Unser Besuch beim Osteopathen

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von julchen-mama 19.04.11 - 20:40 Uhr

#schockHallöchen, . Ich möchte heute mal meinem Ärger/meiner Enttäuschung Luft machen. :-[ Ich war heute mit meiner Julia bei einem Oesteopathen in Gütersloh, weil sie ja immer so ein Theater beim bzw. schon vor dem Stillen macht und sich auch immer überstreckt. #schrei Nie kuschelt sie sich an und auch beim Stillen liegt sie nach hinten gebogen. Deswegen also, hier waren ja immer so viele total begeistert von einem Besuch dort, der Gang dahin. Ich bin sooooooooooooo enttäuscht!!!!!!!!!!!!!!!!!! #heul Der hat mir wirklich mind. 20 Minuten erzählt, daß es bei den Babys oft an den Impfungen liegt, wenn sie Probleme beim Stillen und Blähungen etc. haben. #kratz Dann hat er viell. 10 Minuten seine Hände an ihren Halswirbel/Nacken gelegt. Sie hat fast die ganze Zeit dabei geweint. Er meinte, er wäre ganz sanft, aber sie würde die Veränderung schon spüren. Ich glaube, er hatte einfach eiskalte Hände (hab ich schon bei der Begrüßung festgestellt). #zitter Und dann hat er mich wieder wegen der Impfungen zugetextet, wollte mir Material mitgeben, es wären ja auch schon Kinder daran gestorben. #klatsch Das muß man sich mal vorstellen. Zum Schluß hat er noch ein bißchen an ihrem Kopf rumgedrückt #schwitz, die Schädelplatten wären durch die Geburt verrutscht und das hätte Auswirkungen auf den ganzen Bewegungsapparat. Also ich hab mir viel mehr von dem Besuch erhofft. Ich glaube nicht, außer daß Julchen jetzt viel schreit, daß es was gebracht hat. Hier waren so viele Muttis begeistert davon, ach mensch. :-( Eben hat sie sich wiede wie verrückt durchgestreckt. Nie ist sie entspannt an meiner Schulter. #heul Es wäre schön, wenn ihr mir Eure Erfahrungen mitteilen, oder vielleicht ein paar Tipps geben könnt. Vielleicht kennt ja auch jemand einen wirklich guten Oersteopathen. Ich würde es auf jeden Fall noch einmal versuchen. Die heutigen 90 Euro waren wohl für die Katz... #augen Vielleicht kann mir ja auch jemand einen Tip geben, wie ich den Appetit meiner Tochter wieder anregen kann. Momentan trinkt sie nämlich voll wenig, zieht gar nicht mehr richtig an der Brust. Sie nutzt den Milchspendereflex und das wars. Von ehemals 200 ml kann keine Rede mehr sein. Vielleicht noch 100 ml. Ich wiege sie nur noch sproradisch. Flasche bekommt sie nicht, will sie auch nicht. Hatten wir ja mal mit Mumi versucht, weil ich wegen des Theaters an der Brust so verzweifelt war. Schnuller laß ich seit 3 Tagen wieder weg, weil ich dachte, vielleicht saugt sie dann mehr an der Brust. Momentan ist eher das Gegenteil der Fall. Ich bin gespannt auf Eure Nachrichten #danke Liebe und verzweifelte Grüße - Grit
#winke

Beitrag von schnullertrine 19.04.11 - 20:52 Uhr

Hallo,

wir sind seit Februar in Behandlung. Die KiÄ hatte Krankengymnastik aufgeschrieben, und ich habe eine Praxis gefunden in der die Physiotherapeutin eine Zusatzausbildung in Osteopathie gemacht hat. Somit brauchen wir nichts bezahlen.

Bei Laura werden auch immer die Hände aufgelegt. Am Anfang fand ich das immer sehr komisch.

>>>Zum Schluß hat er noch ein bißchen an ihrem Kopf rumgedrückt , die Schädelplatten wären durch die Geburt verrutscht und das hätte Auswirkungen auf den ganzen Bewegungsapparat<<<
Das wurde bei Laura erst ab der 6. oder 7. Sitzung gemacht. Die Therapeutin meinte, dass es eine sehr empfindliche Stelle bei den Kindern ist. Viele fangen dann an zu weinen, und es kann passieren, dass die Kinder/Eltern dann so erschrecken und evtl. nicht mehr wiederkommen. Deswegen hat sie sich dafür entschieden, den Kopf später zu "bearbeiten". Aber das mit den Schädelplatten stimmt schon. Bei Laura ist das auch alles verschoben gewesen, dadurch auch eine Asymetrie beim Kopf. Durch die Behandlung sieht das alles viel besser aus, und natürlich kann sich auch viel besser bewegen.

Das mit dem Impfen finde ich auch heftig. Und es ist schon ärgerlich, dass man dann so viel Geld bezahlt, und es nicht das ist, was man erwartet hat. Aber so eine Behandlung kann schon dauern. Wir haben mittlerweile schon das 2. Rezept, aber danach wird erstmal Schluss sein.

