Werde Mami und mein Vater wird das Baby nie sehen

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von welle82 20.04.11 - 22:38 Uhr

Hallo ihr lieben...hab mir gerade mal die Berichte durchgelesen und muss auch mal was aus meinem Herzen loswerden.
Mein Vater ist schon vor 21 Jahren gestorben ...habe ihn sozusagen nie richtig bewusst kennengelernt da ich damals 6 Jahre war wo er von uns gegangen ist. Nun bin ich schwanger und werde Mami...steh oft am Grab und hätte ihm unser kl. Baby gern gezeigt...wie es aufwächst .
Ich hoffe er schaut von oben herab und ist stolz auf uns......
lg andrea

Beitrag von nine-09 20.04.11 - 23:49 Uhr

Das wird er!!!

Mein Papa ist 1989 gestorben da war ich fast 9 Jahre.
Ich kenn das! Meine Töchter habe ich mit zum Grab genommen und ihnen gesagt das da der Opa beerdigt wurde und wir das Grab immer schön machen müssen.

Leider bin ich jetzt seltener da(bin weit weg gezogen) und mein 7 Monate alter Sohn wirds wohl nicht mehr kennen lernen.

Eine #kerze für deinen Papa

und eine #kerze für meinen Papa

LG Janine

Beitrag von ochotsky 21.04.11 - 10:58 Uhr

Hallo Andrea,

meine Mutter ist 2003 verstorben und unsere Kinder sind 2007 und 2009 geboren.
Mein Neffe 2004.

Sie kennt alle drei Enkelkinder nicht und ich finde es auch so schade.:-(
Sie würde so viel Freude an ihnen haben, aber es lässt sich die Zeit ja leider nicht zurückdrehen.:-(

Ich hoffe sie sieht sie von "oben" aufwachsen und kann sich mit uns freuen.

Sie fehlt mir und bei vielen Sachen würde ich sie gerne fragen, wie das bei uns damals war, aber es geht ja leider nicht mehr.
Schei.. Krebs.:-[

LG Angie mit Jan und Lina

Beitrag von derhimmelmusswarten 21.04.11 - 12:26 Uhr

Mir geht es ähnlich. Mein Opa durfte meine Tochter noch sehen. Als sie 9 Monate alt war, ist er gestorben. Er hatte sich so auf sie gefreut und wollte unbedingt 90 werden, um zu sehen, wie sie in die Schule geht. Dass ich wieder schwanger bin, hat er nicht mehr mit erlebt.

Nun wurde meine Oma plötzlich schwer krank und zum Pflegefall. Dennoch hat sie sich so gefreut, meine zweite Tochter im Mai zu sehen. Wir können nur hoffen, dass sie es schafft. Sie liegt zwischen Leben und Tod auf einer Intensivstation. Das ist so ungerecht. Meine Tochter hat in einem Jahr den Uropa und die Uroma verloren und meine Oma ist nun auch nicht mehr da, um mit ihr zu spielen.

Beitrag von karina27 21.04.11 - 19:51 Uhr

Hallo

Mein Opa ist 10 Tage vor der Geburt meines großen Sohnes gestorben. 2007 und 2008 meine beiden Omas. 2009 kam dann unsere kleine zur Welt. Sie hätten sich soo auf das zweite Urenkelkind gefreut. Und mein Opa damals, er hatte schon geplant Fußballschuhe zu kaufen :-( Gehen auch oft zu den Gräbern.
Am 19.02 ist mein Onkel auf Rügen verstorben. Das tut mir sehr weh. Er hatte ein inniges Verhältnis zu uns und meinen Kids. Die Kleine mochte izhn auf Anhib. Jetzt wird er sie nicht aufwachsen sehen, das tut mir weh.

Aber ich denke auch das sie irgendwo da oben im Himmel doch auf uns hinabblicken....

LG Karina

Beitrag von mausimaus1281 23.04.11 - 23:24 Uhr

Hallo Andrea,

das tut mir sehr leid für dich!!! Ich kann es gut nachempfinden, da meine Mama vor 22 Jahren starb, kurz nach meinem 7. Geburtstag :-(

Ich habe zwei Töchter und bin mit unserem 3. Zwerg schwanger und bin auch unendlich traurig, dass meine Mama nicht mehr bei uns ist.

Aber dein Papa und meine Mama sind da oben im Himmel und schauen uns zu und passen auf uns und ihre Enkel auf und werden garantiert total stolz auf ihre Kinder und Enkelkinder sein!!!

Fühl dich #liebdrueck


LG, Stephie mit 2 Mädels an der Hand (03/2007 und 02/2009) und einem Bauchbewohner (22. SSW)