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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von snuffle 20.04.11 - 09:40 Uhr

Guten Morgen,#sonne

ich hab da mal ne ganz blöde Frage, vorallem an die Mamas die ihr erstes Kind normal mit PDA zur Welt gebracht haben.#hicks

Wie merkt man durch die PDA das man Pressen muss?#hicks#hicks#hicks
Ich hab meine Tochter ohne zur Welt gebracht. HORROR!!!! Diesmal steht für mich fest, ohne bleibt das Kind wos ist.:-p#rofl

Ich will diesmal also auf jedenfall eine haben.
Nur frag ich mich grad, wie merk ich denn wann ich Pressen muss und wie weit das Baby schon ist.
Das einzige was ich damals NICHT mitbekommen habe, wärend der Gerburt, war der Dammschnitt und wie mir die Fruchtblase gesprengt wurde.

Bei mir dreht sich im Kopf grad alles um die Geburt, ich hab eine scheiss Angst davor (warscheinlich weil ich weiss was auf mich zu kommt#zitter), ich träume seid einiger Zeit sogar jede Nacht davon.

Letzte Nacht hat mir mein neugeborenes Baby gesagt, wie es heissen will.#klatsch

So, ich hoffe ihr versteht was ich meine...#schwitz

LG

Beitrag von lavendula80 20.04.11 - 09:44 Uhr

Du schreibst mir gerade von der Seele,habe auch totalen schiss vor der Geburt,auch wenn ich noch Zeit habe bis da hin,aber die Erinnerung von der Ersten kann man leider nicht abschalten...wollte mich auch mal wegen der PDA schlau machen,und denke mal das ich die auch anwenden will

LG

Beitrag von sarah_aisha 20.04.11 - 09:44 Uhr

Guten Morgen Snuffle,
bei meiner 1. Geburt hatte ich eine PDA. Ich habe die Presswehen schon noch mitbekommen, generell empfand ich sie aber nicht als schmerzhaft (konnte diese nach der 2. Geburt ohne PDA miteinander vergleichen). Es war einfach ein riesiger Druck, als müsste ich extrem dolle auf Toilette, das große Geschäft verrichten. Das bekommt man auch jeden Fall mit, v.a. weil doch meistens die PDA dann eh weniger dosiert wird. So wars bei mir auf jeden Fall.
LG, Sarah

Beitrag von snuffle 20.04.11 - 09:48 Uhr

Hallo Sarah,

vielen Dank für deine Antwort.

Also den Drück als müsste ich mal dringend das grosse Geschäft verrichten, hatte ich auch so. Da war die kleine dann aber schon so gut wie da.

Meine Hebi meinte immer, wenn wir das GEfühl haben, haben wir es fast geschafft.

Ich stell mir das jetzt grad ziemlich blöd vor. Wenn das mit PDA immer so ist, nicht das ich dann denke ich habs fast geschafft und brauch aber noch ne Stunde.#rofl

Wie ist es denn, wenn das Kind durch den GEburtskanal rutscht, wie merkt man dass denn? Ich weiss ja, wenn es erst soweit ist geht das ruck zuck aber das Gefühl #zitter#zitter#zitter

LG

Beitrag von sarah_aisha 20.04.11 - 10:44 Uhr

Hallo,

ich kann gar nicht genau in die Details gehen. Ich habe einfach nur gemerkt, dass irgendwann dieser Druck da war, hatte vorher nur normale ordentliche Wehen gehabt und von einem zum anderen Mal bekam ich dann diese Presswehen. Und dann natürlich unten dieses komische Gefühl, als würde alles auseinandergezogen werden (ist ja klar, wenn der Kopf durchkommt, wird ja alles gedehnt).
Aber auch mit den Presswehen brauchte ich noch ewig, bis die Kinder 'draussen' waren, lag aber auch vielleicht an der Geburtsposition (liegend im Bett) und meiner körperlichen Verfassung (in dieser Position mussten sich beidesmal Ärzte auf meinen Bauch legen, um das Baby rauszuholen).

