Torschusspanik !!!

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von -juli-20 20.04.11 - 12:30 Uhr

Hallooo!

So Mädls, wir fangen morgen mit der Eingewöhnung in der Krippe an- und da ist sie wieder: die Angst, dass es nicht klappt, dass sie weint, dass sie denkt Mama verlässt sie, dass sie mit anderen Kindern nicht zurecht kommt, dass sie sich verändert, nicht mehr durchschläft, kein Vertrauen mehr hat, dass die Erzieherinnen sie übersehen (beim Essen... sie kann es noch nicht allein... und ist vom Wesen sehr sehr ruhig), dass sie die Erzieherinnen als Bezugsperson nicht akzepiert- und und und - zu guter Letzt natürlich das schlechte Gewissen meinerseits.

Ojeoje kann mich jemand aufbauen?
Mausi ist jetzt 16 Monate alt und wird für Do und Fr vom 8 bis 2 in die Krippe gehen.
Ich mach mir vor allem Sorgen weil sie "nur" 2 Tage die Woche geht.(Ging vorerst nicht anders) Kann sie da eine richtige Beziehung aufbauen?

Bin ja froh dass ich den Platz hab, aber die Sorgen bleiben.
Ich hoffe echt sie weint nicht nach mir, denn sonst kann ich da nicht raus gehen...
#zitter

Sorry, ist eigentlich sinnlos...
drückt mir bitte die Daumen!

Lg, Juli

Beitrag von moppelmops2 20.04.11 - 12:38 Uhr

Hallo,
in erster Linie musst DU hinter der ganzen Sache stehen und der Einrichtung mit ihren Mitarbeiterinnen vertrauen (die sind Profis und vergessen keine Kinder). Sonst überträgst du deine Unsicherheit auf das Kind und machst es ihr schwer.
Frag dich mal: Kennst du ein Kind, das absolut nicht krippentauglich ist? Ich kenne nur ein einziges, das ist massiv verhaltensauffällig und kam nicht mal im Spielkreis klar. Alle anderen haben es gepackt und profitieren von der Krippe. Allerdings: Tränen fließen schon mal, aber das passiert auch ohne Krippe.
Nur Mut und Vertrauen!!

Der Mops

Beitrag von -juli-20 20.04.11 - 12:43 Uhr

Danke.
Doch, eigentlich stehe ich sehr dahinter, hab auch schon viel mit ihr geredet, Bücher angeschaut über Kindergarten... und so.
Nein, ich kenne kein Kind, dass Krippenuntauglich wäre... auch eher im Gegenteil, hab von vielen positives gehört.
Es ist nur - jetzt so kurz vorher bekomm ich schon etwas Panik.
Vor allem wie gesagt weil es nur 2 Tage sind, sonst denke ich wäre es leichter für sie sich zu gewöhnen.

Mal schaun wies morgen wird (da geht ich ja höchstens erst mal 10 Minuten weg. )

Lg

Beitrag von maschm2579 20.04.11 - 13:06 Uhr

Hallo,

in erster Linie musst Du deine Ängste unterdrücken und den Erzieherinnen vertrauen.

Dann frage ihc mich aber warum nur 2 Tage? Ich finde Krippe super aber ich würde mein Kind niemals nur 2 Tage die Woche dorthin geben. Meine Maus ist jetzt das dritte Jahr in der Krippe und ist voll integriert. Kinder die nur 2 Tage gehen haben es doch super schwer Anschluss zu finden und eine Bindung zu den Erzieherinnen aufzubauen. Freunde finden ist wohl auch schwer.
Ich würde da nochmal drüber nachdenken....

lg und ganz viel Glück und vor allem Spaß in der Krippe

Beitrag von -juli-20 20.04.11 - 20:09 Uhr

Ja, genau das sind ja meine Sorgen... wegen den 2 Tagen und Beziehung aufbauen und so... aber es ging nicht anders. Sie wird ab September jeden Tag gehen können aber bis dahin eben so, weil nur ein 2 Tages Platz frei wurde.

Ich hoffe es geht gut...

Beitrag von maschm2579 21.04.11 - 09:20 Uhr

Na gut wenn es ab September jeden Tag ist dann sieh es als längere Eingewöhnung. Kommt auch immer auf das Kind an. Wir haben gerade ein Kind das seit ca 9 Wochen Eingewöhnung macht und schreit wie am Spieß, da nützt jeden Tag auch nichts wenn das Kind und die Eltern nicht wollen.

