Hilfe!! Chronische Bronchitis oder doch schlimmer?

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von linchen10 20.04.11 - 16:47 Uhr

Hallo
Wir haben das Problem das unsere Tochter sehr oft an chronischer Bronschitis leidet seit sie 9 Monate alt ist. Jetzt ist sie 4 Jahre alt.
Wir waren bei enorm viel Ärtzten unter anderen auch in der Kinderklinik mit Fach richtung Lunge.
Unsere Tochter hustet jetzt schon seit einem Jahr. Das letzt halbe Jahr fast ohne Besserung des Befindens. Vor allem Nachts ist es schwierig sie hustet produziert enorm viel schleim und speit diesen auch Nachts aus. Das fast täglich. Eventuell mal 3 Tage wo es ihr besser geht. Morgens hustet sie auch. Bei Luftveränderung sofort. Auch bei Körperlicher Belastung. Alle Tests waren in Ordnung. Keine Allergie. Auch keine Muco---
diese schlimme Krankheit. röntgen Bild in Ordnung. Luftkammer auch gut. Wir wissen nicht mehr weiter. inhaliert jeden Tag Cortison und Salbutamol. Bringt aber nichts mehr. Sind auch beim Heilpraktiker entgiften. Bis jetzt keine Besserung.
Können Kinder COPT haben?
Wer hat einen ähnlichen Fall oder weiß vielleicht was?
Dankbar um jeden Rat!
grüße mandy

Beitrag von ich1975 20.04.11 - 17:00 Uhr

Hallo,

das ist natürlich nicht schön .
Es gibt ja seeeehr viele möglichkeiten woran es liegen könnte , Haustiere , Waschpulver usw.
Habt ihr da schon mal Testen lassen ? Was anderes würde mir jetzt auch nicht wirklich einfallen.
Ob Kinder auch COPD haben können , da kann ich leider nicht weiter helfen.

LG
Manu

Beitrag von richardfriedel 09.10.11 - 08:39 Uhr

Bei einem Kind in diesem Alter ist folgendes nur am Rande relevant, aber immerhin. Die Forschung und Verkaufserfolge der englischen Professorin Dr. Alison McConnell scheinen zu beweisen, dass wie auf der populären Ebene lange vermutet, Bronchitis viel mit Mundatmung und einer Brustschwäche zu tun hat. Dass die rein symptomatischen Bronchitismittel (chemische Keule) so dramatisch wirken, soll nicht die Nähe zu einer echten Heilung vortäuschen. Die Behandlung (siehe Webseite über Powerbreathe) nach der Professorin besteht hauptsächlich in dem Auftrainieren der Saugkraft mit Apparaten (z. B auch Breath Builder, Eklooc, Expand-A-Lung, PowerLung, Respifit S, Respironics Pflex, The breather, Threshold IMT, Ultrabreathe). Mit etwas Geduld und subtiler Achtsamkeit geht es auch mit einer Drosselung der Einatmung durch Saugen am zwischen den Lippen gehaltenen Zeigefinger statt mit Saugen am Gerät. Die sowieso bei Bronchitis als heilend anerkannte Bauchatmung wird zweimal täglich für 15 Minuten trainiert. Der Saugdruck beträgt z. B. 100 cm. Wassersäule. Die Frage jetzt ist nun, ob es Nebenwirkungen gibt und nicht weitere Details der etablierten Behandlung mit der chemischen Keule.
Was haben für Beweise, dass Bronchitis und insbesondere Asthma nicht durch die mit Rebound behaftete entspannende Wirkung der chemischen Keule auf die Muskeln der Bronchien begünstigt werden? Zum Vergleich denkt man an die Erfahrung mit Nasentropfen und Abführmitteln. RF