LG, Sarah

Beitrag von pyttiplatsch 20.04.11 - 09:48 Uhr

Ich hatte bei meiner ersten Geburt eine PDA. Sie lag leider nicht so gut, daher hatte ich auf einer Seite eine komplette Schmerzausschaltung und auf der anderen noch den vollen Wehenschmerz, zumindest, so lange ich auf der Seite lag.

Später lag ich dann auf dem Rücken, dann war es relativ gleichmäßig.
Den Drang zu pressen hatte ich aber trotzdem, konnte aber sehr gut dagegen ankämpfen (Hebamme war gerade nicht da). Bei meiner zweiten Geburt hatte ich keine PDA und hatte den vollen Pressdrang, den ich kaum noch veratmen konnte.

Wie weit das Baby unten war, hab ich aber bei keiner Geburt gemerkt. Liegt aber wohl daran, dass Nr. 2 und Nr. 3 jeweils mit einer Presswehe aus mir rausgeschossen kamen. Nur bei Kind 1 musste ich 30 Min. pressen.

Beitrag von colin2008 20.04.11 - 09:49 Uhr

Also ich habe sie beim letzten Kind nummer 4 gehabt und mein empfinden war das ich das setzten der PDA schlimmer fand als die Geburt an sich. Die presswehen merkt man trotzdem und der Druck bleibt auch also ich muss sagen die letzten 10 Minuten kann auch ne PDA nicht lindern. Ist aber wie gesagt nur meine Erfahrung.:-)

Beitrag von snuffle 20.04.11 - 09:52 Uhr

Du hast ja dann, den direkten vergleich und weiss ja sicher wie schlimm Wehen sein können.

Wie ist es denn dann mit PDA wärend der Wehen?

Beitrag von colin2008 20.04.11 - 09:58 Uhr

Also wie gesagt den Schmerz kann sie gut lindern in den Wehen aber dieses Druckgefühl und das ziehen im Rücken spürt man trotzdem. Aber längst nicht so intensiv. Ich weiss noch nicht genau ob ich sie jetzt bei meinen letzten Krümel wieder nehme. Muss dazu sagen hatte nen Wehentropf dadurch das ich die Pda hatte haben Sie den auch entsprechend schnell durchlaufen lassen so das die Ganze Geschichte mit Pda setzen und Wehentropf insgesammt nur 1 einhalb Stunden gedauert hat bis ich mein mäuschen im Arm halten durfte. Hoffe war nicht zuviel #bla

Beitrag von zuckerpups 20.04.11 - 09:55 Uhr

Hallo, hier, ich kann berichten.
Also. Im Zweifel sagt es dir die Hebamme, wann Du pressen mußt (Blick auf's CTG, wann die Wehen anfangen). Aber auch mit PDA - wenn sie gut gemacht ist - spürst Du, wie die Wehen anrollen. Udn Du spürst den Druck im Becken. STell Dir die PDA so vor wie die Betäubung beim Zahnarzt. Es tut nichts weh, aber das Brummen merkst Du ja trotzdem. Es ist auch nicht weniger anstrengend, denn der Körper arbeitet und ich hab teilweise gezittert vor Anstrenung - ohne Schmerzen. Seltsames Gefühl. Mal abgesehen davon, daß jemand Deine Beine halten muß, weil sie Pudding sind.

Aaaaaber: Vielleicht hast Du gar nicht die Zeit für eine PDA. So war's bei mir bei der 2. Geburt...

1. Kind:
39+5 nach 20h schmerzhaften Wehen und ca. 5-6 mit PDA; 3640g, 52cm, 35cm KU; Scheiden- und Labienriss

2. Kind nach 3,5h schmerzhaften Wehen, davon 2 im KH; 3980g, 53cm, 36,5cm KU - KEIN Riss.
Ich hab gebrüllt, ich hab gejault, ich dachte, ich müßte sterben. Aber alles in allem war es die besser Geburt, und wenn ich es mir aussuchen kann, dann lieber wieder SO.
Ich hatte quasi keine Wehenpausen zum Erholen und vor allem zum Stillhalten. Mir wurde Blut abgenommen - für eine ev. PDA, und das ging schon nur in 2 Anläufen. Mir hätte keiner mehr eine Spritze in den Rücken setzen können.

Beitrag von snuffle 20.04.11 - 10:02 Uhr

Meine erste Geburt war änlich wie deine.

