Nackenfaltenmessung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von xenula 20.04.11 - 21:20 Uhr

Hallo zusammen,

bin jetzt 11+5 und habe nächsten Dienstag meinen nächsten Termin beim FA zur Nackenfaltenmessung. Ich habe total den Horror vor dieser Untersuchung!!!!bin schon 34 und hab echt Angst, dass irgendwelche Auffälligkeiten gemessen werden.
Wie geht Ihr damit um? oder lasst Ihr die Messung überhaupt machen?

lg xenula

Beitrag von janaste 20.04.11 - 21:26 Uhr

Ich habe die Messung auch machen lassen. Angst hatte ich auch, aber bei einer Auffälligkeit hätten wir weitere Untersuchungen machen lassen, da wir für uns entschieden hatten, dass wir es unbedingt wissen wollen, falls unser Kind einen der 3 bekannten Gendefekte hat.
Aber die Entscheidung muss jeder für sich treffen. Allerdings muss man sich schon im Klaren sein, wie man mit dem Ergebnis umgeht und wie es weiter geht, falls das Ergebnis schlecht ist.

Wir hatten zum Glück ein super Ergebnis. Ich bin 32 und lt. Alter lag die Wahrscheinlichkeit bei 1:400. Mit Nackenfaltenmessung und Blutuntersuchung hat sich unser Ergebnis auf 1:12.000 verbessert.

Drück euch die Daumen.

LG
Janaste

Beitrag von lewie 20.04.11 - 21:27 Uhr

Wir haben es damals (quasi gegen die Empfehlung meiner FÄ) gemacht: War erst 27 und beide gesund - also sehr geringes Risiko.

Habe danach gedacht: Das Geld hättest du dir auch sparen können und was wäre gewesen, wenn da eine schlechte Zahl bei rausgekommen wäre? Muss ja nicht zwangsläufig was bedeuten und dann Fruchtwasseruntersuchung?....

Nun bin ich 29 und mein FA meinte, von den Prozenten her ist das Risiko noch immer sehr gering. Ich tendiere im Moment dazu, es dieses Mal NICHT zu machen alleine weil ich Angst vor einer Entscheidung hätte, sollte echt was bei rauskommen...

Was hat denn dein FA gesagt? Wie ist das mit 34?

LG Lena

Beitrag von anyca 20.04.11 - 21:30 Uhr

Ich hab sie - mit 35 - nicht machen lassen. Überleg Dir VORHER, was Du bei Auffälligkeiten machen willst. FWU - inklusive Fehlgeburtsrisio? Oder nichts, aber 6 Monate Unsicherheit?

Beitrag von dine.-.1981 20.04.11 - 21:31 Uhr

Hey,
ich habe die Messung hinter mir, gott sei dank alles in ordnung gewesen.
Ich kann Dich verstehen, hatte auch 1000 Gedanken im Kopf.
Allerdings war es auch schön mal wieder neue Ultraschall Bilder zu sehen.
Das doofe ist halt, dass man auf die Labor Ergebnisse ein paar Tage warten muss.
Mir hat die Frauenärztin gesagt, das dass Ultraschall aber mehr gewichtung hat.
Selbst wenn es nicht in ordnung sein sollte, ist es erst mal ein rein statistischer Wert....
Ich drück Dir die Daumen

LG

Dine 16ssw

Beitrag von seinelady 20.04.11 - 21:35 Uhr

wir haben sie machen lassen, aber nur weil für uns klar war das wir wenn es negativer ausfällt, andere untersuchungen machen lassen, weil für uns ein behindertes kind nicht in frage gekommen wäre.
aber zum glück ist alles gut..
lieben gruß tiny und im bauch merle elea

Beitrag von anyca 20.04.11 - 21:39 Uhr

Du weißt aber, daß die meisten Behinderungen erst bei der Geburt oder später entstehen?

Was machst Du denn, wenn (wie bei mir in der Verwandschaft passiert) bei dem Kind mit ein, zwei Jahren eine Krankheit festgestellt wird oder es verunglückt?

Ob ein behindertes Kind "für Euch in Frage kommt", entscheidet letztlich das Schicksal, nicht ihr.

Beitrag von seinelady 20.04.11 - 21:54 Uhr

glaube mir ich habe genug erfahrung mit behinderten kinder, sowohl in der familie als auch im bekannten kreis.
ich habe 3 jahre im heim mit behinderten kinder zusammen gewohnt und ich glaube gut zu wissen wie das leben dann ist.
und wenn ich jetzt gucken kann und verhindern kann das ich eines bekomme dann werde ich dies tun!

