Thema Wunschkaiserschnitt

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von dingens 19.04.11 - 23:00 Uhr

Kann sein, dass das hier schon öfter thematisiert wurde- und ihr nun meint, ich wolle Unruhe stiften, aber ich frage mich einfach nur, was diese neumodische Erscheinung soll und ob die Frauen überhaupt wissen, was sie ihren Kindern damit antun?

Da sagt mir ernsthaft eine Dame in diesem Forum, dass sie ein Baby wolle und kein Tapferkeitsabzeichen...sprich sie bevorzugt einen KS um den Schmerzen und der Anstrengung zu entgehen!:-[#kratz so interpretiere ich das und muss sagen ich bin entsetzt!!!!!

Wer denkt noch so wie ich? Ich finde nämlich, dass Geburt KEIN selbstbestimmender Prozess sein sollte, sondern ein Natürlicher!!!!

LG dingens

Beitrag von tusari85 19.04.11 - 23:09 Uhr

Ich denke das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ein KS ist bestimmt auch kein zuckerschlecken und hat auch seine Schattenseiten.

Ich weiss auch noch nicht wie ich entbinden soll, mein FA hat gesagt ich sei eng gebaut, aber entscheiden kann ich mich noch nicht. Habe auch große angst vor der Geburt ob natürlich oder KS beides ist schmerzhaft.

An erster Linie denke ich aber an mein Baby.

lg

Beitrag von naddel09 19.04.11 - 23:14 Uhr

Ich habe beides erleben müssen,leider,da mein erster Sohn 14 Tage nach ET geholt wurde.meine andren 2 Kinder kamen spontan.ich kann nur sagen dass der ks der reinste Horror für mich war.ich kann nichts gutes dran finden ausser wenn es nicht anders geht..auch dieses Kind werde ich wenn alles gut läuft natürlich entbinden,die Geburt gehört zur Schwangerschaft dazu es scheint als ob manche daneinfach keinen Bock drauf haben.sorry will keinen angreifen,kann nur die Gedanken schwer nachvollziehen,was soll an einem ks weniger schmerzhat sein?

Beitrag von widowwadman 19.04.11 - 23:14 Uhr

Ich denke mal damit meinst du mich. Mein WKS ist aufgrund eines vorherigen KS mit nachfolgender Infektion, die beide zu einem erhoehten Ruptur-Risiko fuehren. Ich haette ne vaginale Geburt versuchen duerfen wenn ich drauf bestanden haette, aber ein KS ist mein Wunsch, da ich das Risiko nicht eingehen moechte.

Ein KS ist auch mein Wunsch, da ein vaginaler Versuch zu gut 30% in einer sekundaeren Sektio enden wuerde, und eine primaere ist nunmal sicherer fuer alle Beteiligten, und ich muss mir keine Wehen antun, wenn's eh wieder in nem KS endet.

Ansonsten birgt ein KS weniger Risiken fuer's Baby (wie z.B. Sauerstoffmangel), und nur leicht erhoehte Risiken fuer die Mutter.

Den Natuerlichkeitsfetisch kann ich nicht nachvollziehen - klar ist ne unkomplizierte vaginale Geburt das Ideal, aber ob man das bekommt oder nicht, kann man nicht vorher wissen, und ne schiefgegangene vaginale Geburt kann um einiges schlimmere Folgen haben. Ich hab zum Beispiel keine Lust auf Stuhl-Inkontinenz, schmerzende Dammnarben, ne Ruptur oder ein behindertes Baby. Alles Risiken einer vaginalen Geburt die voellig unter den Teppich gekehrt werden, waehrend KS-Risiken voellig ueberzogen dargestellt werden.

Mir ist voellig bewusst, dass der KS nicht risikolos ist, aber das ist eine vaginale Geburt nunmal auch nicht.

Natuerlich ist nicht unbedingt besser. Es ist z.B. voellig natuerlich ne Geburt nicht zu ueberleben. Der Natur ist das Individuum voellig egal.

Abgesehen davon ist das Ziel einer Geburt ein gesundes Baby und eine gesunde Mutter - wie das Kind dabei auf die Welt kommt ist zweitrangig - man ist keine bessere Mutter nur weil man's schmerzmittelfrei vaginal gemacht hat. Jede Frau sollte fuer sich selbst entscheiden duerfen wie sie gebaeren moechte.