11h Wehen zu Hause und die kamen ab 20Uhr alle 5-8 Minuten und ab 1Uhr alle 3 Minuten um 3Uhr sind wir dann ins KKH.
Im KKH dann nochmal 6h bis sie endlich da war.

Ich wurde geschnitten und hatte eine Saugglockengeburt.

Meine Tochter hatte sogar die selben Daten wie dein Kind.

3664g 52cm 35KU

Aber du beschreibst deine zweite Geburt wie meine erste. Ich hab da schon gebrüllt wie bescheuert, die Hebamme, Ärztin und Assistensärztin waren schon total genervt.#schein
Im nachhinein schäm ich mich heute noch.

Beitrag von muttiator 20.04.11 - 10:20 Uhr

Da weiß ich wie du dich gefühlt hast, meine 1.Geburt war auch eine Saugglockengeburt. Ich war auch total überfordert mit der ganzen Situation.
Eine Hebamme schmiss sich auch mich und schob meinen Bauch nach unten und der Arzt zog von unten.
Ungefragt haben sie mir Schmerzmittel gegeben und geholfen haben sie nichts.
Meine 2. Geburt war dann eine Wassergeburt und ohne Schmerzmittel, anstrengend aber ich habe mich doch recht wohlgefühlt.

Die Schmerzen wirst du nicht ganz umgehen können, nur die Einstellung dazu. Dieser Schmerz gehörte für mich dazu und bedeutete das ich mein Baby bald in meinem Arm halten kann.

Man kann immer schlecht von sich auf andere schließen, am Ende entscheidest du und die Hebamme was noch möglich ist (es kann ja auch zu spät sein für eine PDA).

Beitrag von snuffle 20.04.11 - 10:33 Uhr

Die Hebamme und Ärztin haben sich bei mir auch noch abwechselnd auf meinen Bauch geschmissen.#schock

Viele finden das ja als erlösend oder so aber ich fand das nur ganz schlimm.

Beitrag von muttiator 20.04.11 - 11:03 Uhr

Ich wusste nicht mal wie ich das finden soll. Wäre es nicht das erste Kind gewesen so wäre es ganz sicher mein letztes.
Aber was macht man nicht alles wenn man nen Knall hat!?

Beitrag von zuckerpups 20.04.11 - 11:48 Uhr

Ich war ganz froh, daß ne Ärztin sich auf meinen Bauch gestützt hat und das Kind am Zurückrutschen gehindert hat.
Pressen mit PDA ist ein bißchen wie "Schieben sie mal diese gemauerte Wand beiseite und machen sie ein möglichst angestrengtes Gesicht dabei". :~)

Beitrag von snuffle 20.04.11 - 11:53 Uhr

#rofl#rofl#rofl
Mir ist grad mein Wasser aus´n Mund gelaufen.#schwitz

Aber der ist echt gut. Ich werd mal versuchen dran zu denken, wenn es soweit ist.

Meine Hebi hatte damals im GVK gesagt, die Männer sollen die werdende Mutter zum lachen bringen, dann gehts besser.

Die Frau muss dann aber einen echt guten Humor haben...

Beitrag von zuckerpups 20.04.11 - 12:16 Uhr

Na, solange es kein Fruchtwasser war ;-)

Bei der ersten Geburt hatten wir tatsächlich eine sehr gute Stimmung und haben viel gelacht und gescherzt. Zwischen den Wehen *hust*...

Bei der zweiten konnte ich grad noch kurz vorm Reizhusten (vom brüllen) ab und zu "Wasser!" japsen, um den Pappbecher gereicht zu bekommen, der mehr als eine Armeslänge von mir entfernt war.

