Was die Oma so alles kann ;-) *SiLoPo*

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von savaha 19.04.11 - 22:14 Uhr

Mein Mann und ich waren gestern das erste mal seit über 2 Jahren im Kino und meine Mutter war bei uns. Wir hatten ausgemacht, sie verucht ihn ins Bett zu bringen und wenns nicht klappt, dann soll sie noch etwas lesen oder spielen und wir bringen ihn dann eben später ins Bett. Wir rechneten fest damit, dass er noch auf ist, wenn wir wieder kommen


Als wir wieder zu Hause waren, schlief das Kind doch tatsächlich: Ohne Stillen, ohne Schmusetiere, ohne Theater, ohne Familienbett, im eigenen Bettchen!

Ich fass es nicht: Bei uns geht es nicht ohne Mamas Milch, Schmusetiere, viel Rumgehampel und Aufgestehe und gemeinsames Einschlafen im FB.


Ich finds genial, dass er es auch so kann, aber warum macht er das nicht auch mal bei uns *schnüff*

Naja, Ende vom Lied: Wir hatten einen schönen Kinoabend und sind beruhigt, dass alles doch einfacher ist als wir dachten ;-)

Beitrag von bine3002 19.04.11 - 23:09 Uhr

Omas sind in der Regel wesentlich gelassener, weil sie keinen "Erziehungsauftrag" haben. Außerdem meckert man am liebsten bei den vertrauten Menschen zu Hause oder erzählst Du jedem von deinen Problemen? Folglich "benehmen" sich Kinder in fremder Umgebung oder bei "fremden" Personen oftmals völlig anders. So ist es z. B. nicht ungewöhnlich, wenn man im Gespräch mit der Erzieherin im Kindergarten denkt, dass es sich um ein völlig anderes Kind handelt.

Aber ist doch schön zu wissen, dass man sein Kind auch mal den Großeltern übergeben und einen Abend zu zweit problemlos genießen kann... warum auch immer.

Beitrag von florida-sun 20.04.11 - 08:57 Uhr

Ist schon komsch, gell?

Also meine SchwieMu kann ja grundsätzlich alles besser :-p. Aaaaaber: das ins Bett legen klappt bei ihr wirklich gut. Sie bekommt meine Süsse immer ins Bett, auch wenn es bei uns manchmal schwierig ist.

Naja, ich freu mich halt drüber und zu dem rest denke ich mit meinen Teil...

LG
florida

Beitrag von metapher77 20.04.11 - 15:22 Uhr

Haha, ist bei uns auch so! Unser Kleiner muss immer Händchen halten beim Einschlafen, außer bei Oma. Die darf sich in den Sessel setzen, der gute 1,5 m vom Bett weg steht, muss kein Händchen halten und trotzdem schläft der Zwerg ein. Wenn ich das probiere, gibt es ein Mordsgezeter. Unser Lütter ist inzwischen 2 Jahre und versteht eigentlich alles, was man ihm erklärt, aber DAS will er wohl nicht verstehen. Leider ist unsere Oma zu weit weg, um das öfters zu probieren :-(

Beitrag von njmuench 20.04.11 - 20:38 Uhr

Sorry, aber da seid ihr selber schuld. Ihr habt ihm das so angewöhnt...

Beitrag von savaha 21.04.11 - 09:35 Uhr

Was haben wir ihm angewöhnt?
Und woran Schuld sein?? Hat doch alles PRIMA geklappt!

Beitrag von klaerchen 23.04.11 - 10:38 Uhr

Ich glaube, sie meinte, dass ihr ihm angewöhnt habt, das ganze Brimborium zum Einschlafen zu brauchen.

Ich bin auch immer wieder überrascht, was Großeltern doch alles können! ;-)

Beitrag von savaha 23.04.11 - 14:30 Uhr

Achso, komsich...........


Ich empfinde begleitetes Einschlafen und Stillen jetzt nicht als Brimborium und "Antrainiert". Und Schnuffeltiere find ich auch nicht wild.

Es war in letzter Zeit immer mal etwas schwieriger beim Einschlafen, weil er immer wieder aufsteht etc... Aber das haben wir ihm garantiert nicht beigebracht ;-)

Mich würde mal interessieren, was die Antwortende meint, das wir besser machen sollen :-p

Beitrag von metapher77 05.05.11 - 11:06 Uhr

1. Hatte ich jetzt nicht das Gefühl, dass es bei dem Posting um etwas "negatives" ging, sondern nur darum, dass sie überrascht war, dass ihr Kind auch problemlos von der Oma ins Bett gebracht werden kann. Ich habe nicht das Gefühl, dass das "Brimbamborium" nun als so störend betrachtet wird.

2. Habe ich unserem Kind das "Brimbarorium" sicher nicht angewöhnt, sondern es hat sich im Laufe der Zeit einfach ergeben. Ich wollte auch lieber von Anfang an, dass unser Kleiner allein friedlich einschläft, aber das hat zwar die ersten Monate noch geklappt, dann irgendwann einfach nicht mehr. Und bevor ich mein Kind schreien lasse, was bei ihm z.B. auch gar nichts bringt, weil er sich dann nur in Rage schreit, aber mit Sicherheit nicht allein einschläft, und so ein Einschlafen dann ganz sicher auch nicht mit etwas Positivem verbindet, begleite ich ihn lieber in den Schlaf, so anstrengend das manchmal auch sein kann.

Beitrag von margarita73 22.04.11 - 13:27 Uhr

Unsere Kleine (11 Monate) hat jetzt tagsüber ganz problemlos in Omas großem Bett ein ausgedehntes Vormittagsschläfchen gemacht! Ich hätt´s nicht für möglich gehalten. Manchmal traut man den Kindern vielleicht einfach zu wenig zu (oder auch den Omas:-p).

Ich find´s auch herrlich, dass das so toll klappt. Gehe ab Mai 2x die Woche ins Fitnessstudio - erste Freiheiten werden wieder erlangt. :-)