windpocken

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Beitrag von patientinxy 20.04.11 - 21:23 Uhr

hallo,

selten hatte ich sooooo eine wut im bauch und was ich wirklich ueber die sogenannten impfkritischen eltern denke, darf ich hier leider nicht schreiben sonst fliegt der beitrag gleich raus.
daher nur so viel: eine impfkritische mutter war am dienstag morgen fuer 2 stunden mit ihrem kind bei unserer baby-schwangeren-fruehstuecksrunde. jetzt rief sie an, dass sich der mueckenstich von gestern frueh doch als windpocke herausgestellt hat. sie haette sich sowas schon gedacht, weil im kiga ihres sohnes die windpocken seit laengerem sind. ich total geschockt, aber sie dann ganz laessig, na ja, dann muesst ihr eure tochter ja nicht gegen impfen lassen. da gaebe es ja sowieso viele impfschaeden. sie war jedenfalls froh, dass ihre beiden grossen auch im saeuglingsalter windpocken hatten. vielleicht hat unsere tochter ja auch noch nestschutz und sie wuerde sie doch nicht bekommen. aber das werde ich ja dann bald merken. dann hat sie aufgelegt.

an alle die meinen eine impfkritische haltung zu haben: von mir aus koennt ihr dabei zusehen, wie eure kinder an allen impfkrankheiten der welt erkranken. ihr habt das so fuer euch so entschieden. eure egoistische entscheidung betrifft aber auch andere, die ihr damit gefaehrdet. gegen windpocken, masern und co. kann erst ab dem 9./12. monat geimpft werden. ich moechte nicht, dass mein baby eine dieser krankheiten bekommt, aber da bin ich wohl eurer ... ausgesetzt.

ich hoffe sooo sehr, dass sich meine kleine morgen 4 monate alt nicht angesteckt hat. was meint ihr?

patientinxy

Beitrag von zzora2010 20.04.11 - 21:27 Uhr

... mach dich nicht zu sehr verrückt. ich hatte als baby ca. mit 5 monaten auch windpocken und habe es problemlos überstanden. klar sind krankheiten nie erfreulich, aber falls deine kleine sich überhaupt angesteckt haben sollte, wovon ich erstmal nicht ausgehen würde, meistert sie das sicher auch bravorös!
alles gute!#blume

Beitrag von emmy06 20.04.11 - 21:31 Uhr

mal völlig davon ab das wir impfen - aber impfen verhindert doch keine erkrankung/ansteckung.... gerade im hinblick auf windpocken ist ein impferfolg, sprich die immunität doch sehr fraglich. und wer lässt schon regelmäßig eine titerbestimmung durchführen...??

Beitrag von tonip34 20.04.11 - 21:32 Uhr

Mein Sohn hat trotz Impfung die Windpocken bekommen....

lg toni

Beitrag von nana13 20.04.11 - 21:50 Uhr

Hallo,


Egal ob man impft oder nicht man ist immer irgendwelchen risiken ausgestzt.

Der Bruder meiner Freundin ist körperlich wie geistig schwerst behinder und das nachweislich nach einer impfung. davor war er kerngesund!

meine nichte ist heute Taub weil sie als baby eine kinderkrankheit durch gemacht hat.

du must wisen das man auch viele krankheiten durchmachen obwohl man dagegen geimpft wurde.

lg nana

Beitrag von patientinxy 20.04.11 - 21:59 Uhr

natuerlich weiss ich, dass es im leben so manche risiken gibt. ABER wenn ich den verdacht habe, dass mein kind eine hochansteckende krankheit hat, dann bleibe ich doch besser zu hause. unser sohn hatte neulich auch eine bindehautenzuendung und dann sind wir halt nicht in die krabbelgruppe etc. gegangen. und viele wuerden sagen, eine bindehautentzuendung ist nicht schlimm. trotzdem kann ich die anderen kinder nicht dem ansteckungsrisiko aussetzen. jedenfalls nicht, wenn ich noch halbwegs bei klarem verstand bin.

Beitrag von dustyli 21.04.11 - 03:20 Uhr

Hallo,
also erst einmal gebe ich dir recht, wenn mein Kind krank ist oder ich den Verdacht habe, bleibe ich zu Hause und besuch keine Krabbelgruppe o.ä.
Falls deine Maus Windpocken hat ist das nicht sooooo dramatisch.

Ich hatte welche mit 6 Monate und mein Mann mit 2 Wochen.
Hatte auch Röteln in allen varianten und mein Mann Mumps.

Das sind Kinderkrankheiten, die vor allem im Erwachsenenalter problematisch werden, von Kindern werden die meist gut gemeistert.

Wünsch euch schöne Ostern und hoffe für euch, dass sich die Maus nicht angesteckt hat.

dustyli mit Jonathan

P.S. Hatte damals Weihnachten Windpocken.

