Einigung auf gemeinsamen Namen

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von ichwiralle 18.04.11 - 08:24 Uhr

Hallo,

brauche mal eure Meinung, da wir uns shcon vor der Hochzeit nicht wirklich auf einen Namen einigen können. Wir habt ihr das gemacht?

Folgende Möglichkeiten gibt es:

1. Name des Mannes (will er)
2. ich Doppelname und Kinder sein Name
3. jeder behält seinen Namen

Was ist denn sinnvoller oder zu was ratet ihr?


LG

Beitrag von darkblue81 18.04.11 - 08:39 Uhr

Hallo,

wir konnten uns damals auch nicht wirklich einigen:

Mein Mann wollte meinen Namen nicht weil zu lang, ich seinen nicht weil zu kurz also hat er seinen behalten, ich habe einen Doppelnamen und unsere Kinder heißen so wie er :-)

LG

Beitrag von elofant 18.04.11 - 08:44 Uhr

Bei uns stand von vorn herein fest, dass ich den Namen meines Mannes annehme und unser Kind auch so heißen soll. Denn meinen Mädchennamen will ich keinem antun. #hicks


Warum macht ihr da so ein Problem draus?

Beitrag von so sollte es sein 18.04.11 - 08:54 Uhr

Ich finde die Frau sollte den Namen des Mannes annehmen, da bin ich sehr konservativ. Mich schüttelt es wenn mein Mann meinen Familiennamen tragen sollte. Und meine Kinder sollen auch den Namen des Vaters erhalten.

Beitrag von bluehorizon6 18.04.11 - 09:02 Uhr

Was wiegt den im Wesentlichen in der Argumentation?

Ich will ja nicht sagen, das Diskussionen über die Administration letztlich zu nichts führen ausser zu der Tatsache das es in jedem Fall nur Verlierer gibt.

Es kommt doch letztlich nur auf eines an, wie wichtig ist mir mein Name und wie wichtig mir der meines Partners.

Ist mir mein Name so wichtig ihn behalten zu wollen, gibt es überhaupt keine Diskussion, denn der Gesetzgeber hat klar geregelt das es darauf ein Recht gibt. Punkt.

Der einfachste Weg ist der seine Namen zu behalten, denn so bleibt alles wie es ist, so liebt er dich heute auch und Hochzeiten ist letztlich und machen wir das mal mit dem Kopf aus ein Versorgungsakt. So einfach kann man es sehen, wäre da nicht die Ansprüche and Romantik und Tauben und Überhaupt.

Was dann später mit den Kindern ist, darüber könnt ihr nach der Hochzeit immer noch streiten, dann wird es nicht langweilig.

Wenn aber die Namensgebung letztlich auch zum k.o-kriterium werden kann ob man überhaupt heiraten oder Kinder haben will, dann denke ich sollten beide darüber nachdenken wie kompromissfähig ist die Partnerschaft eigentlich.

Alles Liebe den Weg Salomons zu finden.

BlueH6

Beitrag von opx 18.04.11 - 09:25 Uhr

Wenn wir mal heiraten sollten, wird es so sein...

Schatz behält seinen Namen,
ich bekomme Doppelnamen, hänge seinen also dran,
falls wir Kinder kriegen, bekommen die seinen Namen...

Ende aus Nikolaus ;-)

Beitrag von binnurich 18.04.11 - 09:44 Uhr

jeder behält seinen und die Kinder bekommen den des Mannes

du kannst später immer noch seinen Namen annehmen
was ist der Grund für ihn, dass du seinen Namen annimmst (ich findes das anmaßend vereinnahmend, denn für ihn käme es sicher nie in Freage deinen Namen anzunehmen)

klar denkt man jetzt nicht an Trennung, aber ich kenne einige Frauen, die nach der Trennung den Namen des EX wieder loswerden wollten

Beitrag von name des mannes 18.04.11 - 09:45 Uhr

tut mir leid wenn ich das sage, aber so ein "hickhack" war kurz vor der hochzeit meines schwagers und deren frau auch.
die wollte, warum auch immer, den namen des mannes erst nicht annehmen bzw. es war immer die rede vom doppelnamen.
letztendlich hat sie doch den namen des mannes angenommen.

muß ja jeder selber wissen, aber wenn man heiratet, dann finde ich ganz, sprich man sollte auch den namen des mannes annehmen.
es sei denn der nachname geht gar nicht (fick, knoblauch, muschi, poloch usw. alles schon gesehen) #schwitz

Beitrag von angsthase1990 18.04.11 - 10:34 Uhr

Seh ich auch so! Ganz oder gar nicht. :p
Zumindest hab ich den meines Mannes angenommen (und ihm wars relativ egal welchen wir nun nehmen). :-)

Beitrag von frieda05 18.04.11 - 10:54 Uhr

ich bin heute ein Korinthenpupser - es heißt "dessen" (wenn man den Genitiv bemühen möchte), da "deren" Plural wäre und ich annehme, Dein Schwager ist keine multiple Persönlichkeit...#rofl....


