OP-Polypen bei Kleinkind - wer hat Erfahrungen?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von carolineemma 18.04.11 - 06:19 Uhr

Hallo,

bei einem Gespräch im Kindergarten wurde mir empfohlen, dass ich mit meiner Tochter zu einem HNO-Arzt gehen sollte, da evtl. der Verdacht besteht, dass die Polypen bei meiner Tochter raus müßten.
Unsere Kleine hat oft eine Schniefnase, kann manchen Wörte noch nicht richtig aussprechen (lispelt etwas) und ist bei Erkältungen am Schnarchen.
Habe diese Punkte auch bereits bei Kinderarzt angesprochen, aber der meinte, dass bis zu 2 Erkältungen pro Monat "normal" seien und sich das mit dem Lispeln bis zum 5. Geburtstag noch ändern würde, bzw. man dann erst etwas machen sollte.
Was mich allerdings erschreckte, war die Aussage der Erzeiherin, dass unsere Tochter vermutlich auch nicht richtig hört (was mit den Polypen zusammenhängen könnte). Sie reagiert oft erst nach mehrfachen Aufforderungen - das habe ich zuhause auf ihren Sturrkopf geschoben.

Also, letztendlich bin ich alles in allem froh über den Tipp vom Kindergarten,
habe jedoch jetztein wenig Panik vor dem Ergebnis beim HNO-Arzt (insbesondere vor der OP mit Vollnarkose). Habt ihr bereits Erfahrungen mit der Entfernung der Polypen eurer Kinder gemacht?Ich habe den geplanten Termin leider erst in 6 Wochen und im Internet habe ich bisher nichts genaues finden können.

Liebe Grüße
Caroline

Beitrag von njkroete 18.04.11 - 07:22 Uhr

Hallo!
Wir haben die Polypen OP Anfang des Jahres hinter uns gebracht und ich war auch total aufgeregt und besorgt deswegen... Aber: alles war prima- Julius hat das ganz toll weggesteckt. Er war gleich frühs um 8 Uhr dran (die operieren dort nach Alter, die kleinsten zuerst) und er mußte nüchtern sein, was aber erstaunlich gut ging (ich hatte Bedenken, ob er das versteht, daß er ohne Frühstück und Trinken los muß).Ich durfte mit in den OP- Saal, bis er geschlafen hat, und er bekam vorher schon ein Schmerzzäpfchen, damit es garnicht erst so schlimm wurde. Die OP selbst hat vielleicht eine Viertelstunde gedauert und dann durfte ich gleich wieder zu ihm in den Aufwachraum. Da hat Julius dann ein bißchen geweint, aber nicht vor Schmerzen, sondern weil er nach Hause in sein eigenes Bett wollte. Hab ihn dann auf den Arm genommen und es war wieder gut. Als er wieder richtig bei sich war, durften wir heim und Julius ist gleich im Auto wieder eingeschlafen. Mittags ist er kurz aufgewacht (wir hatten ihn bei uns im Wohnzimmer auf der Couch liegen) und hat eine Kleinigkeit gegessen und dann wieder geschlafen bis nachmittags um 5. Da hatte er dann einen Riesenhunger. Abends ist er dann zur gewohnten Zeit ins Bett und hat auch morgens bis zur gewohnten Zeit geschlafen und am nächsten Tag war es schon, als wäre nie etwas gewesen, ganz der alte Räuber ;-)

LG Nathalie mit Julius

Beitrag von sterni84 18.04.11 - 08:28 Uhr

Hallo!

Mach dich mal nicht verrückt - ich würde erstmal den Termin beim HNO abwarten, vielleicht muss deine Tochter gar nicht operiert werden.

Leonie hat die Polypen bisher 2 Mal rausbekommen. Einmal mit 2,5 und das letzte Mal Anfang Dezember letzten Jahres. Beim 2. Mal war es wesentlich entspannter. Wir waren zwar total aufgeregt, aber Leonie hat das alles super gemacht. Sie war direkt morgens um 8 Uhr dran, musste auch nüchtern sein, aber das war kein Problem. Sie hat die Polypen rausbekommen und Paukenröhrchen eingesetzt bekommen. Mittags um halb 12 durften wir schon wieder nach Hause.

Diese OP ist wirklich halb so schlimm, dauert ca. 20 min und die Kinder sind meist gleich danach wieder fit, müssen sich aber noch etwas schonen.

LG Lena

Beitrag von chicksy1985 18.04.11 - 09:30 Uhr

Guten morgen, mein großer hat letztes Jahr die Polypen + Mandeln raus bekommen.

Ich war auch fix und fertig. Zumal die im KH mich echt sauer machten, was sich da vor dem OP abspielte, war unter aller Sau. Aber gut anderes Thema.

Mein Schätzchen hat es gut weggesteckt. Ich hab ihn in OP reingetragen, war dabei, bis er geschlafen hat und gute 30 Minuten später als sie ihn rausgetragen haben vom OP-Saal war er schon wieder wach.

