Preise falsch ausgeschrieben?

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Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von kaktus0 19.04.11 - 08:42 Uhr

Hallo,

ich war gestern gegen 17:30 Uhr einkaufen und habe auch ein paar Produkte gekauft, die wir immer kaufen und im Angebot waren. Habe verschiedene Produkte gekauft, jeweils 3-4 Stück, wie gesagt, weil wir sie immer nutzen.

So, ich gehe an die Kasse und nichts da, normale Preise werden abgezogen. Ich habe dann gefragt, die reduzierten Preise gelten für den folgetag, also für heute :-[

Ich habe mich total geärgert, aber da ich es die Wochen nicht wirklich zum einkaufen schaffe, habe ich die Ware halt für den höheren Preis gekauft.

Aber wie ist das denn?

Darf der Laden, der im übrigen bis 22 Uhr geöffnet hat seine Ware schon um 17:30 Uhr neu etikettieren?

LG

Beitrag von kaktus0 19.04.11 - 08:43 Uhr

Ps. überschrift vielleicht etwas falsch gewählt, vielleicht eher "zu früh Ware umetikettieren?

Beitrag von schnitte19840 19.04.11 - 08:46 Uhr

Ich arbeite beim Rewe wir haben auch bis 22 uihr geöffnet wir machen die Angebote erst ab 21.45 uhr raus und das auch nur wenn wenig los ist.

Beim Lidl z.B. wird das erst nach Ladenschluss gemacht.


17.30 Uhr finde ich schon ne Frechheit.

#winke

Beitrag von musterli70 21.04.11 - 19:28 Uhr

Das mit dem Lidl halte ich für ein Gerücht, da bekomme ich Samstags Mittags schon die Preise vom Montagsangebot und auch beim Rewe läuft es so ab, zumindest bei den 150 Märkten der Firma Rewe hier in meiner Umgebung.

Beitrag von jabberwock 19.04.11 - 09:16 Uhr

Das geht gar nicht. Normalerweise müsste man als Kunde darauf bestehen, den ausgewiesenen Preis zu bezahlen (worauf man afaik keinen Anspruch hat) oder aber mit viel Aufhebens vom Kauf zurücktreten.
Wenn das eine viertel Stunde vor Ladenschluss passiert, okay. Aber 17:30 Uhr?!?

Beitrag von miau2 19.04.11 - 09:32 Uhr

Hi,
m.w. nach hast du keinen Anspruch auf den niedrigeren Preis. Die meisten Geschäfte (bzw. 100%derer, wo ich derartiges bisher erlebt habe) gewähren allerdings aus Kulanz den niedrigeren Preis.

Ob das aber als Geschäftspraxis - "angebotspreise schon mal eben einen halben Tag vorher hinschreiben, aber den alten Preis berechnen" rechtens ist - keine Ahnung. In den Fällen, die ich erlebt habe waren es (vermutlich) ganz einfach Fehler, z.B. dass ein Angebotsschild vergessen wurde, als das Angebot eigentlich nicht mehr galt.

Viele Grüße
miau2

Beitrag von tagpfauenauge 19.04.11 - 09:32 Uhr

Hi,

ich an deiner Stelle würde eine bitterböse Mail an die Zentrale (Hauptsitz) schreiben. Schildere den Sachverhalt und dass du nur durch die Angebote, auf Vorrat gekauft hast, sont hättest du diese Mengen gar nicht gekauft. Schreibe ruhig, dass du dich betrogen fühlst und überlegt, den Verbraucherschutz einzuschalten.

Kostet 10 Minuten Zeit und zu verlieren hast du ja nichts - selbst wenn nur eine "Das-tut-uns-aaaber-leid-Antwort" dabei rauskommt.

Mal sehen, vlt. springt ja ein kleiner Einkaufsgutschein ab. Und man soll sich nicht immer alles bieten lassen. Die Leute in den Zentralen können ja gar nicht wissen, was in den Städten so abgeht.

vg

Beitrag von cyberlady 19.04.11 - 09:37 Uhr

Klar, die Leute in den Zentralen wissen nicht, was in den Städten abgeht. Wenn sie nur einen Tag mal selber dort arbeiten würden, dann würden sie solche vorgaben nicht machen! Wenn alles NACH Ladenschluß erledigt werden soll, was man eigentlich nach Ldenschluß macht, kämen wir gerade am Samstan nicht vor 22 Uhr raus. Bezahlt wird aber nur bis 20:30. Darüber regt sich irgendwie kein Kunde auf!:-[
Vielen Dank!

