Kind schon wieder nicht im Kiga und total zickig und ich kippe bald um

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von annab1971 19.04.11 - 12:40 Uhr

Hallo Mamas,

vielleicht hat einer von euch mal eine Tipp für die eine der andere Sache..

Bruno, 3 Jahre, ist seit Oktober ständig krank.Seit Sept. ist er in der Kita und im Winter war er vielleicht insgesamt eine Woche dort..Ich konnte noch nicht anfangen zu arbeiten und auch nicht mal Zeit für mich haben (seit 3 JAhren).Ich bin morgens bis abends für das Kind zuständig.Mit Papa macht er höchstens So nachmittg was oder mal zwischendurch ein paar Minuten wenn er zufällig mal zu hause ist.. Nun war er mal 4 Wochen im Kiga mit Unterbrechungen wegen Kopfverletzung und Schnupfen.Nun ist er schon wieder krank.Nicht schlimm aber die Kiä hat mir empfohlen ihn die Woche zu HAuse zu lassen da er sich in dem Zustand sofort wieder Schlimmeres einfängt..Ich hab mich natürlich auch wieder angesteckt und nach 3 eitrigen Mandelentzündungen und drei Wochen Antibiotika gibt mir das jetzt den Rest!

Bruno ist dazu total trotzig.Er hört null auf mich, läuft mit Absicht weg oder
fährt auf die Straße mit dem Dreirad.Er fängt sofort an zu heulen wenn ihm was nicht passt und das raubt mir die letzten Nerven..Am abend schläft er nicht vor zehn ein..Ist ja kein Problem, aber er schläft nicht allein ein.Ich muss daneben liegen.So habe ich nicht mal einen Abend für mich.ich lege ihn um halb neun oder neun hin und dann dauert es bis zehn.Wenn ich ihn um acht hinlege dauert es auch bis zehn.Also es verkürzt die Sache nicht.Wenn er mittags nicht schläft kann man ihn ab drei vergessen. Er schläft so um zwölf auch von alleine ein..Aber auch wenn man ihn nach ner Stunde weckt dauert es am abend so lange..

Wie macht man es das er alleine einschläft?Ich weiß ich hätte das von Anfang an machen sollen..aber ich wiill ehrlich gesagt das nicht noch jahrelang mitmachen..ich hab bald keine Kraft mehr und will mal wieder Energie..ich merk auch das ich zuviel schimpfe..das tut mir dann auch leid..
Eine MUKi kur ist beantragt, aber meine KK macht es mir schwer..eine dicke Krankenakte reicht denen nicht..Und ich war sogar letzten Sommer schon wegen Burnout im KH...Aber wie gesagt, das scheint denen nicht zu reichen.

Ich bin schon am überlegen ihn morgen doch in die Kita zu geben weil ich Angst habe ich kippe hier um..HAbe auch schon wieder Fieber.

Naja, ich bin über jeden Tipp dankbar..KAnn mich momentan auch schlecht austauschen da wir wegen Krankheit auch kaum Kontakt zu anderen Müttern bzw Kindern haben..

LG

Anna

Beitrag von redrose123 19.04.11 - 12:59 Uhr

Weiss nicht ob das funktioniert, aber wie wäre es lieber ein oder zwei wochen ab 3 eine Nervensäge haben und den Mittagsschlaf weglassen und Ihn dann früher ins Bett tun?

Beitrag von annab1971 19.04.11 - 13:06 Uhr

Das habe ich auch schon überlegt zumal wir in der Winterzeit wo er zu Hause war das mal gemacht haben..nur der Kiga zieht da nicht mit.Die legen ihn um halb zwölf hin und er schläft manchmal sogar bis halb zwei zwei..Aber wach lassen sie ihn nicht, bzw er muss sich hinlegen. Aber das mit dem Kiga ist ne andere Geschichte... da sind wir auch nicht so ganz glücklich

Beitrag von arvid-2007 19.04.11 - 13:01 Uhr

So eine nervige Situation! #liebdrueck

Gib ihn bloß sobald es irgendwie geht in den Kindergarten... Du mußt Dich mal regenerieren. Ein Tag schlafen kann ja wahre Wunder bewirken. Zumindest ist man dann nicht mehr so dünnhäutig was diese Trotzereien angeht und kann das Gemecker reduzieren.

