kind oder karriere?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von dresdnerin 20.04.11 - 09:29 Uhr

Hallo ihr lieben urbianer,

zu dem thema gibts es ja doch einige einträge im forum, die ich immer belustigt durchlese, weil sich früher oder später alle in den haaren hängen ;-) trotzdem möchte ich gerne von euch einen rat, da ich gut finde dass hier zumeist mehrere ansichten vertreten sind und man so die sache von allen seiten mal gesehen hat.

und zwar: ich schreibe derzeit mein diplom (noch einen monat + einen monat verteidigung) und habe im studium sehr entspannt zwei kinder bekommen (jetzt 1+3). die lieben sich abgöttig und teilen sich unheimlich gern ihr zimmer, was ich auch auf den kurzen altersabstand zurückführe. mein mann verdient gut, aber nicht so dass wir jetzt riesen sprünge machen können, eher auf alles erstmal sparen, worin wir aber recht gut sind. also an sich geht es uns sehr gut. seit geraumer zeit reden mein mann und ich aber auch über ein weiteres kind. nun stellt sich mir die frage: beende ich mein studium, fange an zu arbeiten (vermutlich vollzeit, weil man ja sonst nix lernt) und falle nach zwei jahren wieder aus, was ich PERSÖNLICH nicht gerade fair gegenüber dem chef empfinde, wenn die bude nur klein ist (in meiner branche wahrscheinlicher - ingenieurbüro etc.). oooder: werfen wir das dritte hinterher, kitaplatz ist kostenlos und ohne beanstandungen innerhalb des ersten jahres vorhanden, klamotten/bett/kiwa etc. sind alles noch da, und ich bewerbe mich nächstes jahr in der elternzeit ganz in ruhe und muss kein schlechtes gewissen haben. umzug ist dann drin, wenn geld da ist. zudem würde die elternzeit nicht einen teil meines gehaltes nehmen, so dass wir gleich eine große wohnung (5zimmer) mieten könnten. tjaaaa ich weiß ich müsste euch für die entscheidungsfindung noch viel mehr erzählen, damit es ein realistisches bild ergibt, aber ich kann soviel sagen: in meinem herzen klopfen zwei herzen und beide behaupten von sich sie sind vernünftig #zitter

danke für´s zulesen. liebe grüße, die dresdnerin

Beitrag von vonni80 20.04.11 - 09:41 Uhr

Hallo,


also ich an deiner Stelle würde erstmal ins Arbeitsleben einsteigen und Berufserfahrung sammeln. Denn als Mama mit 3 kleinen Kindern ohne Berufserfahrung einen guten Job zu finden, könnte ich mir schwer vorstellen.

Und Job und 3 kleine Kinder ist sicherlich etwas anderes als Studium und 2 Kinder.

LG

Beitrag von nochmal 20.04.11 - 09:53 Uhr

Hallo,

ganz ehrlich, ich muss immer lachen, wenn ich solche Fragen lese.

Ihr seid doch alt genug und laut deines angegebenen Bildungstatus auch schlau genug um solche Sachen familienintern zu regeln.

Wir für unseren teil haben uns für zwei Kinder entschieden.

Geld innerhalb einer Familie zu haben ist toll (kann ich beschenigen), aber arbeite mal mit 3 Kindern und decke alle Kitaschliesszeiten, Schulferien usw ab.
Mein Mann würde keine Frau mit 3 Kindern einstellen, die eingentlich noch nicht in ihrem Beruf gearbeitet hat.

Gruß

Beitrag von dresdnerin 20.04.11 - 10:15 Uhr

danke für die antwort,

ich kläre solche sachen ja auch immer familienintern. würde sicher nie wegen der meinung eines forums meine lebenfragen entscheiden ;-) aber ich versuche derzeit einfach mal meine herz zu verstehen und meine eigenen wünsche klar auf den tisch zu legen, sonst weiß ich selbst ja gar nicht was ich will. und das war bis eben auch nicht der fall. hab aber mit einer guten freundin telefoniert, und die sieht es tatsächlich anders als ihr. und da muss ich dich doch glatt mal fragen: wieso würde dein mann lieber jemanden einstellen, der vermutlich innerhalb der nähsten zwei jahre wieder ausfällt (meine zweite ss war mit viel liegen, daher die angst dass ich auch in der ss ausfalle). würde er nicht lieber jemanden einstellen, der zwar drei kinder hat, diese aber sicher in der betreuung sind und die familienplanung abgeschlossen ist und somit keine fehlzeiten entstehen (außer krankenheiten, die ja eh schon bei 2 kindern anfallen können, bei uns aber gerecht aufgeteilt sind zwischen mama/papa)? berufserfahrungen habe ich nach dem abschluss null. das was ich im studium an grundlagen gelernt habe, vergesse ich sicher nicht innerhalb der elternzeit, könnte es ja auch wieder auffrischen. aber was man wirklich braucht für den job lernt man ja erst in den anfangsjahren bzw. immerzu. da stell ich es mir nicht als bedeutsam vor, dass ich direkt nach dem diplom arbeite oder erst anderthalb jahre danach. verstehst du wie ich das meine? ich vermute am wichtigsten ist für meine berufslaufbahn dass ich die lehrjahre auch voll dabin, also die ersten jahre nach jobeinstieg. das studiumswissen ist zum teil eh unnütz bzw. schnell aufgefrischt, elternzeit bietet sich da ja perfekt an.

