Muss man selbst ein Arzt werden ?!?!?

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Beitrag von kanojak2011 21.04.11 - 08:55 Uhr

Guten Morgen, ich wollte euch fragen, ob euch eigentlich shcon ähnliches passiert ist. Wir können anscheind nach 3 Tagen aufatmen. Mein Sohn hatte wikrlich schlimme Hustenanfälle mit leichtem Fieber (montag) und ordentlichem Schnupfen.

Am Montag gege ich zum Arzt, wikrlich gutem erfahrenen Arzt. Ergebnis: Nacl inhalieren (gut tat ich schon zuhause). Am Dienstag gleicher Arzt, gleiche Empfehlung. In der Nacht von Dienstag auf Mitwoch verschlechterte es sich so sehr, dass ich mit ihn in die Klinik fuhr. Ein junger Assistenzarzt. Empfehlung: Beobachtung in der Klinik.

Frage: was werden sie machen ?
Antwort: inhalieren ?
Frage. womit ?
antwort: mit Salbutamol
Antwort: das kann ich auch zuhause

Bei beiden Arzten fragte ich immer nach einem Hustenstiller, bei beiden eine Antwort: gibt es nicht (!!!).

Gut, am Mitwoch gehe ich zur nächsten Kinderärztin, die unsere vetritt auch sie ist eine großrtige Ärztin, hier sehr bekannt und gut. Es gibt Salbutamol Rezept und was anderes auf ein ausdrückliches wiederholes Nachfragen.

Ich hole die Medikamente ab. Dann frage ich nebenei zum Schluss des Gespräches: Gibt es wikrlich keinen Hustenstiller ?
antwort: nein
stille
momennnnt..Also wir hätten hier was pflanzliches..

Zuhause mache ich erstmal die Salbutamol-Inhalation. Die Lage verbessert sich erstmal, bleibt aber immer noch ernst. Dann gibt ich Monapax, das pflanzliche Präparat UNDDDDDDDD ???????????

Das Problem, wegen dem man ihm da beobachten wollte und es mich fast die Nerven gekostet hat...der Junge hatte seine kleine dreitägige Hölle erlebt...das Problem ist erledigt:

Gestern Abend hingelegt ( nach den ganzen Prozeduren), dann kam er um 2 Uhr. Wieder die gesamten Inhalationen, wieder Monapax, ein längerr Spaziergang draußen...und wir haben 9 Uhr und der Junge schläft immer noch..

Kapiert es einer ??????

Wieso muss ich zehntausendmal fragen, wieso bekomme ich Moanapax nicht gleich erstem Male. Wieso muss ich fast selbst Arzt werden..

Dann recherchiere ich zu dem Thema. Es gibt unzählige Mamas, die genauso mit Monapax gute Erfahrung gemacht haben.

Warum wurde es mir um himmelswillen von den Ärzten nicht gegeben..

Wir sprechen hier von Kapazitäten, mit x-jähriger Erfahrung (beide fast an die 60).

Ich bin ratlos, ist es nur meiner Erfahrung ?

Beitrag von sadhob12 21.04.11 - 09:10 Uhr

Hallo!!

Also erst mal bin ich froh das es deinem wurm jetzt besser geht!!

Es ist aber so das es KAUM ein Arzt gut findet Hustenstiller zu geben!! Denn der schleim muss ja raus, und mit Hustenstiller wird es ja gestoppt!! Ich gebe meinem Sohn auch MAL Hustenstiller aber auch wenn dann nur Nachts!!

Aber ich glaub der Sinn von Inhalieren ist ja das die atemwege befeuchtet werden und das Abhusten erleichtern soll!! Und wenn du Inhalierst und danach gleich den Hustenstiller gibst, ist mal eine gute loesung!! Aber geb den Stiller nicht so oft, sonst setzt sich alles fest!!

Cody hatte auch mal richtig boese Husten und da wusste ich auch noch nicht das Hustenstiller fuer kleine gibt!! Mein Armer hatte kaum geschlafen!! Also man muss es schon abwegen, wenn die kleinen garnicht zur ruhe kommen ist ein Stiller ok!! Aber wie gesagt dann wirklich nur Abends geben, damit die kleinen einen guten schlaf haben!!

Aber die Aussage *gibt es nicht* ist ja echt sch*****, da haben die wohl alle kein plan oder wie???

