Was übernimmt die Haushaltshilfe von der KK?? Bitte um Erfahrungen

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von unser-wunschkind 20.04.11 - 07:56 Uhr

Hallo ,
ich bin in der 31.SSW und leider Montag Abend mit Wehen im 2- Minuten Abstand ins KH gekommen #heul
Magnesium usw halfen nix und nun hänge ich seit 24 Std am Anti-Wehen-Tropf und der schlägt zum Glück an! Best-Case-Prognose ist dass sich alles beruhigt und dann in ein paar Tagen heim mit Bettruhe bis zum Ende plus Haushaltshilfe. Worst-Case ist dass sie demnächst kommt. #schwitz Nun heißt es Daumen drücken, denn sobald der Tropf abgemacht wird kommen die Sch...Wehen aunach 15 Minuten wieder #heul
nun hab ich bzgl einer Haushaltshilfe mal bei meiner KK angerufen und die sagten dass es dabei aber nicht um HAUSHALT ginge, sondern um Betreuung für meinen Sohn (2 Jahre) #kratz
Den können allerdings nach der Krippe auch meine Eltern auffangen... viel mehr helfen würde ja jemand der saugt, wischt, wäscht usw.!
Wie sind eure Infos diesbezüglich???

#danke
und drückt uns bitte die Daumen dass die Maus sich noch aufhalten lässt!

#schwitz
LG unser-wunschkind

Beitrag von mamavonyannick 20.04.11 - 08:00 Uhr

hallo,

im Grunde ist das richtig, aber es prüft niemand nach, was sie macht. Meine freundin hatte gerade eine HH über die KK. Diese hat zum beispiel ihre fenster geputzt und auch mal gesaugt. Sie muss unterschreiben, dass sie bei dir war, aber meines Wissens wird keine Auflistung gemacht, was sie wann wie getan hat.

vg, m.

Beitrag von miau2 20.04.11 - 08:23 Uhr

Hi,
bei der Haushaltshilfe geht es tatsächlich in allererster Linie um die Betreuung des Kindes. Und da werden Zeiten, wo das Kind anderweitig "fremdbetreut" ist abgezogen, verständlicherweise.

Die Krankenkasse argumentiert damit, dass es dem Papa des Kindes durchaus zumutbar wäre, für einen so vorübergehenden Zeitraum auch mal abends oder am WE den Haushalt zu schmeißen. Und damit hat sie auch vollkommen Recht. Hättest du kein Kleinkind hättest du überhaupt kein REcht auf eine Hilfe - dann müsste auch wer anders ran.

Ausnahmen kann es vielleicht geben, z.B. bei alleinerziehenden oder wenn man darlegen kann, dass der papa die nächsten Wochen nicht zu hause sein wird aus irgendwelchen Gründen.

Nebenbei zur Kinderbetreuung kann die Hilfe dann wie (fast) jede Mama es auch schafft den Haushalt machen, zumindest zum Teil.

Unsere hat nebenbei gewischt, gesaugt, Geschirr gespült - aber der absolute Schwerpunkt war die Kinderbetreuung.

Viele Grüße und alles Gute,
Miau2

Beitrag von hasengesicht 20.04.11 - 23:00 Uhr

Das stimmt definitiv nicht!

Ich hatte in der 1. SS mehrere Wochen Haushaltshilfe, da geht es natürlich um Aufrechterhaltung des Haushalts wenn der Mann aus betrieblichen Gründen keinen Urlaub etc. bekommt um das aufzufangen.

Zuzahlungsfrei ist das Ganze in der Schwangerschaft auch! Ich habe über die Sozialstation der Diakonie eine Hilfe bekommen, die hat mit mir direkt abgesprochen was gemacht werden muss. Möglich ist: putzen, Wäsche, einkaufen, kochen. Aber z.B. Fenster putzen hätten die nicht gemacht, da dies keine ständig wiederkehrende Arbeit ist und nicht als "Aufrechterhaltung" zu sehen wäre...

Bin ganz normal gesetzlich versichert.

Lieben Gruß und viel#klee

Beitrag von lebenslichter 20.04.11 - 08:57 Uhr

Hallo,

ich habe auch eine HH, aus einem ähnlichen Grund. Wenn deine Ärztin in den Antrag schreibt, dass der Haushalt gemacht werden muss, dann wird die HH das auch machen. Bei mir ist es z.B. beides: Haushalt und Kinderbertreuung (meine Kids sind 12 Monate und 3 Jahre).
Kommt aber vielleicht auch auf die KK an, meine ist da sehr zuvorkommend.

Lg und alles Gute,
Lebenslicht

Beitrag von annibremen 20.04.11 - 09:01 Uhr

Ich wüsste ehrlich gesagt auch nicht, wieso die Krankenkasse ne Putzfrau bezahlen sollte, hm. Kann dein Mann nicht zwischendurch saugen und wischen? Ich muss das auch nach der Arbeit machen, da kräht kein Hahn nach, ob ich zu kaputt bin oder nicht. Tja, und zur Not ist es halt mal drei Tage staubig, da fällt auch niemandem ein Zacken aus der Krone, oder?

Trotz allem drück ich dir die Daumen, dass alles gut läuft bei dir, toi toi toi! ;-)

LG Anni

Beitrag von annibremen 20.04.11 - 09:04 Uhr

PS: Also bei uns in der Gegend bezahlt man für eine Putzfrau "unter der Hand" zwischen 8 und 10 Euro pro Stunde. Eine, die schnell ist, schafft das Gröbste in drei Stunden, würde ich mal behaupten, also abgesehen von der Wäsche. 30 Euro pro Woche für eine relativ saubere Bude geht noch, finde ich ;-)

Beitrag von landaba 20.04.11 - 09:09 Uhr

Bei meiner Zwillings SS hatte ich eine HH die nur den Haushalt gemacht hat da ich ja da noch keine Kinder hatte......das musst du halt mit dem Pflege bzw Familiendienst dann abklären.

LG

Beitrag von .-.-.- 20.04.11 - 10:00 Uhr

Hallo,

ich habe seit 3 Wochen eine Haushaltshilfe und sie tut das, was ich nicht kann: im Haushalt helfen! Mein Arzt hat bescheinigt, dass ich nichts mehr tun kann. Mein Mann arbeitet Vollzeit, macht dann hier das nötigste.

Es geht nicht darum, dass hier mal durchgewischt wird, klar kann das der Mann machen. Es geht darum, dass du dich schonst und die HH die alles abnimmt, was die nicht gut tut. Dazu gehört die Unterstützung im Haushalt (saugen, wischen, aufräumen, Wäsche aufhängen, bügeln etc.) und die Kinderbetreuung. Sie soll eben einfach HELFEN im HAUSHALT. Und da gehören nicht nur die Kinder dazu.
Mein Sohn ist im KiGa, wenn die HH hier wirbelt.

Du hast ja nicht nur irgendwelche WehWehchen!
Mit der Hilfe sollen eine Frühgeburt oder andere Komplikationen, die durchaus möglich wären, weitestgehend unterbunden werden.

Wenn deine Eltern, dein Mann oder sonst wer alles übernehmen kann, gibt es da auch Zuschüsse für (dein Mann kann z.b. deine HH sein, die KK übernimmt dann einen Teil seines Gehaltes, während er bei dir zu Haus ist - frag da nochmal nach).

Gute Besserung!