Zum Thema von letzter Woche - Arztrechnung

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Beitrag von li123 20.04.11 - 14:15 Uhr

Hallo,

habe leider jetzt erst gesehen, dass mir auf meine Frage von letzter Woche noch so viele geantwortet haben, vielleicht habt Ihr ja noch mal Interesse an einer Klarstellung (ich jedenfalls).

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=3110313&pid=19697279&bid=28

Meinen Frauenarzt wechsel ich nicht alle 3 Wochen. Ich war Anfang des Jahres zur jährlichen Krebsvorsorge bei einer anderen FÄ, weil ich mit meinem alten nicht 100% zufrieden war.

Als sich aber rausstellte, dass die neue FÄ ziemlich brutal vorging, bin ich, als ein Befund von meinem Mann kam, wieder zu meinem alten FA gegangen. Verstanden?

So und zum Thema PKV. Meine PKV hat mir ja gesagt, sie übernehmen die KOsten. Darum ging es ja nicht. Nur ich als vernünftige Versicherte, sehe es nicht ein auf unser aller Kosten (denn im kleinen Rahmen arbeiten ja auch private KV solidarisch) einen Arzt zu bereichern.

Die Krebsvorsorge war nicht abgesprochen (im Gegenteil) und von daher sehe ich es nicht ein, diese auch zu bezahlen. Das wäre ja so als hätte ich als Übersetzerin einen Text vorliegen, von dem ich nur Teile übersetzen und schon bereits übersetzte Passagen ignorieren sollte. Da ich aber der Auffassung bin, dass der schon übersetzte Teil nicht in Ordnung ist, übersetze ich den einfach mal neu, obwohl der Kunde das nicht will.

Und das Beste: ich stelle ihm das auch noch in Rechnung!

Hurra! Da könnte ich mein Büro aber morgen schließen!

Also: danke für Eure Antworten und ich überweise nur den Betrag für die HPV Untersuchung.

LG

Li

PS: Das ich hätte erkennen müssen, dass die Brust nicht ausschlaggebend für HPV Diagnostik ist, ist mir klar. Ich bin nur jedes mal unsicher, wenn ich frage, ob das nötig ist und der Arzt jedes Mal sagt: ja.

Was würdet Ihr da machen?

Beitrag von anna031977 21.04.11 - 20:33 Uhr

Ärgere nicht und lass die Schlaumeier und Klugscheißer und neidisch auf privat Versicherte-seier und auf jedem und allem rumhacker doch nölen...

Ich bin Deiner Meinung. Als Privater muss man sich tausend mal rückversichern, sonst wird man abgezockt. Schneller und besser behandelt vielleicht auch... ABER

Man zahlt für die nötige Behandlung - sonst könnten die ja x-beliebige Rechnungen stellen....machen sie ja auch oft, denn als Privatpatient wird man oft "besser" behandelt, aber auch oft nur um Kohle zu machen. Mir könnte es ja egal sein, weil die Kasse ja zahlt, mir ist es aber nicht egal, denn ich bin nicht die Melkkuh für einen unterbezahlten GKV-Satz und außerdem wenn permanten zu viel Geld von den Privaten verlangt wird, sind die Beiträge dort unnötig hoch. Und dann ist es doch wieder mein Problem...

Meine Ansicht ist sowieso - gleiches Geld für gleiche Leistung - nicht nur bei den Kassen - und gleiche Beträge für alle! Oh jetzt hab ich wieder was gesagt - das ist aber meine Meinung, denn ich halte die Krankenversicherung für die wichtigste Versicherung! Rund um die Uhr immer und in allen Notsituationen behandelt zu werden - kann man das überhaupt mit Geld bezahlen....

Trotzdem werden die Privaten abgezogen und die GKVs nur minimal-versorgt - Kanns das sein?