Muss ich loswerden

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Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von redrose123 21.04.11 - 07:10 Uhr

Es kommt ja öfters hier vor, das Hundebesitzer schreiben ich geb diesen Hund ab, ja hab ich auch schon hier geschrieben aber eher Situationsbedingt....Sprich ich mein es eigentlich nicht so, ich hoffe die Te weiter unten macht sich Gedanken wie es weitergeht.

Informiert man sich nicht bevor man sich ein Tier holt, passt es zu mir?

Werd ich diesem Hund gerecht? Mein Mann ist Jäger somit haben wir Jagdhunde, die aber auch gefordert werden, was viel Zeit inanspruch nimmt. Sprich der Jagdhund darf bei uns Fährten suchen, Wasserarbeit mit Enten darf er apportieren, usw. Jagdliche Hundeschule usw. Zu uns würde kein Hund passen der nach 100 metern Schlapp ist......

Macht euch mal Gedanken vor dem Kauf eines Hundes, was Ihr wollt was ihr könnt und was zeitlich zu euch passt.....#danke

Beitrag von minimoeller 21.04.11 - 07:27 Uhr

Richtig!

Das gilt natürlich nicht nur für Hunde, sondern für alles Haustiere.

Nur bei einem Hund sind die Folgen eine katastrophalen Erziehung viel weitreichender als z. B. bei einem Nager. Da leidet das Tier still vor sich hin und stirbt irgentwann einen qualvollen Tot.

Ein Hund kann eine wirkliche Bedrohung für den Hund werden, wenn Mensch seine Bedürfnisse nicht beachtet.

Und leider werden diese niedlichen Rassen, wie z. B. der Beagle oder der Jack Russel / Parson Terrier viel zu sehr verharmlost.
Gerade durch das ansprechende Äußere wird der eigentliche Charakter des Hundes vernachlässigt und es wird nicht beachtet, das diese Tiere eine ganz bestimmte Auslastung und Erziehung benötigen.

Aber solche Foren könnten ja weiterhin Aufklärungsarbeit leisten, indem man freundlich antwortet, nicht beleidigend wird, Hilfe und Tips gibt und auch mal die ein oder andere "blöde" Frage hilfsbereit beantwortet.

In diesem Sinne - einen schönen, sonnenreichen Gründonnerstag noch #sonne.

Beitrag von trixi35 21.04.11 - 08:05 Uhr

Guten Morgen,

genauso ist es, sehr schön ausgedrückt!


LG Trixi #klee

Beitrag von meandco 21.04.11 - 08:30 Uhr

seh ich auch so ...

im übrigen gehört fast jede hunderasse zu den "verharmlosten" - außer den sogenannten "kampfhunden" ... da wird schon wieder übertrieben #augen

leider ist da oft auch mode und marketing dabei ...

klassische beispiele für mich:
border collies - sie töten mit einem nackenbiss. wenn er dich erwischen will hast du keine chance, sagen auch gutachter für hunde ... also gar nicht so harmlos und mindestens so gefährlich wie ein kampfhund (womit ich jetzt nicht sagen will dass die genauso verteufelt werden sollen wie eben diese - ich bin gegen diese kampfhundfanatiker #aerger). war nur etwas entsetzt ob der geschichte wie ich das erfahren hab (da gings um ein verfahren ...)
dalmatiner - das ist ein klassischer begleithund. sie wurden gezüchtet um reisekutschen zu begleiten und zu bewachen - und natürlich zu verteidigen. darum sollte man wissen, wenn man mit denen spazieren geht ...
uswusw

leider sickert immer nur hier und da was über die wahren hintergründe durch :-(

daher: immer weiter informieren und helfen und versuchen zumindest ein paar dinge grade zu biegen - die welt kann man nicht von heut auf morgen refomieren :-(

lg
me

Beitrag von redrose123 21.04.11 - 08:36 Uhr

Ich denke egal welche Rasse es ist, man muss als Besitzer damit umgehen können. Wenn ein Besitzer agressiv ist kann er klar jeden Hund zur Maschine machen, natürlich bevorzugt grosse Rassen......

