Warum schreit er nur den ganzen Tag? :-( er schläft auch nicht..

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Beitrag von happy-87 20.04.11 - 21:37 Uhr

Hallo.

Ich kann langsam echt nichtmehr. Mein Sohn hat heute genau 1 Std geschlafen und den REst des Tages geschrien. Was hat er nur? Ich weiss mir echt nicht mehr zu helfen und ichkann auch nicht mehr.

Bauchweh, ok aber er hat alles was es gibt. Ich kann nicht mehr machen.

Schlafen will er auch nicht :-(

Weiß jemand Rat? Wie lange dauert so ein Schub? Er wird Morgen 6 Wochen alt.

Lg und Danke.

Beitrag von marleni 20.04.11 - 21:47 Uhr

Hi Du Arme!

Ich nehme an, Du hast ausgeschlossen: Hunger, volle Windel, zu kalt/warm, Krankheit?

Hat er denn normal getrunken? Stillst Du?

Er ist natürlich mitten im ersten Schub. 5-Wochen-Schub oder so.

Hast Du ihn rumgetragen oder ihn ins Tragetuch gepackt, oder lag er? Meiner würde wohl auch den ganzen Tag brüllen (außer beim Stillen, aber selbst da ist er grad unruhig und schreit zwischendurch) und nicht schlafen, wenn ich ihn nicht die meiste Zeit im Tragetuch hätte. Da schläft er stundenlang. Ablegen aber geht gar nicht.

Er will ganz sicher schlafen, er muss ja todmüde sein. Aber er findet wohl nicht in den Schlaf. Vielleicht musst Du ihm dabei noch ganz viel mehr helfen. Die wenigsten Babys schlafen selbst ein, wenn man sie nicht schuckelt / trägt / in den Schlaf stillt ... Ist normal!

GLG
M.

Beitrag von maerzschnecke 20.04.11 - 21:49 Uhr

Das kann rein theoretisch der 8-Wochen-Schub sein. Der kann innerhalb eines Tages vorbei sein, kann aber auch 2 Wochen dauern.

Bei uns war die 8.-9. Woche anstrengend.

Im Prinzip kannst Du nicht mehr tun, als Ruhe zu bewahren und Dein Kind im Arm halten, ruhig mit ihm sprechen, vielleicht etwas singen und da sein, Nähe geben. Klar, es sagt sich leicht: Ruhe bewahren. Ich habe auch schon manchmal mitgeheult, weil mir das Schreien so nahe ging. Aber insgesamt soll das Kind eben spüren, dass man da ist und es behütet ist.

Schlafen will er nicht? Wie begleitest Du ihn denn in den Schlaf?

Beitrag von cioccolato 20.04.11 - 21:53 Uhr

Das erinnert mich so an meinen Grossen. Da war es genauso, wenn er nicht geschlafen hat (und das war selten) hat er nur geschrien. Ich wusste mir auch nicht mehr zu helfen. Und er hatte gar keine Koliken.

ES wurde dann bisschen besser mit dem pucken. Er konnte dann wenigstens besser schlafen, das schreien blieb trotzdem. Er war ein richtiges Schreikind.

ES wurde dann nach den 12 wochen besser, aber geschrien hat er trotzdem noch viel. Erst der Gang zum Ostheopaten, mit 9 Monaten, hat mir aufschluss gebracht. Er hatte eine Blockade am Hinterkopf/Genick, was ihm Schmerzen verursacht hat. Danach war er ein ganz anderes Kind.

Er hat noch heute leichte Verspannungen, aber das weinen ist besser und er ist viel zufriedener. Ich bereue das ich nicht schon früher gegangen bin.

vielleicht wäre das eine möglichkeit?

lg ciocco mit Jaimy 1 #verliebt und Keanu 7 wochen #verliebt

Beitrag von schwarzesetwas 20.04.11 - 21:57 Uhr

Stillst Du? Oder gibst Du Flasche?

Beitrag von zzora2010 20.04.11 - 21:59 Uhr

Du Arme, das geht ganz schön an die Substanz und macht zudem betroffen, weil man den Kleinen so wenig helfen kann. Ausser trösten und halten- falls eben nicht Hunger/Durst/Schmerzen/ect. der Schreigrund ist.

Unsere Kleine #verliebt hatte nur im Alter von ca. 4 und 5 Wochen Abendschreiphasen von ca. 1- 2 Stunden, welche ich schon anstrengend und traurig fand. Aber so plötzlich wie die da waren waren sie nach ca. 10 Tagen wieder vorbei.

Falls das aber tagsüber auch ist und anhält, wäre das nicht was für die Schreiambulanz?! Ich kenn mich nicht aus, aber hab immer gehört, mensch solle ruhig zur Schreiambulanz gehen bevor die Nerven blankliegen, die in der Ambulanz hätten Ideen und Tipps und würden unterstützen. Schreiambulanzen gibt es in Kliniken und manchmal auch bei Geburtshäusern.
Alles Gute!#blume

Beitrag von tosse10 20.04.11 - 22:35 Uhr

Hallo,

wenn du nicht mehr kannst, dann such jemanden der ihn dir für eine Zeit abnimmt (spazieren geht oder rumträgt oder sonst was mit ihm macht), schon eine halbe Stunde kann Wunder wirken!!!! Mein Großer war nahe an der Grenze zum Schreibaby (er hat häufig mehrere Stunden am Tag geschriehen obwohl er alles hatte, ausser Schlaf aber einschlafen schaffte er nicht). Wir haben alles probiert über diverse Anti-Blähungsmittel, tragen, pucken, schaukeln, summen, sogar Virbucol,.... Nichts hat wirklich geholfen, maximal das Ganze ein wenig gelindert. Irgenwann wurde es von alleine besser, aber das hat einige Zeit gedauert. Habe ein paar Mal meinen Mann von der Arbeit nach Hause gerufen (er ist selbstständig und konnte sich dann kurz Zeit nehmen), weil meine Nerven so runter waren.
Ansonsten versuch vielleicht in dieser Situation zu resignieren. Du hast ALLES gemacht und es hilft nicht. Sei für den Kleinen da (tragen oder so) und ignorier das schreien so gut es geht. Es ist ja eh nicht zu ändern. Und andere Sachen die vielleicht liegen bleiben sind in der Situation total egal.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft. Die schönen Zeiten werden dich irgendwann reichlich dafür entschädigen!!!!

LG

Beitrag von kanojak2011 21.04.11 - 03:27 Uhr

Das kann wirklich nur jemand schreiben, der sowas selbst erlebt hat, ich glaube aber, dass die Betroffenen es in dem Moment noch nicht begreifen wollen..

Dem schließe ich mich nur an, sehe ich genauso.

Danke!