sehe ich das sooo falsch?

liebe grüße, die dresdnerin

Beitrag von nochmal 20.04.11 - 11:31 Uhr

Hi,

mein Mann hat festgestellt, das sein Angestellten mit 1-2 Kindern sehr viel zuverlässiger sind, als die ohne Kinder oder mit mehr als 2 Kinder.


Das soll nicht böse klingen, aber es sind seine Eindrücke als Chef.

Mein Mann würde eine Frau mit 3 Kindern eventuell schon einstellen, aber eben nicht ohne Berufserfahrungen!
Würdest du denn einen Job anfangen und gleich sagen, du willst noch ein Kind?

Ich verstehe schon was du meinst, gar kein Ding, aber ich soll dich auch nicht einstellen.

Gruß

Beitrag von salome25 20.04.11 - 10:21 Uhr

Ich würde an deiner Stelle erst einmal arbeiten gehen, um Erfahrung sammeln zu können. Ich finde es immer wieder erschreckend, wenn ich lese, dass der Mann ja gut verdient. Ohne es dir zu unterstellen, klingt es immer ein wenig danach, als ob sich die Frau darauf verlässt, dass es immer so bleibt. Natürlich geht man davon aus und es ist zu wünschen, aber ich würde immer selbst arbeiten gehen, mir ein eigenes Standbein schaffen und mich keinesfalls vom Mann abhängig machen. Und sobald du aber nun doch schwanger wirst und dann mir drei Kindern ohne Berufserfahrung eine Stelle suchst, wird es sicherlich sehr schwer für dich. Eine Mama mit drei Kindern... das würde sich jeder Chef bestimmt erstmal gründlich überlegen. Selbst zwei sind als Berufseinsteiger ja schon viel. Ich stehe irgendwann vor der selben Frage. Ich werde erstmal arbeiten gehen, wenn ich mein Examen gemacht habe und dann mal irgendwann wieder an Kinder denken #schein

Lg
salome

Beitrag von derhimmelmusswarten 20.04.11 - 10:23 Uhr

Ich würde es zumindest nicht davon abhängig machen, ob es einem Chef gegen über unfair ist. Das halte ich für Quatsch. Für mich kommen mehr als 2 Kinder nicht in Frage. Zum einen aufgrund des finanziellen Aspektes und zum anderen auch, weil dann der Wohnraum zu klein wird, die Autos etc. Wenn du jetzt die Chance hast, einen Job anzutreten, würde ich das, glaube ich, erstmal machen. Aber die Entscheidung kann dir natürlich niemand abnehmen. Ich habe eine Ex-Kollegin, die 3 Kinder hat. Allerdings eine Schwiegermutter im Haus wohnen, was Vieles erleichtert, da sie die jüngeren Kinder immer in den Kindergarten brachte und abholte, mittags das Essen für alle kocht etc.

Beitrag von dresdnerin 20.04.11 - 10:34 Uhr

danke für die antworten.

