diese Giftattacken....

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von melli2261979 20.04.11 - 21:08 Uhr

Hallo zusammen! mein Kleiner (14 monate) ist momentan so anstrengent... er kriegt Giftanfälle mit auf den boden schmeißen, beißen, schlagen und schreien... ich dachte immer das kommt erst ein wenig später. Bei meiner Freundin die kleine ist im Jan 2 geworden - da tut sich nichts.
Ich dreh teilweise echt am Rad... versuche zu ignorieren, ruhig zu bleiben, ihn mit nichtachtung zu strafen wenn er schreit.
Wenn er seinen willen nicht bekommt geht es los... heute den ganzen Nachmittag. Gerade zu Bett gehen war auch grausam...
ausserdem schläft er seit ca. 3 Tagen nicht mehr durch... was sonst immer super geklappt hat (naja, seit ca. 2 Monaten).

Hat jmd einen Tipp für mich??? Wäre toll!

Danke schon einmal und einen schönen Abend

Melli mit dem endlich schlafenden Mats *13.02.10

Beitrag von 98honolulu 20.04.11 - 21:15 Uhr

Also in dem Alter wäre ich wesentlich mehr auf "Versöhnung" aus und würde ihn definitiv nicht ignorieren. Dein Sohn kann noch nicht sprechen, hat aber bereits einen eigenen Willen und kann ihn eben nur so ausdrücken! Geh ein bisschen mehr auf ihn ein, lenke ihn ab, tröste ihn, dann wird es sicher besser.

LG

Beitrag von mezzopalme 20.04.11 - 21:25 Uhr

so einen kleinen wurm kannst du doch nicht mit nichachtung strafen! Der Arme weiß doch garnicht wohin mit seinen Gefühlen!!!

Bitte nimm ihn nächstes mal in den Arm!


LG

Beitrag von linalupinchen79 20.04.11 - 21:34 Uhr

Hallo, ich lese gerade dieses Buch:

http://www.amazon.de/Wenn-Kinder-trotzen-Jan-Uwe-Rogge/dp/3499616599/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1303327941&sr=8-3

Ich finde es toll - hilft zwar nicht unbedingt immer geduldiger zu bleiben, aber es hilft die Kleinen in ihrem "Trotz" zu verstehen.
LG und viel viel Durchhaltevermögen :-)

Beitrag von melli2261979 20.04.11 - 22:02 Uhr

danke für eure antworten... ich versuche ja immer ruhig zu bleiben... und als ich ihn das letzte mal in den Arm genommen habe - hat er gebissen... in die wange... es hat geblutet ;o(

nach dem Buch gucke ich mal. Danke für den Tipp... :o)

Beitrag von mezzopalme 20.04.11 - 22:12 Uhr

oder dieses hier!!!


http://www.amazon.de/Das-gl%C3%BCcklichste-Kleinkind-Welt-Trotzphase/dp/3442171253


Beitrag von julia_25 20.04.11 - 22:28 Uhr

hier der ultimative tip:











tiiiieeef durchatmen! augen zu und durch!!!!

;-)

wir sitzen alle im selben boot... :-D bei unserer (26 mon) ist es im moment auch seeeehr schlimm!
ein einziger kampf und ständig gebrüll, wenn es madame nicht recht ist. das den lieben langen tag...
tja, mädchen, sind halt doch kleine zicklein. mein grosser war nie so...


julai

Beitrag von melli2261979 21.04.11 - 07:13 Uhr

aber ich hab nen Sohn.... Jungs können dementsprechend auch zicken... und er ist erst 14 Monate... OOOHHHH je, wenn deine schon 26 Monate ist. Geht es dann die ganze Zeit so?????

Immerhin hatten wir mal wieder eine WUNDERBARE Nacht :o))) *JUCHUUUU*
Durchgeschlafen fühlt man sich doch wie neu geboren!

Beitrag von meandco 21.04.11 - 03:04 Uhr

ganz toll #pro

mit nichtachtung und ignorieren machst du es nur noch schlimmer ...

du wirst, so wie wir alle, das bisschen nerven das dir bleibt zusammen nehmen müssen durchhalten und für dein kind da sein. dann wird das auch bald besser #pro

lg
me

Beitrag von nachtelfe78 21.04.11 - 07:52 Uhr

Huhu Melli!

Genau das Problem haben wir auch. Frühes Trotzköpfchen...schon seit ein paar Monaten. *augenroll*
Habe es intuitiv auch so gehandhabt...ignorieren, an einen sicheren Ort verfrachten und machen lassen. Nach ein paar Minuten ist er dann wieder beruhigt.
Ehrlich?! Ich hab mich dabei elend gefühlt!!! Aber das ist das Einzige was hier funktioniert.
Unseren Kinderarzt habe ich auch dazu befragt wie ich mich in diesen Trotzsituationen verhalten soll. Er hat mich darin bestärkt. Jetzt geht es mir in der Situation wenigstens ein Stückchen besser.
Durchgeschlafen haben wir noch nie. Haben aber immer wieder Phasen in denen ich wieder stündlich für ihn aufstehen muss. Normal aber "nur" 2-3-4 mal die Nacht. :-)) (Nuckel, Tee, Milch...)

Mein Kinderarzt sagte: "Wenn sie Glück haben ist der frühe Trotzkopf auch wieder früh aus der Trotzphase..." :-))

LG nachtelfe78 + Tizian 12 Monate

Beitrag von nachtelfe78 21.04.11 - 07:54 Uhr

- ah bei uns wird auch geschlagen, geschrien bis er puterrot ist, sich auf den boden geschmissen (rückwärts), sich (falls er auf dem arm ist) vom arm abgestoßen (hohlkreuz), gekratzt und!!! gebissen!!! AHHH!! er hat mich schon paar mal richtig blutig gebissen. heftig!!! :-[

Beitrag von melli2261979 21.04.11 - 14:55 Uhr

dann drücken wir uns gegenseitig mal die Daumen,d ass es wirklich dann früher vorbei ist... habe gerade noch mal mit unserer ehem. Pekipleiterin gesprochen. Sie sagte aus der Situation raus nehmen... konsequent nein sagen... beruhigen - wenn er "handgreiflich" wird auf den Boden setzen und sagen das es weh tut....
Da mir von anfang gesagt wurde, dass ich mit meinem Kind noch "Spaß" kriegen werde war ich ja quasi darauf gefasst... aber das es so schnell so schlimm wird...

leider habe ich von meinem Partner nicht viel hilfe, da er sehr sehr sehr viel arbeiten geht... da haben unsere Zwerge wohl in der ersten Reihe gestanden als der Trotzkopf verteilt wurde.


vielleicht können wir ja mal schreiben über die VK... uns gegenseitig auf dem laufenden halten :o)