Beitrag von meandco 21.04.11 - 08:43 Uhr

eben - aber das ist ein ganz anderes thema ... da entstehen die sogenannten kampfhunde ...

worauf ich raus wollte, sind die die dann plötzlich dastehen und voller entsetzen feststellen, dass ihr hund nicht der gemütliche kleine familienhund ist, den sie gekauft haben, sondern in wirklichkeit das was er ist - und wofür er gezüchtet wurde.

eben beispiel dalmatiner - bei falscher erziehung (weil der tut ja sowieso nix) und plötzlich beißt der beim spazierengehen passanten ... großes entsetzen - und eigentlich erfüllt er nur das wofür er "geschaffen" wurde. mit info und wissen alles kein problem, aber allgemeine meinung zum dalmatiner ist ja, dass das sanftmütige, schöne trottel sind mit denen man alles machen kann und die man daher auch nicht gesondert erziehen muss #augen

und das kannst du flächendeckend mit vielen hunderassen machen ...

ich hab das damals sehr erstaunlich gefunden, denn der gutachter kann aufgrund von bestimmten verletzungsmustern genau auf die rasse rückschließen die gebissen haben muss #schwitz eben aufgrund dieser ursprünglichen zuchtmuster ...

ergo: wenn ich dem hund gerecht werden will und ihn richtig erziehen will - dann muss ich wissen warum er wie reagiert ...

lg
me

Beitrag von redrose123 21.04.11 - 08:51 Uhr

#pro Ja so ist es, ich weiss nichts über Dalmatiner :-P Brauch so einen auch nicht wir haben unsere Rassen und die werden dementsprechend gefördert....

Beitrag von kimchayenne 21.04.11 - 09:35 Uhr

Hallo,

border collies - sie töten mit einem nackenbiss
Dafür hätte ich gerne eine Quellenangabe.
LG Kimchayenne

Beitrag von meandco 21.04.11 - 09:50 Uhr

kenne den gutachter nicht ...

hab selbst sooo ein gesicht bekommen#schock kenne den auch nur als friedlichen hütehund ...

aber dazu gibts sogar ein urteil.

war in wien und mir hats der anwalt von dem schäferhund-besitzer erzählt. stand auch in der zeitung usw. müsste sich also nachvollziehen lassen #kratz
fall war jedenfalls so, dass der schäfer und der border collie aufeinander los sind (der schäfer konnte sich aus seinem halsband befreien). der besitzer des border collis hat den kapitalfehler gemacht zwischen die hunde reinzugehen und wurde mit einem nackenbiss schwer verletzt. längerer kh aufenthalt usw.
der verletzte behauptete vom schäfer gebissen worden zu sein, da seiner das nicht macht - lässt sich natürlich schwer nachvollziehen mitten in so ner kampfhandlung.
also gutachten eingeholt. der erste gutachter (vom verletzten) hat sofort bestätigt ohne sich weiter mit den hunden auseinanderzusetzen (hat die auch nie gesehen) das es der schäfer gewesen sein muss. begründung? keine, ist einfach so.
also hat der schäferhundbesitzer ein gutachten eingeholt über den charakter seines hundes. der gutachter hat den hund mal in verschiedenen situationen geprüft und beobachtet und konnte sich den angriff nicht erklären. also hat er noch mal genau die protokolle zur verletzung studiert. fazit: so töten nur border collis. der mann wurde mit 99%iger wahrscheinlichkeit vom eigenen hund gebissen - und hatte laut dem gutachter noch glück dass der hund aus unerfindlichen gründen verfehlt hat. denn normalerweise reicht einem border collie ein biss. hätte er eine weitere chance gehabt, wäre er vermutlich tot.
grund für den nackenbiss: hat er damals erklärt, ist mir aber nicht mehr ganz geläufig. hat was damit zu tun, dass er so am ungefährdetsten ist, der gegner aber sofort tot. nackenbiss machen anscheinend einige hüterassen, aber nur der border collie ist perfekt darin und verwendet den in gefahren situationen immer.