Hast ja eine gute loesung gefunden (auf eigeninitiative ;-) )!!

glg elke mit klein Cody aus dem kleinkindforum :-)

Beitrag von kanojak2011 21.04.11 - 10:06 Uhr

Guten Morgen, liebe Elke, du hast tausendprozent recht. Ich habe mich im I-net schlau gemacht, nachdem sie so reagiert haben. ich wußte die Problematik um des Schleims..aber der Monapax ist für Kinder in D ab 6 monaten tatäschlich zugelassen. Es steht darauf gegen Reizhusten..d.h. wahrscheinlich funktioert ist auf einer anderen Basis als die anderen Hustenstiller. Ich schrieb es weiterhin unten, es sind sogar Ärzte, die es verschreiben.

vllt klärt uns jemand auf...aber ich habe zum Teil den Eindruck, dass man Alternative medizin links liegen läßt. Auch in der Apo war es ein junger Spunt. Fragen die Leute nicht danach ??

Ich werde es, wie du schreibst jetzt auch nur abends geben. Ich habe auch den Eindruck, es ist dank dem Salbutamol alles besser geworden.

Ich danke dir für deinen Beitrag!

Beitrag von nica23 21.04.11 - 09:16 Uhr

Hallo,

was für ein Glück, dass du kein Arzt bist. Einem Baby gibt man niemals!! Hustenstiller. Husten ist eine normale Reaktion des Körpers, bei der vor allem Schleim abtransportiert wird. Jetzt stell dir mal vor, der Schleim sammelt sich eine ganze Nacht. Ich brauch sicher nicht näher erläutern, was das für ein Baby bedeutet.

Nica

Beitrag von moeriee 21.04.11 - 09:32 Uhr

Hallo Nica,

ein kompetenter Arzt würde aus meiner Sicht aber nicht einfach sagen: "Nein, es gibt keinen Hustenstiller!", sondern er würde die Risiken aufzeigen. Alleine schon um das zu vermeiden, was hier jetzt passiert ist. Nämlich dass eine Mutter, verzweifelt wie sie ist, in die Apotheke geht und sich eigenmächtig ein Medikament besorgt, um dann Selbstmedikation zu betreiben, nicht wissend, welche Gefahr der Einsatz dieses Medikamentes mit sich bringt!

Liebe Grüße #herzlich

Marie mit #baby-Louis

Beitrag von kanojak2011 21.04.11 - 10:01 Uhr

Vielen Dank für deine Antwort, sie hat leider in meinem Falle einen Haken, Es ist an sich gut, ich bin kein Arzt, ich habe mich aber sehr wohl vorab informiert, was die Problematik bei einem Hustenstiller generell ist und warum man diese bei so kleinem Kind nicht benutzt.

Marie schrieb es schon, wenn ich aber so einen Fall habe und das Reizhusten war wikrlich schlimm, kann ich als Arzt nicht entsprechend so reagieren, umso schlimmer..ich erfuhr hier inzwischen, dass es kinderÄrzte gibt, die bei der entsprechenden Problematik dieses Präaparat aufschreiben und eins hast du dir bischen in der Wahrheit gedreht. Dieses Präaparat ist in Deutschland für kinder am 6 Monate zugelassen d.h. an sich wird es mit deinem Argument nicht so ganz stimmen.

Es könnte und natürlich jemand aufklären, auf welcher Basis dieses Präaparat funktionert, so dass man es hier bei manchen Ärzten bekommt und auch in der Apo ist es frei verkäuflich ?!?!?

Es stellt sich nämlich die Frage, was bekommt ein Arzt dafür, dass er auf ein Homöopathikum hinweist. Ist es dir Arrganz gegenüber der alternativen Medizin ? Ich weiss es nicht, k.a.Es ist mehr als logisch, dass ein Scheim rausgehen sollte aber nicht unter Uständen meines Sohnes, ich kann ihn nicht im Arm halten und warten, bis er mir rot anläuft, weil er irgednwann keine Luft mehr kriegt.





Beitrag von leonie133 21.04.11 - 10:19 Uhr

Es ist und bleibt einfach so, dass deine Posts kaum oder gar keinen Sinn ergeben. Da hilft der 30. neue Nick auch nichts.

Ich glaube, bei deiner Vergangenheit mit tatsächlichen oder auch übertrieben dargestellten Leiden aller Art und den dazu konsultierten Ärzten reagieren diese schlicht und einfach auf deine seltsame Art. Kann es sein, dass du vielleicht sehr rechthaberisch rüber kommst? Dass du selbst bei Kleinigkeiten eine riesen Welle machst, als ob du die einzige auf der Welt bist?

Ich habe so den Eindruck. Dann bitte nicht wundern, wenn ein Arzt wenig professionell und genervt reagiert. Ärzte sind, genau wie du, auch nur Menschen. Wenn du mit ihnen so redest wie du hier schreibst, dann darfst du nicht erwarten ernst genommen zu werden.

