Mutter verweigert ihm die Tochter (lang)

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von tinaundronny 20.04.11 - 21:23 Uhr

Hallo,

mein Freund und ich sind nun seit 1/1/2 Jahren zusammen...
Er war vor meiner Zeit verheiratet und hat mit seiner Exfrau zwei gemeinsame Kinder.... Sein Sohn lebt bei uns und seine Tochter bei der Mutter.... Sie wohnt 180km weit weg...

Anfangs hatten wir die Kleine immer ein bis zweimal im Monat bei uns und wenn sie nicht bei uns war dann hatte mein Schwiegervater sie bei sich und wir haben sie täglich gesehen... Im November war sie nun das letzte Mal bei meinem Schwiegervater. Im Dezember konnten wir sie aufgrund des Wetter´s nicht holen und von Januar bis März hieß es immer das sie Krank sei...

Vor drei Wochen hat mein Freund denn wieder bei der Mutter seiner Tochter angerufen und gefragt ob wir die Kleine über Ostern zu uns holen können, da hieß es denn das sie schon verplant sei...
Heute hat er denn wieder mit ihr telefoniert und sie gefrgt ob er die Kleine denn am Montag (25.04) holen darf und darauf hat sie denn geantwortet das die Zeit, die sie nun nicht bei uns war, einfach zu lang sei und das sie sie nicht mehr über mehrere Tage rausgeben wird. Er könne ja für ein oder zwei Stunden lang kommen und sich so mit ihr beschäftigen.

Nun ist unsere Frage: DARF SIE DAS?????? Es ist doch nicht unsere Schuld das sie nun sooooo lange nicht mehr bei uns war... Immerhin hat die Mutter ja ständig irgendwelche Gründe gehabt um sie uns nicht zu geben.....

Bitte helft uns....

Beitrag von sylviataa 20.04.11 - 23:16 Uhr

Nein darf sie nicht...man kann es allerdings versuchen:) Dein Mann muss zum Anwalt gehen und Umgangsrecht einklagen, er hat das Recht sein Kind alle 14 Tage am Wochenenden zu sehen. Solange kein Verschulden seinerseits vorliegt.

Beitrag von karna.dalilah 21.04.11 - 07:45 Uhr

Das ist eine Frage der Schuld!
Eine Tatsache ist, dass Vater UND Kind ein Recht auf Umgang haben unabhängig davon aus welchen Gründen der Umgang ausgesetzt war (Krankheit,Desinteresse, Zeitmangel oder der Umgang vereitelt wurde)
Eine andere Tatsache ist dass die Kleine lange Zeit nicht mehr bei ihrem Vater war.
Aus dem Grund sollte der Umgang vielleicht wirklich erst mal zum wieder annähern etwas kürzer ausfallen.
(Wenn es sich um ein noch sehr junges Kind handelt)
Aber nicht weil es die Mutter so will, sondern weil es ggf dem Kind gerecht wird.
Aber das ich würde einfach davon abhängig machen wie sich die Kleine bei euch fühlt und ob sie nach der Mutter verlangt.
Vielleicht liegt ja die Lösung darin, dass dein Mann sich vorher mit dem Kind trifft und je nachdem wie die Kleine auf ihn reagiert die Länge des Umganges besprochen wird.
Allerdings finde ich dass dies eine Sache zwischen Vater und Mutter des Kindes ist und du dich da zurückhalten solltest

Karna

Beitrag von august2 21.04.11 - 09:06 Uhr

...warum soll sie sich zurück halten? sie fragt jediglich hier im Forum nach, das ist ja wohl nicht verboten.

Beitrag von bensu1 21.04.11 - 09:42 Uhr

...das wurde auch nicht behauptet.

Beitrag von silbermond65 21.04.11 - 10:39 Uhr

Es ist doch nicht unsere Schuld das sie nun sooooo lange nicht mehr bei uns war... Immerhin hat die Mutter ja ständig irgendwelche Gründe gehabt um sie uns nicht zu geben.....

Wer sagt dir ,daß das Kind nicht tatsächlich ständig krank war Januar bis März ?
Den ganzen Dezember konntet ihr sie wegen des Wetters nicht holen. Wart ihr eingeschneit in Mecklenburg ? Selbst da fahren doch sicher Züge oder nicht ?
Du schreibst hier nicht ,wie alt die Kleine ist. Vielleicht wäre eine langsame Annäherung tatsächlich das beste?
Die Mutter verweigert ihm das Kind ja nicht ganz. Sie bietet ihm Zeit mit der Kleinen bei sich an ,damit sie sich wieder annähern. Ich seh da nichts schlimmes drin.
Ist es das ,was dich wurmt?

Beitrag von tabea33 21.04.11 - 11:19 Uhr

Hallo,

ist der Sohn, der bei euch lebt, auch der Sohn der Ex? Will sie den den gar nicht sehen? Schon deshalb müsste es doch zu einer Annäherung kommen.

Ansonsten würde ich das Angebot annehmen und für zwei Stunden mit der Kleinen spielen. Wenn die Mutter dann sieht, dass alles gut läuft, habt ihr sicher eure alte Regelung bald wieder. Es muss nicht immer jeder auf seine Rechte pochen, man kann sich auch entgegen kommen.

Und bevor ihr einen Rechtsstreit anzettelt und das Kind vielleicht Monate und Jahre nicht mehr sehen könnt, dann nehmt doch den kleinen Finger, den die Mutter euch reicht. Ob es nun fair ist oder gerecht, spielt aus meiner Sicht erstmal keine Rolle. Es geht um das Kind!

LG Tabea

Beitrag von tinaundronny 27.04.11 - 23:05 Uhr

Hallo,

erstmal danke für die Antworten..

Ja wir waren total eingeschneit in Mecklenburg und die Züge sind nicht gefahren, sonst hätten wir sie geholt... Sie ist übrigens drei Jahre alt...

Und wenn ich mich da einmischen würde dann würde ich ganz anders handeln....

Ja der Sohn (5) der bei uns lebt ist von seiner Ex und NEIN sie hat kein interesse an ihm.... Sie hat ihn damals als sie abgehauen ist im Kindergarten gelassen...

Wenn es von der Mutter aus hieß das die Kleine krank war, dann war es nur ein Schnupfen, es war kaum etwas ernstes....

Mein Freund hat nun mit dem zuständigen Jugendamt telefoniert und es wurde ihm angeboten dort hin zu kommen um mit der Mutter ein Gespräch zu führen um die Zeiten zu klären... Leider ist es uns nicht möglich sie alle 14 Tage zu holen da es ziemlich ins Geld geht und da mein Freund oft am We Arbeiten muss, da er in der Landwirtschaft tätig ist...

Mit Sicherheit geht es hier nur um das Kind und nicht um MUtter und Vater, trotz alledem finde ich persönlich es sehr eigenartig, das wenn er mal anruft und nachfragen möchte wie es der kleinen geht, das sie dann ständig super genervt ist oder fast immer auflegt ohne etwas näheres über sie zu sagen...

Mal schauen was dieses Gespräch bringt...

Achja und jedesmal wenn sie bei uns war, hat sie nicht einmal nach ihrer Mutter verlangt, geschweige denn gefragt...