Wie komm ich aus der Schimpffalle?

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von eumele76 20.04.11 - 22:18 Uhr

Hallo zusammen,

unser Grosser (wird anfang Juni 4) hört momentan so gut wie garnicht.

Ich sage ihm etwas gerade, macht er es 2 Sekunden später wieder.

Und es sind Dinge die wie ich finde er in seinem Alter wirklich nicht mehr machen muss bzw. die ich nicht tagaus-tagein wiederholen will.

Er wirft z.B. immer noch Sachen vom Balkon. Das Problem haben wir seit 2 Jahren. Letztes Jahr hatten wir dann ein Katzennetz hingemacht, weil er wirklich auch grosse Sachen hinuntergeworfen hat und es einfach um Sicherheit für die Leute die unten wohnen geht. Dieses Jahr haben wir es nun nicht hingemacht da ich der Meinung bin das er es eigentlich nun begriffen haben sollte.

Es macht mich wirklich wahnsinnig.

Oder er wirft einfach Sachen durch die Gegend. Verschiedene Dinge. Wir haben ihm schon so oft erklärt das in der Wohnung überhaupt nichts geworfen wird. Er macht es jeden Tag wieder.

Ich hab das Gefühl ich schimpfe den ganzen Tag und ermahne ihn ständig. Und bevor die Frage kommt, nein, er geht nicht in den KiGA, da der in der Schweiz regulär erst ab 5 Jahren ist. Wir haben einen Antrag gestellt das er dieses Jahr schon gehen darf, aber der ist noch nicht durch.

Seit die Kleine (knapp 14 Monate) auf der Welt ist sind meine Nerven nicht mehr die besten und ich schimpfe weit mehr als ich will.

Hat jemand Tipps?

LG,
Nina

Beitrag von zaubertroll1972 20.04.11 - 22:57 Uhr

Mich würde vielmehr interessieren was ein fast 4 jähriger alleine auf dem Balkon zu suchen hat?
Ich würde ihn unbeaufsichtigt nicht alleine auf den Balkon lassen. Die Sicherheit wäre mir da am wichtigsten. Und wenn er noch dazu Dinge vom Balkon wirft dann sowieso nicht.
Erklärungen helfen nicht immer. da müssen regeln her und eine folgende Konsequenz.
Wahrscheinlich ist ihm langweilig und Du bist mit 2 Kindern zuhause völlig genervt.

LG Z.

Beitrag von sillysilly 20.04.11 - 23:38 Uhr

Hallo

wer wirft kommt nicht auf den Balkon - ist gefährlich für Andere

werfen ist verboten - wenn er wirft kommen die Sachen weg - oder er muß halt kurz bei mir bleiben, weil eben nicht geworfen wird.
Mein Sohn ist fast 2 und hat das mit dem Werfen auch gerade, und wenn er was wirft .......... nerve ich ihn halt indem er dann kurz her muß, weil eben nicht geworfen wird.
Ich erkläre ihm dann, daß eben nicht geworfen wird, und z.B. in der Spielgruppe er dann nicht neben den Kindern spielen kann - weil er jemanden trifft.
Wirf er wieder - gehen wir halt von den Kindern etwas weg -

Und
wenn werfen ihm gerade so wichtig ist - ihm werfen ermöglichen
Ball werfen, Sandsäckchenweitwurf, auf einer großen Wiese ihn werfen lassen -

macht er Sport, geht er in einen Verein ?
da könnte er sich austoben und auch lernen sich an Regeln zu halten


er könnte dich auch nur provozieren wollen um deine Aufmerksamkeit zu bekommen

Grüße Silly

Beitrag von zahnweh 21.04.11 - 00:15 Uhr

Hallo,

meine 3,5 Jahre probiert grade ALLE Regeln auf ihre Gültigkeit aus. Ist anstrengend! ich weiß.

Nach einigem Ausprobieren und sehr blanken Nerven, hab ich folgendes herausgefunden

1. in gefährlichen Situationen wird gesichert! Da diskutier ich nicht lange. Erst sichern/Gefahr bannen, dann erklären. Meine braucht was greifbares/sichtbare Regeln.

