Angst vor der Krippe - Sohnemann ist dann knapp 13 Monate

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von bienchen-1975 19.04.11 - 09:30 Uhr

Hallo zusammen,

wir hatten gestern unser Einführungsgespräch in der Krippe und irgendwie hab ich immer noch das Gefühl, dass sie dem Kleinen nicht soviel Zeit beim Essen usw geben können :-(.

Vermutlich bilde ich mir das auch nur ein, da schon soviele kleine Kinder in der Krippe groß geworden sind und meinem Zwerg hat es ganz gut gefallen.

Mein Mann sieht das alles ganz locker und wahrscheinlich wird alles halb so schlimm sein, aber für mich ist das schon komisch.
Mein Zwerg kann halt nicht alleine Essen und Trinken und sich auch nicht äußern ob er Durst hat. Die Erzieherin meinte nur, dass alle Kinder aus einem Becher trinken, macht unsere zuhause nur beim Essen und da trinkt nicht viel draus und das meiste geht eh auf´s T-Shirt, er trinkt noch aus seiner Trinklernflasche. Mit dem Essen ist es das gleiche, Brot mit Rinde geht noch nicht und mit dem Löffel Essen kann er klar auch noch nicht. Ich hab da einfach Angst, dass Sie sich nicht die Zeit nehmen und er dann Hunger oder Durst hat... Sorry ist wahrscheinlich blöd von mir so zu denken.

Beim Schlafen ist es auch so, dass zuhause immer feste Abläufe sind und wenn es mal nicht so läuft, dann sitzt ich auch mal 30 min länger bei ihm am Bettchen und streichle ihn oder singe was vor, die Zeit haben die Erzieher ja gar nicht.


Wir war das bei Euch ?

Beitrag von combu779 19.04.11 - 09:37 Uhr

Hallo,

ich kann Deine Ängste und Sorgen verstehen. Aber ich glaube nicht, dass Dein Spatz verhungern und verdursten wird.

Kinder entwickeln sich innerhalb kurzer Zeit so schnell. Gib doch einfach einen Trinklernbecher mit in die Krippe. Du wirst sehen, alles wird gut. Die Erzieher werden sich schon gut um Deinen Kleinen kümmern.

Natürlich können Sie ihm nicht so viel Zuwendung und Zeit schenken, wie Du. Aber das hat auch seine Vorteile.

Lass es auf Dich zukommen.

LG Kati

Beitrag von nina610 19.04.11 - 09:50 Uhr

Guten Morgen,

mach dir keine Sorgen. Meine Große kam mit 16 Monate in die Krippe, ist nun fast 7 Jahre. Wir hatten damals auch einen festen Tagesablauf mit Schlafen Essen etc. Natürlich war es eine Umstellung, aber binnen 2-3 Wochen hat sie sich daran gewöhnt, dass sie jmd anderes ins Bett bringt, sie mit anderen am Tisch zu Mittag ist.... Ich kann dir ehrlich sagen, es hat ihr definitiv nicht geschadet..
Nun geht meine Kleine ( fast 9 Monate ) ab August ( dann genau 1 Jahr alt ) auch in diese Krippe... Ich freue mich schon sehr, da die Kinder solche riiiiiesen Sprünge in ihrer Entwicklung machen....

Probiere dich zu entspannen. Das klappt alles. Die Kinder machen das ganz allein. Als Mami ist man aber immer nervös, gerade wenn es dein erstes ist...


Viele liebe Grüße

Nina + Emy fast 7 J, + Felicia fast 9 Monate

Beitrag von jbw 19.04.11 - 09:52 Uhr

Hallo!

Ich habe schon drei Kinder bei einer Tagesmutter und im KiGa eingewöhnt, und Nr. 4 wird ab Sommer in einer Krippe starten. Manchmal habe ich die gleichen Sorgen wie du, aber dann denke ich mir:

1.) Man muss Vertrauen in die Erzieherinnen haben. Die schaffen das.
2.) In Krippe/KiGa akzeptieren die Kinder die erstaunlichsten Sachen. Dinge, die zu Hause ein riesiges Theater nach sich ziehen, wie aufräumen, Spinat essen, Hände waschen, einschlafen etc. werden im KiGa wie von selbst gemacht. Die Kids gewöhnen sich da ganz schnell dran.
3.) Wenn es mit dem Bescher so gar nicht geht, frag doch mal, ob Dein Sohn seine Trinklerflasche/Tasse benutzen darf.