Aber es klingt irgendwie auch insgesamt alles sehr unausgewogen was Du so beschreibst. Kein anwesender Vater, Kindergarten bzw Fremdbetreuung erst so spät... das ist ja dann auch ganz was Neues für den Kleinen.

Vielleicht ist der Kleine dadurch auch ein bißchen verwöhnt was Deine Anwesenheit betrifft. Wenn ich Deine Bettbeschreibung so lese, kommt mir jedenfalls der Gedanke.

Richtige Tipps kann ich Dir aber auch nicht geben, es ist ja doch in jeder Familie verschieden welche Möglichkeiten man hat. Wenn Du und das Kind krank sind, kann sich da nicht Dein Mann für das Kind krankschreiben lassen? Und wenn das geht, würde er das überhaupt tun? Also wenn nicht würde ich sagen habt Ihr auch mal dringenden Gesprächsbedarf als Paar.

Ich kann meinen Kleinen mal bei meinen Eltern lassen, wenn es mir ganz schlecht geht...hast Du irgendeine ähnliche Option?

Wünsch Dir gute BEsserung!

Beitrag von annab1971 19.04.11 - 13:12 Uhr

DAnke..ich habe leider nicht viel Hilfe von aussen.Meine Eltern kommen einmal in der Woche aber nur ein paar Stunden.MEin Vater ist nicht so gesund und für ihn ist es anstrengend.In der ZEit mache ich meistens den HAushalt.Aber würde ich das nicht machen würde es hier noch sclimmer aussehen..und ja, ich gehe dann mal zum Arzt oder so.

Der Papa von Bruno meint ich ruhe mich ja zu Hause aus.Und nein, er würde sich nicht krank schreiben lassen, Arbeit geht vor. Aber das is auch eine andere Geschichte..

Bruno ist vielleicht wirklich verwöhnt..Ich war immer der Meinung das er so oft es geht an die frische Luft geht und mit Kindern spielt und so waren wir immer unterwegs und hier blieb eben alles liegen..Habe selten einen NAchmiittag was für mich oder den HAushalt gemacht sondern immer ihn beschäftigt..Genau wie mit dem schlafen..er kennt es eben nicht anders..

Beitrag von arvid-2007 19.04.11 - 13:24 Uhr

hm,.... naja meistens macht es ja auch Spaß die Süßen zu verwöhnen#schein. Und viel mit Ihm zu unternehmen find ich jetzt kein übermäßiges verwöhnen. Aber er muß halt auch lernen, daß es zeitweise auch ohne Dich geht.

Aber wenn Du wieder etwas hergestellt bist, solltest Du Dir was überlegen. Wie schon jemand schrieb: lieber ein oder zwei Wochen Theater bei der Umgewöhnung und dann Ruhe als dasselbe Theater weiter bis in die Pubertät.
In aller Regel hilft da das Kindergartenleben, weil die Zwerge da ja auch feste Strukturen haben und befolgen lernen. Ich weiß halt nicht wie das ist, wenn die Kinder solange ausschließlich zu Hause waren und dann plötzlich in den Kindergarten kommen. Ich studiere noch und da konnte ich nicht solange warten.

Meiner ist jetzt 3,5 und hat auch grad wieder so eine empfindliche Phase, wo er schnell sauer wird wenn ihm was nicht paßt. Ich hab demnächst ne Op und muß danach eine Woche liegen...das wird auch noch spannend.

LG

Beitrag von ichbins04 19.04.11 - 14:03 Uhr

hallo,

nimm deinen mann viiel vieeel mehr in die pflicht !!!!!

es ist euer kind ,nicht nur deines !!!!

ansonsten, bleiben meine kinder wegen eines schnupfens ohne fieber nicht zu hause !!!

wo sollen die kinder die abwehrkräfte hernehmen !!

höre auf dein gefühl und endscheide auch mal gegen den rat des arztes.... du kennst dein kind besser.

meine kinder waren diesen winter auch oft krank, allerdings hat sich mein mann auch um die kinder gekümmert, nämlich dann ,wenn er nicht gearbeitet hat !!!

meine arbeit im homeffice muß auch gemacht werden !!

nur weil du nicht arbeitest, kann es nicht sein, das du alleine auf weiter flur kämpfst......

glg und gute besserung




Beitrag von shakira0619 19.04.11 - 15:05 Uhr

Du bist alleinerziehend, obwohl Du verheiratet bist. Das paßt nicht.