Die Bemerkung mit dem Tapferkeitszeichen kam daher, dass du dich offenbar fuer was Besseres haeltst, weil du dein Kind vaginal geboren hast. Waehrend mir beim ersten Mal die Geburtsmethode im Endeffekt voellig egal war, und ich der sekundaeren Sektio ohne zu zoegern oder nachfolgende Depressionen zugestimmt habe und ich die Entscheidung fuer eine primaere Sektio nach sorgfaeltigem Abwaegen von Nutzen und Risiko gefaellt habe. Und das ueberromantisierte "Geburtserlebnis" spielte dabei gar keine Rolle, sondern nur der Wunsch nach Risikominimierung.

Beitrag von tusari85 19.04.11 - 23:20 Uhr

Du bis hier echt die Queen wenns um KS geht #rofl

Beitrag von widowwadman 19.04.11 - 23:21 Uhr

Dieser Thread wurde doch ganz klar auf mein Posting von gestern hin gestartet - schliesslich hat sie es wortwoertlich zitiert.

Beitrag von tusari85 19.04.11 - 23:23 Uhr

Asoo kann natürlich sein, habe es nicht gelesen. Aber wenn ich irgendwo KS lese, dann weiss ich sofort du steckst dahinter :-p

#winke

Beitrag von dingens 19.04.11 - 23:25 Uhr

Das Gefühl habe ich auch und ehrlich gesagt denke ich auch, dass sie versucht, das Verpasste zu kompensieren- obwohl oder gerade weil sie immer betont, dass es nicht so ist....

Beitrag von bomimi 20.04.11 - 08:04 Uhr

huhu,


also ich würde auf das was sie schreibt überhaupt nichts geben, ich denke sie versucht einfach ihr schlechtes gewissen rein zu waschen.

davon abgesehn, was erwartet man von jemanden der anderen schreibt alkohol in der schwangerschaft schadet nicht, kann man ruhig ein bisschen was trinken.....bla,bla. und so ziehen sich ihre komischen meinungen durch ihre sämtlichen antworten. also von daher: links rein, rechts raus. ärger dich darüber nicht.

#liebdrueck lg bomimi

Beitrag von vinny08 20.04.11 - 10:54 Uhr

Sie ist doch ganz sachlich und ein schlechtes Gewissen kann ich nicht erkennen. Ich habe eher das Gefühl, Du willst Ihr eines einreden oder warum eröffnest Du diesen sinnfreien Threat? Warum beschäftigt das nur so?

Kopfschüttelnde Grüße
M., die bald ihren 2. WKS und bei weitem kein schlechtes Gewissen dabei hat, sondern einen tollen Sohn und bald eine wundervolle Tochter. Das ist doch die Hauptsache!

Beitrag von dingens 20.04.11 - 14:47 Uhr

Man kann sich ja wohl mal für ein Thema interessieren oder?

Und wenn du das Thema Wunschkaiserschnitt sinnfrei findest, dann verstehe ich deine Denkweise noch weniger.

Beitrag von vinny08 20.04.11 - 19:56 Uhr

Das hat nichts mehr mit Interesse zu tun, sondern nur noch mit verurteilen. Leben und leben lassen!

LG

Beitrag von dingens 19.04.11 - 23:23 Uhr

Natürlich hat eine normale Geburt sehr viele Risiken, weswegen ich persönlich auch wahnsinnige Angst davor hatte. Nur finde ich, dass viel zu oft (augenscheinlich aus Geldgründen!!!!) wegen jedem Mini kleinen Grund ein KS gemacht wird und somit Mutter und Kind um eine wundervolle Erfahrung bringen....die Gefühle nach einer normalen Geburt gibt es bei einem KS nicht und ich find es einfach traurig, dass viele Frauen aus Angst vor Schmerz oder Anstrengung diesen Moment verpassen.....warum gibt es so wenig Selbstbewusstsein ins eigene Können als Frau? Die Frau ist von Natur aus dafür gemacht zu gebären, sie KANN es und sie KANN auch die Schmerzen überstehen....warum immer die Pferde scheu machen, bevor es überhaupt zu versuchen? Und wer hat das Kind gefragt???


