Stillen und Flaschen

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von juli.ane 17.04.11 - 21:39 Uhr

Guten Abend,

ich habe ja vor zu stillen ... brauche ich da aber trotzdem Flaschen? Wieviele, welche Größe, welcher Sauger? Wie schaut es aus mit einem Sterilisator?

Kann ich in einen Sterilisator auch Nuckel sterilsieren, z.B. in der Mikrowelle?

Danke für eure Tipps und Erfahrungen...

Lg, Jule #winke

Beitrag von emily.und.trine 17.04.11 - 21:45 Uhr

hallo,
ich will auch stillen, werde mir aber flaschen und auch einen sterilisator kaufen. bei meiner tochter brauchte ich sie erst später für tee, aber ich weiss nicht ob es wieder super klappt mit dem stillen. ich möchte auch ab und zu mal abpumpen, aber erst später.
ja die nuckel, schnuller, zahnbürsten usw kannst du da rein machen. ob für mikro oder elektro weiss ich noch nicht...

glg

Beitrag von emily.und.trine 17.04.11 - 22:03 Uhr

achso ich kaufe eine avent und eine tommee tippee flasche! ich denke das zwei flaschen reichen, denn ich will ja eh stillen...

glg

Beitrag von leela21 17.04.11 - 21:52 Uhr

Ich will auch auf jeden Fall stillen, wenn alles gut klappt.Trotzdem habe ich 2 kleine Glasfläschchen geholt, falls ich später doch noch Tee geben muss (wg.Blähungen).Und wenn es nicht klappen sollte mit dem stillen, dann kaufe ich das komplette Set von Avent (Flaschen+Sterilisator), oder erweitere meine Glasfläschchen von NUK.

Beitrag von kecke77 17.04.11 - 22:00 Uhr

Hallo,

ich habe mir die Avent-Milchpumpe gekauft.

Die Milch wird in einem Becher gepumpt, Deckel drauf, kühlen/einfrieren. Zum Füttern nimmt man den Deckel ab, Adapter und Sauger drauf - fertig!

Extra-Flaschen braucht man da nicht und die Becher kann man später prima zum Aufbewahren von Beikost benutzen.

Ich habe allerdings noch 3 Flaschen (auch von Avent) dazu gekauft, für Wasser und Tee.

Sauger gibt es in verschiedenen Größen:

0M+
• 1 Loch
• Nahrungsfluss für Neugeborene
• extra weicher Silikonsauger
• ideal für Neugeborene und gestillte Babys jeden Alters

1M+
• 2 Löcher
• langsamer Nahrungsfluss
•extra weicher Silikonsauger
• etwas schnellerer Nahrungsfluss für Neugeborene und gestillte Babys jeden Alters

3M+
• 3 Löcher
• mittlerer Nahrungsfluss
•weicher Silikonsauger
• für Babys ab 3 Monaten, die mit der Flasche gefüttert werden

6M+
• 4 Löcher
• schneller Nahrungsfluss
• weicher Silikonsauger
• schneller Nahrungsfluss für ältere Babys
Variable Sauger 3M+
• 1 Schlitz
• variabler Nahrungsfluss
• weicher Silikonsauger mit Schlitz
• extra schneller Nahrungsfluss - auch geeignet für dickflüssigere Nahrung. Der Nahrungsfluss kann variiert werden, indem die Flasche so gedreht wird, dass die Markierungen I, II oder III auf dem Sauger eine Linie mit BabysNase bilden.

LG #winke
Kecke


Beitrag von kecke77 17.04.11 - 22:01 Uhr

Ach ja, wir haben einen Mikrowellensteri von Chicco und sind super zufrieden. Benutzen ihn noch immer für sie Schnuller meiner Tocher....

Beitrag von delfinchen 18.04.11 - 07:47 Uhr

Hallo,

ich habe die Erfahrung gemacht, dass Babys sich leicht verschlucken, wenn man bereits ab 3 Monate den 3-Loch-Sauger benutzt.
Meine haben erst ab 9 Monaten den 3-Loch-Sauger bekommen, schon allein deshalb, dass sich sich anstrengen müssen, um zu trinken. Bei der Brust wird es ja auch nicht plötzlich leichter zu saugen, nur weil man einen Monat älter ist.
Heute sind die beiden 1,5 Jahre alt und wir haben immer noch nicht auf den 4-Loch-Sauger umgestellt. Ddurch, dass das Saugen sie anstrengt, werden sie auch wunderbar müde, wenn sie ihre Abendflasche trinken.
Ihr Wasser/ Saftschorle trinken sie entweder aus dem Glas oder mit dem 2-Loch-Sauger.