Alles Gute für deinen Sohn.

Beitrag von kanojak2011 21.04.11 - 10:26 Uhr

Ah Leonie, lange nicht gesehen#winke

Hast du inhatlich zum Thema beizutragen ? Was du zur Person denkst, habe ich verstanden ! Hast du aber auch kapiert, worum es hier inhaltlich geht ? #kratz Es ist zu schwierig, nicht wahr#schock








Beitrag von leonie133 21.04.11 - 10:50 Uhr

nee du, ist eigentlich nicht schwierig, auch wenn ich zugebe dass ich oft bei dir nicht so genau weiß was der Punkt ist.
#hicks

Hustenstiller ist nicht gut für ein Baby, das würde ich auch nicht geben, ich habe immer pflanzliche Schleimlöser genommen und dazu noch Homöopathie. Einmal haben wir auch mit Salbutamol inhalieren müssen.

Ich vertraue Ärzten, wenn ich das Gefühl habe sie gucken und hören genau hin.

Ich halte sehr viel von Alternativmedizin. Aber die hat eben auch Grenzen.

Ich halte nicht viel davon, sich selber durch 1 Mio. verschiedene "Experten"-Meinungen im Internet verrückt machen zu lassen. Ist mir auch schon passiert...

So das war nun zum Thema. Mache jetzt Kaffee und wünsche dir auch noch einen schönen Tag (im Ernst) #herzlich

Beitrag von kanojak2011 21.04.11 - 11:57 Uhr

Oh das nehme ich gerne an..

und vielen Dank du hast dich zum Inhalt geäußert, leider reden wir einander vorbei.du brauchstn icht zu antowrten, draußen ist tatsächlich ein wunderschöner Tag, wir waren grade lange spazieren, hier zum inhalt:

zit:so genau weiß was der Punkt ist ?

Weißt du, was der Punkt ist. Der (wie du erwähnst) genervte Arzt kassiert für seine Leistung von meiner privaten Kasse ziemlich viel Geld. Es ist seine verdammte Aufgabe,mit einer uafgelösten Mutter umgehend zu können, schließlich hat er einen Beruf mit Menschen gewählt.
Es ist seine verdammte Aufgabe mir Alternativen von anfang an aufzuzeigen. Ich muss zum 3ten Arzt beim 4ten Besuch kommen und einem ausdrücklich auf den Sack gehen, damit man mir noch zum Salbutamol was gibt.
Es ist seine verdammte Aufgabe, wenn ich ständig über Hustenstiller sprechen deren Gefahr zu erläutern, genau wie du schreibst...nicht das ich mich im internet informieren muss und im gegenteil soll er mich über die Wirkung von Salbutamol informieren. Dies tat einer erst nach einem ausdrücklichem Wunsch.
Es kann nicht sein (und dieses ist mir bereits mehrmals passiert,) dass ich mir Sachen selbst einstudieren muss, mich durch Studien und andere Seiten durchquaken muss, um optimal versorgt zu werden.
Es kann nicht sein, was ich gar nicht erwähnt habe, dass ich in die Apotheke komme und es ist unsere Lieblingsapotheke, die von uns inzwischen tausende von Euro kassiert und ich kenne inzwischen die Margen bei dem Preisunterschied und ich frage:
1. Wie unterscheidet sich dann der Monapax von anderen Hustenstillern und weil es sich diesmal um eine medizinisch-technische Asisstentin gehandelt hat, ich sie menschlich über alles mag, sie fängt an in ihrem Computer zu suchen und man sieht, dass sie was verkauft, vo ndem sie keine Ahnung hat, dass ich dann eher aufgebe und sage:
Lassen sie es sein...
Die nächste Frage, die man in einer Apotheke beantowrten sollte, wenn man mir Monapax zusammen verkauft...war, wie ist die Wechselwirkung mit Salbutamol und dem anderen Präaparat und sie wieder hilfos nickt und ich gebe auf...
hier ist der Punkt !

Es sind unsere Kinder, unsere Gesundheit. Du weißt ganz genau aus den vielen Übertreibungen, dass ich mich nicht hinsetzen darf. Wegen mir zu einem Arzt zu gehen, sich da hinzusetzen und zu waten, gab ich auf. Meine kinder, Mensch, unsere Kinder sind das allerwichtigste der Welt. Gehst du in dem Falle den Ärzten auf den Sack, vertraust du so blind...dies würde ich eine Leichtfertigkeit nennen..sogar eine Nachläßigkeit...ich bin ein kritischer Mensch, gewöhnt zu denken..ich stelle dies nicht hier ab, nur weil es einigen nicht passt.jo, ein Mensch der unkritisch etwas annimmt, was man ihm der arzt sagt, der wird tatsächlich von meinem Beitrag genervt. so ist eben das forum, ich stelle dir die Freiheit es nicht zu lesen, wenn du mich oder meine Beiträge nicht leiden magst..Ich lese manche auch nicht..

