Muss ich mir das denn immer bieten lassen?

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von darkangel70 19.04.11 - 09:44 Uhr

Hallo.

Geht um Unterhalt. Mein schon seit 13 Jahren Ex macht immer diese blöden Bemerkungen meiner Tochter gegenüber. Das er ja kein Kindergeld bekommt und er ihr deshalb auch kein Taschengeld geben kann. Aber er zahlt auch keinen Unterhalt, noch nie. Lebt im Ausland und hat die Vaterschaft nie anerkannt. Ich habe aber immer gedacht, es ist seine Tochter, er hat ein Recht darauf und sie ebenfalls. Habe nie was unternommen um Unterhalt von Ihm einzuklagen. Aber es reicht irgendwann mal. Immer gibt er ihr zu verstehen, das sie ihm nur Geld koste und er ja nichts davon hat was für sie auszugeben da sie ja nicht bei ihm wohnt und solche Scherzchen. Und immer diese Anspielungen, das ich ja alles bezahlen kann für sie, so isses auch richtig, in seinen Augen. Aber er, was macht er? Er steuert nix aber auch gar nix bei und wenn, dann wirds gleich mit mehreren Geburtstagen und Weihnachten und Ostern verrechnet. So ein geizhals. Im Gegenzug erzählt er meiner Tochter, was sein kleiner Sohn alles zum Geburtstag bekommt oder zu Ostern.

Meine Tochter merkt das auch nicht, sie sagt auch nichts zu ihm. Regt sich nur immer bei mir auf. Wenn ich mit ihm rede, redet er sich nur raus und sagt, er meint es anders, die Tochter würde das falsch rüber bringen. Glaub ich aber nicht, sie regt sich ja immer direkt nach seinem Anruf bei mir auf und schimpft über seine blöden Bemerkungen wenn es um Geld geht. Sie wollte nur 10 Euro Taschengeld von ihm, aber er bekommt ja kein Kindergeld für sie, also muss ich alles bezahlen, seine Aussage.

Mir reichts echt, ich würde am liebsten den Kontakt abbrechen aber meiner Tochter kann ich das ja nicht abverlangen, aber mich regt es halt immer auf, seine doofen Sprüche und wenn man ihm die Meinung sagt, stimmts dann wieder nicht. Klar stimmt das, ich kenne ihn nun seit 1992 und ich weiß wie er zu Geld steht.

Was meint ihr, wie würdet ihr damit umgehen?

Beitrag von kruemlschen 19.04.11 - 09:53 Uhr

Hi,

wie alt ist denn Deine Tochter?

Wenn Dein Ex bereits seit 13 Jahren Dein Ex ist, nehme ich mal an sie ist schon mindestens 13 Jahre alt?

In diesem Alter kann man m.M. nach schon mal mit offenen Karten spielen und der Tochter die eigene Sicht der Dinge erklären.

Warum hast Du nie Unterhalt eingeklagt? Nicht mal einen Titel?
Das ist etwas was Deine Tochter DIR ankreiden kann. Du bist in der Verantwortung zumindest einen Titel gegen Deinen Ex zu erwirken mit dem Deine Tochter später mal ggf. den ausstehenden Unterhalt einklagen könnte wenn sie es wollte. Der Unterhalt steht Deiner Tochter zu!

Gruß K.

Beitrag von redrose123 19.04.11 - 09:58 Uhr

Hat sie sich damit nicht auch strafbar gemacht ihrer Tochter gegenüber?

Beitrag von darkangel70 19.04.11 - 12:51 Uhr

oh gott ey. Meine Tochter würde mir nie deshalb was anhaben wollen, was denkt ihr!

Solche Gedanken, das ich mich am Ende noch strafbar mache, weil der Ex sich vor der Vaterschaft gedrückt hat die ganzen Jahre? Ich hätte ihm den Kontakt zum Kind verweigern sollen, von Anfang an aber ich wollte ihr und dem Vater das Kind nie entziehen.