LG,
delfinchen

Beitrag von carochrist 17.04.11 - 22:09 Uhr

Meine Hebamme hat empfohlen, dass wir uns trotzdem 1-2 Flaschen holen sollen (Nuk und Avent wären wohl vom Sauger die besten), um den Baby ggf. Fencheltee geben zu können bei Bauchschmerzen.

Sterilisieren kannst du die Sauger und Nuckel einfach in einem Topf mit kochenden Wasser ;-)

Beitrag von kecke77 17.04.11 - 22:17 Uhr

Wir haben leider sehr hartes Wasser und die Flaschen etc. wurden beim Aufkochen schnell unansehnlich :-(

Haben uns dann bald den Mikrowellen-Steri zugelegt und es nicht bereut #ole

Beitrag von juli.ane 17.04.11 - 22:33 Uhr

Hallo erstmal,

vielen Dank für die vielen nützlichen Infos ... aber schon ganz schön ne Wissenschaft für sich :-(

ja einfach so im Wasserbad auskochen möchte ich auch nicht, so teuer ist ein Sterilisator ja gar nicht und braucht ja im Prinzip weniger Wasser.

Gut, werde mir also vielleicht einfach so ein Neugeborenen-Starter-Set kaufen und mal schauen wie das mit dem Stillen so klappt...

Danke #winke

Beitrag von sarahjane 17.04.11 - 22:51 Uhr

Auch wenn man versuchen möchte, eine Brustmutter zu sein, ist es ratsam, zumindest eine Grundausstattung (= 2 bis 6 Flaschen und Sauger) an Fläschchen parat zu halten.

MAM- und Aventprodukte werden von den meisten Brustkindern am besten akzeptiert. Am besten besorgt man die kleinste Saugergröße, weil das Saugen daraus ähnlich schwer ist wie an der mütterlichen Brust.

In der Mikrowelle und im Geschirrspüler haben Babyfläschchen und Schnuller nichts zu suchen.

Sterilisatoren und Babykostwärmer gibt es auch schon für kleines Geld im Handel.

Beitrag von hippogreif 17.04.11 - 23:00 Uhr

In der Mikrowelle und im Geschirrspüler haben Babyfläschchen und Schnuller nichts zu suchen.

Wieso das denn???
Bin mit meinem Mikro-Sterilisator super gefahren. Später (ab ca. 6-12 Monaten) reicht dann das reinigen in der Spühlmaschine aus.

Beitrag von zwei-erdmaennchen 17.04.11 - 23:05 Uhr

Hi,

in die Spülmaschine sollten sie tatsächlich nie rein (aber generell sollte man da auch kein anderes Plastik rein tun). Der Grund dafür ist einfach, dass dort sehr aggressive Chemikalien verwendet werden (Spülmaschinentabs gelten als das ätzendste Produkt das in nahezu jedem Haushalt vorkommt) die sich in den feinen Beschädigungen - die bei jedem Kunststoffteil sehr schnell auftreten - absetzen. Füllt man dann wieder Flüssigkeiten in die Flasche lösen sich die Bestandteile wieder und Baby trinkt sie mit. Da hilft auch einfaches ausspülen danach nicht. Darum waren unsere Flaschen noch nie in der Spülmaschine (und ich bin generell keine zimperliche Mami ;-)).

Das mit der Mikrowelle ist aber totaler Blödsinn.

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von kecke77 17.04.11 - 23:29 Uhr

Oh, das mit der Spülmaschine wusste ich gar nicht #schock
Wieder was gelernt #ole

Habe immer von Hand gespült, da ich es einfach für gründlicher halte. Sterilisiert habe ich die Flaschen IMMER, egal wie alt meine Lütte war!

Beitrag von zwei-erdmaennchen 18.04.11 - 09:21 Uhr

Hi,

sterilisiert habe ich nur so lange bis sie angefangen haben alles in den Mund zu stecken - also etwa vier Monate. Danach fand ich es wichtig das Immunsystem zu trainieren und habe darum nicht mehr ausgekocht bzw. nur alle Jubeljahre mal.