Er hatte auch probleme mit dem hören und der Aussprache/Satzbau und ja, jetzt im nachhinein sag ich es ist wirklich von den Polypen gekommen das schlechte hören/verstehen usw.

Ich würde es immer wieder machen.

Dieses Jahr werd ich das bei meinen kleinen machen lassen, da er genauso schlecht hört wie mein großer bis letztes Jahr noch.

Beitrag von buzzelmaus 18.04.11 - 09:32 Uhr

Hallo Caroline,

wir haben vorletze Woche diese OP machen lassen. Haben Goot-sei-Dank ganz schnell nen Termin bekommen.

Ich hab mir auch total die Gedanken bezüglich der OP und vor allem wegen der Vollnarkose gemacht. Aber es war nur halb so schlimm.

Der Eingriff an sich hat nur 20 Minuten gedauert und Emily ist danach ganz schnell wieder aufgewacht. Sie hat die Polypen rausbekommen und einen Schnitt ins Trommelfell beider Ohren. Röhrchen bleiben uns erspart :-D.

Emily hatten am OP-Tag selbst nur Halsschmerzen, ansonsten war alles gut.
Heute haben wir nochmal einen Kontrolltermin, ob die Trommelfelle wieder zugewachsen sind. Dann darf auch wieder der Kopf unters Wasser.

Alles Gute und lasst die OP machen, wenn der HNO-Arzt es rät - Emily geht es seither sehr viel besser!

Susanne und Emily Fiona *05.08.05

Beitrag von sandrinchen85 18.04.11 - 09:55 Uhr

Hey,

wir haben nun schon die zweite Op hinter uns...Im Januar hat Stella (da war sie fast 14 Monate)die Polypen raus bekommen und Schnitte ins Trommelfell(damit die Paukenergüsse abfließen)...Das hat leider nicht angehalten und somit hat sie nun letzten Monat dann doch die Röhrchen bekommen.
Was soll ich sagen??Meine Tochter ist wie ausgewechselt :) Sie konnte vorher auch schlecht hören und hat dadurch auch so gut wie nichts gesagt...ist getaumelt beim laufen und ständig,aber wirklich ständig lief die Nase.
Jetzt kann sie prima laufen(also ohne zu torkeln)und man merkt richtig wie viel Spaß es ihr macht sprechen zu lernen :)
Beim ersten Mal hat Stella eine Vollnarkose bekommen.Die hat sie aber gar nicht gut verkraftet(konnte danach nicht spontan selber atmen etc,musste mehrfach angeregt werden dazu)somit hat sie diesmal nur ne Rauschnarkose bekommen und alles lief gut.

Bei euch geht es zwar nicht um die Röhrchen(wenn ich das richtig verstanden hab),aber grundsätzlich ist so eine Op für uns Mütter viel schlimmer als für die Kinder.Klar,nach der Vollnarkose sind die Kleinen müde(ist ja normal),aber die Entfernung der Polypen hat keine Schmerzen bei Stella hinterlassen. Sie hat gleich am nächsten Tag wieder prima gegessen und war gut drauf.

Wünsche euch alles Gute und mach dich nicht im Vorfeld schon verrückt :)
Lg

Sandra mit Stella(16 Monate)und Baby inside 21.ssw

Beitrag von janimausi 18.04.11 - 19:54 Uhr

Letztes Jahr wurden Logan die Polypen raus genommen und es war wirklich gut so.

Jetzt kommt es aber darauf an, wie alt deine Tochter ist und wie oft sie krank ist und wie lange sie schon in die Kita geht.

Bei uns war das gar nicht schlimm.
Wir kamen an, das Bett wurde für ihn fertig gemacht, dann kam der Anästesist und hat ihn abgeholt. Drinnen hat er dann die Narkose bekommen und ca. 15 Minuten später kam er schlafend wieder raus.
Er hatte dann so was ähnliches wie einen Nuckel, damit das Wundwasser ablaufen kann.
Ich habe es ambulant machen lassen, und die Kinder haben dort alle vorsorglich nach der OP noch schmerzmittel gespritz bekommen.
Die Mäuse waren zwar nach dem Aufwachen meist etwas verwirrt aber es hatte keins Schmerzen und sie haben auch nicht geweint.
Logan gings doch relativ gut.
Er wollte in seinem rausch auch aufstehen und rum laufen.
Ging natürlich nicht, also hab ich ihn mir auf den Schoß gesetzt (Den "Nuckel" hatte er gleich ausgespuckt, als er wach wurde).
Eine halbe Stunde nachdem er aufgewacht war sind wir nochmal zur Ärtzin rein, die hat nochmal kurz geguckt, so wegen Blutungen und Schwellungen und am nächsten Tag dann zur Nachkontrolle.

Ihm ging es die ganze Zeit super, hat auch am Tag danach gleich wieder gegessen und war mürrisch, weil es nur Brei Zeug gab...
Aber nach 5 Tagen durfte er dann wieder ganz normal essen.

LG