Das Ding beim Pressen ob mit oder ohne PDA ist doch sowieso: Womit? Der Bauch ist im Weg, die Muskulatur in alle Winde verstreut, womit willste da pressen?
Aber irgendwie geht's.
Wobei ich immer noch der Meinung bin, die Ärztin und das Baby haben das alleine gemacht und ich war nur Statist. Ich hatte trotzdem am nächsten Tag Muskelkater in den Oberarmen.
Zur Position: Du bist halb sitzend, halb liegend auf dem Bett, nimmst Deine Knie jeweils in eine Hand und ziehst sie ran -> daher der Muskelkater. Und deswegen ja auch der Vergleich mit der Mauer. Da hast Du auch nicht das Gefühl, das sich was tut. :-p

Beitrag von snuffle 20.04.11 - 13:58 Uhr

Ich war bei der Geburt halb sitzend, halb liegend im Bett gelegen und meine Beine waren in den Bügeln, wie beim FA. Ich wurde damals auch gar nicht gefragt in welchen KS ich will. Na im entdefeckt war ich im kleinen, wo ich eh hin wollte.

Ich hätte meine Beine auch gar nicht selbst halten können, ich hatte so einen riesen Bauch, ich wär an den Knien gar nicht dran gekommen.#rofl

Ich kann mich noch an so viel erinnern aber an einiges auch gar nicht.

Bei der KS-Besichtigung am Montag, meinte mein Mann auch, der Nakosearzt war damals total angepisst, weil ich mich nicht früher dazu entschieden hab. Da kann ich mich gar nicht dran erinnern. Ich hab mich auch hauptsächlich auf meinen Mann und die Hebamme konzentriert.

Beitrag von semmelhase 20.04.11 - 09:59 Uhr

huhu...

also meine erstes kind bekam ich mit PDA,
die Presswehen merkst du schon #rofl keine sorge!!!

Beim zweiten hatte ich leider keine Zeit für eine PDA, den er kam binnen 13minuten !!!

Und ehrlich gesagt muss ich sagen, die PDA war die Hölle, obwohl sie heute knapp 5Jahre zurück liegt, habe ich immer noch Probleme an der Einstichstelle !!!

Nun bin ich wieder schwanger, und für mich steht jetzt schon fest,
dieses kommt ohne PDA #zitter
es ist alles auszuhalten #schwitz

Und spätestens wenn er/sie auf deiner Brust liegt und die ins Ohr #schrei ist sowieso alles vergessen ;-)

Liebe Grüße semmelhase
mit #sonne 4,5 Jahre #sonne 3,5Jahre und #ei 9ssw inside

Beitrag von snuffle 20.04.11 - 10:06 Uhr

Hallo,

also auszuhalten ist es sicher, aber wie ist die Frage...:-p
Meine erste Geburt war für mich das schlimmste, was ich je erlebt habe. Für mich war die Familienplanung damit abgeschlossen.

Auch als ich mein Baby, für das ich 5 Jahre gekämpft hatte im Arm hatte war von der Geburt nichts vergessen.

Es ist die Sache wert, dass ja aber nochmal wollte ich das nicht.

Jetzt fragst du dir sicher, warum ich dann nochmal Schwanger geworden bin!

Meine grosse ist eine IUI und das Baby ein schleicher. Ich hab von ihr erst in der 16SSW erfahren.

Beitrag von familyportrait 20.04.11 - 10:20 Uhr

Hallo!
Ich hatte bei der Geburt meiner Zwillinge eine PDA. Daß ich pressen muß, habe ich lediglich am CTG gesehen. Man spürt einen Druck, mehr nicht. Allerdings kann die Geburt mit PDA länger dauern und hinterher Stillprobleme verursachen. Die Geburt meiner beiden dauerte 14 Stunden, stillen konnte ich gar nicht - es kam keine Milch. Weiter muß ich Dir sagen, daß ich eine sehr gute PDA hatte - diese wurde erst ganz am Ende abgenommen, denn durch die letzten Schmerzen mußt Du so oder so durch. Andere Freundinnen von mir haben lediglich 20 Minuten "Pause" gehabt durch die PDA. Überlege Dir das gut.

Die Geburt meiner jüngsten Tochter dauerte von der ersten Wehe überhaupt bis zum Kind in meinen Armen 2 Stunden. PDA oder sonstige Hilfsmittel gab es nicht, dazu war keine Zeit. Ich bin unglaublich dankbar für diese GEburt, sie war um einiges schöner, intimer und wirklicher als mit PDA. Stillprobleme gab es auch nicht, ich hatte von Anfang an Milch. Klar, es tut sauweh. Aber ich bin froh und dankbar, daß mir diese GEburt von vergönnt war, so verrückt das für Dich klingen mag.