Alles Gute!
J. mit 4 #verliebt

Beitrag von jamey 19.04.11 - 10:14 Uhr

also mein großer kam mit 5 monaten in die krippe, da konnte er noch nicht annähernd irgendwas von deinen sorgenthemen. er hat alles gelernt, u.a. durch die liebevolle pflege und hilfe der erzieherinnen.

der kleine kam mit 11 monaten in die krippe, konnte auch noch nicht wirklich viel, aber er hat es ruckizucke gelernt. und klar helfen die erzieher gerade den kindern die noch nicht so weit sind. dazu sind sie ja auch da. aber dennoch werden die kinder dazu angehalten, selbst zu üben, und das können sie nun mal nur, wenn man sie lässt, auch wenn dabei anfangs mehr auf dem pulli oder unter dem tisch landet als im bauch. verhungert ist noch keiner :-)

Beitrag von zwerg07 19.04.11 - 10:52 Uhr

Hallo,

ich versuch jetzt mal dir ein wenig die Angst zu nehmen.

Deine Gedanken und Sorgen hatte ich auch alle, glaub mir.

Konstantin geht jetzt die dritte Woche in die Krippe und es sind schon so ein paar kleine Wunder geschehen.

Unser Kleiner ist vom ersten Tag der Eingewöhung gern gegangen, so dass wir am 4. Tag schon entschieden haben mit der Erzieherin das er allein dort bleibt, hat super geklappt.

Ab der 2. Woche war er dann schon bis Mittag, hat super geklappt.

Unser Konstantin hat auch so seine Eigenheiten, Trinken nur aus der Flasche, Essen vom Löffel nur mit Überreden von der Mama, Brot wird durch die Gegend geschmissen. Hab immer einen totalen Affentanz beim Essen vollführt. Ach ja, gefrühstückt hat er gar nicht.

Wie gesagt die 3. Woche Krippe ist fast zu Ende und unser Zwerg isst in der Krippe alles, wirklich alles. Gestern gab es Gyros mit Zaziki, hat er verspeist. Früh isst er ne ganze Schnitte (alleine). Die Erzieherin hat Fotos gemacht, weil wir es nicht glauben wollten. Ach ja, beim Trinken klappt es noch nicht so, er darf weiter seine Flasche bekommen.

Ich will nicht eingebildet klingen, aber unser Zwerg ist zum Liebling der Gruppe mutiert, da es wirklich niemals Probleme gab und er ein totaler Charmeur ist.

In unserer Gruppe sind 12 Kinder und 4 Erzieher,ein super Verteiler. Weinende Kinder werden stundenlang getragen und betütelt. Es läuft dort super und ist sehr schön.

Fangt erst mal an mit der EIngewöhung und viele Sorgen werden schwinden.

Ach ja, bevor ich es vergesse, unser Kleiner geht jetzt schon super aufs Töpfchen und spielt hin und wieder alleine, alles Wunder der Krippe.

Und bevor ich es vergesse, wenn er dann abgeholt wird freut er sich riesig und ist den Rest des Tages lieb und ausgeglichen.

Ich kann also beruhigt wieder arbeiten, weil ich weis dem kleinen geht es blendend!!!!!

Hab Vertrauen in deinen Kleinen, der packt das besser als du glauben magst.

LG

Beitrag von ella1970 19.04.11 - 11:08 Uhr

hi,
meine kleine geht in die krippe seit sie ca. 8 moante ist und sie geht seeehr gerne hin,

ich hab sie bereits beim 2. mal für ca. 1-1,5 h dort allein gelassen, weil es ihr gut gefallen hat, sie keine probleme hatte und ich innerhalb von 5 min. in der krippe bin, sie hätten mich ja angerufen wenns nicht gegangen wäre.

nun ist sie bereits 16 monate und geht 2 x in der woche für ca. 4-5 h in die krippe.

ich dachte auch, um gottes willen!! aber sei beruhigt, die kleinen schauen sich sooooovieles ab und machen es nach und haben spaß dabei!

wenns nicht geht, werden sich die erzieherinnen schon bei dir melden und du holst ihn dann einfach!