Wenn die apotheke nicht auf mein ausdrückliches Fragen mit dem Monapax nicht kommen würde, hätte ich diesen tollen Tipp von einer Userin hier erhalten....was für ein Paradox..

Immer noch kommt man nicht zu dem Punkt ?

Natürlich bin ich eine übertreibende Mama, klar. Jemand nervt und ständkert, jemand übertreibt. Klar doch.

Er hat dank meinem Einsatz anscheind jetzt Ruhe, ich habe ihm (uns) ein KH- Aufenthalt gepspart..jo, das ganze kostete nicht wenig Kraft..

jo, ich übertreibe, bin k.o. und freue mich wieder auf Ruhe..Eher mehr Übertreiben und dafür adequate Hilfe als tausend Arztgänge..was meinst du denn ? Die erste Ärztin, die will mich jeden Tag sehen, klar, weil sie im Gegensatz zu GKV für jeden Besuch irdentlich Geld kassiert habe ich doch für heute wieder ein ,,kontrolltermin´´ bekommen..

also immer noch kommen wir nicht zum Punkt ?
wirst du mir ich schreibe zu viel, weißt du was, heute ist es reines Abreagieren..mein Kind ist für mich das höchste gut.

amen...und wenn du nicht reagierst, ist doch gut so..#winke



Beitrag von leonie133 21.04.11 - 15:01 Uhr

ja gut, zum Teil weiß ich was du meinst. Ich vertraue aber den Ärzten nicht blind, ich frage auch nach und sehe einige Sachen kritisch, z. B. bei jedem Pups Antibiotika zu verschreiben...

Aber ich weiß, dass diese Ärzte auf ihrem Gebiet eben viel mehr wissen als ich. Und wenn ich mit einem Kinderarzt immer gute Erfahrungen gemacht habe dann vertraue ich ihm.

Ich habe auch eine eher nicht so schöne Sachen durch mit meiner Tochter inkl. Krankenhaus, und da war ich auch am Ende mit den Nerven und hätte die Ärzte zum Mond schießen können...

Aber es ist halt so dass es nichts hilft wenn als Mutter anfängt zu hyperventilieren, das haben die jeden Tag, das juckt die nicht mehr.

#schrei

Beitrag von kanojak2011 21.04.11 - 15:24 Uhr

ich verstehe an sich sehr, was du ansprichst..

wir reden trotzdem am Thema vorbei, auch eine hyperventilierende Mutter bedarf eine ausführlichen Aufklärung und Beratung, umso mehr!!!

Wenn ich ein guter Arzt bin, kann ich mit sachinformationen sehr beruhigen. Ich gebe mein Wissen weiter.

was hier passierte z.B. ich habe ein Wissen, dass Hsutenstiller z.b. für ein Säugling nicht gut sind. Ich antworte nich, es gibt sie nicht..flasch, ich als ein guter Arzt würde ich sagen auch warum, dann läuft die mama nämlich nicht zu zig Ärzten..

aber weißt du was, mein Beitrag hat sich trotz deiner Reaktion zu meiner Person mehr als gelohnt..es lohnt sich, etwas zu schildern, auch zu übertreiben...aber am Ende komme ich ein Stück weiter..

Ich bin dank den zu Teil kritischen Antworten nochmals in der apo gewesen und mich ausreichend nohcmals von einer apothekerin, die ich kenne, informiert..

amen..ich glaube, meinerseits wurde jetzt alles gesagt..
es ist auch an sich so, wer sich nicht hineinversetzen kann, in einen menschen, der ein Kind hat und das Kind hat so schlimmes husten, dass es würgt..ärzte nicht helfen können, flasch helfen oder insbesondere schlampig informieren...jo solche Menschen wird es doch geben und ich akzeptiere dies. Man whält eben im Forum die Perlen aus, die einem weiterhelfen und dies ist heute wieder passiert und ich bin dankbar für..