Beitrag von zartbitter2009 20.04.11 - 21:41 Uhr

Hi!

Da ich mir NIEMALS mit ner Nadel in den Bauch in Richtung Baby stechen lassen würde, halte ich eine Nackenfaltenmessung (bei mir) für unnütz... denn ein auffälliger Wert (der nur ne doofe Wahrscheinlichkeitsrechnung ist) hat meist ne Fruchtwasseruntersuchung zur Folge und wenn dort auch was doofes rauskommen würde müsste man sich entscheiden ob man der Wissenschaft glaubt und abtreiben würde oder ob abtreibung eh nicht in Frage kommen würde.

Weder pieksen noch abtreiben würden für mich in Frage kommen, also juckt mich auch keine NFM...

... ich kann dazu aber auch sagen dass ich wohl gesehen habe wie mein Doc die "pauschal nur so" unauffällig zwichendrin für sich gemacht hat, und da ich scharfe Augen habe, hab ich auch die Werte auf seinem Bildschirm gesehen... unauffällig :-P

LG Zartbitter mit Nr. 3 #verliebt 15. SSW

Beitrag von destynic 20.04.11 - 22:04 Uhr

Hallo,
ich bin 33 und mit dem 2. Kind SS ....
Und ich habe mich entschieden, keine weiteren Untersuchungen machen zu lassen.

Die FA sagte - wenn es in der Familie keine Auffälligkeiten gibt - wir beide gesund sind - gibt es eigentlich keine Veranlassung - zumal ich - und Du auch- noch nicht zu der Risikogruppe (vom alter her) gehören.

Die NFM kann zwar wohl auf eine Auffälligkeit hindeuten ..... aber was passiert dann weiter??? Was kannst Du ausschließen, was nicht??
Willst Du dann weitere Untersuchungen durchführen lassen??? Und welchen Aufschluss geben Dir weitere Untersuchungen?? Einen Defekt kann man soweit ich weiß nicht wirklich benennen durch Untersuchungen. Und eine Fehlbildung ist wohl auch auf normalem US irgendwie zu erkennen und dann teils sogar zu benennen (z. B. weniger Finger, Kieferspalte o. ä.)

Sei Dir im klaren: wenn Du die Untersuchung (und weitere) machen lässt, und es wird eine Auffälligkeit entdeckt .. was tust Du dann??? Die restliche SS mit dem Ergebnis leben und Dir ständig Sorgen machen? Vorbereiten kannst Du Dich eh nicht wirklich darauf....
Oder würdest Du abbrechen wollen??? ..... Werde Dir darüber im klaren und entscheide dann!!!

Für mich war klar: egal was kommt - es wird genommen. Und ob mein Kind wirklich gesund ist, weiß ich eh erst, wenn ich es im Arm halte! Von daher kam eine Untersuchung für mich nicht in Frage!

LG
destynic 16. SSW & Töchterchen (5)

Beitrag von maerzschnecke 20.04.11 - 22:16 Uhr

Ich war bei der Geburt von Emilia 35 und wir haben uns bewußt gegen die Nackenfaltenmessung entschieden.

Die Frage ist nämlich: was würdest Du tun, wenn das Kind eine Trisomie 21 hätte? Käme Abtreibung in Frage oder nicht? Wenn Abtreibung kein Thema ist, würde ich es sein lassen.

Mit der Nackenfaltenmessung ist es dann im übrigen nicht getan. Wenn die Werte und die aus der Blutuntersuchung auffällig sind, gibt nur die Fruchtwasseruntersuchung bzw. die Chorionzottenbiopsie tatsächlich Aufschluß, ob eine Behinderung vorliegt. Und zumindest die Fruchtwasseruntersuchung hat eine Fehlgeburtsrate von 1-2% aufzuweisen.

Emilia ist im übrigen kerngesund und fröhlich - obwohl ich eine 'ältere' Mutti bin.

Beitrag von wackeldackel 21.04.11 - 06:36 Uhr

Ich bin 39 und habe die Untersuchung machen lassen, 1:2500 und NF 1,4 mm.
Alles im grünen Bereich!
Ich wollte Gewissheit, denn wenn ich "Augen zu" mache ist die Angst nicht Automatisch weg... Wie bei jeder anderen Vorsorgeuntersuchung...
90 % sind besser als 50 %, 100 % hast du auch mit einer FWU nicht...
Wenn was ist, kannst du dir DANN überlegen, was du/ihr tun wollt, ein Schritt nach dem anderen...
Geh erstmal davon aus, dass alles in Ordnung ist, oder gibt es berechtigte Zweifel?
LG Wackeldackel 15. SSW