ich merke schon, dass die antworten für mich irgendwie nicht hinhauen weil ich doch noch zu wenig von uns erzählt habe. also mein mann verdient durchschnittlich, der job ist "felsenfest" (ich weiß das ist keiner, aber da verlasse ich mich einfach mal drauf dass der die nächsten drei jahre tatsächlich bombenfest ist). ich habe persönlich nicht vor hausfrau und mutter zu bleiben. ich würde mich innerhlab des zweiten lebensjahres um einen vollzeitjob kümmern, das steht definitiv fest. zuhause bleiben finde ich für mich nicht gut und ich liebe die kita, weil die kinder es lieben dort zu sein und zwar von acht bis vier. mein mann hat immer pünktlich halb vier schluss und kann sie daher immer um vier abholen, egal wie lange ich mal arbeiten gehe. in der ss + elternzeit ergeben sich keinerlei finanzielle großausgaben, weil ich umzug + auto auf die zeit mit job verlegen würde. einzig die hochzeit stände an um steuerlich auf der besseren seite zu stehen. die soll aber eh nur klein werden. aber ich frage mich: warum sieht das keiner so wie ich? ich wurde bereits einmal in meiner zweiten ss gekündigt (naja gezwungen zu kündigen) weil ich wegen der drohenden felhgeburt fünf wochen fehlte. das war nur ein minijob aber ich will das nie wieder erleben. ich weiß dass die dr. fg vorallem aus dem stress heraus entstand die mir mein chef unbewusst gemaht hat und den ich mir selbst auch gemacht habe. das wöllte ich nicht nochmal riskieren bei der dritten ss. ich denke ich könnte sie besser genießen, wenn ich nicht immerzu angst hätte meinen ersten richtigen job vielleicht sogar meinen traumjob zu riskieren. versteht das keiner? denke ich da tatsächlich so abstrus?

liebe grße, die dresdnerin

Beitrag von lisboeta 20.04.11 - 10:38 Uhr

Hallo Dresdnerin,

na dann hast du dir doch eigentlich die Antwort schon selber gegeben.

Ihr möchtet ein drittes Kind, du fühlst dich beser, wenn du noch keinen Job hast und bis doch dann in zwei Jahren auch noch immer jung genug um einen Job zu finden.

Ich finde es völlig ok, außer dass dann das "Studierte" halt schon wieder länger her ist.

Lg
lisboeta

Beitrag von berry26 20.04.11 - 13:13 Uhr

Hi,

also ich kann dich verstehen und ich fände es an deiner Stelle auch besser, erstmal mit der Familienplanung abzuschließen um dann voll ins Arbeitsleben einzusteigen. Es ist tatsächlich nicht gerade toll wenn man nach der Einarbeitung bereits verkündet schwanger zu sein. Wie lange man diesen Job behält und welche Zeugnisse einem da ausgestellt werden, kann man sich dann ja denken. Ich denke auch das gerade der erste Arbeitsplatz das Sprungbrett der Karriere ist und wenn man sich diesen versaut....

Da du ja nur eine Unterbrechung von 1-2 Jahren direkt nach dem Studium planst, sehe ich da auch keine großen Nachteile. Als Berufsanfänger ist es so oder so nicht immer leicht einen guten Job zu finden, aber momentan sieht es gerade bei den Ingenieurbüros sehr gut aus und dieser Trend bleibt die kommenden Jahre auch bestehen. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit für dich an der Uni(?) nebenbei noch etwas zu arbeiten um den Lebenslauf zu füllen.

Ich denke du wirst dich sicher richtig entscheiden!

LG

Judith

Beitrag von dresdnerin 20.04.11 - 13:50 Uhr

hui du sprichtst mir genau aus der seele.

hab eben mit meinem liebsten kurz telefoniert, der meinte nur dass es ihm jetzt zu früh wäre weil emil damals auch noch so klein war als ich ss war, aber eigentlich ist sonja schon viel weiter als er damals.... naja ich habe ihm gesagt dass ich nicht ein jahr nach jobbeginn aussetzen will aber auch kein kind möchte, dass sie wie das fünfte rad am wagen fühlt, weil die anderen beiden nix mehr mit ihm zu tun haben. da finf ich an zu weinen, weil mir so bewusst wurde, dass es ja eigentlich gar keine möglichkeit gibt #schmoll mein liebster meinte daraufhin dass wir uns heute abend nochmal in ruhe zusammensetzen und alles durchrechnen... wer weiß. bin aber echt traurig, falls das alles nix wird.

danke dir erstmal dass du mir so verständnisvoll geantwortet hast. auch die anderen antworten sind sehr hilfreich. was ich nur nicht verstehe, wieso manch einer meint dem chef mit dem kündigungsschutz zu winken. dann ist doch gleich jegliches verhältnis futsch, dann brauch ich mich auch gleich nicht bewerben dort wenn mir die ansicht des arbeitgebers so egal ist. sowas möchte ich nicht machen.

liebe grüße, die dresdnerin

Beitrag von windsbraut69 20.04.11 - 14:04 Uhr

Du hast nicht zufällig mich gemeint mit dem Kündigungsschutz?
Das war auf Deinen Job bezogen, den Du während der Schwangerschaft auf Drängen Deines Chefs gekündigt hast...Darauf hätte ich mich nicht eingelassen aber das wird Dir ja sicher nicht noch einmal passieren und Du wirst sicher auch nicht gleich im Vorstellungsgespräch oder nach Jobantritt Deiner weitere Familienplanung ins Gespräch bringen, oder?