hoffe das so noch richtig zusammenbekommen zu haben #schwitz

lg
me

Beitrag von kimchayenne 21.04.11 - 10:03 Uhr

Hallo,
danke für Deine Antwort,sehr interessant.
Viele Hunde setzen ja den Nackenbiss ein um z.B. Kaninchen usw.tot zu schütteln.In dem Fall den Du geschildert hast denke ich einfach fataler Fehler des Hundehalters,zur falschen Zeit am falschen Ort.Ein angesetzter Nackenbiss kann ja auch ein Zeichen von Dominanz sein,allerdings wird er wohl eher angedeutet als wirklich ausgeführt,in der Situation sollte man wohl auch nicht vergessen das der Hund offensichtlich sein Leben verteidigt hat.Naja,wie auch immer,ich wohne ja sozusagen in einer Border Collie Hochburg und ich kenne nicht einen der den Tötungsbiss ansetzt,jagen gehen sie gerne mal,die meisten ,zumindets die die als Hütehunde arbeiten lassen sich aber sehr gut abrufen und sie würden in den meisten Fällen das Wild eher stellen aber nicht töten.Wäre für einen Schäfer ja auch kontraproduktiv wenn er immer Angst haben müsste das der Hund die Schafe tötet.
Dein beschriebener Fall ist sicherlich ein Einzelfall aber wohl nicht die Regel.Die meisten Border Collies(richtige Haltung und Auslastung vorrausgesetzt) haben eine sehr hohe Toleranzschwelle.
LG Kimchayenne

Beitrag von meandco 21.04.11 - 10:08 Uhr

womit wir wieder beim thema wären:

ich muss über eine hunderasse und ihre bedürfnisse und eigeneheiten bescheid wissen um ihn richtig halten zu können. dann passieren solche sachen auch nicht.

wobei ich dir recht gebe. idiotischeres verhalten als das dieses halters gibt es nicht #klatsch was mich aber auch zu dem schluss kommen lässt, dass der hund vermutlich unzureichend erzogen war ...

und ja, laut diesem gutachter ist dieses verhalten für extremfälle reserviert, aber wie gesagt: dann normalerweise perfekt #schwitz ich denke, umso besser muss ich den hund unter kontrolle haben ...

lg
me

Beitrag von kimchayenne 21.04.11 - 10:13 Uhr

Ja,da hast Du Recht und damit kommen wir auf einen Nenner,fehlerhaft ist meistens der Halter oder die nicht artgerechte Auslastung,die ja gerade bei Border Collies nicht so ganz einfach ist,oder die mangelnde Erziehung.
LG Kimchayenne

Beitrag von redrose123 21.04.11 - 08:35 Uhr

Also findest du einen unerzogenen Hund schlimmer als einen qualvollen Tod#kratz

Ansonsten seh ich es wie du, nur finde ich egal wie ein Tier leidet gleich schlimm.....

Beitrag von meandco 21.04.11 - 08:45 Uhr

ich denke nicht dass sie das so gemeint hat ... fürs tier ist beides schlimm :-(

aber generell ist ein unerzogener hund eine allgemeingefährdung, während ein vernachlässigtes kaninchen das alleine auf nem halben quadratmeter vor sich hinvegetiert schlichtweg arm - wird dich aber nicht totbeißen ...

lg
me

Beitrag von redrose123 21.04.11 - 08:49 Uhr

Das auf alle Fälle, ach man sollte doch wirklich mal über den Schein für ein Tier nachdenken wo nicht hinz und kunz sich jedes Tier holen darf, und dann nicht umgehen kann damit.....

Beitrag von seinelady 21.04.11 - 09:36 Uhr

stimme ich dir zu.
ABER wir haben auch einen jagdhund, sind keine jäger, trotzdem fördern und fordern wir ihn. und haben ihn selbst erzogen, gut wie gesagt hier und da paar schwachstellen, wie zum beispiel das am anfang an der leine ziehen, aber das geht noch..
man muss sich erst gedanken machen was für ein hund man sich holt.
da reicht es auch nicht nach dem aussehen zu gucken( machen ja viele die denken "och ist der süß, den nehmen wir")
ein hund lebt je nach rasse bedingt gut und gerne mal 15 jahre, das sind 15 jahre die ich verpflichtet bin für den hund zu sorgen, ihn pflegen, fordern und fördern daran denken die meisten aber nicht.
dann holt man sich einen jagdhund, am besten wenn man noch mitten in der stadt wohnt und kein auslauf hat, als mutter mit 3kinder.
oder eine deutsche dogge in einer 50 qm wohnung.
erst denken dann handeln!#nanana

Beitrag von redrose123 21.04.11 - 10:44 Uhr

Wenn Ihr den Hund anderweitig fördert find ich das ja gut, aber einen Jagdhund holen meinen bischen Gassi gehen und Stock werfen und gut ist und meinen der hat auf einmal diesen Trieb sorry geht gar nicht.

