Finanzielle Unterstützung der Eltern im Heim

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Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von monroe25 18.04.11 - 10:31 Uhr

Guten Morgen Ihr Lieben,

ich benötige einmal eure Hilfe:

Meine Großeltern sind seit knapp drei Jahren im Pflegeheim. Mittlerweile sind die Ersparnisse aufgebraucht und die fehlende Differenz wird von der Satdt als Sozialhilfe übernommen.

Nun wird natürlich geprüft inwiefern man meine Mutter finanziell mit einbinden kann.

Zunächst einmal möchte ich feststellen, dass meine Mutter ihren Eltern finanziell im Rahmen ihrer Möglichkeiten helfen möchte. Da sie aber allein stehend ist und als Sekretärin auch nicht so ein dickes Gehalt hat, ist dies nicht so einfach gemacht.

In einem Vorgespräch wurde ihr mitgeteilt, dass lediglich die Miete und die Krankenversicherung zur Berechnung anerkannt wird. Auch ein Autokredit aus der Vergangenheit würde nicht berücksichtigt werden, das sei ja freiwillig. Versicherungen oder Altersvorsorge würde da auchr ausfallen.

Ist dies so? Meine Mutter hat nun große Angst das da ein Betrag festgesetzt wird und sie selber in die Schuldenfalle gerät.

Vielleicht könnt Ihr etwas Licht ins Dunkel bringen oder mal berichten wenn er ähnliches erlebt hat

Danke
Viele Grüße
Julia

Beitrag von zwiebelchen1977 18.04.11 - 10:51 Uhr

Hallo

Lies mal hier nach.

http://www.ehescheidung24.de/blog/2008/03/05/unterhalt-fuer-die-eltern-und-der-selbstbehalt/

Bianca

Beitrag von kati543 18.04.11 - 12:15 Uhr

Eigentlich ist der Selbstbehalt von Kindern gegenüber Eltern so hoch, dass deine Mutter wahrscheinlich gar nichts zahlen wird. Keine Angst, in die Schuldenfalle gerät man da eigentlich nicht.

Beitrag von manavgat 18.04.11 - 17:18 Uhr

Völliger Unsinn.

Wenn Deine Mutter an das Sozialamt zahlt, dann haben die Großeltern keinen Cent mehr!


Sie soll einfach alles einreichen und wenn der Bescheid kommt, diesen von einer Fachanwältin für Sozialrecht prüfen lassen. Mehr als die Hälfte der Bescheide sind falsch zu hoch! Da steckt manchmal auch Absicht dahinter.

Die Freibeträge sind recht hoch.

Gruß

Manavgat

Beitrag von monroe25 18.04.11 - 20:27 Uhr

Hallo,

danke für Eure Antworten.

@Manavgat: Lieben Dank auch an Dich. Wir wurden auch schon stuzig,das man laut Auskunft des Sozialamtes weder Vorsorgeversicherungen, noch Altersvorsorge etc. einreichen darf, sondern nur Miete und KV.
So wird meine Mutter das auch machen, also mit dem Anwalt. Mal abwarten was da für ein Bescheid kommt.

Liebe Grüße
Julia