Familienbett - wann ist der beste Zeitpunkt zum "Auszug"?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von amidala00 18.04.11 - 09:03 Uhr

Hallo,

vielleicht hat jemand ja Erfahrungswerte oder kennt sich aus:

unser Sohn Simon ist nun acht Wochen alt. Seit seiner Geburt schläft er in unserem Bett, da er im Beistellbettchen nicht schlafen wollte / konnte.

Wir dachten uns nun, wir könnten ihn vielleicht jetzt langsam an sein "normales" Gitterbettchen gewöhnen, das auch bei uns neben dem Bett steht. Das Beistellbett haben wir nun abgebaut.

Er hat leider nur geweint #schrei. Ich sass neben dem Bett, habe ihm zugeredet, ihn gestreichelt, ein T-Shirt von mir unter seinen Kopf gelegt. nichts hat geholfen. Wir haben ihn dann natürlich wieder zurück in unser Bett geholt...

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und vielleicht ein "Erfolgsrezept"? Oder ist es vielleicht noch zu früh?

Vielen Dank für eure Hilfe und einen schönen sonnigen Tag!

Beitrag von snoopy86 18.04.11 - 09:22 Uhr

Es ist noch vieel zu früh! Die Babys brauchen viel Nähe und Geborgenheit!

Die Kinder ziehen frühestens mit 2-3 Jahren aus =).

Meine Tochter schläft auch bei uns. Und macht ihren Mittagsschlaf in ihrem Gitterbett.

glg Kristina mit Simon und Hannah

Beitrag von angel2110 18.04.11 - 13:20 Uhr

"Zu früh" ist für mich absoluter Blödsinn.
Jedes Baby/Kind ist anders.

Meine Tochter ist mit ca. 6 Wochen aus dem Familienbett in den Stubenwagen neben meinem Bett umgezogen. Ohne Probleme.
Mit 6 Monaten ist sie in ihr Gitterbett in ihrem eigenen Zimmer umgezogen. Ohne Probleme.
Und trotzdem hat es meinem Kind noch nie (auch heute nicht) an Zuwendung, Liebe und Geborgenheit gefehlt.

LG angel

Beitrag von hexlein77 18.04.11 - 14:31 Uhr

Da schließ ich mich meiner vorrednerin an! Zu früh ist blödsinn!

Meine beiden großen haben nie im FB geschlafen und haben trotzallem sehr viel liebe und Zuneigung bekommen.

Meine kleine (8 Wochen) hat bis vor kurzem im FB geschlafen und schläft nun in ihrem Beistellbett neben meinem! Einfach so! Und sie bekommt auch jede erdenkliche Zuwendung die sie braucht!

Beitrag von esha 19.04.11 - 16:23 Uhr

Also mein Sohn schläft immer im Gitterbett, das neben unserem Bett steht...nur wenn er weint und Bauchweh hat oder nach dem Stillen nicht einschlafen kann schläft er für ein oder zwei Stunden auf meiner Brust...zwischen uns ist mir das eh zu riskant. Die ersten zwei Wochen schlief er öfter auf mir drauf, nur ich habe nie geschlafen.
Jetzt, mit knapp 8 Wochen schläft er zufrieden und ruhig in seinem Bett.
Also zu früh gibt es nicht...und mein Sohn bekommt ganz sicher genug Liebe und Zuwendung.
Lg esha mit Jonathan, der ganz zufrieden im Wohnzimmer, alleine, im Stubenwagen schläft

Beitrag von emmy06 18.04.11 - 10:08 Uhr

der große zog mit 2 jahren aus und kam mit knapp 3 jahren kurzzeitig wieder als sein kleiner bruder geboren wurde - wir lagen also zu viert auf 1,80m.. :-)

mini bleibt auch so lang er möchte...



lg

Beitrag von wunki 18.04.11 - 13:39 Uhr

Ihr müsst das selber wissen, aber ich sage jetzt mal meine Meinung dazu:

Mein Sohn hat am Anfang auch in seinem Bettchen geschlafen bei uns im SchlafZi. Irgendwann funktionierte das nachts nicht mehr und er wollte bei uns mit im Bett schlafen. Seit dem haben wir das Familienbett. Mittlerweile bin ich der Meinung, unser Sohn soll selbst entscheiden, wann er gehen will. Ich bin der Meinung, dass jedes Kind früher oder später im Bett der Eltern landet. Ob es nun ein Baby ist, was von vornherein Willkommen ist oder ein Kleinkind, was dann ab und an bei Mutti und Papi an der Bettkannte steht. Es hat für mich auch nichts damit zu tun, ob eine Mutter oder ein Vater tagsüber genug Liebe gibt...Vielmehr sollte man sich die Frage stellen, warum man als Eltern ein Recht auf Nähe des Partners hat, aber ein kleines Wesen in der Lage sein soll, allein zu schlafen....Das erschließt sich mir einfach nicht....

