Frage zu unserem kl. Münsterländer/Labrador-Mix

Archiv des urbia-Forums Mein Tier & ich.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von balou1997 17.04.11 - 22:23 Uhr

Hallo,

ich brauche mal Euren Rat. Wir haben eine kl. Münsterländer/Labradorhündin. Sie ist jetzt 2 Jahre alt. Sie ist verträglich mit allen Tieren, Menschen, Kindern etc. Ein Traumhund wenn.... Wenn wir sie z.B. auf einen Ausflug mitnehmen hibbelt sie sich die ersten 20 Min so hoch, dass Ihre Zunge schon fast lila anläuft. Wenn etwas neu für sie ist, also die Umgebung und viele Menschen, dreht sie erstmal durch. Nicht böse, sondern sie zieht wahnsinnig an der Leine und springt von links, nach rechts und hört gar nicht. Nach einer Weile ist alles gut und sie benimmt sich wie immer. Auch beim Tierarzt ist das so. Sie findets drinnen scheinbar ganz spannend aber mit den anderen Menschen und Tiieren puscht sie sich wieder hoch. Die Tierärztin sagte sie wäre einfach ein Hibbel aber zu Hause und in Ihrer gewohnten Umgebung (draussen) ist sie ganz normal. Habt Ihr Ideen wie ich sie am besten ablenken kann oder beruhigen kann (Leckerlies und Spielzeug funktioniert leider nicht...) Oder veill. hat noch jemand so einen kleinen Hibbelhund und kann mir helfen?.

Vielen lieben Dank

Anne

Beitrag von minimal2006 18.04.11 - 06:52 Uhr

Hallo Anne

Mit Leckerlis und Spielzeug belohnst du ihr Verhalten ;-)!
Ignoriere sie einfach.

Selbst eine Aussage "psst" oder "still" bietet dem Hund Aufmerksamkeit.

Ich hab auch so Hibbelchen :-P. Aber sie sind so und ich nehme das so an!
Wenn wir zum TA fahren, gehe ich an die Anmeldung und melde uns an.
Wir warten dann meist draußen (im Auto, oder gehen ans Feld) bis wir an der Reihe sind.

Gehe ich mit ihnen in die Stadt und sie drehen auf, dann bleibe ich jedesmal kommentarlos stehen und rucke zart an der Leine.
Sie wissen dann, das im Moment was nicht ok ist ;-).

Ich freue mich, das ich eine quirlige Rasse hab.
Mir sind sie so lieber, als Hunde, die den ganzen Tag gebürstet werden und auf dem Schoß hocken ;-)

LG minimal

Beitrag von -0815- 18.04.11 - 07:31 Uhr

Unser Hund ist auch so.


Das kannst du aber trainieren indem du z.b. jeden Tag eine andere Gassi Runde gehst und situationen und Plätze abwechselst und steigerst.

Auch beim Tierarzt kann man man vorbei schauen, einfach ne Wurmkur abholen und wieder raus.

Oder nicht zur Hundewiese hin, sondern dran vorbei. Das schraubt die Erwartungen runter und mildert so meist die Nervosität.


Bei meinem hält das aber nicht lange.
:-) Sprich es wäre dauerhaftes Training.

Beitrag von taricha 18.04.11 - 09:24 Uhr

Hallo Anne,

ich hab Dir ja schonmal gesagt, dass ich sie als sehr nervös und unsicher empfinde. Ist doch klar, dass jede neue Situation sie im Dreieck springen lässt. So einfach ablenken wirst Du sie nicht können. Versuche so viel Ruhe und Normalität wie möglich auszustrahlen und ignoriere das Gewibbel. Wenn Du auch noch darauf eingehst, hat sie den Eindruck, dass ihr Verhalten in dem Moment tatsächlich angebracht ist. D.h., sie denkt, irgendwo lauert wirklich eine Gefahr, denn Frauchen ist ja auch nervös bzw. belohnt mich für meine "Wachsamkeit".

LG
Bettina

Beitrag von balou1997 18.04.11 - 11:14 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure Antworten. Mir ist ja ein kleiner Hibbel auch lieber als ein Schoßhund. Ich hab nur Angst, dass sie irgendwann mit einer Herzattacke langliegt.... :-(
Mittlerweile nehmen wir sie auch öfter mit auch wenns anstrengend für uns ist. ;-) Aber es wird besser. Eine Zeitlang hatte sie auch Angst vor Besuchen, klar wir haben sie ja erst immer wegge"sperrt". Dämlich, weiß ich jetzt. Mittlerweile klappts super wenn der Besuch sie auch kurz begrüßt. :-) Das mit dem Tierazt ist eine gute Idee. Ich werd wohl in Zukunft auch lieber draussen warten. :-)

Nochmal ganz lieben Dank und viele Grüße

Anne mit Hibbel-Lilly

Beitrag von -0815- 18.04.11 - 12:17 Uhr

Siehst du - im Gegensatz zu dir nehme ich meinen Hund nur im Notfall mit. denn er wird sich nie daran gewöhnen.


LG

Beitrag von balou1997 18.04.11 - 20:36 Uhr

Hallo,

wir haben Lilly oft zu Hause gelassen aber ehrlich gesagt ich habe dann ein total schlechtes Gewissen wenn wir mit den Kindern einen Fam.ausflug machen und sie sitzt allein zu Hause. Gehts Dir nicht so? Einfacher wäre das sicher aber leidet sie nicht darunter? Ich weiß nicht, bin mir echt unsicher.

Lg
Anne