Ich würde meinem Mann sagen, daß ich nicht mehr kann. Zur Not muss er sich ne Woche Urlaub nehmen. Jetzt ist ja Ostern. Dann soll Dein Mann mal mit dem Kind rausgehen und sich abends zu ihm ins Bett legen und Du solltest mal Zeit für Dich haben.

Dein Sohn ist schon 3. Sag ihm, daß er alleine einschlafen muss, weil Du nicht mit ihm im Bett liegen kannst, bis er ein Opa ist. Mach ihm zur Not leise Schlaflieder an. Lies ihm ne Geschichte vor oder singe ihm was vor oder bete mit ihm. Singen und Beten mache ich im Dunkeln. Er soll dabei liegen bleiben und sich ins Kissen kuscheln.

Danach gibt es einen Kuß und die Kinderzimmertür wird hinter Dir zugemacht. Mein Sohn hat noch ein Schlaflicht.

Schöne Grüße von Shakira0619

Beitrag von lulu06 19.04.11 - 19:51 Uhr

Mein Gott, dass ist ja der absolute Horror !!! Kinder soll man genießen könne, aber so geht das bei dir ja garnicht.

Als erstes würde ich auch den Mittagsschlaf abschaffen... und ihn ab 12 Uhr abholen, damit sie ihn im Kiga nicht wieder hinlegen. Außerdem würde ich für ihn einen sehr straffen Zeitplan anlegen, den kann man ja nach und nach lockern... und dazu gehört halt um halb drei eine Ruhepause ohne Schlaf zusammen mit dir.

Alleine schlafen kann man ihm mit 3 schon erklären und auch durchsetzen, man muss sich nur mal eine Woche vornehmen, dass konsequent durch zu ziehen, dann versteht er es bestimmt. Die Kleinen sind cleverer als wir denken ;-)

Und ganz wichtig: Schaffe dir Freiräume... gehe regelmäßig 1x wöchentlich weg, such dir für einen Nachmittag ein Kindermädchen o.ä. Sonst wirst du verrückt.

Ich drück die Daumen, dass bald alles besser wird

Beitrag von zahnweh 19.04.11 - 19:59 Uhr

Hallo,

kann dich gut verstehen. Ich bin von Geburt an mit meiner alleine.

Sie ist eine wenig-Schläferin und schläft insgesamt (ohne Mittagschlaf!!) von 21-7 Uhr. Eher kürzer.

Alleine eingeschlafen ist sie von Anfang an. Hat sich sogar von meinem Schoß runtergestrampelt. Dann gab es Zeiten wo sie nur auf dem Schoß einschlief (Zähne), dann wieder nur allein in ihrem Bett.

Jetzt mit 3 Jahren 8 Monaten kommt sie zu mir, wenn sie müde ist, dann erst bringe ich sie ins Bett, begleite sie in den Schlaf, aber da sie müde ist, schläft sie schnell!

So, die wenige Schlafenszeit kennst du ja.

Ich habe daher zwei Dinge gemacht
1. falls sie je Mittagschlaf gemacht hat (den hat sie mit 4 Monaten bis auf sehr wenige Ausnahmen gestrichen):

selbst hingelegt. Einen Abend hatte ich nicht für mich. Dann wenigstens mittags!!! :-)

2. ich hab sie an folgende Regel gewöhnt:
ab 20 Uhr habe ICH Feierabend. D.h. sie darf noch wach bleiben und spielen. Neben mir (inzwischen geht sie von selbst in ihr Zimmer), aber LEISE!! Ich bin da für Durst (wobei es da auch ein Schnabelbecher mit Wasser ohne Kohlensäure tut) und Aua, sonst bin ich passiv und bitte Leise.

Das klappt ganz gut. Wenn sie müde wird, kommt sie wie gesagt zu mir, sagt, dass sie schlafen will. Ich bringe sie ins Bett und sie schläft ruckzuck. So habe ich immerhin ETWAS von meinem Abend. Ist kein Fernsehmarathon, aber doch mal Füße hochlegen, lesen, am Computer sitzen...