Und ich finde es auch noch total praktisch: Mein Sohn stillt noch häufig. Ohne Familienbett könnte man mich wahrscheinlich vergessen...

Auf jeden Fall weiß ich für das geplante Geschwisterchen, dass es diesmal von Anfang an anders laufen wird: Einschlafbegleitung von vornherein und Schlafen mind. im Babybay bzw. Familienbett.

LG Wunki, Jonas (10 Monate)

Beitrag von pye 18.04.11 - 14:36 Uhr

felina hat bis zum 8ten monat bei uns geschlafen, dannach haben wir ihr das babybettchen angeboten, tagsüber haben wir ab dem dritten monat versucht sie im bettchen schlafen zu lassen.
ab dem achten monat dann nachts, es war schwer aber hat geklappt, und immer mit spieluhr und ihrem lieblingsteddy charly ohne den kann sie nicht schlafen.
nachts gibts ne breiflasche...
erst wollte sie nicht darin schlafen da hat sie von mir ein kissen bekommt was wir ans bett mit den befestigungshilfen befestigt haben :)
somit hatte sie meinen geruch immer bei sich

Beitrag von melle_20 18.04.11 - 16:01 Uhr

Also meine beiden Kinder lagen nie bei uns im Bett...

Die erste zeit lagen sie in der Wiege und dann sind beide mit ca 6 oder 8 monaten ins Bettchen umgezogen...Bei meiner Tochter klappter dieser wechsel sehr gut ohne probleme....bei kleinen leider garnicht, aber er musste einfach aus dem Schlafzimmer da wir uns immer gegenseite weckten....
Mein Mann hat sich dann immer mit ihm zusammen in sein Bettchen gekuschelt bis er schlief ( jaaa die betten halten das auch aus auch wenn man es nicht meinen will) das klappte super....Nur jetzt fängt er wieder an dass er zu uns will mit seinen 1,5jahren, was er nachts dann auch darf genau wie die grosse mit bald 7...Aber generell schlafen sie bei sich...

Meine Nicht(7monate) schlief von anfang an in ihrem bettchen, erst im Schlafzimmer mittlerweile nun in ihrem Zimmer, also sie kennt das FB auch ned....Und bekommt dennoch genug liebe und wärme

Lg

Beitrag von marysa1705 18.04.11 - 17:17 Uhr

Hallo,

der beste Zeitpunkt ist, wenn Dein Kind selbst den Wunsch dazu äussert. Dann ist es nämlich auch wirklich dazu bereit.

LG Sabrina

Beitrag von tath 18.04.11 - 21:00 Uhr

Hallo

Ich finde es noch zu früh :-) Aber das kommt auch auf Euch drauf an, wie sehr es Euch stört.
Ein wirkliches Erfolgsrezept gibt es nicht, denke ich.

Meine Große hat bis sie 8 Monate war in unserem Bett geschlafen, dann wurde sie zu unruhig und schlief besser in ihem Bett. Mein Mittlerer schlief bis er fast 2 Jahre war mit in unserem Schlafzimmer, allerdings überwiegend in seinem eigenen Bettchen, dann wollte er zur großen Schwester ins Zimmer ziehen.
Mein Kurzer schläft noch heute bei mir. Ich habe ihn sehr lange gestillt und ich wollte keine Lauferei. Nach der Wiege, so mit ca. 11 Monaten zog er dann in ein offenes Gitterbettchen an meine Bettseite gestellt, als großes Beibett. Seit sehr langer Zeit hat er sich dann immer wieder von seinem Bett über mich in unser Bett gerollt und seit dem schläft er in der Mitte bei mir.
Solange es niemanden stört ist es ok, aber damit muss jeder einverstanden sein.

Lg Tanja