Leider kann ich dir keine Tipps bezgl. des Stillens geben.

LG

Beitrag von sunflower.1976 19.04.11 - 21:08 Uhr

Hallo!

Wir waren mit unseren beiden Kindern bei einem Osteopathen und ich bin selber auch mal zu ihm gegangen. Es sieht wirklich aus wie "Hände auflegen", aber wenn der Osteopath wirklich fit ist, macht er in der Zeit winzig kleine Bewegungen, die den Körper wieder "ins Lot" bringen.
Ich hab ja selber die Erfahrung gemacht. Nach der Behandlung habe ich mich total schief gefühlt, also so, als würde ich meinen Rücken leicht zu einer Seite beugen. Das war aber nicht der Fall. Vorher war meine Haltung minimal schief und hinterher nicht mehr und genau das fühlte sich seltsam an. Er merkte zudem, dass ich mal stark auf den Kopf gestürzt war. Ich hatte ihm nichts von meinem Sturz vom Pferd mit anschießender Gehirnserschütterung erzählt weil es schon lange zurück lag und ich nicht mehr daran gedacht habe. Er hat es aufgrund irgendwelcher "Verschiebungen" gemerkt #gruebel
Obwohl ich eine Stunde nur "rumgelegen habe war, war ich hinterher fix und fertig,hätte eigentlich nicht Auto fahren dürfen und habe zuhause zwei Stunden geschlafen - mitten am Tag!

Ich möchte nicht wissen, wie eine gute (!) osteopathische Behandlung auf Kinder wirkt. Mein großer Sohn hat als Baby bei der Behandlung auch viel geweint und am Rest des Tages auch, bei einer späteren als Kleinkind ist er dabei sogar eingeschlafen.

Das Thema Impfung ist für manche Osteopathen, die häufig Heilpraktiker sind, ein rotes Tuch.
Ist dieser Therapeut dir empfohlen worden? Hör Dich vielleicht nochmal um und nimm ggf. auch einen weiteren Weg in Kauf. Denn ein wirklich guter Osteopath kann bei solchen Sachen gut helfen.

Wegen des Stillens...Die Menge bei der einzelnen Stillmahlzeit ist nicht so relevant. Es gibt Kinder, die pro Mahlzeit wenig trinken, dafür aber häufiger am Tag. Andere trinken seltener und dafür jeweils mehr. Solange Deine Tochter ca. 5 nasse Windeln am Tag hat und altersgerecht wach und interessiert ist, bekommt sie genug Milch.

LG Silvia

Beitrag von nadine0084 19.04.11 - 21:32 Uhr

hallo,
ich war heute mit meiner tochter (9 wochen alt ) beim ostheopathen da sie seit der geburt ihren kopf fast nur zur rechten seite hält und dadurch schon eine leichte schädelverformung hat außerdem spuckt sie wie ein weltmeister nach dem trinken und auch noch stunden später.
und was soll ich sagen, ich bin begeistert!
erst hat der ostheopath mich gefragt was mein anliegen ist danach hat er mia direkt auf den arm genommen und angefangen ihren körper/ rücken abzutasten.
ergebnis:
mia's brustwirbelsäule re. ist total verspannt deshalb hält sie ihren kopf immer nach rechts außerdem ist das wohl auch der grund weshalb sie so oft spuckt... er hat die blockaden gelöst.

das ganze hat 40 minuten gedauert und hat mich 30€ gekostet.
2 behandlungen "müssen" wir jetzt noch machen und in der nächsten will er mir ein paar griffe zeigen wie ich selbst verspannungen bei ihr lösen kann.

ich kann es nur empfehlen.

nadine

Beitrag von nadine0084 19.04.11 - 21:37 Uhr

ach ja, während der behandlung hat sie auch mal geweint aber danach war sie fix und fertig und hat geschlafen, sie sah richtig zufrieden aus.

Beitrag von bine3002 19.04.11 - 22:30 Uhr

Ich war insgesamt 3 mal beim Osteopathen und kann deinen Eindruck nur bestätigen. Aus meiner Sicht ist das nur Geldmacherei und absoluter Unsinn. Sorry an alle "Gläubigen".

Beitrag von schwilis1 20.04.11 - 06:05 Uhr

ich war selber auch mal beim osteopathen und oh gott hat das gut getan.
irgendwann meinte er es kann sein dass ihr kleiner finger anfängt zu kribbeln.. hah wahnsinn der kribbelte schon ein paar minuten davor.

mir hat es gut getan und ich würde immer wieder gehen wenn es nicht so teuer wäre.