Ja unmöglich manchmal, Huskys sind bei uns grad der Renner find ich auch totaler Quatsch. Bis auf eine Farm die machen dann mit Schlitten Ihre Touren hier. Da werden diese Hunde wenigstens gefördert.

Beitrag von kimchayenne 21.04.11 - 10:10 Uhr

Hallo,
leider denken die meisten halt nicht drüber nach,der hUnd,die Katze was auch immer wird angeschafft weil man jetzt Lust drauf hat oder sie so süß sind oder oder oder.Wir wollten seid Jahren einen Hund,aber haben halt auch gewusst das es Jahrelang nicht gepasst hat,ich konnte dem Hund nicht das bieten was er braucht,also gab es keinen Hund.Letztes Jahr passte es dann endlich,die KInder relativ groß,die nötige Zeit vorhanden udn das Wissen das ich ihn auch mit zur Arbeit nehmen kann.Und wir waren uns bewusst das wir uns einen hUnd holen der nicht gerade einfach ist und die dementsprechende Erziehung braucht,die wiederum viel Zeit und kraft kostet,und auch Geld.
Ich sehe das auch so das es echt wichtig ist sich vorher Gedanken über die Bedürfnisse des Tieres zu machen,da vile das aber leider eben nicht machen wäre ich durchaus für einen Tierhalterschein,nicht nur für Hunde sondern für alle Tiere.
LG KImchayenne

Beitrag von germany 21.04.11 - 10:40 Uhr

Sehe ich auch so! Bei der TE merkt man aber, dass sie sich höchstwahrscheinlich nicht informiert hat, denn welche Privatperson kauft sich einen Beagle? Man informiert sich doch vorher über diese Rassen! Ich finde Beagle auch toll und süß usw. aber ich würde mir niemals einen kaufen, weil ich es mir nicht zutrauen würde, dabei habe ich Hundeerfahrung!

Ich war auch schon so sauer das ich meine Hündin am liebsten weggegeben hätte und sicher hätten viele genau das getan an meiner Stelle, aber wir haben an den Problemen gearbeitet und jetzt ist es fast perfekt. Klar haben wir unsere differenzen, aber es ist nicht mehr so schlimm.

Im Fall von der TE kommt aber noch erschwerend hinzu, dass der Hund noch viel zu jung ist und ein paar Wochen mehr bei seiner Mutter ihm gereicht hätten. Dann gäbe es dieses Problem wahrscheinlich nicht.

Und wenn man dann zu faul ist in die Hundeschule bzw. Welpenschule zu gehen, dann habe ich kein verständinis dafür das man seinen Hund abgibt.

Ich sage nichts wenn sich die Lebensituation so verändert das der Hund echt leiden würde, oder wenn man alles versucht hat um die Situation zu verbessern, aber hier rumjammern und dann meckern das man das Problem als Laie nicht selber in den Griff bekommt, da fehlt mir einfach das Verständinis für.




lG germany

Beitrag von redrose123 21.04.11 - 10:55 Uhr

Eine Jägerin die mein Mann kennt hat einen Beagle, sicher süss keine Frage und auf kurze Zeit find ich den knuffig aber ein packet den will ich nicht rund um die Uhr bei mir haben. Ich habe hier auch genug Packete die mich fordern;-)

Man sollte , sie sollte hilfe annehmen, aber wird sie nicht es gibt ja den einfachen Weg das ungeliebte und aggressive (#augen) Tier wegzugeben. Da sieht man ja schon das sie null Ahnung hat einen 10 wochen alten verspielten Welpen als bösartig zu betiteln.

Ich hab auch gerade harte Wochen hinter mir, habe auch teilweise mal gedacht ich bring Ihn um, ich geb den Weg, aber die letzte Aktion war vor 2 wochen, ich kam Heim wollte wäsche machen da Pinkelt der mir ans Bein #schock Das war aber die letzte Aktion und seither ist er besser #rofl Geht nun fein zur Jagdausbildung :-P

Beitrag von germany 21.04.11 - 11:45 Uhr

Ich kenne hier auch nur Beagle die nicht von der Leine dürfen, weil sie sonst auf nimmer wiedersehen verschwinden würden. Mir tun die immer voll leid.

