angst vor der geburt

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von brine87 21.04.11 - 16:23 Uhr

oh mann es sind zwar noch 4 monate aber ich habe jetzt schon angst vor der geburt wie geht ihr damit um was kann man dagegen tun?

lg

Beitrag von pye 21.04.11 - 17:02 Uhr

ich war 19 als ich mit felina schwanger war und bald bin ich 21 wenn das zweite kommt.
die angst kann dir keiner nehmen.
aber ich habe mich so sehr auf meine tochter gefreut und als es los ging wurde ich so ruhig wie in meinem ganzen leben noch nicht.
ich hatte liebe und nette ärzte und hebis und das machte mir alles sehr viel leichter.
die geburt war sehr angenehm und hatte noch ne pda...die mir das ganze erleichtert hatte. weil schließlich gehts in dem moment darum das du dich wohlfühlst und keine angst hast sondern das es für dich als schönes ereignis im gedächtnis bleibt. man muss nicht die starke spielen, wenn man darauf krampfhaft verzichtet :)
und bei jeder wehe habe ich gedacht, gleich hab ichs geschafft, gleich ist sie da :)

Beitrag von kleineelena 21.04.11 - 17:25 Uhr

Ich glaub jedem geht das so. Vielleicht denen, die das zweite bekommen geht noch viel mehr die Muffe, weil sie ja wissen was auf sie zukommen kann.
Aber hey, raus muß es ja und es haben schon sooooo viele vor dir geschafft.....

Alles Gute.

Beitrag von sunnygirl1978 21.04.11 - 17:32 Uhr

Hallo,

die Phase hatte ich auch ganz extrem - inzwischen bin ich soweit - lieber ein paar stunden schmerzen und es ist vorbei und mein Rücken usw. wird wieder besser.

Ich habe täglich tiefenentspannung gemacht - hilft ja auch für die Geburt.

LG Sunnygirl 36+4

Beitrag von willow19 21.04.11 - 17:34 Uhr

Beim 1. Kind hatte ich noch keine Angst, wusste ja schließlich nicht, was da auf mich zu kommt. *lol*
Mir wurde erst bei der 2. Geburt mulmig, ging aber so schnell, dass ich dann gar keine Zeit hatte, in "Panik" zu verfallen. *gg*
Aber da die ersten beiden Geburten nicht so schön waren, hatte ich echt Angst beim 3. Kind. Da ging dann auch alles schief und daher hatte ich beim 4. Kind echt Horror. So, hört sich schon mal nicht sehr gut an und ich will Dir echt keine Angst machen, aber so war es halt bei mir. Allerdings hab ich mich dann beim 4. Kind innerlich immer selbst ermahnt. Ich glaube, wenn ich dass, was ich dachte, laut ausgesprochen hätte, hätten die mich danach eingeliefert. Ich sagte mir immer selbst: "Bleib ganz ruhig, atme so, dass es Dir gut tut, lass Dich nicht belabern. Mir geht es gut, ich bin happy, alles in bester Ordnung.............usw....."
Und ich glaube wirklich, dass hat mir geholfen. Die Geburt dauerte nicht sehr lange, alles war ruhig, ich war richtig gelassen, trotz Schmerzen und es war wirklich schön. Hätte nie gedacht, dass ich mal sagen würde, die Geburt war schön, weil es halt einfach weh tut, aber man muss sich auch wirklich in die Situation hineinfühlen und man muss versuchen, sich nicht von den Schmerzen überrollen zu lassen, auch wenn es schwer fällt.

Genieße die Schwangerschaft!

Beitrag von maerzschnecke 21.04.11 - 18:15 Uhr

Geh mal in Dich: was GENAU macht Dir Angst? Ich gehe mal davon aus, dass Du irgendwelche Horrorgeschichten von anderen gehört hast. Außerdem hat man vor dem Unbekannten immer Angst, oder zumindest gehörig Respekt. Respekt ist o.k. - Angst muss nicht sein. Seit Jahrtausenden entbinden Frauen ihre Babys auf natürlichem Wege. Es ist kein Spaziergang, aber im Endeffekt haben es die meisten gut verkraftet. Und die meisten Frauen schreckt das erste Geburtserlebnis nicht ab - sie wünschen sich meist ein zweites oder gar drittes Kind ;-).

Wirklich Angst hatte ich gar nicht vor der Geburt. Meine allergrößte Angst war, dass es zu früh los geht und mein Mann daher nicht dabei sein kann #zitter. Durch den Geburtsvorbereitungskurs fühlte ich mich in der Tat gut vorbereitet. Ich habe in der Schwangerschaft gänzlich darauf verzichtet, Geburtsberichte zu lesen oder mir irgendwelche Horrorgeschichten anzuhören. Das war -denke ich- die beste Vorbereitung: auf das hören, was eine Hebamme zur Geburt erzählt und all die privaten Geschichten der anderen ausblenden.

Ich hatte gegen Ende der Schwangerschaft (35. SSW) plötzlich Schwangerschaftshypertonie und musste für zwei Tage ins KH. Als ich die Einweisung bekam, DA hatte ich Angst: dass sie Emilia evtl. früher holen würden und ich einen Not-KS bekomme. Ich wollte so unbedingt eine natürliche Geburt und natürlich wollte ich, dass meine Kleine soviel Zeit zum Wachsen bekommt, wie sie braucht. Dann hatte ich Angst, dass mir die Fruchtblase platzt, denn Emilia war 5 Tage vor ET immer noch nicht mit dem Köpfchen im Becken.