LG Kathrin

Beitrag von zuckerpups 20.04.11 - 12:08 Uhr

Daß die PDA zum Schluß immer "abgeschaltet" wird und man den vollen Schmerz mitbekommt, stimmt nicht. Ich kenne zwar auch solche Fälle "das dauert nur noch ne Viertelstunde, wir schalten mal ab, damit Sie besser mitarbeiten können" - und dann wurden es 3 Stunden!, aber bei mir z.B. wurde nichts abgeschaltet, sondern noch nachdosiert, damit alles schön gleichmäßig schmerzfrei ist. Ich bekam die PDA wegen der Erschöpfung. Die WEhen gingen abends los, dann die ganze Nacht, morgens um 9 etwa bekam ich die PDA, damit ich nochmal ausruhen konnte. Die Wehen vorher waren zwar da, aber nicht effektiv genug. Und nach einer 3h-Geburt weiß ich nun auch: noch nicht besonders schmerzhaft und intensiv. Nur irre ermüdend, weil sie nicht aufhören

Ansonsten, s.o. das Gefühl ist wie beim Zahnarzt. Taub, aber Druck merkst Du. den Druck nach unten, wenn der Kopf ins Becken kommt, den DRuck im Geburtskanal, den Pressdrang und auch das "Platsch", wenn der Kopf bzw. der kleine Leib draußen sind.

Ich war leicht panisch bei der 2. Geburt, weil ich dachte, ich müßte das, was da schon irre weh tut, noch ewig lange aushalten und noch viel mehr an Schmerz. Ich habe hier so oft gelesen, daß es sich anfühlt, als würde man zerreißen. Das kam bei mir nicht. Sie war vorher draußen. Es wäre zeitlich und von den Schmerzen steigerungsfähig gewesen.
Mein Problem war (mit der Panik), daß ich zu wenig Sauerstoff abbekommen habe oder anders ausgedrückt: zu unsportlich bin... *hehe*, ich war krebsrot am Ende und war kurz vorm Hyperventilieren, trotz Bemühen und Anweisungen etc.
Ok, und ich dachte, ich müßte sterben, hab (nach der Polizei! *g*) um Hilfe gerufen, gebrüllt, geheult wie ein Indianer, das volle Programm. Egal. Ich bin stolz auf meine Leistung. VOR der Geburt biste der Held, der meint, das ohne PDA zu machen... kaum kommt die erste Wehe, willst Du die Nadel im Rücken. Aber es geht auch ohne, und wenn man ahnt, daß es eben nicht so eine Marathongeburt über zig Stunden wird, dann ist das eindeutig die schönere Erfahrung. Wobei ich nicht abschätzen kann, was besser oder schlechter ist: lang mit PDA oder kurz und ohne PDA.

Meine erste Geburt mußte ich länger verdauen, obwohl ich im Kreißsaal noch gesagt habe, das machen wir wieder, das war ein Spaziergang. Die 2. Geburt war eher das, was ich mir unter einer Geburt vorstelle, und ich bin froh, daß ich keine PDA hatte.

Mit PDA kannst Du Dich gar nicht mehr bewegen, und auch nicht auf die andere Seite legen oder so. Du kannst nur liegend entbinden, nicht in aufrechter Haltung, weil Deine Beine ja nicht mitmachen.

Ich sag nur, wie's bei mir war und wie ich es empfunden habe, und ich fand beide Geburten ok, nicht abschreckend oder schlimm oder traumhaft schön. Das Gute ist, daß man unter den Hormonen ja eh ein Zombie wird, ferngesteuert, einfach alles geschehen läßt und so gut es geht mitmacht.
Ich glaube allerdings, daß eine 2. Geburt einfacher wird als es die erste war, weil man erstens alles doch schon kennt und zweitens der Geburtskanal schon mal ein Kind rausgebracht hat. Meine Tochter (Nr. 2) ist 10% größer, schwerer, mehr KU gewesen und schnell gekommen, trotzdem ist nichts gerissen (geschweige denn geschnitten), beim Ersten dagegen sehrwohl.
Und das Gebrülle, mei, das kennen die Hebammen. Die nehmen das schon nicht persönlich.