Beitrag von kanojak2011 21.04.11 - 03:41 Uhr

Kann die Aufregung mehr als nachvollziehen aber trotzdem unterscheide zwischen einem Impfkritiker und einem Impfverweigerer. Ich denke ein Impfverweigerer sagt pauschal: die Impfung nutzen nichts, tun ich garn ichts die Richtung. Ein Impfkritiker schaut sich kritisch, was man dem Körper eigentlich antun will und womit.

Wenn du dies nicht tust, kann ich es an sich nur als Lässigkeit oder dummheit oder erzähle mir, was der richtige Ausdruck dafür wäre ?!?!?

Mein erstes Kind ist bis auf Menningitis C (informiere dich doch, warum es an sich fast blödsinn ist, dagegen zu impfen, obwohl wir es nachholen werden) gegen alles geimpft. ICh war dumm und nahm alles, wie es kam.

Bei meinem kleinen habe ich mir sehr sehr schwer getan, weil ich den Eindruck hatte, er ist dafür noch zu klein. Nicht nach Stiko zu impfen aber eben KRITISCH zu entscheiden, wann tue ich meinem Kind was an, ist an sich die Aufgabe jeder Mutter, die nur bisschen denken kann.

Das Ergebnis, wir haben ihn mit ???? 16 Wochen impfen lasssen und auch dies war eindeutig zu früh (!!!!). Er war dann enige Tagr extrem unruhig.

Ja, in deinem Falle ist es eine art Frechheit...(das mit der Mama).

LG

Beitrag von gnom79 21.04.11 - 11:28 Uhr

Kann es völlig verstehen, dass man sich über sowas aufregt, würde ich auch tun.
Ich gehe sogar weiter und fordere eine Impf-Pflicht wie in Amerika!!!!
Ja her mit den Steinen.

Aber ich frage mich was ihr alle (Impfkritiker und-verweigerer) an Wissen habt um die Empfehlung einer Komission von mehreren Ärzten in Frage zu stellen.

Ja nicht jeder Arzt taugt was, da spreche ich aus Erfahrung. Bin Krankenschwester und sehe jeden Tag das es Ärzte gibt, die nochmal studieren sollten.

Aber in der STIKO ist nicht ein Arzt der entscheidet, sondern da sind mehrere die sich beraten und Nutzen und Wirkung abwägen.

Und man sollte mal daran denken, dass man damit nicht nur eine Entscheidung für sein Kind trifft, sondern eben auch Schwangere und Säuglinge(bevor sie geimpft sind) anstecken können.
Und es ist ja schön wenn ihr, sobald ihr merkt das euer Kind eine Kinderkrankheit hat nicht mehr raus geht mit ihm. Aber alle Krankheiten haben Inkubationszeiten, in denen sie noch nicht ausgebrochen sind, aber schon ansteckend sind!!!!

Vielleicht denkt ihr mal darüber nach. Ich habe in meinem ganzen Berufsleben nur einmal jemanden gesehen, der nicht geimpft war und Polio hatte, aber noch keinen einen "Impfschaden".

Klar sind die Kleinen nach dem Impfen platt, aber die Krankheiten zu bekommen, würde sie viel mehr "anstrengen". Daher finde ich das Argument, dass es für den kleinen Körper zu anstrengend ist, völlig bescheuert.

Lg Gnom mit einem Kind das nach STIKO Empfehlung geimpft ist/wird

Beitrag von patientinxy 21.04.11 - 14:58 Uhr

ich kann dir wirklich in allen punkten nur VOLL zustimmen. das wort "impfkritisch" ist ja ohnehin total #rofl die empfohlenen impfungen werden gemacht und punkt. bei den anderen impfungen kann man sich ja durchaus imformieren und dann entscheiden.
ich habe uebrigens auch noch nie auch nicht von hoeren sagen von einem impfschaden mitbekommen. sehe aber haeufig die windpokkennarben im gesicht von meinem kleinen bruder. der hatte die windpokken mit 3 ganz schlimm und ist fuer immer gezeichnet.
und zu sagen mein kind war nach der impfung ein paar tage unruhig oder hatte fieber und deswegen zu sagen das impfen war zu frueh oder falsch ist ja wohl ein schlechter witz.

lieber gruss

Beitrag von kanojak2011 21.04.11 - 16:22 Uhr

Jodu hast nie von etwas gehört...na ja, wenn man sich nicht informiert, weißt man es nicht, nicht wahr ?!?!?!?

Ein ganz kleines Problem bei Frhchen ist, dass sie auf die erste 6fach Impfung sehr sensibel reagieren können. Es kommt da häufiger zu sättigungsabfällen (aha, was ist das ???) und anderen Problemen. Manche Ärzte impfen z.B. nur in der Klinik, die Kinder werden an Überwachungsgeräte angeschlossen..