Wenn Du aber voller Freude und positiv da ran gehst wird das bestimmt ganz toll für Deine Maus und ab Sept wird sie sich riesig freuen immer hinzudürfen :-)

lg und viel spaß

Beitrag von julk 20.04.11 - 15:13 Uhr

Der Schritt ist auf keinen Fall leicht. Unser Sohn ging das erste Jahr auch nur drei Tage und das war überhaupt kein Problem. Was die anderen Kinder angeht eh nicht, weil sie sich in dem Alter eh noch hauptsächlich alleine beschäftigen. Und Unterschiede habe ich da nie festgestellt. Selbst jetzt wo er 2,5 Jahre alt ist, ist es gewünscht, dass sie einen Pausentag machen, andere Kinder sind immer nur drei Stunden da, aber die werden nie ausgeschlossen oder so. dazu mus ich aber sagen, dass unser Sohn mit 2 Jahren auch in eine andere Einrichtung gewechselt hat, weil die näher und deutlich besser ist.
Es stimmt, Du musst ein gutes Gefühl dabei haben. Du musst dahinter stehen. Sie wird vieles ganz ganz schnell lernen und so sicher auch das Essen. Du wirst schnell merken, was sie in der Krippe alles lernt, was sie nicht von Dir hat.
Das mit dem weinen ist natürlich sehr Kind abhängig. Unser Sohne hat das erste Jahr sehr oft geweint beim abgeben, das war aber auch ein reiner Abgabebetrieb und man durfte nicht mal zur Türe rein. eben eine dieser Sachen, die jetzt besser sind. Jetzt setze ich mich, wenn es die arbeit erlaubt auch mal 10 Minuten hin und schaue ein Buch mit ihm an. Trotzdem ist kein Tag wie der andere. Gestern wollte er mich nach 2 Minuten schon los sein, heute hat er mal wieder geheult, obwohl ich lange blieb. Aber bei ihm ist es auch weniger das Abschied nehmen, sondern, dass er sich mit den Übergängen so schwer tut. sprich, wenn ich nachmittags in die Krippe komme, gibt es das gleiche Theater und er will aiuch dann nicht mitgehen, selbst wenn alle anderen kinder längst weg sind... Also vermutlich wird es bei Euch auch solche und solche Tage geben. Das wichtigste ist, dass Du dahinter stehst, dass du dich aber auch traust was zu sagen, wenn Dir etwas nicht passt. Klar, den Grundbetrieb wirst Du nicht ändern und immer gibt es halt die Möglichkeit eines Wechsels nichts. uns ist während des ersten jahrs einfach auch nichts als die "schlechte" Krippe geblieben...
Viel Glück Julk

Beitrag von -juli-20 20.04.11 - 20:15 Uhr

Danke dir!
Also hauptsächlich mach ich mir wegen den 2 Tagen Sorgen, aber wenn das bei euch gut geklappt hat dann schöpfe ich gerade wieder Hoffnung =)
Die Krippe hat schon einen guten Eindruck gemacht, sogar den Besten von 3 Möglchkeiten, aber so Restsorgen bleiben halt...


Ich hoffe wir machen morgen einfach nen guten Start =)

Lg an euch!

Beitrag von krisksc 20.04.11 - 22:29 Uhr

Mein Kleiner kommt mit 2,2 Jahren in den KiGA und ich hab die gleichen Ängste wie du. Allerdings muss es bei uns klappen und mit der Einstellung geh ich auch an die Sache ran.

Das Kind darf nicht spüren, dass du Zweifel an der Entscheidung hast. Wenn das Kind spürt, dass der Mama selbst nicht so ganz wohl bei der Sache ist, dann kann das ja nichts gutes bedeuten. Also wird das Kind auch nicht in der Krippe bleiben wollen. Also immer schon positiv aussehen, auch wenn dir ganz anders zumute ist #liebdrueck

Ich musste echt lachen bei deiner Überschrift. Ich dachte schon, da hat ein Kind Anst in ein Tor zu schießen #zitter. Es heißt Torschlusspanik :-p.

Lg krisksc

Beitrag von -juli-20 21.04.11 - 12:52 Uhr

Ja, ich weiß =) Hab das L vergessen....

#winke