Beitrag von moeriee 21.04.11 - 09:18 Uhr

Hi du! #winke

Ich könnte dir stundenlange Romane verfassen, was wir in unserer KKH-Zeit so alles erlebt haben, aber das würde den Rahmen sprengen. Alleine wegen Louis' chronischer Verstopfung wurden insg. 10 (!!!) Ärzte konsultiert und keiner konnte uns helfen. Nach 3 Monaten KKH hatte ich selbst das Medizinstudium light betrieben, konnte mit Fachbegriffen um mich werfen, sodass ich mehrfach gefragt wurde, ob ich auch im medizinischen Bereich tätig sei. Ja, ich habe selber das Gefühl, wenn man wirklich Hilfe braucht, muss man auch sehr viel Eigeninitiative ergreifen. Mir wurde mehrfach gesagt: "Lesen Sie doch nicht so viel, dann sind Sie auch nicht so unsicher!" Aber im Endeffekt war es das, was uns zum gewünschten Erfolg gebracht hat, nämlich zu einer eigenständig vollgesch*ssenen Windel. Nachdem ich an meinem Kind 100.000 verschiedene Sachen ausprobiert hatte und den Ärzten gesagt hatte, dass ich jeden weiteren "Versuch" boykottiere, weil mein Kind kein Versuchskaninchen ist, wurde mir mittgeteilt, man hätte eh keine weiteren Vorschläge, ich müsse eben damit leben. Einmal am Tag das Fieberthermometer in den Hintern und gut ist's. #schock Glaub' mir, meine Liebe, was ich seit Juli letzten Jahres alles erleben musste, ist nicht mehr feierlich. Hätte ich nicht darauf gedrängt, dass in der 20. SSW mein GMH vermessen wird, wäre gar nicht festgestellt worden, dass ich eine Zervixinsuffizienz habe. Und auch meinen Blasensprung nahm niemand ernst. Nach über einer Woche wurde endlich ein Schnelltest gemacht, um herauszufinden, ob ich einen vorzeitigen Blasensprung hatte. Aber nur, weil ich ständig darauf drängte. Und siehe da: Die dumme Patientin, die nicht einmal Medizin studiert hat, hatte Recht. Ich bin vorher möglicherweise wochenlang mit einem Blasensprung durch die Gegend gelaufen. Ich könnte noch 1.000 weitere Geschichten hier vom Stapel lassen, aber wir hatten ja damals schon sehr regen Kontakt und sicher wirst du dich noch an die ein oder andere Story erinnern. Schlimm!

Aus meiner Sicht muss man ganz oft tatsächlich selber Arzt sein, um sich selbst zu helfen. Denn von vielen Ärzten ist heute keine Hilfe mehr zu erwarten. Diese Erfahrung musste ich in den vergangenen Monaten schmerzlicherweise ganz häufig machen. Aber trotz allem: Es gibt sie noch! Die Ärzte, die dich wirklich ernst nehmen. Es sind wenige, aber es gibt sie.

Liebe Grüße und weiterhin gute Besserung! #herzlich

Marie mit #baby-Louis (19 Wochen alt) #verliebt

Beitrag von kanojak2011 21.04.11 - 10:07 Uhr

Danke dir, liebe Marie!

Es ist wirklich erschreckend, was du schreibst. ich hoffe einfach für uns, dass wir immer einen Ausweg finden, wenn es den bei Ärzten nicht gibt.

Alles liebe an euch beide!

Beitrag von mss.fatty 21.04.11 - 09:43 Uhr

hey,

also ich sehe den fehler deiner ärzte darin, dass die dich nicht kompetent über hustenstiller aufgeklärt und einfach deren existenz geleugnet habe (bescheuert sowas).
wenn sie das getan hätten wärst du nämlich nicht in die apo gegangen und würdest deinem kind jetzt nicht ein medikament geben, dass man meines erachtens nach nur mit arztrücksprache substituiert.
hustenstiller sind nix für kleine kinder, der schleim soll raus und nicht durch unterdrücktes husten in der lunge bleiben.

lg anna

Beitrag von kanojak2011 21.04.11 - 12:47 Uhr

ja so kann man es natürlich auch sehen, ich schrieb es anderswo..

Es kann aber genauso nicht sein (bis auf den KH-Arzt), dass man einen nur mit Nacl lösung nach Hause schickt. Geht nicht. Zumindest nicht, nachdem bei dem 4ten Besuch bereits eine diagnose feststand, man das Kind im KH lassen wollte und ich um jeden Medikament kämpfen musste..Umfassende Beratung zeigt nicht nur Risiken von obstruktiver Bronchitis, spricht genauso die von mir angesprochenen hustenstiller, reagiert aber adequat auf das Prblem..kasseit aber dafür schön für jeden ebsuch von der PKV

ich nenne sowas schlampige Arbeit..und es macht mich traurig, dass es bei Ärztinnen mit angeblich gutem Ruf passiert ist..