Emilia kam dann genau am ET. Die Eröffnungswehen begannen ca. 8 Stunden vor der Geburt und im Kreißsaal war ich gerade mal 1,5 Stunden. Die Wehen waren im Moment, als ich sie hatte, sehr schmerzhaft. Ich habe gewinselt und gejammert, was das Zeug hält. Insgesamt war die Geburt aber nicht schlimm. Ich hatte ein tolles Hebammen-/Ärzteteam um mich und das allerwichtigste: mein Mann war an meiner Seite und hat mich ganz toll unterstützt.

Ich denke, dass ich bedingt durch die Komplikation (Blutdruck) gegen Ende der Schwangerschaft gar keine Zeit hatte, Angst vor der Geburt zu haben. Es war auf einmal viel wichtiger, dass wir beide gesund bis zum Ende der Schwangerschaft kommen.

Ich denke, wichtig ist, dass man sich immer bewußt macht, dass die Geburt ein natürlicher Vorgang ist und dass es inzwischen so viele Möglichkeiten der Schmerzlinderung gibt, falls man es nicht aushält. Ich hatte bei Betreten des Kreißsaals auch gesagt, dass ich ein Schmerzmittel will. Dann ging aber alles so schnell, dass dafür gar keine Zeit mehr war. Ich habe es auch ohne Schmerzmittel gut überstanden, lebe noch und war 2 Stunden nach der Geburt schon wieder richtig fit.

Beitrag von germany 21.04.11 - 18:36 Uhr

Hallo,

ich hab beim ersten auch solche Angst gehabt. ich wollte sogar einen Ks, bis meine Mama mir den Kopf zurecht gerückt hat und sagte, dass ich das locker schaffe und das ich keine Angst haben muss.

Und sie hat recht behalten! Ich bin überglücklich keinen ks verlangt zu haben und im nachhinein war es trotz Wehentropf gar nicht so schlimm und obwohl es mein 1. Kind war, war er innerhalb von 5std. da.

Jetzt bekomme ich im Juli das zweite und ich hab überhaupt keine Angst.Ich lass das alles einfach auf mich zukommen, denn man weiß nie wie schnell es geht usw. Viele Frauen erzählen den blanken Horror von der Geburt, aber darauf sollte man nichts geben. Keine Geburt ist gleich und deswegen darf man sich auch nicht so verrückt machen.

Während der Wehen musst du dir immer wieder sagen, dass jede Wehe dich näher zu deinem Baby bringt. Mir hat das total geholfen. Und die Minuten nach der Geburt überwiegen einfach jede schmerzhafte Wehe!



lG germany die sich schon auf die Geburt freut:-)

Beitrag von lulu06 21.04.11 - 19:01 Uhr

Hey,

ich habe das auch manchmal, obwohl meine Geburten nicht der total Horror waren. Aber es waren halt Geburten und da ich etwas unplanmäßig schwanger bin (was aber super ist) und die letzte Geburt sogar grad mal 11 Monate her ist, ist das noch sehr präsent.

Ich hoffe einfach, dass ich die Schnauze so voll habe vom schwanger sein, dass ich froh bin, wenn es losgeht. Ansonsten schiebe ich den Gedanken gern mal von mir weg und beschäftige mich da erst wieder mit, wenn es näher kommt. Und ich hoffe ganz schwer, dass der Weg doch so gut geebnet ist, dass es diesmal leichter ist.

LG lulu, die das alles mit sich selbst ausmacht

Beitrag von derhimmelmusswarten 21.04.11 - 19:54 Uhr

Frag mich mal... Ich hab noch 3-4 Wochen #heul

Beitrag von dingens 21.04.11 - 21:22 Uhr

Du wirst sehen, dass die Angst von Woche zu Woche schwindet. Wenn die Wehen einsetzen wirst du die Ruhe selbst sein...das ist von der Natur so gemacht. Wenn du willst lies dir mal meine Geburtsberichte durch....vll macht dir das Mut;-)

Beitrag von fausty 21.04.11 - 22:25 Uhr

...ich hatte einen Wunschkaiserschnitt weil ich mir auch zu viele Gedanken gemacht habe...je größer der Bauch wurde umso mehr Panik hatte ich das das Baby DA raus soll...
Dazu kamen noch ein paar weitere Gründe..
zudem habe ich damals in einer Arztpraxis gearbeitet und wir bekamen regelmäßig schöne Geburtsberichte ...aber auch "nicht so schöne
Da meine Ärztin selbst so entbunden hat dachte ich das es schon richtig wäre auf diesem Wege unsere Püppi zu bekommen...
Ich habs nie bereut...und würde es immer wieder machen...
Ich bin bei vielen mit der Entscheidsung angeeckt.. aber isch denke das sollte man jedem selbst überlassen...
Seit dem Tag der Unterschrift war alle Angst wie weggeblasen und ich habe mich nur noch auf den Termin gefreut und konnte es kaum abwarten...
Das ist jetzt schon bald 4 Jahre her- Gott, wie die Zeit vergeht...

Liebe Grüße und ALLES GUTE wünsche ich Dir!:-)

Beitrag von lixy 22.04.11 - 08:50 Uhr

ich bin heute 40+0 und natürlich hab ich auch angst! wobei momentan gehts irgendwie... meine erste geburt endete mit nem KS und ich muss ehrlich zugestehen dass ich schon manchmal mit dem gedanken gespielt hatte, wieder nen KS machen zu lassen (trotz höllischen schmerzen nachm KS damals). aber ich lass mich überraschen...
meine kleine ist (wie mein sohn damals auch) immer noch nicht fest im becken mit dem köpfchen und es wird sich eh am mittwoch entscheiden ( je nach befund) wie es weiter geht. also dann entweder in kkh den KS planen oder eben doch spontan versuchen. alles noch offen;-)
ich denke aber auch, dass angst auch ein ganz natürlicher begleiter ist - bei der einen mehr, bei der anderen weniger....#klee#blume