Ich halte mich ganz sicher nicht für etwas Besseres, weil ich vaginal geboren habe. Ich denke nur manchmal "he, ich musste das auch durchmachen und warum versucht ihr es nicht einmal?" Ein KS tut doch auch weh, also eine Entbindung tut immer weh!!!Und ich hatte auch Angst davor, dass etwas schief geht...noch dazu muss ich dir sagen: eine Stuhl- Inkontinenz ist auch nicht immer zwingend vorhanden nach der Geburt und die meisten Kinder kommen auch ohne Behinderung daraus hervor, denn wie gesagt ist die Geburt immer noch ein natürlicher Vorgang und die kleinen Hosenscheißer sind dazu gemacht, den Geburtskanal zu passieren;-)

Beitrag von widowwadman 19.04.11 - 23:29 Uhr

Hast du selbst nen KS gehabt oder woher willst du wissen ob man sich nach nem KS nicht genauso toll fuehlt? Ich habe mich beim und nach dem KS tausendmal besser gefuehlt als waehrend der Wehen, wo es mir und meinem Kind einfach nur schlecht ging.

Und selbst wenn sich nicht jede Frau nach nem KS super fuehlt, das gleiche gilt fuer vaginale Geburten auch - und ich kenne genuegend Frauen die dieses tolle Gefuehl bei ner vaginalen Geburt nicht hatten.

Es ist super fuer dich dass du ein tolles Geburtserlebnis hattest - aber das heisst nicht, dass ne vaginale Geburt der einzige Weg ist so ein tolles Erlebnis zu haben.

Ich habe auch nicht behauptet, dass alle vaginalen Geburten mit schweren Nachfolgen enden, aber ich kenne mehr als eine Frau persoenlich, bei der das so war, und darueber wird kaum gesprochen.



Und

Beitrag von dingens 19.04.11 - 23:42 Uhr

Also du kannst ja nur von während der Wehen sprechen---nicht aber von danach...genauso wenig wie ich von einem KS sprechen kann (ein Glück!!!!)...nur habe ich einige meiner Freundinnen gesehen- blasse Häufchen Elend....die eine konnte wochenlang nicht laufen, geschweige denn sich um ihr Kind kümmern!


Was an einem KS so toll sein soll kann und will ich nicht beurteilen...und werde ich auch hoffentlich niemals müssen- das wäre das Schlimmste für mich....es ist einfach widernatürlich....aber gut, der erste Schrei vom Kind macht wahrscheinlich wirklich alles irgendwie gut.

Beitrag von vinny08 20.04.11 - 10:59 Uhr

Ich war weder blass, noch ein Häufchen Elend. Ich konnte mich nach 2 Tagen komplett um meinen Sohn kümmern und hatte da auch kaum noch Schmerzen.

Im Gegensatz zu meiner Bettnachbarin, die einen Dammriss hatte und auf dem Klo geschrien hat wie am Spieß. Sie rannte tagelang mit einem Luftkissen durch die Gegend, damit sie überhaupt sitzen konnte, bevorzugte aber beim Essen die stehende, angelehnte Haltung an der Wand.

Redest Du Deinen Freundinnen auch so ein schlechtes Gewissen ein? Schließlich wurden sie ja auch um ihr "tolles" Geburtserlebnis gebracht, egal aus welchem Grund.

M.

Beitrag von monsterlein 20.04.11 - 10:30 Uhr

Wenn Du keine Vergleichsmöglichkeiten hast warum erlaubst Du Dir zu sagen das bei einem KS das Gefühl nach der Geburt nicht so ist wie bei einer vaginalen Geburt????

Ich glaube in deiner Aussage : "he, ich musste das auch durchmachen und warum versucht ihr es nicht einmal?"

liegt der Hase im Pfeffer, Du musstest das durchmachen und verstehst nicht warum andere Frauen dies erspart geblieben ist!!

