Logopäde kann nicht arbeiten mit meinem Sohn :-(

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von totti11 21.04.11 - 14:47 Uhr

Hallo ihr Lieben !
:-)

Mein Sohn ist grade 4 Jahre alt geworden. Bekam bei der U8 eine Überweisung zum Logopäden.
Gesagt, getan. Hatten heute den 4ten Termin bei ihm.

Läuft so ab, dass er 40min alleine mit meinem Sohn ist und Ich komme die letzten 5min. dazu und der Logopäde sagt, wie es gelaufen ist.

Nun meinte er heute zu mir, dass es sehr schwierig ist mit meinem Sohn zu arbeiten, weil er keine Spiele spielen kann, bzw. will.
Und er wäre das erste Kind, das keine Spiele spielen möchte (am Tisch).

Also ehrlich gesagt, wir haben zuhause einige Spiele, aber sonderlich interessiert hat sich mein Sohn noch nicht dafür. Ich biete es immer mal wieder an, aber er hat einfach keine Lust.
Er kennt also noch gar keine Spiele wirklich, also mit Würfel, usw.

Aber kommt das nicht erst noch ? Ich meine das Interesse für solche Sachen. Er tobt halt im Moment gerne mit anderen Kindern draussen herum oder baut irgendwelche Sachen oder spielt für sich Rollenspiele.
Oder fährt Fahrrad. Oder will uns bei der Arbeit helfen. Usw.

Ich bin richtig traurig, weil der Logopäde mir echt das Gefühl gegeben hat, dass mit unserem Sohn was nicht stimmt ?!
#heul
Als Mutter denkt man ja gleich, man hat was falsch gemacht...

Sorry fürs #bla

liebe
grüsse
totti

Beitrag von yamie 21.04.11 - 15:06 Uhr

hi,


wir sind mit unserer 4jährigen auch bei einer logopädin. sie geht allerdings so auf die kleinen ein, daß wenn die kids mal mit was absolut nicht zurande kommen, sie das thema wechselt.
also nicht auf dem "du-mußt-am-tisch-spielen" rumreiten, sondern stattdessen alternativen suchen.

frag deinen sohn ob er gern hingeht und ob er den logopäden gern hat. zur not kannste noch immer wechseln.


lg
yamie


____________________________

dies ist KEINE signatur!

Beitrag von kati543 21.04.11 - 15:11 Uhr

Wir sind beim Logopäden mit unserem Großen seit er 3 ist und mit unserem Kleinen seit er 2,5 ist. Beide konnten zu Beginn nicht am Tisch sitzen. Das ist völlig normal. Dafür gibt es doch einen Raum voller Spielzeug. Wichtig ist doch nur, dass das Kind sich für eine Sache begeistern kann und dabei bleibt und nicht von A nach B nach C nach D rennt und alles ausprobiert. In der ersten Stunde ist das normal (da ist ja alles neu), aber danach eben nicht mehr.
Ich würde der Logopädin mal sagen, sie solle sich dann doch bitte mal etwas mehr auf das Kind einlassen und nicht IHR Schema durchziehen. Das Kind steht im Mittelpunkt und sie muß sich anpassen und nicht andersherum. Kein Kind ist erfreut, wenn es von Anfang an eine Stunde am Tisch sitzen darf. Hallo, wo sind wir denn? Der Kleine ist 4!!! Das schaffen doch noch nicht einmal Schulkinder - wenn man Lehrern glauben darf.

Beitrag von clarks31 21.04.11 - 16:20 Uhr

Hallo Totti,

ich würde noch einmal 1-2 stunden abwarten und dann um ein Elterngespräch bitten, wenn sich nichts ändert.
Ich bin selbst Logopädin und finde nur am Tisch zu arbeiten ist nicht nur mit vielen 4-jährigen schwierig. Wenn die klassischen Spiele noch nicht funktionieren, erwarte ich von einem guten Therapeuten das sie eine andere Möglichkeit finden die logopädischen Inhalte zu üben. Natürlich werden immer wieder Tischspiele angeboten werden, er soll es ja lernen, aber aktuell scheint es eben noch nicht zu gehen. Dann ist wie gesagt der Therapeut gefragt. Man arbeitet in diesem Beruf mit vielen unterschiedlichen Kindern z.B auch mit hyperaktiven, lernbehinderten oder geistig behinderten Kinder und mit vielen wird man nie klassisch am Tisch arbeiten können. Trotzdem kann man wunderbare Therapien planen.
Nebenbei fand ich es auch für mich abwechslungsreicher nicht nur am Tisch zu sitzen, Möglichkeiten gibt es hunderte.

Liebe Grüße
Clarks

Beitrag von inajk 21.04.11 - 23:10 Uhr

#pro

Beitrag von baby0308 21.04.11 - 16:21 Uhr

Hallo,

wir haben auch schon Logopäden-Erfahrung.

Und ich finde es auch komisch, dass euer Logopäde (ist es ein Mann ??) so auf den "normalen" Brettspielen beharrt!!??? Unsere Logopädin ist da auf jeden Fall flexibler... sie macht das, wo sie merkt, dass es dem Kind Spaß macht und es mitmacht. Es ist ja auch kein "Spieltraining" oder sowas. Das spiel soll ja das eigentliche logopädische Training nur versüßen !!??
Unsere macht auch was mit Büchern oder spielt mal Playmobil usw...