Gruß,
W

Beitrag von berry26 20.04.11 - 16:16 Uhr

"was ich nur nicht verstehe, wieso manch einer meint dem chef mit dem kündigungsschutz zu winken. dann ist doch gleich jegliches verhältnis futsch, dann brauch ich mich auch gleich nicht bewerben dort wenn mir die ansicht des arbeitgebers so egal ist. "

Ja das sehe ich ähnlich. Das kann man als Wurstverkäuferin machen oder wenn man jahrelang wo tätig ist. Wenn man seine Karriere startet ist das denkbar ungünstig.

Beitrag von windsbraut69 20.04.11 - 17:06 Uhr

Sie muß ja auch nicht am ersten Arbeitstag mit nem Mutterpaß anrücken :)

Beitrag von berry26 20.04.11 - 18:33 Uhr

Natürlich nicht aber in den ersten 1-2 Jahren finde ich es schon sehr ungünstig. Wie gesagt, es geht ja nicht um einen Job als Verkäuferin. Wenn man in Punkto Karriere durchstarten will, sind die ersten 2-3 Jahre nach dem Studium im Job einfach entscheidend.

Beitrag von windsbraut69 21.04.11 - 09:16 Uhr

Es spricht ja nichts dagegen, 2 - 3 Jahre durchgängig zu arbeiten.
Noch hat sie weder Job, noch ist sie schwanger...

Beitrag von berry26 21.04.11 - 18:54 Uhr

Stimmt schon aber es klang nicht so als würde sie noch etliche Jahre warten wollen. Zudem ist es immer blöd eine gutlaufende Karriere zu unterbrechen wenn man eine andere Möglichkeit hat.

Wenn man also planen kann, dann finde ich es schon richtig sich vorher Gedanken zu machen.

Beitrag von windsbraut69 20.04.11 - 13:26 Uhr

Warum fragst Du überhaupt noch?
Dass Du in Schwangerschaft/Mutterschutz/Elternzeit unkündbar warst und bist, wirst Du ja wissen...

Beitrag von dresdnerin 20.04.11 - 14:12 Uhr

dass habe ich damals gewusst, aber weil ich eben auch immer die seite des ag verstehen kann (mein mann ist sogesehen ag) und ich damals noch nicht wusste obs besser wird und er wirklich dringend jemanden brauchte, habe ich telefonisch angeboten zu kündigen. als ich dann zwei wochen später bei ihm saß und sagt alles wäre wieder i.o. und ich könnte wieder kommen (hatte auch kein bv von ärztin, nur schonen, obwohl später leider doch wieder krankenhaus angesagt war, konnte ja keiner wissen)da legte er mit den schrieps hin, alles fertig ausgefüllt, er wollte nicht nochmal mit mir reden, mich einfach nur loswerden, obwohl ich mehr gearbeitet hatte als eigentlich erlaubt. da fühlte ich mich so kacke, als müsste ich betteln und er ist der große big spender der nur schnipsen brauch... das will ich nicht nochmal, das war so erniedrigend.

ich weiß, dass man kündigungsschutz hat, aber wenn ich weiß, dass ich noch ein kind in nächster zeit plane, fange ich nicht einen job an weil ich mir sag: ha der kann mich eh nicht kündigen. das finde ich nicht wirklich prickelnd.

Beitrag von windsbraut69 20.04.11 - 15:38 Uhr

Ich glaube, Du nimmst gedanklich zuviel Rücksicht bzw. vielleicht passen die Argumente auch ganz gut in Dein Konzept, das Kind jetzt möglichst gleich zu bekommen :)

Natürlich fängst Du den Job nicht an, um dann möglichst umgehend Kündigungsschutz zu genießen aber Du willst dann ja auch nicht sofort schwanger werden, oder?
Nach ein oder zwei Jahren dem AG dann eine Schwangerschaft mitzuteilen und dann natürlich auch den Mutterschutz zu beanspruchen und nicht aus falscher Rücksicht zu kündigen, weil Du schwanger bist, ist doch völlig legitim und okay. Du weißt doch auch gar nicht, ob Du dann sofort schwanger wirst und vielleicht möchte dann ja auch Dein Mann in Elternzeit gehen oder teilen oder oder oder?

LG

Beitrag von bambolina 20.04.11 - 14:41 Uhr

Hallo,

ich glaube ich würde auch erst die Familienplanung abschließen und danach einen Job suchen. Wenn dein Chef dich mit drei kleinen Kindern einstellt, dann wusste er auch, worauf er sich einlässt.