Liest du von keinem Impfschaden, wenn ich Augen zu habe, sehe ich auch alles schwarz, die Augen sind eben zu#aha

Beitrag von kanojak2011 21.04.11 - 16:17 Uhr

sorry...ich behauptete nicht, ich impfe nicht, wenn aber ein Idiot meint, meinem Frühchen zu sagen, du wirst geimpft egal wann du geboren wurdest, ich das Kind tatäglich vor mir habe und sehe, es ist noch nicht soweit für eine Impfung, dann wäre ich blöd es zu ignorieren..

Nie auf der Welt (wenn ich dafür Kraft habe), werde ich hirnlos übernehmen, was andere meinen.

Wenn dann das Kind einen tstäschlichen Schaden hat, spricht kaum eine öffentliche Stelle darüber, da hast seitens der Behörden keine Möglichkeit einzusehen, was erwähtn wurde. Es gehören meldepflichten, klar...habe ich meinem arzt gemeldet, dass mein Sohn fr unsere Verhätlnisse verstört war...? nicht..es ist ein Unterschied, ob er ein Impstoff mit 2500Gramm bekommt oder wenn er 5600 hat..

Schade für dich, dass du dich nicht informierst..es gibt ein HPV Impfung, nicht wahr..auch so großartig propagiert, in Östtereich nimmt man schon abstand nach einigen Todesfällen..jo, keine Ahnung.

Mein Kind ist sogar gegen Schweinegrippe geimpft ? Gleich in dem Jahr, als es diksutiert wurde. Es brauchte mir kein Stiko zu empfehlen..Ich habe es impfen lassen, dabei aber sämtliche mißstände gewußt, die hier gar nicht erwähnt wurden..Dazu gehört auch die Sprachliche Fähigkeit in systeme anderer Länder zu gehen und auf deren öffentlichen Seiten Infos zu holen..weißt du, was ist damals in Kanada passiert ? nein, hier wurde darüber nicht berichtet....

also, willst du immer noch eine Impfpflicht...Tut mir leid. Dieses ranholen von Infos kostet sehr viel Zeit, hat mich damals einen Monat schlafloser Nächte gekostet und sowas mache ich nie wieder, dieses tolle Stiko sind Fachleute aber auch nur menschen und interessevertretungen..Weißt du, wie es damals dazu kam, dass die Schweinegrippe als eine Pandemie eingestuft wurde...? ich weiss es alles, ging in das Thema sehr rein...

blind einem zu vertrauen, halte ich für dumm, sehr dumm...umso mehr einem Menschen, den ich nicht persönlich kenne (!!!!)..Etwas anders wäre, wenn mir eine örtliche Ärztin etwas sagen würde...

Jo, meine Kinder werden fast nach Stiko geimpft, aber über den Zeitpunkt entscheide ich mit Hirn und Verstand, weil ich mein Kind kenne...

Punkt.

Beitrag von gnom79 21.04.11 - 20:49 Uhr

Die STIKO ist nicht ein Mensch. Soviel dazu einem wild fremden Menschen zu vertrauen.

Und vielen Dank für die Einschätzung das ich mit anderen als der deutschen Sprache nicht zurecht komme. Kann dir nur sagen dem ist nicht so.
Mal abgesehen davon, dass ich während meinem Studium Einblicke in andere Gesundheitssysteme hatte. Aber gut, was weiß ich schon.

Und zum Thema Schweinegrippe, danke auch, habe ich selbst sehr genau verfolgt. Bin immer noch Krankenschwester und somit fast täglich ansteckenden Krankheiten ausgesetzt, von daher weiß ich da schon recht gut bescheid. Und ich weiß sehr wohl, dass in Deutschland nicht alles nach besten Normen gehandhabt wird.

Wir haben uns auch erkundigt bevor wir unseren Kleinen haben impfen lassen. Stell mal nicht jeden hier hin als würden alle die impfen lassen, wie Lemminge dumm hinter einem her laufen. Nein auch Impfbefürworter informieren sich und sind durchaus auch kritisch. Denk mal nicht dass das alles dumme Hausmütterchen sind.

Beitrag von hebigabi 21.04.11 - 12:48 Uhr

Mein Neffe hatte mit 6 Wochen Windpocken, die seine großen Brüder aus dem KiGa mit heim gebracht hatten und alles war okay.

Mach dich nicht huschig.

Allerdings würde ich deine Wut nicht so verallgemeinern- hättest du schon mal Impfschäden gesehen - so wie ich- dann hättest du eine andere Einstellung dazu.

ALLE Eltern wollen nur das beste für ihre Kinder, ob mit oder ohne Impfung, denn so ganz ohne ist es wirklich nicht, vor allem weil die Trägerstoffe der Seren auch Quecksilber und andere "nette" Dinge enthält auf die manche Kinder höchstgradig empfindlich reagieren.

Und- und das sollte dir bewusst sein- auch wenn man impft kann das Kind daran immer noch erkranken.
Der beste Freund meines Sohnes ist MMR geimpft und hatte Mumps - aber holla die Waldfee.
Da hoffe ich doch sehr, dass das keine bleibenden Schäden auf seine Fruchtbarkeit ausgeübt hat- und das trotz Impfung.

Gabi