Das mit der Spülmaschine ist mir tatsächlich ein Rätsel. Ich meine würden die Kinder einen solchen Tab auspacken und einmal dran lecken würden wohl fast alle den Giftnotruf oder wenigstens den Kinderarzt anrufen. Die auf den Materialien vorhandenen Reste davon dürfen sie hingegen ungeniert mittrinken. Ist mir ehrlich gesagt etwas zu hoch #kratz.

Ich spüle auch nahezu alle Kindersachen von Hand. Nur Glas, Keramik, Metall und Porzellan darf in die Spülmaschine. Und davon hat man bei Kindern ja nur wenig...

Liebe Grüße und einen schönen sonnigen Tag
Ina #winke

Beitrag von hippogreif 18.04.11 - 19:57 Uhr

Naja, das erschließt sich mir nicht so wirklich, was Du schreibst!
Waschmittel dürfte meine Tochter auch nicht essen und trotzdem wasche ich ihre Sachen damit.
Und außerdem: gerade die hohe Hitze des Sterilisierens löst die Spühlmittelreste aus der Flasche heraus! #aha Daher habe ich auch sehr lange sterilisiert und tue dies heute immer noch, bei Bedarf.
Und übrigens mal zu Deinem Thema "Immunsystem trainieren": http://www.babyernaehrung.de/flaeschchen/zubereitung/flaschenhygiene

Beitrag von zwei-erdmaennchen 18.04.11 - 21:04 Uhr

Hi,

na das ist ja mal ein Vergleich mit dem Waschmittel #augen. Wie oft trinkt dein Kind denn aus seiner Unterhose und wie oft aus dem Fläschchen??? Vergleich kapiert??? #aha

Die Spülmittelreste setzen sich in die feinsten Beschädigungen des Kunststoffs (diese Beschädigungen kann man mit bloßem Auge nicht mal erkennen) da kommt auch das Wasser der Spülmaschine nicht oder nur schlecht hin. Somit bleibt es da hängen.

Und die Hitze im Vapo löst dann diese Spülmittelreste #rofl. Wo hast du das denn her? Und warum sollte Hitze etwas lösen? Das ist physikalisch absolut unmöglich. Wenn dann löst Wasser bzw Flüssigkeit oder Reibung - und all das erreicht die Flaschen im Vapo nicht.

Das ist ja mal ein netter Link zu diesem Thema: Mal abgesehen davon, dass der Autor nicht mal weiß wie man das Auskochen korrekt betitelt und es mit der Rechtschreibung offenbar nicht so hat und allein darum schon deutlich in der Glaubwürdigkeit absinkt...
MD-Viren sitzen überall. Die sind so resistent, dass selbst das Reinigen in der heißen Spülmaschine bei Weitem nicht ausreicht. Mir erschließt sich die Argumentation des Autors darum überhaupt nicht. Wenn ich MD-Viren in den Babyflaschen habe, dann habe ich sie auch überall anders im Haus. Da hilft das Auskochen rein gar nichts. Vielleicht tötet man dann dadurch die MD-Viren aus den Flaschen, aber im Rest der Wohnung sind sie schon vorhanden (denn sonst kämen sie gar nicht erst in die Flaschen).

Wenn ich von "Immunsystem trainieren" spreche, dann meine ich den Körper mit Alltagskeimen in Kontakt zu bringen damit nicht diese schon zur Herausforderung werden. Auf tatsächliche aggressive Krankheitskeime hat man eh kaum Einfluss.

Meine Kinder hatten letztens einen Rota-Virus und mein Mann auch. Wenn sich doch nun diese Viren in Babyflaschen tummeln dann sollte ich meinen Mann wohl darauf hinweisen zukünftig nicht mehr so viel daran zu nuckeln #augen #rofl

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von die.kleine.hexe 18.04.11 - 07:55 Uhr

"brustmutter" #augen was ist das denn für eine bescheuerte bezeichnung #klatsch

Beitrag von hael 17.04.11 - 23:39 Uhr

nein, wenn du stillen willst, brauchst du keine flaschen. Ich würde mir vorsichtshalber eine Flasche für Tee kaufen. Ich stille und gebe flasche und mit den Flaschen von MAM habe eine sehr gute Erfahrung gemacht, das Kind nimm es gut an und das stillen klappt trotz flasche einigermaßen gut. Toll finde ich auch, dass man für die MAM Anti Kolik Flasche kein Sterilisator braucht.