An sich bin ich aber glücklich, ich schrieb diesen Beitrag, weil dank dir und anderen Userinnen ich mich ganz lngsam rantaste, was meine nächsten Schritte sein sollen und dafür#danke

Beitrag von ddchen 21.04.11 - 09:49 Uhr

Meine kleine, 5 Monate, hatte letze Woche Nachts auch extreme Hustenanfälle (bronchitis) bis hin das sie sich übergeben musste und auch das Atmen immer wieder mal für wenige Sekunden unterbrochen wurde.

Sie hat auch keinen Hustenstiller bekommen, und nimmt diesen immer noch nicht.

Sie bekommt noch immer Antibiotika, Hustenlöser und ein Spray welches die Bronchien erweitert

Ich habe vier Kinder, bei keinem gab es Hustenstiller, erst als sie wesentlich Älter waren, und dann auch nur in Verbindung mit einem Hustenlöser

Wir mussten somit auch letzte Woche als es so schlimm war Nachts ohne Hustenstiller auskommen, es waren zwar sehr kurze nächte, aber mittlerweile schläft sie wieder ganz gut, nur fit ist sie leider immer noch nicht

LG
Andrea

Beitrag von kanojak2011 21.04.11 - 10:18 Uhr

Guten Morgen, Andrea,

das ist absolut interessant. Meine hat auch eine obstruktive Bronchitis. Wieso gab man bei dir Antibiotika ? Kann man sich sicher so sicher sein, es sind Bakterien daran schuld ?

Bei uns wurde gesagt, eher bakterien da nutzt es nichts..
Du schreibst den Spray, bekam das Kind als Baby ? Auf welcher Basis ist es denn ? ISt es Kortizon ? Was ist es für ein Präparat ?

Wenn du aber schreibst, dass sogar das Atmen unterbrochen wurde, hat man dich darauf nicht hingewiesen, dass es auch lebensgefährlich werden kann ?

Fu ich habe kein Problem damit ,dass meine Nächte kurz werden, dass gehört zum Kind, als ich es aber vor mir hatte, da hört jeglicher spass auf. Man kann nicht zwei Tage sagen: dann inhalieren sie doch mit Nacl...hätte man mir von Anfang an zumindest Salbutamol gegeben..aber nicht mal das ?!?

Es bleibt einfach im Raum offen, wieso man ein Homöpathikum, das immerhin in Deutschland zugelassen ist, nicht empfiehlt...? Es muss sich von anderen Hustenstillern unterscheiden, weil diese für Babys ab 6 Monate noch nicht zugelassen sind..
Weiso verschreibt ein arzt Monapax und ein anderer erwähnt es nicht mal ? Wieso schreiben hier unzählige Mamis, dass es deren Babys geholfen hat ?

ich verstehe solche Sachen nicht...du ?

Gute Besserungen an deine Kinder!

Beitrag von ddchen 21.04.11 - 10:50 Uhr

Das Antibiotika bekommt sie, da schon eine Woche zuvor eine Erkältung vorraus ging, die wir mit Nasenspülungen, Brust einreiben und nur Hustensaft nicht in den Griff bekommen haben, ich kann allerdings auch jetzt nach 8 Tagen Antibiotika nicht sagen das es nun super geholfen hat, ausser das sie sich durch das Antibiotika nun auch noch Mundsoor eingefangen hat :-[

Durch die Hustenanfälle ist jedesmal auch ihre Nase mit schleim zugelaufen, und bei ihr dauerte es dann immer bis sie von Nasenatmung auf Mundatmung umgestellt hat.

Meine hat als SPray das Salbutamol, weiss nicht ob es in verschiedenen ausführungen erhältlich ist, wir haben es in form von diesen kleinen sprays die man im Mund nehmen und dann einatmen muss

Sie hat dafür eine Inhalierhilfe, denn so über den Mund einatmen kann sie das noch nicht.

Seit Montag ist sie auch noch heisser, keine Ahnung ob es noch vom Husten kommt oder vom Soor, jedenfalls wird es trotz AB nur langsam besser :(

Ich kann nach 4 Kindern und unterschiedlichen Ärzten nur sagen, das wenn man zu 4 verschiedenen Ärzten geht bekommt man meistens auch 3-4 verschiedene Meinungen, aber das ist bei allen Ärzten so.

Ich habe Aufgrund von Bandscheibenproblemen 3 Kliniken durch, 3 Orthopäden, Neurologen und bei allen kam immer was anderes raus, mal mehr schlimm mal weniger...