Und die Vaterschaft hat er auch aus nie anerkannt, weil er damals nirgendwo gemeldet war und sich nicht anmelden wollte, aus Angst, das er zum Bund muss. Ja , klingt lächerlich, aber es war so. Da ich damals noch sehr jung war und ihn liebte, wollte ich ihn natürlich nicht anzeigen oder melden oder zur Vaterschaft zwingen und somit gab es keine Vaterschaftsanerkennung. Blöd, aber wahr. Heute könnte ich mich freilich dafür in A.... treten, aber es ist nichts zu ändern. Ich verlange ja auch keinen Unterhalt, aber er soll wenigstens auch finanziell zu ihr stehen und nicht jeden Wunsch den sie hat, tausendmal durchrechnen und so dumme kommentare ablassen, von wegen er bekäme ja nicht das kindergeld für sie..

Beitrag von kruemlschen 19.04.11 - 13:00 Uhr

Du musst Dich ganz einfach entscheiden was Du willst.

Soll er nun finanziell zu ihr stehen, oder nicht?

Wenn ja dann solltest Du die Dir zu Verfügung stehenden Mittel ausschöpfen (was spricht denn dagegen jetzt noch eine Vaterschaftsfeststellungsklage einzureichen? Du weißt dass Deine Tochter im Fall der Fälle auch nicht erbberechtigt ist sondern nur sein Sohn?).

Wenn nein, dann hör auf zu jammern und akzeptiere dass die Situation so ist wie sie ist und Du einen nicht unerheblichen Anteil daran hast.

K.

Beitrag von redrose123 19.04.11 - 13:03 Uhr

Nein nicht deshalb aber das sie irgendwann dir vorwürfe wegen was weiss ich macht und dich dann verklagt, sag niemals nie;-) Keiner wünscht dir das aber es könnte passieren.....

Und Strafbar ist ja nur auf das berufen das du keinen Unterhalt eingetrieben hast......

Da er nirgends als Vater eingetragen ist, du Ihn nie dafür belangt hast und er wahrscheinlich weiss das du auch jetzt nicht handeln wirst wieso sollte er? Ich würde Ihn jetzt dafür belangen, geh zu einem Anwalt schildere deine Sachlage und treib den Unterhalt ein. Wo ist dein Problem? Liebst du den immer noch?

Beitrag von darkangel70 19.04.11 - 13:10 Uhr

damit würde ich so vieles ins rollen bringen. da ich damals aufm jugendamt gelogen habe, wer der vater ist und so. dann bin ich zur zeit arbeitslos und will nicht das es mir dann angerechnet wird. denn wenn er unpünktlich oder gar nicht zahlt, dann fehlt mir das dann. so lass ich es lieber wie es ist und bin auf nichts von ihm angewiesen. ich will ja auch kein geld haben, kommen auch so gut hin mit nebenjob und so. aber wie gesagt, mich regt es halt auf, seine kommentare ihr gegenüber und sie bekommt das maul nicht auf. ihn mal zu fragen, warum er bei ihr immer umrechnet wenn sie was will. warum kann sie ihm das nicht sagen oder fragen? sie ist doch alt genug um ihm auch die meinung sagen zu können. aber sie ist da wie er. solange sie irgendwas abfassen kann, wird sie nen scheiß tun um ihn irgendwie zu belangen oder sich mit ihm zu streiten. vielleicht sollte ich mich da nicht mehr einmischen und es sollte mir egal sein. sie kann ihm auch sagen, was sie mir sagt, wenn sie sich über ihn aufregt. ich wills nicht mehr hören. und sie kann ihn genauso fragen,warum er die vaterschaft nicht anerkennt oder anerkannt hat. da kann sie mal sehen was er sagt. das er nämlich rechtlich nicht zu ihr stehen will. ach ich reg mich schon wieder auf, bringt doch eh nichts.

Beitrag von kruemlschen 19.04.11 - 13:17 Uhr

"aber sie ist da wie er. solange sie irgendwas abfassen kann, wird sie nen scheiß tun um ihn irgendwie zu belangen oder sich mit ihm zu streiten."

Na dann seit Ihr Euch ja alle 3 ziemlich ähnlich.

Beitrag von redrose123 19.04.11 - 13:45 Uhr

Na dann du willst kein Geld was denn dann?

Dann hör doch auf zu heulen was du deiner/eurer Tochter nicht bieten kannst.

Na jede Lüge holt einen ein.......Man sollte dich eigentlich Melden sorry

Und ich muss Krümmelchen recht geben, Ihr seid doch alle gleich, du hast früher deinen Mund nicht aufbekommen und sie heute nicht......

