Sohn 2,5J. mit Heuschnupfen, wer kennt sich aus?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von tina.23 20.04.11 - 21:24 Uhr

Hallo an alle,

mein kleiner Mann ist jetzt 2,5 Jahre alt und hat nahezu seit seiner Geburt Neurodermitis.
Seit 1-2 Wochen jucken seine Augen sehr stark und er ist des öfteren am Niesen. Heute sieht er wahnsinnig schlimm aus. Die Augen sind geschwollen, rot, tränen mit leichtem Ausschlag auf riesigen aufgekratzten Augenringen. Er sieht unheimlich krank aus und tut mir so leid. Außerdem macht er seit ein paar Tagen einfach keinen guten Eindruck. Er isst schlecht, ningelt ein wenig, ist ständig müde und ist einfach nicht gesund.
Nächster Termin beim behandelnden Hautarzt ist Ende Juni (und das als Privatpatient! Unglaublich!). Daher möchte ich morgen zum Kinderarzt in der Hoffnung, dass sie da auch helfen kann.

Was könnt ihr mir dazu sagen? Klingt nach Heuschnupfen, hm?
Wie ist es bei euch? Was habt ihr verschrieben bekommen? Halfen die Mittel gut? Wie schnell klingen die Beschwerden ab? Wie entwickelt sich der Heunschnupfen im Laufe der Jahre?

Ich danke euch.

LG Tina

PS: Die Neurodermitis ist um so vieles besser geworden. Im ersten Lebensjahr war es so akut, ich hab Nächte durchgeweint, so unglücklich war ich mit seinen Beschwerden. Jetzt war ich so froh, dass er noch kaum Ekzeme hat. Und jetzt das... Bin totunglücklich.

Beitrag von mamavonyannick 20.04.11 - 21:38 Uhr

Hallo,

mein sohn (4) ist auch allergisch. Er reagiert im Frühjahr auf Eichen, birken und erlen, außerdem auf Katzen und Meerschweine. Wir haben das letztes Jahr testen lassen, vorher konnten wir nur den Zeitraum eingrenzen, wann er reagiert. Wir nehmen seit diesem Jahr Allerprill, das hat zumindest geholfen, die Reaktion auf die erle einzuschränken, sodass wir nichts weiter geben mussten. Ist aber nicht groß bekannt und muss man selber bezahlen. Ansonsten haben wir Cetitrzin und Fenistil-Tropfen, die drücken halt die reaktion "runter". Hin und wieder muss ich ihm Aigentropfen geben (Vividrin) udn ich habe heute noch gegen den schnupfen Cromo hexal geholt, das hilft ihm auch sehr gut.
Wir denken auf jeden fall über eine Sensibilissierung nach, denn aus dieser Allergie kann sich ganz schnell Asthma entwickeln. Ich werde es demnächst beim Kia ansprechen.

vg, m.

Beitrag von cori0815 20.04.11 - 22:02 Uhr

hi Tina,

mein Sohn hat nur eine sehr schwach ausgeprägte Neurodermitis und seit er in dem Alter deines Sohnes ist, entwickelt sich bei ihm auch ein Heuschnupfen. Unter anderem ist er allergisch auf Roggenpollen und die gibt es ja wohl scheinbar über einen sehr langen Zeitraum.

Vor zwei Jahren hatten wir ein sehr schlimmes Jahr, da wussten wir uns kaum noch zu helfen, haben es mit Livocab probiert (allerdings nicht mit bahnbrechenden Erfolgen). Letztes Jahr war es gar nicht so schlimm, ich hatte gar nicht das Bedürfnis, etwas großartig zu unternehmen.

Dieses Jahr gehts schon ziemlich wild los: die Augen gehen (er wäscht sie einfach jetzt auch öfter tagsüber schon selbst aus, wenn sie jucken), er braucht keine Tropfen, und wenn doch, nehme ich nur Euphrasia, damit das Auge etwas ausgeschwemmt und beruhigt wird.
Aber die Nase ist abends immer dicht... Und ständig Nasentropfen ist eigentlich auch nicht unser Ziel - im Moment gehts aber nicht anders. Wir üben jetzt Nasenspülungen...
Am schlimmsten ist seit 4 Tagen ein abendlicher Reizhusten, recht bellend, der macht mir ehrlich gesagt etwas Sorgen. Tagsüber hustet er NULL, eben erst im Bett im Schlaf...

Wir werden dieses Jahr - wenn es so weiter geht, noch mal einen Besuch bei unserer Homöopathin absolvieren, vielleicht hat die noch eine gute Idee. Wäre das vielleicht auch was für euch? Aber zuerst steht wohl erst ein Besuch beim Allergologen an, damit ihr feststellt, um was genau es sich dreht.

LG
cori

Beitrag von juju277 20.04.11 - 22:55 Uhr

Hallo,

unser Großer (wird im Sommer 4) hat auch seit er 5 Monate alt war Neurodermitis, die im Lauf der Zeit aber besser wurde.
Bei ihm fing es auch vor gut 2 Wochen an mit dicken, tränenden augen, Schnupfen und er sah allgemein total krank aus, genau wie deiner.

Ich war mit ihm beim KiA, der sich auch mit Allergien auskennt und auch Allergietests, Hyposensibilisierung etc. machen kann. Er bekam jetzt erstmal cetirizin, was auch super hilft. Auch die Ekzeme sind damit am abheilen.

Tja, wenn jetzt erstmal der größte Pollenflug vorbei ist werden wir das Medikament absetzen und dann einen Allergietest machen.

Momentan duschen wir ihn auch jeden Abend ab und waschen Haare, da sammeln sich tagsüber die Pollen drin. Straßenkleidung solltest du auch nicht in seinem Schlafraum ablegen, weil da eben auch die Pollen dran hängen. Und öfter das Bett frisch machen, tagsüber Fenster zu etc.

Damit kannst du ihm auch ein bisschen helfen.

Mensch, ich kann dich so gut verstehen. Ich war auch so glücklich weil seine Haut sich verbessert hatte und jetzt dieser Mist #heul.

LG juju