Du schreibst eine Stuhl-Inkontinenz ist nicht zwingend, genauso wenig zwingend ist es das man nach einem KS 1 Woche schmerzen hat, ich wurde am 3. Tag nach KS entlassen und konnte mich gut um mein Kind kümmern, klar ist es eine OP, aber ich kenne viele die danach Blasen-Inkontinenz hatten, oder über Monate nicht sitzen konnten wegen dem Damm-Riss und der Naht, etc..

Ich würde mir NIE einbilden ein Urteil zu machen über andere Frauen die anders gebären als ich es getan habe.

Beitrag von dingens 20.04.11 - 14:46 Uhr

Du bist höchst aggressiv, schade.

Ich frage mich in der Tat, warum andere Frauen den einfachen Weg wählen und es immer noch Frauen gibt, die sich dem Schmerz FÜR ihr Kind stellen, aber ich würde niemals Hass damit in Verbindung bringen, denn für mich waren die Geburten das größte in meinem Leben und das wünsche ich so jeder Frau! Im Grunde liegt in der Aussage, dass frau es doch echt mal versuchen soll, es ist die Mühe wert!!!

Du magst es außerdem urteilen nennen....nicht wirklich, ich teile nur meine Meinung mit und verstehe dies nicht. Ein Urteil würde ich es nicht nennen.

Und das mit dieser Stuhl Inkontinenz Geschichte ist sicher auch so wie beim KS- es kann so oder so verlaufen, sprich die einen stehen nach dem KS auf und rennen umher, die anderen sind das Häufchen Elend.....

Beitrag von monsterlein 20.04.11 - 17:21 Uhr

Ich bin nicht aggressiv, ich verstehe nur nicht wie man einen Thread aufmachen kann und sich über WKS aufregt, bekommt man dann aber mal Gegenwind, behauptest Du das sei nur deine Meinung - kein Urteil.

Das passt alles nicht zusammen.
Jede Frau soll so gebären wie sie will! Nicht wie es andere möchten. Ich brauche keine Diskussion über einen WKS bei anderen Frauen, die mich überhaupt nichts angehen. Du kannst die Diskussion führen wenn es um Dich geht aber nicht über andere.

Beitrag von ida-calotta 20.04.11 - 09:30 Uhr

Ich kann deinen Text nur so unterschreiben.

Meine erste Geburt endete in einem Not-KS, meine Tochter hätte eine normale Geburt nur mit Behinderungen überlebt, wenn überhaupt. Bei meiner Nachbarin war es das gleiche.
Jetzt ist es so das meine Gebärmutterwand im Bereich der Narbe schon zu ausgedünnt ist, 4 Jahre nach dem KS. Ich werde mit Sicherheit nicht das Risiko einer Ruptur eingehen und somit dann diesmal von vornherein einen KS machen lassen.

Beitrag von michback 20.04.11 - 09:39 Uhr

Bin ganz deiner Meinung!!!!

Beitrag von vinny08 20.04.11 - 10:49 Uhr

Ich stimme Dir voll und ganz zu!
Ich bekomme im Juni meinen 2. WKS und bereue nichts!

LG
M.

Beitrag von hasi1977 19.04.11 - 23:16 Uhr

Ich sehe das auch so. Zumal man seinen Kindern damit keinen Gefallen tut. Diese neigen dann ja eher zu Allergien etc, weil bei der Geburt die Anstrengung für die Lunge fehlt.

Ich finde ein Kaiserschnitt sollte nur im Notfall gemacht werden.

Schlimm genug, dass die Kliniken meist nichts gegen Kaiserschnitte haben, weil sie ja das doppelte im Gegensatz zu einer Spontangeburt bei der KV abrechnen können #aerger

Beitrag von fantimenta 20.04.11 - 00:31 Uhr

also mein sohn war nen not-kaiserschnitt nach geburtsstillstand und er war in seinen 9 jahren viell 2 mal krank.er hat auch keine allergien ect.also blödsinn.

jeder so wie er es richtig findet für sich selber.es sollte hier niemand irgend jemanden verurteilen nur wegen der art der geburt,packt euch mal an die köppe.

ihr habt probleme,schlimm #contra

Beitrag von dingens 20.04.11 - 14:49 Uhr

Und mit neun Jahren ist sein Leben jetzt zu Ende oder was?

Warte mal ab, was noch so kommt;-)