"die wollte..." - man bemerkt sofort wo Deine Symphatien liegen...#rofl

GzG
Irm
Nix für ungut... - nur Gefrotzel

Beitrag von name des mannes 18.04.11 - 11:11 Uhr

oh, hast natürlich recht mit dessen!
manchmal hat man das einfach und schreibt drauf los #schein


"die wollte..." - man bemerkt sofort wo Deine Symphatien liegen..#rofl


naja, ist halt etwas schwieriger mit ihr. mein schwager wird ganz schön unter ihre fittiche genommen (er hat sich auch ganz schön verändert) und das bekommt der rest der familie, sprich mein partner und ich und seine eltern, ja auch mit.
naja, ist halt so...

#sonne

Beitrag von bruchetta 18.04.11 - 09:56 Uhr

Die Entscheidung kann Euch ja keiner abnehmen.
Mein Mann hat meinen Namen angenommen.
Ich würde vielleicht den nehmen, der schöner klingt und nicht so einen 08/15 Namen wie Müller, Meier o.ä.
Allerdings finde ich es besser, wenn alle den gleichen Namen tragen, das führt sonst nur zu Verwirrungen, wenn die Mutter anders heißt als ihre Kinder.

Beitrag von zubbeline 18.04.11 - 10:09 Uhr

muß grad an meinen Chef denken, der damals zum Thema, eigenen Namen behalten oder Namen vom Mann annehmen meinte: Jeder behält seinen Namen? Das ist ja wie "ich komm mal kurz vorbei, aber die Jacke halte ich lieber gleich an.";-)

Ich bin das zweite mal verheiratet. Das erste mal hab ich seinen Namen angenommen. Der war viel einfacher und schöner und man brauchte ihn nicht ständig überall buchstabieren. Kinder heißen dann natürlich auch so.

Bei der zweiten Ehe habe ich dann einen Doppelnamen genommen. Vorne der Name meines Ex, den ich nach der Scheidung nicht wieder abgelegt habe, hinten angehängt, der Name meines Mannes. Grund: ich wollte mich nicht überall erklären, weil meine großen Kinder anders heißen, er wollte natürlich nicht den Namen meines Ex tragen und unser gemeinsames Kind sollte auch nicht den Namen einer Familie tragen, mit der es überhaupt nichts zu tun hat.

Beitrag von natalia73 18.04.11 - 10:12 Uhr

Und jedes Mal, wenn ich so eine Post lese, wenn ich heilfroh, dass in Spanien das ganz anders geregelt ist. Vor allem festgeregelt ist und man gar keine andere Wahl hat (egal ob verheiratet oder nicht):
jeder hat 2 Namen, die man was zum Ende behält. Kinder kriegen dann der 1. Name vom Papa und der 1. vom Mama. Traditionsgemäss 1. Papas Name, dann Mamas Name, aber mittlerweile kann man die Reihenfolge bestimmen (aber nur das, alles andere ist so wie es ist)

Ich bin mittlerweile seit 13 Jahren in Deutschland und finde immer noch sehr gewöhnungsbedürftig, dass man dann nur weil man geheiratet hat, plötzlich anders heisst.

Unsere Kinder haben dann nach spansichen Namensrecht beide Nachnamen bekommen (als 2 Name, ohne Bindestrich). Klar, kommen immer wieder welche Namenverwirrungen und ich werden mit dem falschen Namen angesprochen. Mir macht das nichts aus. Ich erkläre, je nach Lage, wie es richtig wäre und gut ist.

In deinem Fall würde ich mich glaube ich für Nr. 2 entscheiden.

LG,
Natalia

Beitrag von binnurich 18.04.11 - 10:19 Uhr

"nur weil man geheiratet hat, plötzlich anders heisst" ...das sehe ich genau so: der Mann hat sich die Frau vereinnamt

Beitrag von natalia73 18.04.11 - 14:13 Uhr

Ja, es ist doch ein bisschen so, als würde man plötzlich mehr zu der Familie des Mannes gehören (da gemeinsamer Name) und weniger zu der eigenen, oder?
Wie gesagt, ich werde mich nie drangewöhnen...

LG,
Natalia

Beitrag von frieda05 18.04.11 - 10:21 Uhr

#rofl....

wir haben schlappe 12 Jahre diskutiert....

Ich wollte meinen Namen behalten (da Firmenname identisch und ich in der irrigen Annahme, meinem Vater läge daran, die Nachfolgerin solle auch so heißen). Mein bisheriger Weggefährte, der ja auch mein zukünftiger sein sollte, war (ist) diesbezüglich eher von der konservativen Fraktion.