Ne Freundin hatte auch mächtige stillprobleme mit ihrer kleinen, die hatte komplett verweigert über Tage... dann waren sie beim osteopathen, der feststellte dass was mi tdem Gaumen nicht ganz ok war... und voila das kind trank wieder... das kind trank die nächsten paar monatenur noch und hat erst mit 15 monaten mit Beikost begonnen ;-)

das mit dem impfen seh ich ähnlich wie der Osteopath... also jetzt nicht unbedingt dass sie davon probleme beim trinken hat, aber das es nicht gut sein kann einem kind bis zu seinem 3. Geburtstag 11+vll noch 2 x Grippeimpfung +Windpocken zuverabreichen. und das ganze auch noch bis zu 3x

Beitrag von ananova 20.04.11 - 08:26 Uhr

Hi!
Ich habe auch nicht daran geglaubt......aber die Verzweiflung hat mich damals dort hingeführt....!

Ich hatte nach der Geburt meines Sohnes so Handgelenksschmerzen und der Orthopäde und der Radiologe (war da schon Stammgast und war auch in der Röhre mit Kontrastmitteluntersuchung usw.) meinten Beide, das nur noch eine OP an beiden Händen hilft!#schock Das wollte ich nicht, da ich 2 im Bekanntenkreis habe, die danach noch mehr Probleme an den Händen hatten.

Also bin ich zum Osteopathen.......und dachte mir:"Versuchen kann ichs ja mal!" (habe eine Zusatzversicherung, die 80% der Kosten übernimmt)

......und? .....nach der 4. Sitzung war es schon zu 50% besser! .....nach der 8. war es fast ganz weg......und nach der 10. hatte ich keine Probleme mehr.....bis heute!!!!!!!!! (laut Osteopathin lag es am Rücken......es war alles so verkrampft und verhärtet, das das Lymphwasser nicht mehr "ablaufen" konnte und sich so in die Handgelenke zurückstaute und dort auf die Nerven usw. drückte!!!!)

Jetzt bin ich mit meiner 9 Wochen alten Tochter in Behandlung gegangen, da sie "rechts-fixiert" ist.......mal sehen wie es so wird!

Ich glaube, Du hattest echt einen Fehlgriff......ich würde nochmal einen andren Therapeuten versuchen und wenn das wieder nix ist, also Du kein gutes Gefühl dabei hast, dann rede mal mit Deinem KiA......vielleicht ist ja KG auch was für Euch!?

Ana

Beitrag von fascia 20.04.11 - 10:32 Uhr

Hallo Grit,

klingt so, als hättest du jemanden erwischt, der entweder keine osteopathische Vollausbildung gemacht hat - oder dabei fünf Jahre lang geschlafen hat.
Eine gute Säuglingsbehandlung sieht jedenfalls anders aus.
Das Gerede über die Impfungen war keine Osteopathie.
Die Behandlung mit Kontakt am Schädel ist sehr leicht. Wenn es wie "Rumdrücken" aussah, war auch das keine osteopathische Technik. Es war irgendwas, aber keine Osteopathie.
Du hast eine Niete erwischt.
Schade.

Wenn er insgesamt nicht mehr als 20 min. deine Tochter berührt hat,
wenn er sie nicht etwas herumgetragen und z.B. auf seinen Beinen liegend gehalten und bewegt hat,
(wenn er sie dabei nicht vielleicht sogar mal mit dem Köpfchen nach unten gehalten hat,)
wenn er nicht seine Hand mal am Becken, Kreuzbein, der gesamten Wirbelsäule, Bauch und Brustkprb hatte (das kann scheinbar flüchtig aussehen),
wenn 50% der "Behandlung" aus Reden bestand...
...war das Müll.

Deine Enttäuschung ist begründet.
Such dir jemanden anders.

Viel Glück,
f.

Beitrag von angelbabe1610 20.04.11 - 15:48 Uhr

Hallo,
leider ist Osteopath nicht gleich Osteopath. Da muss man echt genau schauen, am besten ist da wirklich, die Ohren aufzumachen und zu lauschen, wer wo war und wie es dort war. Bei uns im Umkreis gibt es viele sog. Osteopathen, aber nur einer ist davon zu empfehlen und der ist zudem spezialisiert auf Kinder, was ich dabei auch sehr sehr wichtig finde.

Mein Sohn hat sich auch extrem überstreckt und beim Stillen viel geweint. Er hat seine linke Seite gar nicht benutzt. Wir haben damals keinen Termin beim Osteopathen bekomen und waren bei einem Chiropraktiker, der auf Kiss spezialisiert ist. Danach war es sofort viel besser. 8 Wochen späater war die 2. Behandlung und das war's. Unser Sohn hat seither keine asymmetrische Haltung mehr und das Überstrecken ist weg.
Uns wurde allerdings auch gesagt, dass es danach bis zu 14 tagen so sein kann, dass die Kinder vermehrt schreien (sog. Reaktionszeit).

Viel gemacht wurde da auch nicht und beim Osteopathen sieht es auch immer nur nach Hand auflegen aus. Aber ich bin selbst auch schon in osteopathischer Behandlung nach langer Krankheitsgeschichte gewesen und ich war auch begeistert.

Also, ich kanns auch nur empfehlen. Allerdings würde ich mich vorher informieren, wer wirklich erfolgreiche Ergebnisse vorweisen kann.
LG Alexia