@Mehrfachmamis mit großen Kindern über 4500g viell. auch Hebi?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von runa1978 21.04.11 - 11:05 Uhr

Hallo Urbianerinnen,

ich komme gerade von der Geburtsanmeldung im KH. Bei der Anmeldung wurde ich auf evtl. Risiken (starke Nachblutung mit evtl. Ausschabung nach der Geburt) hingewiesen.

Grund hierfür ist, daß ich bereits zwei Kinder mit Geburtsgewichten von 4940g und 4330g spontan entbunden habe.

Auch dieses Kind ist tendenziell eher zu groß ;-)

Ich bin nun sehr verunsichert und mache mir (vielleicht zu große?!) Sorgen vor Komplikationen NACH der Geburt!

Einen Kaiserschnitt will ich umgehen... allerdings merke ich jetzt schon wie sich mein kleines Sorgen-Männchen im Hinterkopf bemerkbar macht und alle Szenarien durchspielt.

Wer hat Erfahrungen und mag mir diese mitteilen und mir meine Ängste/Sorgen nehmen??

LG Runa

Beitrag von maggirockt 21.04.11 - 12:28 Uhr

Hallo,

also mein Sohn wog auch 4850g, aber ich hatte danach keinerlei Beschwerden mit stärkeren Blutungen oder Aussschabung. Bis jetzt hat mir auch keiner was davon gesagt, dass dieses mal ein höheres Risiko besteht, denn meine Maus ist jetzt auch schon viel zu groß #kratz MHHHH???

LG

Beitrag von runa1978 21.04.11 - 14:05 Uhr

Hallo Maggi :-)

vor der Geburt meines Sohnes wurde ich auf diese Art von Komplikationen auch nicht hingewiesen. Vielleicht liegt es jetzt an der 3 Schwangerschaft? Ich weiss es nicht...

... Ich hoffe jetzt einfach mal, daß alles gut geht und meine Gebärmutter es schafft sich ordentlich zusammen zu ziehen :-)

Dir alles Gute!!

LG, Runa

Beitrag von broe 21.04.11 - 13:32 Uhr

Hi Du,

mein erster Sohn wog 4,3kg. Ich hatte null Komplikationen, weder bei Geburt (90 Minuten !) noch hinterher. Du denn? Also bei den ersten beiden?
Mein Gyn hat mich nur wuschig gemacht, wegen der eventuellen Möglichkeit wieder so einen Brummer zu bekommen. Dabei hatte ich letztes Mal kein Diabetes. Das soll diesmal enger kontrolliert werden.
Gab's denn bei Euch eine Ursache für's hohe Geburtsgewicht?

Vielleicht fragst Du einfach nochmal Deinen Arzt. Ein Stück weit lässt sich eine Geburt ja doch im Vorfeld planen...
Alles Gute für Euch,

LG, broe

Beitrag von runa1978 21.04.11 - 14:02 Uhr

Hallo Broe,

ja, leider hatte ich bei meiner Tochter eine sehr starke Nachblutung und auch bei meinem Sohn mußte der Wehentropf nochmal hoch gestellt werden, damit sich die Gebärmutter besser zusammenzieht.

Laut Hebamme wird es mit jedem weiteren "schweren" Kind nicht besser. Daher halt die Aufklärung und den Narkosebogen, den ich vorsorglich schonmal mitbekam.

Ich bin heute Abend nochmal beim GVK und werde die Hebi dort eingehend befragen, denn SO hatte ich mir das nicht vorgestellt.... #schmoll

Danke für Deine Antwort!

LG, Runa

Beitrag von runa1978 21.04.11 - 14:06 Uhr

Ach so, Ursachen gibts wohl nur eine - genetisch bedingte Makrosomie ;-)

Meine Schwiegermutter hat alle ihre Kinder mit 4800g zur Welt gebracht und auch meine Mutter hat 3 ihrer 4 Kinder mit über 4000g entbunden.

Nur ich war eine kleine zarte mit unter 3000g und unter 50cm....

Daraus ist jetzt eine 180cm stattliche Dame geworden #rofl

LG, Runa

Beitrag von sommersonne1 21.04.11 - 14:56 Uhr

HAllo,

mein 2. Kind habe ich mit 4830g spontan geboren, obwohl meine 1. Entbindung ein KS war. Es ging alles recht schnell und ohne große Probleme, Blutungen etc.
Nun wird das Gewicht in der 3. SS stärker überwacht, da man mir ab ca. 4500 g einen KS empfiehlt, damit die alte Narbe nicht überstrapaziert wird.
Aber wahrscheinlich hab ich diesmal Glück, bin in der 37. Woche und das Gewicht wird jetzt auf ca. 3000 g geschätzt, so dass ich hoffe, dass das Kleine schließlich nicht viel mehr als 4000 g zur Geburt wiegt.

Wie schwer wird denn Dein 3. Kind geschätzt?

Beitrag von runa1978 21.04.11 - 15:23 Uhr

Bei 32+4 hatten wir eine Gewichtsschätzung von 2700g!

Ich bin mir sicher, daß ich auch dieses Kind wieder spontan bekommen kann. Hatte nur solche Horrorvorstellungen....

... Ackerst Dich stundenlang ab um spontan zu gebären und wirst danach trotzdem in den OP geschoben, Vollnarkose etc. pp.

Ich mach es anders, ich schreie direkt nach ner PDA, die im Falle der Fälle einfach nochmal hochgeschraubt wird und dann können die die Ausschabung machen ;-)

Danke für Deine Antwort!!

LG, Runa


Beitrag von hebigabi 21.04.11 - 17:05 Uhr

Wenn du bei den anderen Kindern keine Probleme hattest muss es diesmal nicht welche geben- warum auch.

Leider verunsichern solche Aussagen die Frauen immer mehr und lassen den Gedanken an eine normale Geburt in den Hintergrund treten weil überall nur Risiken gesehen werden.

Außerdem weiß man als Hebamme bei solchen Frauen wie in deiner Situation, dass man evtl ein Kontraktionsmittel für alle Fälle bereit hält und das wars erst mal.

Mach dir nicht so einen Kopf und entbinde schnell und spontan.

LG

Gabi

Beitrag von runa1978 21.04.11 - 17:16 Uhr

Vielen Dank für Deine Antwort!

Es sind ja noch ein paar Tage bis zum ET, bis dahin hat sich mein Kopfkino wieder auf Normalprogramm eingestellt ;-)

LG, Runa