LG

Beitrag von bensu1 19.04.11 - 10:07 Uhr

hallo,

grundsätzlich gebe ich dir recht, ich halte es für ausbeutung, wenn das personal unbezahlte überstunden machen müsste.

auf der anderen seite müsste gekennzeichnet sein, wenn die preise nicht schon jetzt, sondern erst am folgetag gelten. ich würde mich als kunde genauso darüber ärgern.

lg
karin

Beitrag von parzifal 19.04.11 - 10:09 Uhr

Wenn Du bis 22.00 h arbeiten musst hast Du auch einen Anspruch auf Lohn bis 22.00 h.

Der Kunde kann nichts dafür, wenn der AG unrechtmäßig den Lohn kürzt und der AN diesen nicht einfordert.

Beitrag von scrapie 19.04.11 - 10:32 Uhr

"Wenn alles NACH Ladenschluß erledigt werden soll, was man eigentlich nach Ldenschluß macht, kämen wir gerade am Samstan nicht vor 22 Uhr raus. Bezahlt wird aber nur bis 20:30. Darüber regt sich irgendwie kein Kunde auf!"

Selber Schuld, wenn du dir das gefallen lässt. Man kann die Dinge auch morgens erledigen.

Beitrag von parzifal 19.04.11 - 10:12 Uhr

Die Handhabung verstößt gegen die Preisangabenverordnung.

Du kannst dies der zuständigen Behörde melden, dann droht ein Bußgeld.

Beitrag von anira 19.04.11 - 10:20 Uhr

hmm versteh och net die angobte sind odch imemr wochen bezogen
also im werbebvlatt steht doch der zeitraum ab wann oder
also z.b. der edeka bietet diese woche den Kopfsalat für 59cent an
das gilt dann von Montag morgen 7:30 bis Samstag abend 20:00Uhr

Beitrag von hauke-haien 19.04.11 - 10:43 Uhr

oVr dme bAshcikcne mmier iemnal elesn!

Beitrag von die.kleine.hexe 19.04.11 - 10:56 Uhr

#rofl

wobei ich ihren text ohne probleme lesen konnte - im gegensatz zu deinem ;-)

Beitrag von litalia 19.04.11 - 11:33 Uhr

es gibt aber auch viele wo es z.b. ab montag dies und das im angebot gibt.... ab donnerstag gibts dann das und das im abgebot und samstag gibt nochmal angebote.

so. z.b. im lidl....da gibts ja jetzt auch den schwachsinnigen "super samstag" da sind dann wenige prdoduke nur an diesem samstag im angebot, meisstens nur müll. ;-)

wenn ich nun aber freitag abend in lidl gehe und sehe, "oh schön...der müll ist ja reduziert...nehm ich ihn doch gleich mit" dann weiß ich ja als kunde nicht automatisch dass das die produkte sind die es nur am super-samstag gibt. nicht jeder liest werbung und merkt sich alles :-) und wenn der preis an der ware steht geht man davon aus dass man es auch für den preis bekommt.

Beitrag von sarahg0709 19.04.11 - 11:19 Uhr

Hallo,

ich habe das auch schon erlebt, aber immer an den Tagen, an denen die reduzierten Preise schon gültig waren.

In der Kasse ist dann immer noch der reguläre Preis drin und wenn man nicht aufpasst, zahlt man halt den höheren Preis. Wobei, wenn die Schlange durch den ganzen Laden reicht, meckern die meisten Leute nur kurz und akzeptieren das. #augen


LG

Beitrag von rienchen77 19.04.11 - 11:23 Uhr

ich habe mal einen Bericht zu falschetikettiert gesehen: bindent ist das was die Kasse zeigt...alles andere sind nur Hinweise und irrelevant...

Beitrag von not-for-sale 19.04.11 - 13:58 Uhr

Das ist zwar im Grunde richtig, gilt aber nur für die versehentliche Warenfalschauszeichnung. Da es sich hier jedoch um eine planmäßige und bewusst herbeigeführte Falschauszeichnung handelt, können wettbewerbsrechtliche Konsequenzen auf dieses Geschäft zukommen.

Beitrag von parzifal 19.04.11 - 17:27 Uhr

Die Ausführungen von rienchen sind auch bei absichtlicher Falschauszeichnung korrekt (bis auf das irrelevant vielleicht).

Man hat keinen Anspruch auf den falsch ausgezeichneten Preis.

Es drohen aber wie von Dir festgestellt wettbewerbsrechtliche Konsequenzen/Bußgelder.

Bußgelder etc. drohen im Übrigen aber auch bei fahrlässiger Falschauszeichnung.