2. wer nicht hören will, muss fühlen: Logische Konsequenzen. 1mal ankündigen, durchziehen (in gefährlichen Situationen: erst handeln, dann reden)

3. da ich mich derzeit so gar nicht auf sie verlassen kann, erlaube ich nur noch das Nötigste. Laufrad fahren gerne. Derzeit nur neben mir oder meine Armlänge voraus. Wenn das gut klappt und sie auf Stopp mit Stopp reagiert, dann auch gerne wieder in Sichtweite etwas schneller.
Macht sie nur noch Unfug in anderen Räumen außer Kinderzimmer, darf sie dort jeweils nicht alleine rein. Klappt das gut, lasse ich wieder lockerer

4. Körperkontakt und Blickkontakt. Wenn sie mir nicht in die Augen schaut, kommt nichts bei ihr an und ich rege mich nur noch mehr auf, was dazu führt, dass noch weniger bei ihr ankommt.
Arme festhalten (muss nicht stark sein), grade so, dass sie nicht wegflitzen kann, selbst Blickkontakt mit ihr halten und warten... wenn sie von sich aus den Blickkontakt aufnimmt und hält, DANN erst reden. Dann kommt das meiste auch bei ihr an, wenn ich in ruhigem Ton rede. Und je mehr ankommt, desto ruhiger rede ich mit ihr.

5. je mehr ich schimpfe, je hilfloser ich wirke (durch das Schimpfen), desto mehr dreht sie auf und stellt an.
Je souveräner und innerlich gefestigter ich wirke, desto weniger stark geht sie vor. Klar, sie probiert die Regeln weiterhin aus, lässt es dann aber eher sein, als wenn ich nur schimpfe und offensichtlich nicht weiß wie ich handeln soll. Das verunsichert sie auch und das wiederum versucht sie herauszufinden, in dem sie die Regeln noch mehr überprüft. #schwitz

Um selbst innerlich gefestigter zu werden, nutze ich auch äußerliche Hilfsmittel. Nicht für immer, aber für den Moment, bis ICH MERKE, dass es klappt. Nicht weil sie irgendeine Zahl auf dem Pass stehen hat.

Beitrag von funny_fanny 21.04.11 - 12:10 Uhr

Hallo zahnweh,

das hört sich aber gut an, was Du da schreibst. Welche äußerlichen Hilfsmittel benutzt Du denn um innerlich gefestigter zu sein? Ich bräuchte das nämlich auch öfter mal. Vielleicht kann ich mir ja bei Dir was abgucken.

Liebe Grüße,
fanny

Beitrag von zahnweh 21.04.11 - 18:50 Uhr

Hallo fanny,

Kindersicherungen da, wo mein Kind nicht locker lässt.

Steckdosen ließ sie lange Zeit links liegen. Jetzt, da sie versucht, was passiert, wenn ich nicht mehr weiter weiß oder kurz vorm Explodieren bin, geht sie wieder dran und schaut mich dabei ein.
Da sie es umso öfter macht, je mehr ich schimpfe, habe ich sie wieder gesichert.

Ergebis. Sie geht kurz dran, merkt, dass sie mich damit weder in Angst bringt noch verärgert. Wartet kurz. Wieder keine Weltbewegende Reaktion vor mir. Dann lässt sie es wieder.

Scharfe Messer in der Schublade. Waren jetzt längere Ziet nicht gesichert "da kann man sich Aua machen. Da darf ich noch nicht alleine dran". Momentan ist die Sicherung wieder dran. Sie weiß, dass sie es nicht darf. Umso interessanter meine Reaktion. Bleibt diese gelassen, nimmt das den Reiz.

Und ich fühle mich gleichzeitig ruhiger, weil ihr nichts passiert. Wenn Gefahr droht, kann ich nicht ruhig bleiben. DAS hat mein Kind schon gemerkt und nutzt es.

Schlüssel. An einem Tag, an dem GAR NICHTS mehr ging. Also wir beide völlig am Rad gedreht haben, müde und etwas krank waren. Türe zu, Küche abgesperrt und wir blieben zusammen im Kinderzimmer. Zum Essen war sie wieder auf. Erst mal zum Durchatmen. Kam seither nicht mehr vor.