Auch wenn ich jetzt vom Thema abweiche :-)
Was machst du eigentlich, wenn deine Kids krank sind? Hast du eine Oma in der Nähe? Ich sehe es bei meiner Nachbarin (studiert, drei Kinder 9, 4, 6 Monate) sie kann sich die Zeiten während dem Studium schon flexibel einrichten, wenn mal eines der Kids krank ist. Im Berufsleben ist das nicht immer so einfach.
Zum Thema wenn beide Vollzeit arbeiten. Auch wenn du das vielleicht nicht hören willst, aber wenn es finaziell kein muss ist, würde ich das meinen Kindern nicht antun. Jetzt im KiGa mag das alles noch super sein, aber spätestens in der Schule wird das nicht mehr so einfach.

lg bambolina

Beitrag von internetkind 20.04.11 - 10:41 Uhr

Hallo,

und was willst Du in der Zeit bis zur Geburt Deines dritten Kindes machen?
Das sind ja auch noch mindestens 9 Monate.

Wie sind überhaupt die Chancen einen Job zu bekommen, unabhängig von der Kinderzahl? So einfach ist das im Osten ja auch nicht.

Die Kinderbetreuung im Osten ist sicher unproblematisch, Vollzeit arbeiten gehen mit 3 Kindern stelle ich mir aber schwierig vor, nicht wenn sie klein sind, aber wenn sie dann irgendwelche Freizeitangebote (Schwimmkurs, Sportverein, Instrument o.ä.) wahrnehmen wollen und Du am Hinbringen und Abholen bist. Auch in der Schule bist Du deutlich geforderter als in der Kindergartenzeit.

Ich würde erst einmal Berufspraxis sammeln. Vollzeit arbeiten mit 3 Kindern finde ich sportlich.

Viele Grüße
internetkind

Beitrag von dresdnerin 20.04.11 - 13:19 Uhr

hej internetkind,

ja die frage stell ich mir auch. denn fakt ist: ich bin dann ingenieur, den stellt keiner mal eben für ein halbes jahr oder so ein, viel zu teuer. zum anderen ist es nicht gesagt dass ich gleich schwanger wäre (hab mir in letzter zeit immer unbewusst gewünscht ich wäre schon schnwager, dachte immer es hätte vielleicht zufällig geklappt, aber...). zuhause rumhocken ist für die moral nicht gut. tja prakitkum ging mir auch noch durch den kopf, aber wo ich mich für´s praktikum bewerben würde, würde ich ja ehrlich gesagt auch gerne arbeiten früher oder später. gut so lernen die leute mich kennen und wissen, aha die kann arbeiten oder auch nicht ;-), wer weiß vielleicht krieg ich dann so einen fuss in die tür, vielleicht ist aber auch genau gegenteilig. und kein geld ist auch keine lösung ;-)

tja so ganz hab ich mich eben doch noch nicht entschieden. da steht eindeutig noch ein gespräch mit meinem liebsten an, denn seine meinung zählt ja auch. mein herz sagt ja, mein verstand sagt vielleicht... blöd #kratz

danke für die antwort. liebe grüße, die dresdnerin

Beitrag von amma1211 20.04.11 - 21:52 Uhr

hallo

Wie sind überhaupt die Chancen einen Job zu bekommen, unabhängig von der Kinderzahl? So einfach ist das im Osten ja auch nicht.

da liegst du zum glück völlig falsch.
aus eigener erfahrung weiß ich, dass ingenieure auch im osten gesucht werden.
das stellt mmn gar kein problem dar.

gruß

Beitrag von a79 20.04.11 - 10:51 Uhr

Hallo "dresdnerin";-),

nach dem Durchlesen Deines Posts finde ich, es ist auf Deiner Seite schon eine deutliche Präferenz für ein drittes Kind zu lesen -oder sollte ich mich täuschen?
Ich würde an Deiner Stelle auf mein Herz hören, denn wie Du schon gesagt hast, Gründe dafür und dagegen gibt es viele aber wichtig ist ja, welche davon für Dich Priorität haben.
Übrigens habe ich mein Studium bereits MIT zwei Kindern begonnen, bin jetzt im zweiten Semester und werde aber -aus diesem Grund (und weil mein Mann kein 3. mehr möchte:-p)- unsere Familie nicht mehr "aufstocken#schrei".

Ich wünsche Dir für die Entscheidungsfindung und das Gelingen Deiner Diplomarbeit alles Gute!

LG

Andrea mit ihren beiden Jungs