Mmmm... ich würde sagen, Du sprichst nochmal mit dem Logopäden oder/und bleibst auch mal dabei, damit Du siehst wie es abläuft.

Zum Thema Brettspiele mit 4 Jahren: ich denke, dass es sehr unterschiedlich ist, wann die Kinder beginnen, sich dafür zu interessieren !!!??? Meine Mädels haben das schon seit sie ca. 2 sind. Aber rumtoben ist ja auch super, wenn nicht besser!!??? Insofern finde ich es auch nicht schlimm, dass Dein Sohn sich noch nicht so dafür interessiert... jeder hat doch auch unterschiedliche Interessen !!??
Du hast bestimmt nichts falsch gemacht.

Sonst müsst ihr vielleicht wechseln; vielleicht stimmt auch einfach die Chemie nicht...

baby & Finja *17.7.2006 & Paula *04.04.2008

Beitrag von babybaer4 21.04.11 - 17:10 Uhr

Hallo,

dein Sohn ist völlig normal,aber der Logopäde scheint nicht sehr flexibel zu sein.
Unser Sohn hatte auch nicht immer Lust am Tisch zu spielen.Entweder hat sie dann je nach seiner Stimmung dann auch ein Ballspiel mit sprechen gemacht oder sie haben auf dem Boden gesetzt und Rollenspiele gespielt.
Irgendwann hat sie ihn auch auch belohnt"Erst machen wir das und das und dann darfst du ausuchen wozu du Lust hast.

Lg Sabine

Beitrag von marathoni 21.04.11 - 17:15 Uhr

... ich finde es doch sehr befremdend, wenn ein 4 jähriges Kind noch keine Würfelspiele spielt??!!
Wir spielen regelmäßig seit meine Kinder 2 Jahre alt sind. Ich denke das ist normal.
Aber zu der Logopädin: Ich würde mir eine andere suchen. Das kann doch nicht das Maß aller Dinge sein. Wenn er einfach sowas nicht spielt, muß sie Fachfrau genug sein, mit ihm anderweitig arbeiten zu können. Ansonsten hat sie ihren Beruf verfehlt.

Beitrag von lalelu74 21.04.11 - 17:33 Uhr

Hallo,
ich finde es durchaus nicht ungewöhnlich, wenn ein 4jähriger keine Brettspiele mag. Mein Großer hat mit etwa 5 Jahren angefangen sich für Gesellschaftsspiele zu interessieren und spielt jetzt, mit 10 Jahren, mit Begeisterung auch Spiele für Erwachsene. Unser 7jähriger hingegen hat diese Spiele bis heute noch nicht für sich entdeckt. Er spielt vielleicht 5mal im Jahr Mensch ärger dich nicht oder Uno mit, ansonsten beschäftigt er sich lieber mit praktischen Dingen.

Der Logopäde müsste eigentlich auch wissen, das jedes Kinder anders ist und er jedes Kind auf einem anderen "Kanal" erreichen kann. Ich finde er müsste besser auf das Kind eingehen.

Überlege dir doch mal, ob du den Logopäden wechselt. Vielleicht stimmt bei deinem Sohn und ihm die Chemie nicht. Frag doch einfach mal dein Kind ob er geren zu XY geht und wenn nicht warum.

Ich wünsche Euch noch schöne Ostern und mach dir um das Spielverhalten deines Kindes keine Gedanken.
Gruß
lalelu74

Beitrag von zwillinge2005 21.04.11 - 17:33 Uhr

Hallo,

Logopäden sollten flexibel sein und Kinder dort abholen, wo sie stehen. Wird mit Ihnen zuhause nicht gespielt, wird es natürlich schwierig.

Mit Würfelspielen haben wir schon vor dem dritten Geburtstag angefangen - muss man natürlich nicht - jeder sollte das mit seinen Kindern machen, was er für richtig hält. Vielleicht fährt Dein Sohn aber schon Inlineskates und spielt Klavier o.ä.

LG, Andrea

Beitrag von moulfrau 21.04.11 - 18:06 Uhr

Hi Totti,
Thilo ist seit November bei einer Logopädin.

Da wird auch mal Memory gespielt, mit Figuren und Tieren Bauernhof und sie hat ein ganz tolles großes Puppenhaus dort stehen, wo auch miteinander gespielt wird.

Sie singen und tanzen viel.

Thilo ist vom 30.08.06, an Brettspielen kennt er Obstgarten, Mensch-ärger-Dich-nicht, und so eins Mit "Ziege, Magneten und ner Metallkugel" mir fällt grad der Name nicht ein.

Gruß Claudia

Beitrag von tokessaw 21.04.11 - 20:46 Uhr

hallo,
unsere große geht seit ihrem 2,5 lebensjahr zur logopädie.
sie war am anfang furchtbar schüchtern,und da war auch nicht an spiele usw zu denke am tisch.
sie setzte sich mit ihr auf den boden,spielte bauernhof,playmobil usw.und irgendwnn ging es!!
ich finde nach 4 sitzungen solch eine aussage zu machen,nicht qualifiziert.er sollte sehen,das er es auf eine andere art und weise probiert.
frag deinen sohn doch mal,wie er klar kommt,sonst wechsel.wir haben auch gewechselt,aber aus anderen gründen.
lg

Beitrag von katja.philipp 21.04.11 - 21:28 Uhr

Ups, ich bin fast 36 und mag auch keine Brettspiele. Kommt das noch, oder bin ich unnormal? ;-)

Du bist nicht zufällig in Klingenberg beim Logopäden??