Wenn es gut klappt und sie "altersgemäß vernünftig" damit umgeht (sprich sich oder andere nicht gefährdet, mache ich die Sicherungen wieder ab, Küchentür immer offen.... Im Grunde weiß sie es. Die Mittel helfen mir lediglich die wichtigen Regeln um-/durchzusetzen. U.a. deshalb, weil mein Kind auf optisches sehr stark reagiert, merkt, dass ich ernst mache und eben schimpfen nur zu noch mehr Aufregung bei beiden führt.

In deiner Beschreibung würde ich sagen: Netz dran, weiterhin reagieren, nur ruhiger. Nächstes Jahr ist er wieder ein Jahr älter und hat dazugelernt.

Er ist der große Bruder, aber er ist noch kein großes Kind. ;-)

Beitrag von janine240879 22.04.11 - 21:44 Uhr

#winke

Meine kleine ist 2,5 und der Text könnte original von mir stammen!

#schwitz:-[#wolke #nananaaber auch soooooo viel #rofl#verliebt dabei!!

LG
Janine

Beitrag von meandco 21.04.11 - 03:09 Uhr

hast ja schon antworten ...

a) kleinkind unbeaufsichtigt am balkon #schock

b) was ist denn die logische konsequenz bei werfen? schimpftiraden helfen selten weiter, da sie doch sehr abstrakt sind und klar machen dass du nicht willens bist zu handeln je häufiger sie vorkommen ... also kein "das macht man nicht", etc. sondern ganz klar: damit kannst du andere treffen, das ist so für mich einfach nicht ok und wenn du nicht aufhörst, dann ... (wird der balkon gesperrt, räume ich deine spielsachen weg die weh tun können, ...).

muss ja keine dauerkonsequenz sein, aber mal spüren lassen, was die konsequenz ist, wenn er trotzdem wirft #cool

lg
me

Beitrag von redrose123 21.04.11 - 07:20 Uhr

Reden reden reden....Auf den Balkon darf er eben nicht mehr.....Unbeaufsichtigt schon gar nicht, und wenn er da ist hat er eben nichts in der Hand

Alles was er wirft ist weg bis eben nichts mehr da ist......

Was macht Ihr als Ausgleich`??Vieleicht ist er einfach gelangweilt unterfordert?

Beitrag von derhimmelmusswarten 21.04.11 - 10:50 Uhr

Bei sowas würde ich auch schimpfen. Und ihn schlichtweg nicht mehr auf den Balkon lassen bis er diesen Unfug sein lässt. Dann hat er eben Pech gehabt und muss drin bleiben. Wo liegt dein Problem? Kind benimmt sich nicht? Bei uns bedeutet das: Ermahnen, nochmal ermahnen und wenn das nicht klappt schimpfen. Und meine Tochter ist erst 21 Monate alt. Aber wie sagte meine Hebamme schon so schön: "Die sind nur klein und nicht dumm." Ich habe kein schlechtes Gewissen, wenn ich schimpfe. Und wir schreien auch schon mal. Na und? Ist das auch schon verboten?!

Beitrag von cooky2007 21.04.11 - 10:53 Uhr

Ich muss mich auch oft am Riemen reißen.

Ich merke selbst "ich quatsche zu viel".

Eine Ansage, evtl. noch eine zweite, dann folgen Konsequenzen.

Klar und deutlich mit dem Kind sprechen - von Angesicht zu Angesicht.


Und: Ich merke, dass ich auch mal was dulden muss. Ich dulde Dinge, die eher mit seinem Entdeckerdrang zu tun haben. Oder ich schimpfe nicht, sondern sage nur wo der Lappen zum Wischen ist, wenn er z.B. seinen Kindertisch mit Wachsfarben vollgemalt hat.

Beitrag von eumele76 21.04.11 - 12:53 Uhr

Hallo,

erstmal danke für alle Antworten.

Er ist teilweise schon alleine draussen, weil bei dem schönen Wetter die Balkontür meistens offen ist.

Zum Ausgleich gehen wir 1x die Woche zum Mutter-Kind-Turnen und ansonsten auch immer nachmittags raus. Da kann er Ball spielen etc.