Beitrag von 19katharina90 18.04.11 - 09:34 Uhr

also ich möchte auch stillen habe aber trotzdem einen Sterilisator sowie Flaschen und eine Milchpumpe gekauft ...

ich möchte abpumpen und die Milch in den Flaschen "lagern" ...
oder mein Mann die abgepumpte Milch zufüttern wenn ich einen Termin oder so habe ...
weiters möchte ich bei Bauchweh Tee zusätzlich zufüttern können ...

Sterilisieren möchte ich eben von Anfang an die Nuckel und Flaschen im Sterilisator ...

Beitrag von combu779 18.04.11 - 10:15 Uhr

Hallo,

ein Arzt hat mal gesagt, ein Stillkind braucht keine Flasche kennen zu lernen. Aber ich würde zumindest 1-2 kleine Fläschen holen, wo man auch mal Tee oder Wasser geben kann. Dafür dann 1er Sauger. Ich kenne nur den Mikrowellensterilisator von Avent. Mit dem kann man auch die Nuckis sterilisieren.

LG Kati

Beitrag von claerchen81 18.04.11 - 11:28 Uhr

Hallo,

ich bin ganz anderer Ansicht. Alle Mädels, die sich "zur Vorsicht" Flaschen gekauft haben, haben NICHT 6 Monate oder gar nicht gestillt. Sie waren unbewußt immer ganz versessen darauf, doch die Flasche zu geben.

In den ersten 6 Monaten muss dein Mann nicht füttern, du bist ohnehin symbiotisch mit dem Kind. Aber hey, es sind nur 6 Monate, die meisten nehmen dann ja auch Brei.

Ich habe/hatte bei beiden Kindern KEINE Flaschen und habe nie welche gebraucht (auch bei Bauchweh nicht, das geht durch Fencheltee nämlich nicht besser weg...).

Gruß, C.

PS: Sollte man doch Flaschen brauchen, kann man die auch später kaufen. Nein, man braucht nicht plötzlich nachts Teeflaschen!

Beitrag von qrupa 18.04.11 - 11:40 Uhr

Ich stille jetzt das zweite Kind und hab genau 1 Fläschchen im Haus das wir mal geschenkt bekommen haben. Nutz ich gern beim backen oder kochen um kleine Mengen Flüssigkeit abzumessen. Und wenn ich tatsächlich mal was sterilisieren will kommt das in einen Kochtopf mit Wasser. Tut es genau so und es steht nicht noch mehr krams rum. Und wenn mal abgepumpte MIlch gefüttert werden muß/ soll, dann geht das auch ohne Flasche.
brauchen tut man all das also wirklich nicht, es sei denn man will es so.

LG
qrupa

Beitrag von steff0278 18.04.11 - 15:11 Uhr

Hi Jule,

wenn du stillst, brauchst du keine Flaschen. Es sei denn, du möchtest
mal abpumpen oder so.
Ich hatte auch die avent Handpumpe, da ist alles dabei, was man
braucht.

Und wenn ich mal abgepumpt habe, hab ich die Flaschen in einem Topf mit kochendem Wasser sterilisiert.

Das Geld für solchen Schnickschnack wie Sterilisator usw kann man
echt anderwertig investieren. ;-)

Und das Tolle am Stillen ist ja, dass man keine weiteren Kosten für Utensilien hat.

Bei mir hat das alles abspöit ausgereicht, bei meinen Freundinnen/Bekannten auch.

Viel Spass beim Stillen, ist echt das praktischste, was es gibt. #winke

Beitrag von zwei-erdmaennchen 18.04.11 - 20:21 Uhr

Hi,

nur nebenbei bemerkt ist das Auskochen im Topf wesentlich unwirtschaftlicher als wenn man einen Vapo benutzt. Da die Kosten für Wasser und Herd nur in den allgemeinen Rechnungen auflaufen und somit nicht auffallen denkt man Geld gespart zu haben.

Vapos gibt es schon für 10 Euro. Da kommt man mit dem Wassertopf niemals hin.

Liebe Grüße
Ina #winke

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