Ei ei ei arme Tochter wenn sie sich bei dir nicht mehr ausheulen kann/darf nur weil du keinen Arsch in der Hose hast....

Beitrag von elsa345 20.04.11 - 08:36 Uhr

Ich wette Du hast das JA belogen, min. 12 Jahre Unterhaltsvorschuß für das Kind kassiert und heute wirst Du als Arbeitslose wahrscheinlich H4 bekommen und Deine Tochter auch. Du schonst den KV der sich schweinisch benimmt und greifst lieber allen anderen in die Tasche. Den Unterhalt für Deine Tochter übernimmt nämlich in diesem Fall jeder Steuerzahler.

Jetzt hast Du das Theater am Hals und mußt damit zurecht kommen. Sorry, aber Mitleid kannst Du dafür nicht erwarten.

Beitrag von darkangel70 19.04.11 - 13:01 Uhr

meine tochter vergöttert ihren vater, die wird nen scheiß tun ihm was anzulasten. genau wie ich früher auch zu naiv und dumm war. Aber sie, sie liebt ihn und würde ihm das nie antun. dann lieber verzichtet sie und hört sich weiterhin seine dummen sprüche an. Sie wird 16 und lässt es sich gefallen von ihm wie zweite Wahl behandelt zu werden.

Beitrag von redrose123 19.04.11 - 13:04 Uhr

Klar sie liebt ihn, bedinungslos, genauso wie dich obwohl du auch nicht fehlerfrei bist.

Klag du den Unterhalt ein er steht und stand ihr zu .......

Beitrag von redrose123 19.04.11 - 09:53 Uhr

Du maulst rum, hast dich aber nie gekümmert das du den Unterhalt, der deinem Kind zusteht reinzutreiben? Und nun jammerst du das er das und das tut? Sorry

Ich hätte mal die Vaterschaft eingeklagt, Unterhalt verlangt und wenn er dann so dumm tut hätt ich mich aufgeregt, aber bisher gings doch auch ohne sein Geld?

Deine Tochter tut mir leid die hat zurückstecken müssen und tut es noch weil du aus welchen Gründen auch immer auf das Geld verzichtet hast was Ihr zusteht....

Beitrag von darkangel70 19.04.11 - 12:45 Uhr

natürlich geht es ohne sein geld!

Es geht nur um die Art und Weise , wenn sie mal was von ihm will. Das regt mich auf! Da ärgert es mich freilich, das ich ihn nie rechtlich zur Kasse gebeten habe. Aber das hatte auch noch andere Gründe warum ich dies nicht tat. Und jetzt im Nachhinein ist es sowieso schwierig.

Ich will einfach nur, das er sie nicht benachteiligt seinem Sohn gegenüber und das er nicht immer so tut als ob sie ihm eine finanzielle Last wäre wenn er einmal im Jahr was kauft.

Außerdem wäre ich es satt, immer dem Geld hinterherzulaufen da er eh nicht zahlen würde, ich könnte mir ja damit nen Bunten machen. So denkt der Arsch doch..

Beitrag von redrose123 19.04.11 - 13:06 Uhr

Ja also ? Dann ignorier seine Art, und sprich mit deiner Tochter das er eben so ist wie er ist, nur das gute rauspickt aber verantwortungslos ist, schade für sie aber was willst machen?

Ich denke er wird so weitermachen weil er es mit dir immer schon machen konnte und noch tun kann, ich denke wo ein wille ist auch ein Weg, geh zu einem Anwalt.....

Beitrag von starshine 21.04.11 - 14:23 Uhr

Meine Kinder wissen, dass der Papa eigentlich Geld für ihren Unterhalt zahlen müsste und das nicht tut. Sie wissen, dass ich den Unterhalt nicht einfordere weil ich seine Existenz nicht gefährden will.

Sie wissen aber auch, dass ich das nachholen würde, sollte ich z.B. den Job verlieren oder etwas anderes passieren.

Ich verstehe nicht, warum Kindern immer eine andere Realität vorgelebt wird. Sie dürfen ihren Vater trotzdem lieben und darin bestärke ich sie auch. Das ändert aber an den Tatsachen nichts...