Auch wenn ihm sicher mal langweilig ist, kann ich ihn nicht rundum die Uhr bespassen. Ich muss auch meinen Haushalt machen, die Kleine ist natürlich noch da und einkaufen etc. muss ich auch.

Ich weiss auch das er noch ein Kleinkind ist und sich sicherlich auch ausprobieren muss.

LG,
Nina

Beitrag von lisasimpson 21.04.11 - 13:21 Uhr

Hallo Nina,

Entgegen der anderen Meinungen finde ich es absolut normal, daß ein 4 jähriger alleien auf dem balkon ist.
mein 4 jähriger ist alleine in unserem garten aber auch alleine im garten oder auch auf der strasse vor dem haus (ebenso wenn er bei seinen freunden zu besuch ist-. auch dort ist es völlig normal, daß 4 jährige alleine draußen spielen

ansonsten:
du hast schon gemerkt, daß du dich mit dem schimpfen im kreise drehst.
"schmipfen" ist nur dann sinnvoll, wenn du das gefühl hast, daß es euch weiter bringt. das scheint nicht der fall zu sein- daher: HÖR AUF!

Ich kenne den film dazu nicht, es gibt aber unter
http://www.wege-aus-der-bruellfalle.de/
eine ganz gute anleitung zur veränderten kommunikation zwischen eltern und kind.
diese finde ich sehr sinnvoll.
Kurz zusammengefasst:
- in kontakt treten (zum kind hinunter beugen, augenkontakt herstellen, sicehr stellen, daß das kind mit einem im kontakt ist, dann klare positive ziele formulieren (falsch wäre also ein "mach die und das nicht" soinder nein :mach dies und das") zum einen verhindert man dadruch, daß er dann stätt "nein wirf keine bälle runter" das familienmeerschweinchen wirft- zum anderen hat er eine andere Aufgabe bekommen und ihr euch in eurer Kommuniktion mher mit dem beschäftigt, was klappt und wengier mit dem, was er "mal wieder verbockt" hat.

und ganz klar: alles soweit sichern, wie du es für nötig hältst.
alles was ein "nein" oder ein "brüllen" auf deiner seite verhindern könnte, solltest du machen
also_ netz dran= weniger brüllen, daher sofort: netz dran

und dann: er braucht dringen eine Kindergruppe und andere erwachsene. Du schreibst, daß du da dran bist- es aber noch nicht klar ist.
Ich würde versuchehn da evtl. selbst aktiv zu werden (wechselseitige Betreuung von befreundeten Kindern vielleicht?)
für ein kind in dem alter empfinde ich persönlich es als zumutung 24 stunden am tag mit mutti und kleinem geschwisterchen zu verbringen- da würde sich meiner zu tode langweilen.

und auch für dich wäre es sicher hilfreich, zeiten zu haben, die nur dir gehören und in denen du nicht im "kleinkind-wahnsinn" gefangen bist! nach solchen auszeiten, ist es möglich dem bldösinn mit viel mehr humor und geduld zu begegnen!

und ansonsten: Einfach ne nummer entspannter sein- wirft er was runter, muß er es holen gehen und das netz kommt wieder dran- ende.
ist kein drama und kein weltuntergang- danach wird was gespielt, was er gut kann und wo er bestätigt wird darin, daß es sich lohnt was produktives, sinnvolles, "erlaubtes" zu tun und daß es sinnvoll ist, mit mama zu kooperieren.


viel spaß dabei

lisasimpson




Beitrag von ratpanat75 24.04.11 - 14:43 Uhr

"Entgegen der anderen Meinungen finde ich es absolut normal, daß ein 4 jähriger alleien auf dem balkon ist.
mein 4 jähriger ist alleine in unserem garten aber auch alleine im garten oder auch auf der strasse vor dem haus (ebenso wenn er bei seinen freunden zu besuch ist-. auch dort ist es völlig normal, daß 4 jährige alleine draußen spielen."

Zwischen dem Garten (solange dort nichts "gefährliches" vorhanden ist) und dem Balkon ist aber ein großer Unterschied.
Die Freundin von meiner Tochter ist, als sie 3 war, fast aus dem 3. Stock gefallen. Ich stand untern und habe das mit angesehen, wie sie schon halb über die Brüstung hing und im letzten Monent von ihrer Tante an den Füßen festgehalten wurde- das werde ich nie vergessen.
Im Garten kann nicht viel passieren, wenn er einigermaßen kindgerecht ist.