Meine Hündin wollte ich auch oft erwürgen! Wenn ein Hund einem dauernd ins Bett, aufs Sofa und alle Decken pinkelt, dann wird man schon leicht aggressiv irgendwann. Dann ihre Aggressionen gegenüber anderen Hunden. Seit ich schwanger bin ist es noch schlimmer und beim spazieren werde ich komplett ignoriert. Sie zieht einfach stur geradeaus:-[. Bei meinem Mann macht sie das nicht! Auch bei meinem Schwager nicht. Nur Frauen haben ihrer Meinung nach nix zu sagen.Sie kommt wenn ich sie rufe und fürht alle Kommandos aus, aber wehe wir sehen einen anderen Hund den sie nicht kennt..

Wir arbeiten dran, aber es nervt, zumal sie bei Männern soooo aufmerksam ist. Da macht die alles! Läuft Fuß, hält Blickkontakt usw. Unser Rüde ist das ganze Gegenteil, dabei sind die Zwei Geschwister.


Beide haben ihre Eigenarten und ich liebe sie, aber viele wären an dem Problem verzweifelt. Emmelys Schwester stand mit 5 Monaten im heißen Draht zum Verkauf. Wir riefen an und erfuhren das auch die das Problem mit der Stubenreinheit usw. hatten und das es immer shclimmer wurde.


Ich liebe meine Zwei Rotzschleudern trotzdem, auch wenn wir noch viel Arbeit vor uns haben. Aber sonst wäre es ja auch langweilig;-)

Beitrag von redrose123 21.04.11 - 11:56 Uhr

#pro Genau

Gut im Wald oder Waldnähe sind meine Hunde auch immer angeleint wegen dem Jagdtrieb das wird ja fleissig geübt

Beitrag von knuffel84 21.04.11 - 12:05 Uhr

Hallo,

grundsätzlich hast du recht, allerdings gibt es auch Ausnahmen, wo es einfach keine andere Möglichkeit gibt als den Hund abzugeben!

Ich habe mir vor ein paar Jahren einen Hund aus dem TH geholt. Es war eine Hündin, 2 Jahre als und aus Ungarn. Nach gut 1 Jahr habe ich den Hund zurück ins TH gebracht und ich kann dir sagen, dass ich ALLES versucht habe, damit ich diesen Hund nich abgeben muss, aber es ging nicht anders!

Naürlich sollte man sich vor der Anschaffung eines Hundes informieren, aber nur weil man die Infos hat heißt es ja nicht das man dann mit dem Hund klar kommt.
Ich verstehe nicht warum immer auf Leuten rumgehackt wird, die sich bemühen ein schönes zu Hause für den Hund zu finden, weil sie ihm nicht mehr gerecht werden können!?

Ich rede jetzt nicht von: mein Hund pinkelt alles voll usw. :-)

VG
Jasmin

Beitrag von redrose123 21.04.11 - 12:14 Uhr

Ich meine hier nur weil man sich eine Rasse sucht wo nicht zu einem passt;-) Das manche das Tier hergeben müssen weil......Ok aber nicht weil man sich keine Informationen geholt hat....

Beitrag von d4rk_elf 21.04.11 - 13:14 Uhr

Hi,

ich finde vom Grundprinzip hast Du schon recht. Ich stand auch schon 2 mal vor der Situation ob ich meinen Hund abgeben soll. Habe mich aber beide Male dagegen endscheiden.
Das Problem ist einfach das man leider nicht 10-12 Jahre im voraus planen kann!! Es können immer Situationen kommen mit denen man nicht rechtnet.
So hat unser Sohn zb. eine Hundehaarallergie. Konnte ich nicht vorraus sehen als der Hund damals bei uns einzog, da waren die Kinder noch nicht da. Dann kam es im Laufe der Zeit das meine Söhne Frühförderkinder sind und ich ständing bei irgendwelchen Ergotherapeuten und Logopäden unterwegs bin bzw. war. So das die Zeit für den Hund sehr knapp bemessen war und ich ein extrem schlechtes Gewissen hatte.
Auch das hätte mir ein paar Jahre vorher keiner sagen können! Ich habe mich in beiden Fällen endschieden ihn zu behalten, aber die Überlegung war halt da, und zwar nicht wegen mir sondern für den Hund!

Ok, einen Hund abzugeben weil man nicht mit ihm klar kommt, ist sch.....! Vorallem wenn´s noch nen Welpe ist! Da sollte man sich schon ganz genau erkundigen.

Aber davon abgesehen, können in einem Hundelebe so viele Faktoren hinzukommen das man vor diese Wahl gestellt wird. Leider!

LG
d4rk_elf

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