Traurig aber wahr, und das wird sich sicher auch nicht ändern

Ich weiss nicht ob es dein erstes Kind ist, hab nicht geschaut, aber man wird irgendwann erfahrener und selbstsicherer und dann kann man dem Arzt auch schon geziehlter auf die Füsse treten, dann bekommt man auch mal dinge wovon er sonst sicher nichts gesagt hätte ;)

LG



Beitrag von kanojak2011 21.04.11 - 12:19 Uhr

Vielen Dank für deine Antwort. Nein, es ist mein zweites Kind. Ja an sich war dein Beitrag umsonst, weil du recht hast. Ich habe mit Nr.1 auch irre Ärztefehler hinter uns, erst wieder auf Eigenintiaitive gab es eher 5 nach 12 ein Helm. Die Folge von nicht erkannten Blckierung hat sie bis jetzt. aber damals waren es Ärzte, die zum Teil durchschnitt war. heir hat es einfach überrschaft, weil außer dem KH-Arzt sind es wikrlich sehr gute Ärztinnen..

Jo, in einem stimme ich dir zu..Dadurch, dass meine tochter schon größer ist und bei ihr einfach inzischen alles entspannter zugeht, vergaß ich das von dir erwähnte verhalten und eigentlich wundere ich mich über etwas, was wir erlebten haben..#danke
Jo, beim nächsten Mal gehe ich erheblich selbstbewußter und gezielter ran, das hat da zum Teil gefehlt..

Der Tip mit sprax ist großartig...iwr haben Tropfen.#winke

Beitrag von kanojak2011 21.04.11 - 12:20 Uhr

korrektur...sollte heißen...MEIN beitrag war umsonst ,sorry..

Beitrag von miau2 21.04.11 - 10:56 Uhr

Hi,
also zum einen ist nun mal nicht jeder Schulmediziner ein Freund von Homöopathie. Punkt.

wenn du auf die Schiene willst - wir machen das sehr gerne - such dir einen Arzt, sich damit auskennt und mitspielt. Auch wenn unsere KiÄ und Homöopathin Monapax ebenso nicht empfiehlt - sie hätte aber Globuli verschrieben. und natürlich engmaschig überwacht, ob das ausreicht.

Zweitens: von Hustenstillern - und -Säften jeder Art - für BABYS hält keiner unserer drei Kinderärzte (einer davon Pneumologe) absolut NICHTS.

Die hätten uns das genau so wenig empfohlen oder gar verschrieben. Und ich hätte hier nicht gepostet, dass ich es doch besser weiß, sondern sich auf ihr definitiv fachkundigeres Urteil verlassen.

Grundsätzlich kann ich nicht verstehen, warum Mütter auf eigene Faus ihren Babys irgendwelche Medikamente geben, nachdem MEHRERE Ärzte davon abgeraten haben. Ob es nun Zufall war dass nach Monapax alles so schnell besser wurde oder nicht wirst du übrigens nie wissen.

Unsere Apotheke hätte dir das Zeug übrigens auch nicht verkauft, auf die Frage, was man Babys gegen Husten gibt kommt die Antwort: gehen sie zum Arzt, der wird das richtige verschreiben. Warum wohl...

Viele Grüße
miau2

Beitrag von kanojak2011 21.04.11 - 12:12 Uhr

Vielen Dank für deine Antwort, Miau! Die erste Ärztin ist eine Ärztin für Naturheilkund, absichtlich aus dem Grund ausgewählt. Ich frage mich, warum hat sie dann nicht zu Globulis gegriffen ? Weißt du, was ich vermute, weil sie anscheind gewöhnt ist ,dass Menschen nicht fragen, weil man es selbst zahle n müsste. Sie weiss aber bei uns, dass wir privatversichert sind, wir sind bei ihr zwar relativ neu,sie weißt aber, dass unsere KK alles übernimmt. Ic hverstehe es nicht.Bei dem Rest hast du wahrscheinlich recht, leider.

Es ist wikrlich eine ehrlich gemeinte Frage..weißt du, wie sich Monapax von anderen hustenstillern unterscheidet ? Warum ist Monapax im D zugelassen und warum andere nicht (bei den anderen weiß ich es) ..

Nee, sorry, da werde ich andere Meinung sein. Wonach soll es denn besser geworden sein ? Wir gaben nur Salbutamol und dann Salbutamol und Monapax, die eindeutig Verbesserung kam erst danach..ich war hier und habe es gesehen. Im Prinzip geht es mir aber nicht um Monapax an sich aber um eine zum Teil schlampige Arbeit. Ich muss den Ärzten sehr auf den Sack gehen, ihm muss es noch schlechter gehen, damit man handelt. Ich gehe doch nicht mit solchem husten zu mArzt (fachmann), um zu hören, ich soll mit Nacl inhalieren, das tat ich schon längst zuhause.
Es kann nicht sein, ich frage bei der Apotheke, auf welcher Basis Monapax funktioert und ich bekomme keine Antwort ?!?!? Es kann nicht sein, ich frage um die Wechselwirkungen mit den anderen Medikamenten und es kommt wieder Schweigen..= ich gab auf.