Außerdem ist das betreffende Kind nicht 4, sondern 3 und hält sich anscheinend noch nicht an wichtige Regeln, die die Sicherheit angehen.


LG

Beitrag von tauchmaus01 21.04.11 - 20:10 Uhr

Ich erzähl Dir mal eine Geschichte.
Ich war ungefähr 12 Jahre da besuchten wir meine große Schwester die in einem Hochhaus wohnte.
Es war ganz ungewöhlich an diesem Tage, denn an der Hochhauswand standen unheimlich viele Blumen und Kerzen.
Ein kleiner Junge, etwa in dem Alter wie Dein Sohn ist aus dem Fenster gefallen, er war sofot tot, das Blut war noch zu erkennen, es war schrecklich.

Daher meine Frage an Dich....wie kommt Dein Sohn dazu Sachen vom Balkon zu werfen?

Ich finde es unverantwortlich dass die Balkontür offen steht und er allein da rauf kann.
Du spielst mit dem Leben Deines Kindes, Du gehst ein Risiko ein, dass Dir anscheindend nicht bewußt ist

http://www.shortnews.de/id/667050/Mutter-liess-Kinder-allein-Vierjaehriger-faellt-vom-Balkon-des-neunten-Stockwerks
http://www.wz-newsline.de/lokales/duesseldorf/kleinkind-stuerzt-vom-balkon-und-stirbt-in-der-klinik-1.131163

und hier nochmal deutlicher was passieren kann wenn Du weiterhin Dein Kind allein auf den Balkon zum Spielen läßt:
http://www.myvideo.de/watch/7988137/Dreijaehrige_faellt_von_Balkon_acht_Meter_tief

Ein Katzennetz reicht da nicht als Absicherung.

Ich finde es unmöglich dass Du dieses Risiko eingehst, spielen kann er drinnen ebenso und auf dem Balkon eben nur wenn Du dabei bist.

Mona

Beitrag von umsche 23.04.11 - 13:26 Uhr

Du ermahnst und schimpfst aber welche Konsequenzen hat es für ihn, wenn er wieder wirft?

Beitrag von eumele76 23.04.11 - 21:52 Uhr

Er muss rein und darf dann nicht mehr auf den Balkon. Auch nicht mit uns.

Beitrag von putzemann 24.04.11 - 12:20 Uhr

hi

vielleicht ist ihm fad??
spiel mit ihm,beschäftige ihn...
geht raus...habt spaß

zuoft gehörte drohungen,ich nenn es mal s,die ohne wirkung bleiben,werden mit der zeit icht mehr gehört.

lg

Beitrag von engelchen28 26.04.11 - 18:39 Uhr

hallo nina!
ich kann mir gut vorstellen, wie strapaziert deine nerven sind...! ich persönlich würde ankündigen, alles, was geworfen wird, einzukassieren. fliegt etwas vom balkon: weg damit und junior muss eben drinnen bleiben. fliegt etwas durch die wohnung: weg damit in den keller. er wird's lernen. fragt sich nur, wer den längeren atem hat, denn glaub' mir, er wird deine konsequenz auf die probe stellen.
lg
julia

Beitrag von qayw 27.04.11 - 13:50 Uhr

Hallo,

ich würde drei Dinge machen:

1. Er braucht irgendeine regelmäßige Kindergruppe oder ähnliches. Daß er sich mit 4 Jahren zu Hause langweilt und Blödsinn macht, wundert mich nicht.

2. Ich würde kein Kind in dem Alter alleine auf den Balkon lassen. Meine Tochter ist auch knapp vier und kommt schon öfter mal auf die Idee, irgendwo herum zu klettern, wo eigentlich klar ist, daß sie das nicht soll. Von daher wäre mir das zu gefährlich.

3. Dinge, die geworfen werden, sind mindestens bis morgen weg. Punkt.
Sollte er mit Euren Sachen oder mit denen seiner Schwester werfen, kommt eben stattdessen sein Lieblingsspielzeug weg. Das würde ich ihm so erklären und danach konsequent handeln.

LG
Heike