wenn er sonst auch ein kleiner neugieriger junge ist und nicht fremdelt wirst du sehen, es geht soooo schnell die eingewöhnung!

bleibt in engen kontakt mit den betreuern und rede beim bringen und abholen wie es gegangen ist, wie er "drauf" war etc. etc.

also unsere kleine hat nen wahnsinns schub durch die krippe erlebt und zwar nen positiven

achja... was evtl. "schlimmer" ist, ist der schnupfen den er sich sicher einfangen wird, also kauf schon mal taschentücher...für die schnupfnase...

viel erfolg und lass den kleinen mal machen!

lg
ella

Beitrag von derhimmelmusswarten 19.04.11 - 11:12 Uhr

Da brauchst du dir keine Gedanken machen. Meine Tochter kam mit 12 Monaten in die Kita. Sie konnte nur krabbeln und nicht allein essen. In wenigen Wochen lief sie und hat allein mit Löffel und Gabel gegessen. Die gucken sich das halt bei den anderen Kindern ab. Und das mit dem aus dem Becher trinken hat auch total schnell geklappt. Es spricht aber auch nichts dagegen, wenn du ihm sein Trinkfläschchen mit gibst. Ich habe meiner Tochter anfangs Thermoskanne mit Wasser und Milch mitgegeben, aber sie wollte dann überhaupt keine Flasche mehr trinken. Das war ihr dann wohl "zu blöd", weil die anderen Kinder keine Milch getrunken haben. Sie hat dann ganz normal Wasser getrunken wie alle anderen auch. Als sie noch nicht reden konnte, hat sie sich halt einfach einen Becher geholt oder drauf gezeigt. Aber natürlich stellen die Erzieherinnen auch jedem Kind seinen Becher mit Wasser hin und achten darauf, dass die Kinder ausreichend trinken. Mach dir keine allzu großen Sorgen. Die allermeisten Kinder kommen prima in der Kita zurecht und in wenigen Wochen wirst du sehen, dass deine Sorgen unbegründet waren.

Beitrag von loonis 19.04.11 - 11:52 Uhr




Ich hatte 2 Krippenkinder u. kann nur POSITIV berichten...
der Große kam mit 20 Mon. in d.Krippe ,die Kleine mit 12 Mon. (1 Monat vorher aber schon zur Eingewöhnung) ...
Die Kinder lernen sooooo schnell ,meine Kleine konnte ratz fatz alleine essen....
Und ich habe anfangs immer noch ihre Trinkflasche mitgegeben ...
Es klappte alles wunderbar ...auch mit dem Schlafen....

LG Kerstin

Beitrag von co.co21 19.04.11 - 12:46 Uhr

Hallo,

also ich denke, du musst keine Angst haben.
Natürlich haben die Betreuer einiges an Stress und nicht soviel ZEit wie du als Mama, aber es ist noch kein Kind zu kurz gekommen.

Bei uns ist es so, dass auf jedes Kind individuell eingegangen wird, gerade in den ersten Wochen der Eingewöhnung. Beim schlafenzum Beispiel können sich die Mäuse neben dem festen Mittagsschlaf hinlegen wann sie wollen, es bleibt auch jemand dabei sitzen bei Bedarf (beim festen Schlaf ist eh immer jemand dabei), auch beim essen wird geschaut, dass jeder was isst, und trinken genauso.

Zudem ist es erfahrungsgemäß so, dass viele Dinge, die zuhause nicht, oder noch nicht gehen, in der Krippe klappen...denke mal, das liegt an der Gruppendynamik! Die schlafen doch tatsächlich alle gleichzeitig, auch meine Tochter, die bis vor kurzem daheim mittags noch Theater gemacht hat! Und auch das essen...es gibt immer mal wieder Kinder, die nicht alles essen oder essen können...in der Krippe klappt das auf einmal. Und die Kinder dürfen auch mit den Händen essen bis zu einem bestimmten Alter, also keine Löffelpflicht! zudem kann auch gefüttert werden, bei uns können ja schon Babys ab 8 Wochen in die Krippe...da geht es ja garnicht anders ;-)

Denke du hast vielleicht auch ein klein wenig ein schlechtes Gewissen, weil dein Kleiner dahin soll, und hast deswegen auch solche Ängste...aber das ist vollkommen normal!

LG Simone