Was sagt Ihr dazu???

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von ameliefranzilein 19.04.11 - 15:06 Uhr

Eben in der Schule spricht mich eine Mutter aus der Schule meines Sohnes an. Die beiden sind in der gleichen Klasse.

Ich habe auf meinen Sohn gewartet und sie auf Ihren. Sie erzählte mir das sie echt traurig und verzweifelt ist.
Ihr Sohn schreibt in den Arbeiten 3. Klasse fast immer 1- und 1,5 . Er hatte jetzt z.B. in Mathe 1- und in Französisch auch eine 1- . Sie ist nun echt traurig, dass es Ihrem Sohn nie auf die glatte 1 reicht.
Sie hat Angst, dass er im Zeugnis nicht in jedem Fach, zumindest in den Hauptfächern eine 1 bekommt. Außerdem ärgert sie sich darüber das man mit 1,5 z.B. Ihr Sohn dann eine 2 ins Zeugnis bekommt und ein anderes Kind schafft mit 2,4 auch noch die 2. Sie findet das so ungerecht, weil sie dann jedem sagen muß, dass Ihr Sohn nur knapp die 1 verfehlt hat.

Sie lernt soviel mit Ihm und dann macht er immer irgendwelche sinnlosen Fehler und schafft es eben nicht auf die volle Punktzahl.

Wusste gar nicht was ich dazu sagen sollte, wie hättet Ihr reagiert.

Bitte um Eure Meinungen, Danke!

Beitrag von stumpi2 19.04.11 - 15:12 Uhr

keine ahnung. da wäre ich auch sprachlos gewesen!!! ;-)

man kann seine kinder auch grundlos unter druck setzen oder??

darf dieses kind aber auch irgendwelchen freizeitaktivitäten teilnehmen???

lg und zerbrich dir nicht den kopf....solange du anders bist wie diese mama ;-)

Beitrag von umsche 19.04.11 - 15:30 Uhr

Das arme Kind.
Ich glaube, ich hätte ihr gesagt, dass ich sehr stolz auf mein Kind wäre, wenn es so gute Noten schreiben würde und dass ich es nicht nötig finde, dass mein Kind immer 100% bringt.

Beitrag von foerstergeist 19.04.11 - 15:40 Uhr

Wenn die keine anderen Probleme hat.

Das Kind kann einem echt leid tun.

Ein Kind das auch mal eine schlechte Note schreibt oder es nicht aufs Gymnasium schafft ist trotzdem ein gutes Kind.

Wichtig ist, dass das Kind gesund ist und nicht nur gute Noten schreibt.

Beitrag von manavgat 19.04.11 - 15:47 Uhr

Ich hätte ihr eine Adresse einer guten Pschotherapeutin rausgesucht und wäre vermutlich sehr! deutlich geworden.

Die Frau hat eine Perfektionsmeise und macht aus dem armen Kind einen psychiatrischen Patienten.

Gruß

Manavgat

Beitrag von mellemeli 23.04.11 - 11:21 Uhr

#pro

Beitrag von sarahg0709 19.04.11 - 15:56 Uhr

Ach Du meine Güte, dazu fällt mir echt nichts mehr ein.

Aber es gibt Eltern, die sind einfach komisch.


LG

Beitrag von juniorette 19.04.11 - 16:07 Uhr

Ich hätte ihr gesagt, dass ich mit solchen Noten zufrieden wäre.

Wäre es mir rechtzeitig eingefallen, hätte ich noch gesagt, dass man wegen Krankheiten, Unfällen etc. verzweifelt sein darf, aber sicher nicht wegen einer 1- #augen

Vermutlich wäre ich aber auch nur sprachlos gewesen - auf so eine Aussage ist ja kein normaldenkender Mensch vorbereitet #klatsch

LG,
J.

Beitrag von 5678901234 19.04.11 - 21:12 Uhr

der kollege eines schwagers, dessen freundin hat ne cousine deren nachbarin...#bla

mal im ernst, wenn es dich doch quasi gar nicht tangiert dann ist es dir wert darüber einen ellenlangen taxt hier zu posten?

vielleicht meinst du ja euch?!

Beitrag von bettem 19.04.11 - 21:37 Uhr

#nanana

Beitrag von celina1002 19.04.11 - 21:41 Uhr

Französisch in der 3 .Klasse???????

Beitrag von lady_chainsaw 20.04.11 - 08:43 Uhr

Ja - durchaus möglich.

Mein Arbeitskollege z.B. ist auch gerade am Grübeln, ob sein Sohn Englisch oder Französisch als erste Fremdsprache lernen soll. Hier in Berlin/Brandenburg wird damit in der 3. Klasse angefangen.

Meine Tochter hat seit der 1. Klasse Englisch, wobei das mehr ein Heranführen an die Sprache ist (also Singen, Bilder malen und erklären...) als "richtiger" Unterricht.

Beitrag von ilva08 19.04.11 - 22:25 Uhr

So etwas gibt es. Dass Eltern es SO vor sich hertragen ist eher selten. Und meist nur gegenüber dem Lehrer.

Vor zwei Jahren fragte mich mal ein Vater nach der Zeugnisausgabe: "Und worin benötigt mein Kind jetzt noch Förderung?"

Es hatte sieben Einser auf dem Zeugnis, Rest 2er.

Und einmal hatte ich eine Mutter, die mir schon beim Einschulungsgespräch erklärte, ihr Kind köme später auf ein Eliteinternat, für das es einen gaaanz bestimmten Notenschnitt bräuchte. Und sie würde allestun, damit es den erreicht.

Ehrlich gesagt bin ich bei so etwas auch immer sprachlos. Was du den Leuten dazu zu sagen hast, das haben sie eh schon zigmal gehört und tun es als "Kuschelpädagogen-Gequatsche" ab. #bla

Beitrag von imzadi 19.04.11 - 23:25 Uhr

Ich hätte ihr gesagt das sie ihr Kind vernachlässigt wenn es nicht immer die volle Punktzahl erreicht. Und IHR dann noch eine Förderschule empfohlen. Was soll man auf so einen Schwachsinn sonst geben?