wenn das Einschlafstillen klappt, dann bleib dabei, bis dein Baby sich auch anders ins Bett bringen lässt. :-)

Beitrag von mattiju 17.04.11 - 22:26 Uhr

Huhu,

ich habe meinen Sohn 18 Monate sowohl tagsüber als auch abends / nachts in den Schlaf gestillt. Er hat es sich am Ende von alleine "abgewöhnt", was wohl an meiner Schwangerschaft liegt (sonst würden wir wohl immer noch stillenderweise einschlafen #verliebt). Bei meinem Mann ging es auch immer ohne Stillen (ach ;-)), also nichts mit "dumme Angewohnheit". Wir haben auch nie einen Schnuller gebraucht.

Mach dir nicht so viele Gedanken darum, sondern mache das, womit ihr euch beide am Wohlsten fühlt. Und wenn das Einschlafstillen ist, dann ist es so :-).

LG und alles Gute!
mattiju

Beitrag von thalia.81 17.04.11 - 23:25 Uhr

Qutasch! Du fängst nichts doofes an. Ich mache das von Anfang an und mittlerweile schläft Paul auch ohne Brust ein, nur in meinem Arm. Allerdings nicht alleine in seinem Bett. Das muss er aber auch nicht. Ich begleite ihn gerne in den Schlaf.

Übrigens, meine Mutter hat mich auch in den Schlaf gestillt und mich im Familienbett gehabt Heute habe ich eine eigene wohung und schlafe ohne Brust ein #winke

Beitrag von anakri 17.04.11 - 23:37 Uhr

Hallo Marika,

ich habe meinen Sohn anfangs auch immer einschlafgestillt, hab sogar mitgeschlafen ... wenn ich ihn nachts zum Stillen rausgeholt hab, ist er dann eingeschlafen, ich schlief dann teilweise schon (ich sass so und hielt ihn mit Stillkissen etc. so, dass er nicht runterfallen konnte!) und manchmal bin ich tatsächlich erst aufgewacht, wenn er für's nächste Trinken rummaunzte! Als er dann mit ca. 3 Monaten in sein eigenes Zimmerchen zum Schlafen kam, habe ich ihn noch lange abends in den Schlaf gestillt und gaaanz vorsichtig in's Bettchen gelegt.
Das gab sich dann, als ich abgestillt habe (sehr langsam) und auch mein Mann manchmal ihm abends zu trinken gab - der legte ihn dann nämlich immer ruhig aber eben wach in's Bett, aber auch da weinte er selten, war ihm wohl irgendwie auch recht, dem Kleinen.

Ich hab mir auch immer diesselbe Frage gestellt wie du jetzt, aber viell. kannst du ja manchmal was anders machen (oder es den Papa machen lassen, also, das Stillen jetzt nicht gerade so ... ;-) ) und mal gucken, wie deine Kleine drauf reagiert. Alles in allem teile ich die Meinung der anderen - nichts überstürzen, auf's Bauchgefühl hören und machen, was Euch beiden gefällt!

LG, A. mit Nils (9,5 Monate)

PS Frieda - was für ein toller Name!!

Beitrag von qrupa 18.04.11 - 11:27 Uhr

Solange du nciht irgendwann beschließt dass dein Kind von heut auf morgen groß genug ist und plötzlich allein einschlafen können muß gibt es da normalerweise keine Probleme.

meine Große hab ich ca zwei Jahre in den Schlaf gestillt wenn ich da war. war ich mal abends weg war das auch kein Problem, dann ist sie auch ohne eingeschlafen. Mit ca 2 hat sie danns elber aufgehört und vorher abgedockt und inzwischen mit bald 3 werden wir abends nach Geschichte Schlaflied und kurz kuscheln rausgeworfen.

Wenn du bereit bist deinem Kind den zeitpunkt selbst zu überlassen an dem es das nicht mehr braucht wird es da keien großen Probleme geben. Meine kleine schläft bisher leider nru sehr sehr selten mal an der Brust ein. Was war das schön einfach bei unserer Großen.