Verspätete Wochenbettdepression 4,5 Monate nach geburt

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Beitrag von anilem2 19.04.11 - 15:23 Uhr

Hallo ihr lieben, wer hatte auch verspätet eine wochenbettdepression wie hat die sich geäußert und was habt ihr unternommen? Mir geht's seit ner Woche schlecht, mir ist übel, habe kein Appetit, bin antriebslos mir fehlt die Lebensfreude, fuehle mich total ueberfordert , heule viel und habe immer wieder Angst zwischendurch. Wie lange hattet ihr die Depressionen? Gehts euch wieder richtig gut? Lg und danke

Beitrag von lilalaus2000 19.04.11 - 15:29 Uhr

Hallo

ich hatte nur einen Heultag, so am 3. Tag. Sonst war alles ok. Doch du kannst dich an ProFamilia oder eine vergleichbare Institution wenden, die reden dann mit dir und nehmen dir die Angst.

Ich wünsche dir alles Liebe

Beitrag von xenia.r 19.04.11 - 16:30 Uhr

Hallo.
Ich hatte so eine Phase sogar erst 1,5 Jahre nach der Geburt meines ersten Sohnes.
Immer plagten mich Sorgen (um das Baby, um den Partner, schließlich dann um mich...), ich hatte starke Angstgefühle (Versagensängste, Verlustängste, Angst das etwas "Schlimmes" passiert mit dem Kind,dem Partner oder mir...), fühlte mich krank (bekam schlecht Luft,etc.).
Ich habe dann, nachdem ich physiologisch alles ausgeschlossen hatte (war nicht krank) eine Psychotherapeutin aufgesucht und mehrere Sitzungen bei ihr verbracht. Das hat unwahrscheinlich schnell geholfen. Man kann den eigenen Gedanken-Teufelskreis druchbrechen und sieht vieles auf einmal ganz anders. Man ist gestärkt und fühlt sich dann auch gleich viel besser.

Ganz viele liebe Grüße Xenia

Beitrag von kanojak2011 19.04.11 - 17:00 Uhr

Hi du#liebdrueck

Es ist noch zu früh, vo neiner wochendepression zu sprechen. Dir hilt diese Unterscheidung aber nicht weiter.
Ich habe es damals eine WBD (=Wochenbettdepression) genannt. Es tratt umittelbar nach der Geburt und zog sich ???? 2-3 Wochen. Es war eine sehr schlimme Phase. Ich ging damals sehr schnell zu einem Psychiater und ließ mir Antidepressiva verschreiben. Ich fing es an zu nehmen und sah, dass ich keine WBD habe, ich leider nur absolut erschöpft bin und insbeosndere Zeit zum Ausschlafen brauche..

Ich weiss nicht, wie ich es damals schaffte aber bei zwei Kids und einem Frühchen habe ich es irgendwie geschafft an genug Schlaf ranzukommen, das Problem hat sich erledigt.

Die Tabletten setzte ich nach einer Woche ab.

Was du aber beschreibst, hatte ich beim ersten Kind zum Teil auch. Es waren Phasen der absoluten Erschöpfung, weil wir ein Schreibaby hatten. Da rauszukommen war damals nicht so easy, erst als sich das Problem mit dem baby nicht und nach erledigt hat, kamen solche Phasen dann nicht mehr.

Es tut mir sehr sehr leid, was du durchmachen musst, ich hoffe für dich sehr, dass es nur eine kurze Geschichte ist!

#schmoll

Beitrag von anilem2 19.04.11 - 18:18 Uhr

Ich hab auch 2 Kinder, ich nehme laif ein das ist pflanzlich und ich kann weiter stillen, ich goenne mir jetzt immer Pausen. Ich denke es war einfach alles zu viel. Mein Vater ist gestorben als ich schwanger war, habe teilweise die Trauer unterdrückt, weil ich Angst hatte das es dem Baby nicht gut geht. Die Geburt verlief schnell und gut und ich war 4 Monate auf Wolke 7. Dann haben wir 5 Wochen die Küche umgebaut und ich
Musste viel Zeit mit den Kindern improvisieren.jetzt wo alles fertig ist sagt mein Körper Stopp . Habe Angst um diekinder, Angst sie nicht versorgen zu koennen usw. Oder Weine wegen jedem scheiss . Bei der Psychologin war ich Au h schon sie sagte es ist ein erschoepfungszustand und man könnte eine wochenbettdepression nicht ausschliessen. Misslich manchmal echt überwinden was zu tun und aufzustehen. Aber ich merke es wird von Tag zu Tag besser. Das Medikament braucht mindestens 2 Wochen bis es wirkt, ich hoffe es geht endlich bergauf. Danke für deine Antwort. Lg

Beitrag von kanojak2011 19.04.11 - 20:59 Uhr

Oh du heiliges Ding, da ist die Situation fast ähnlich. Wir haben neu gebaut. Das alte Haus musste neu renoviert werden, ich :-(

Was du schreibst ist mehr als nachvollziehbar. Bist du bei de Psychologin in de Betreeunng odett war es eine einmallige Geschichte ? Geht dein größeres Kind schon in den Kiga ? Schläft dein kleines Kimnd schon durch ?

Ich muss mich selbst jetzt taftäglich hinlegen (mittags), sonst würde es nicht gut enden. Die zweu Kids sind schon manchmal irre-Belastung, Der Kleine muss zur KG, die Große fing mit Balett an.

Ich halte dir alle Daumen der Welt!!!!!!!!

Beitrag von luluhaben 19.04.11 - 19:22 Uhr

Ich hatte es nicht direkt nach der Geburt und fragte meine Hebi , ob ich übern Berg bin, da ja nix war, sie meinte dann das Wochenbett... im ganzen ersten Jahr nach der Geburt auftreten können! war schon etwas schockiert.
Hoffe das es bald besser ist, ansonsten geh doch zum Arzt und lass dir eine Psychotherapie bescheinigen! Das hilft sehr!!!#winke

Beitrag von jessi_hh 19.04.11 - 23:57 Uhr

Hallo,

darf ich mal fragen, ob Du die Pille wieder nimmst?

Ich hatte beim ersten Kind auch ca. nach 4-5 Monaten eine depressive Phase, hab nur geheult. Als ich dann die Pille wieder absetzte, ging es mir bald wieder richtig gut. Das gleiche hab ich danach auch von einer Kollegin gehört.

Frag doch mal Deinen FA.

LG,
Jessi