Drama.

und wenn ich nicht irgendwann gedacht hätte..._ - Scheißegal - Stärke macht gelassen - stünde ich noch "auf der Strasse". Manchmal gibt dann auch einfach der Klügere nach #rofl.... (bildet sich der Nachgebende dann gerne mal ein)

Außerdem hat man inzwischen einen echten "Ausnahmestatus" wenn sowohl der Mann, wie die Kinder, als auch die Frau ein und den selben Nachnamen tragen. Damit haust Du jeden Psychologen aus den Socken, wirklich #rofl!

Voraussetzung dafür: Der Mann hat einen Nachnamen und keinen "Sammelbegriff" (wie "Meyer, Müller, Schulze da wäre ich Doppelnamenbefürworterin - dann noch Lehrer und alles passt.)

GzG
Irmi

Beitrag von juju0980 18.04.11 - 13:05 Uhr

Ganz ehrlich, jeder behält seinen Namen, die Möglichkeit find ich persönlich komisch - ausser man sieht die Hochzeit wirklich nur als reinen Versorgungsakt. Ich seh das nicht so und finde, wenn man heiratet, dass man das auch nach aussen zeigen sollte.

Beitrag von frieda05 18.04.11 - 13:07 Uhr

ich trage "Fangeisen"


ansich Zeichen genug, da wesentlich offensichtlicher als der Nachname...#rofl

Beitrag von nadlo 18.04.11 - 13:58 Uhr

Meine Meinung:
Also, dass die Frau automatisch den Namen des Mannes annehmen soll, "nur" weil geheiratet wird, ist ja wohl ein völlig veraltetes, aber immernoch weit verbreitetes "Selbstverständlichdenken". Das war schon immer so........... Wenn man Wert auf einen gemeinsamen Namen legt, ist der der Frau doch ebenso möglich.

Wenn beide an ihren Namen "hängen" oder ein jetzt getroffene Entscheidung später mal nicht bereuen wollen (ein Zurück ohne Scheidung ist nicht drin), sollten eben ihre Namen wie bisher weiter führen und viell. später einen Ehenamen wählen.

Der Name ist doch eigentlich das unwichtigste, was es beim Schritt zur Ehe gibt. Zählen sollen doch die Gefühle für den Anderen, was man an ihm schätzt und liebt und was letztendlich zum Ehewunsch gehört. Völlig egal, ob alle gleich heissen, oder nicht. Im Idealfall ein Leben lang zusammenhalten und den Kindern immer ein gutes, harmonisches, Zuhause bieten.
Ich finde, wenn man bei dieser Wahl in ernsthafte Diskussionen gerät, stimmt der Sinn für das Wesentliche nicht ganz. Ebenso glücklich kann man auch ohne Trauschein leben, der stellt nunmal keine weitere "Garantie" dar. Absicherung finanzieller Art schon - für die Frau jedenfalls :-)

Beitrag von anyca 18.04.11 - 17:06 Uhr

Möglichkeit vier. Mein Mann hat meinen Namen angenommen.

Beitrag von moulfrau 18.04.11 - 18:16 Uhr

Hi,
wenn er Rindsfüsser heißt und sie Haxel. Oder er Bauklo und sie Müller.

Da nimmt man das kleinere Übel.

Meinen Mädchennamen gibt es keine 100x in Deutschland und wir haben uns leider bequatschen lassen, wir würden es beide NIE wieder tun, den Allerweltsnamen zu nehmen.

Ich würde, wenn ich es nochmal zu machen hätte (Sch.... Dir auf die SE) meinen Namen behalten und die Kinder bekommen auch meinen Namen. Da die in der Regel nach der Scheidung, meistens bei der Mutter bleiben.

Gruß Claudia

Beitrag von mein ich auch 19.04.11 - 13:09 Uhr

#winke ist so vernünftig, finde ich, wenn man gerne seinen Namen behält.

Beitrag von specht78 18.04.11 - 22:28 Uhr

Hallo,

wir haben bei unserer Hochzeit auch beide unseren Namen behalten, der Name meines Mannes ist - wie weiter oben so nett benannt wurde #rofl - ein "Sammelbegriff", und auf den hatte ich absolut keine Lust. Dennoch wollte er sich nicht davon trennen und hat sich, 5 min bevor wir das Aufgebot bestellt haben, auch noch gegen den Doppelnamen entschieden.

Unser Sohn heißt wie ich, wir haben dann bei seiner Geburt meinen Namen als Familiennamen festgelegt. Möglicherweise wird mein Mann dann später im Kiga, Schule o.ä. mit meinem Namen angesprochen, weil man es einfach vom Namen des Kindes ableitet, aber da muss er dann halt durch...

Trotzdem sind immer noch sehr viele Leute verwundert, dass wir nicht den gleichen Namen tragen. Man muss leider immer noch einen erklärenden Satz hinzufügen...

LG, Specht