Beitrag von miau2 21.04.11 - 12:44 Uhr

Hi,
die erste Frage solltest du deiner Ärztin stellen.

Meine hat es nämlich getan (Globuli beim einzigen Husten unseres Großen im Babyalter, die super geholfen haben - zumindest wurde es schnell besser, ob nun davon oder durch Zufall werde ich natürlich nie wissen). Wir bekommen Globuli übrigens inzwischen (kostenlos) auf Rezept, und das trotz GKV.

Das Problem mit dem "funktionieren" homöopathischer Mittel ist nun mal, dass die wirkung bis heute m.W. nach nicht nachgewiesen ist. vielleicht kann dir deshalb keiner eine Antwort geben, warum es funktioniert. die Wirkungen sind in aller Regel durch "Erfahrungen" "belegt".

Und woran es sonst gelegen haben kann ist ganz einfach: Zufall. Und das ist definitiv etwas, was du nie wissen wirst.

Versteh mich nicht falsch, wir haben auch Monapax zu hause, allerdings wäre ich nie auf die Idee gekommen einem kleinen Baby auf eigene Faust Medikamente zu geben, erst recht, wenn mir vorher mehrere Ärzte sagen, dass es nichts geeignetes gibt. Gekauft hatten wir den Saft vor einem halben Jahr für unseren Großen - geholfen hat es ihm übrigens nicht wirklich sichtbar. Wobei ich natürlich nie wissen werde, wie schlimm es ohne gewesen wäre.

Was mein KiA halt auch ganz eindeutig sagt (wir haben in den letzten 2,5 Jahren ca. 17 Bronchitiden bei unserem Kleinen erlebt und überstanden): es ist kontraproduktiv, den Husten zu stillen. Und genau deshalb verschreibt er auch keine Hustenstiller, auch nicht jetzt, wo der Kleine älter ist, es sei denn, es ist wirklich unbedingt nötig. Und eine oder zwei durchwachte Nächte entsprechen dieser Definition nicht wirklich. Klar ist das lästig, wobei - komplett schlaflos waren wir nie, mit ein wenig Hausmitteln sind wir immer recht gut durchgekommen.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von kanojak2011 21.04.11 - 13:44 Uhr

Danke dir Miau, ich denke du schriebst irgendwann, dein Kind ist auch ein Frühchen...bei meiner Großen war schon die Problematik ,,Frühchen = chronische Lungenprobleme´´ aber nie so schlimm wie jetzt bei ihm auf einmal´´..Ich stimme dir in vielem zu! Hätte mich zwar über die Globuli tipps gefreut aber egal..es ist aber ein grundsätzliches problem...einem Kind, das nicht fiebert, gut trinkt und sich zum Tode (übertrieben) hustet..stecke ich es in die Klinik zur Beobachtung, damit es sich noch zusätzlich mit etwas anderem ansteckt oder versuche ich einen Mittelweg zu finden, damit dieses scheußliche husten gemildert wird..(die klinik hier hat hier nicht nur einen schlechten Ruf aber ich habe persönliche Erfahrungen mit ihr bei der Geburt meines Sohnes..nie im Leben..andere Kliniken, ich schrieb es früher..die gute wäre 100km von uns, ein Aufenthalt ohne mich)
Die Diagnose hieß:obstoruktive Bronchitis..und ich wurde nach Nachfragen aufgeklärt, dass sowas bis zur Beatmung führen kann..

Wie hättest du anders gehandelt..das xte mal zum gleichen Arzt gegangen ? Ich verstehe shcon, man sagt: nein, Hustenstiller ncht aber ich muss doch sinvolle alternative haben (damals)..Erzähl mir doch nicht , du sitzt neben dem Kind, tröstest du es und läßt du ihn so leben..geht nicht..mein sonst seelenruhiger Mann kam in der Nacht zu mir, da er die Nacht auf ihn aufpasste..

vllt stehe ich auf dem Schlauch,was wäre aber für dich die alternative...?

LG..wenn ich dich zu viel nerve..antworte einfach nicht, ich schrieb, ich bin ratlos...dank eurer Antworten bekomme ich mich der Wahrheit um das wohl meines babys erheblich näher..

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