Außerdem schläft sie so sehr viel schneller. Mich mit ihr ins Bett liegen, wenn sie noch gar nicht müde ist, bringt nur so viel, dass wir stundenlang rumliegen und sie vor Mitternacht nicht schläft. Wie auch? Sie lag ja nur und konnte sich selbst nicht müde machen. Ich bin doppelt gereizt: keine Zeit für mich + selbst daneben liegen und aktiv dabei sein.


Die Tage an denen sie im Kindergarten ist, tue ich mir was Gutes. Ok, gehe Teilzeit arbeiten, aber einen Kindergartenmorgen nehme ich nur für mich. Einfach PAUSE.


Hast du außer dem Kindergarten noch Betreuungsmöglichkeiten?
Also mal für 2 Stunden oder so?

Das hatte ich mal als gaaaaaaanz große Ausnahme. Ich hab es genossen und BEWUSST NICHTS gemacht. Haushalt mach ich ja sowieso immer mit Kind, dann lieber die Zeit nur für mich nutzen.

Mutter-Kind-Kur hatte ich als sie Baby war. War super.
Habe mich damals ans Müttergenesungswerk gewendet. Die haben mich sehr gut beraten und hätten auch bei der KK geholfen, wenn die abgelehnt hätten. Ging aber beim ersten mal durch.

Seit kurzem mache ICH Mittagschlaf oder döse. Jedenfalls dann wenn ich es selbst brauche. Ich lege mich ins Kinderzimmer, stelle den Wecker und wenn es klingelt darf sie mich wecken (hab ich mit 2 Minuten angefangen, war anfangs noch ansprechbar, habe es langsam dosiert. Griffbereit im Kinderzimmer wo sie um mich herum spielen kann und alles gesichert ist).

Beitrag von zahnweh 19.04.11 - 20:23 Uhr

Ach so,

wenn sich dein Mann so gerne hinter Arbeit "versteckt" und sich zu Hause so wenig unterstützend einbringt. Wäre es finanziell möglich eine Putzfrau einzustellen? zumindest vorübergehend bis die Mutter-Kind-Kur beginnt und du wieder Aufatmen kannst, weil es einen Schritt vorwärts geht.

Hatte übrigens selbst mal eine. Tat finanziell schon etwas weh (erspartes) aber es hat sehr gut geholfen und musste sein, damit ich mich über Wasser halten konnte. Danach ging es wieder. In der Zeit war ich einfach froh, nicht auch noch das Putzen an der Backe zu haben und alles andere erledigen zu können.
Weiterer Vorteil: du könntest die Zeit, die Deine Eltern da sind, besser für DICH SELBST nutzen (was auch sehr wichtig ist).

Falls dein Mann streikt: sich selbst mehr mit einbringen, selbst mal den Wischmob schwingen oder den Geschirrspüler abends ein- oder ausräumen ist auch schon was. Dann könnte er selbst einen Teil der Putzfrau ersetzen.

Beitrag von derhimmelmusswarten 19.04.11 - 21:00 Uhr

Ich kenne das. Meine Tochter war auch den ganzen Winter dauernd krank. Dieses Jahr war sie insgesamt schon 11 Tage zu Hause. Wenn er aber so gut drauf ist, dass er zu Hause Rabatz macht, kannst du ihn (wenn fieberfrei) meiner Meinung nach auch in die Kita geben. Ich mache das nun so. Ich habe meine Tochter anfangs wegen jedem Pups daheim gelassen. Wenn sie was Ansteckendes hat oder Fieber, bleibt sie natürlich daheim. Aber nicht mehr 3 Tage wegen einmal (!) Übergeben oder Durchfall. Man kann nur hoffen, dass jetzt im Sommer die Krankheiten weniger werden. Meine Tochter ist übrigens erst knapp 22 Monate alt und genauso ein aufgewecktes Kind.

Beitrag von derhimmelmusswarten 19.04.11 - 21:05 Uhr

Im Übrigen musst du einen 3jährigen nicht dauernd betüdeln. Ich würde nebenher ganz normal den Haushalt machen. Entweder beschäftigt er sich in der Zeit allein oder er muss sich halt langweilen. Du kannst nicht dauerhaft alles auf einen Nachmittag pro Woche verschieben oder in die Abendstunden. Das klappt nicht. Setz dich, wenn du wieder fit bist, da ein bisschen mehr durch.