Mutterschaftsgeldbezug wenn in Elternzeit und Arbeitsverhältnis gekünd

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von shanirahimanala 21.04.11 - 21:11 Uhr

Hallo ihr Lieben

Vielleicht ist hier ja jemand, der sich auskennt.

Folgende Problematik: Eine Freundin von mir ist letztes Jahr im April in den Mutterschutz gegangen, zum Ende April wurde ihr Arbeitsverhältnis gekündigt. Mutterschaftsgeld bekam sie - aber nur die 13€ pro Tag von der Krankenkasse (bei welcher sie versichert ist, kann ich leider nicht sagen) Im Juni kam ihr Zwerg.

Nun, bei ihr hat sich ein weiteres Baby angekündigt, sie hat Entbindungstermin im Juni, wäre wieder ab Ende April im Mutterschutz. Bis Mai ist sie noch in Elternzeit.

Jetzt die Frage: Bekommt sie überhaupt Mutterschaftsgeld? Die Elterngeldkasse hat gesagt, wenn sie welches kriegt, muss sie einen Teil des Elterngeldes aus dem Monat April zurückzahlen. Alles kein Ding.
Aber im Internet haben wir gelesen, dass Hausfrauen kein Mutterschaftsgeld kriegen und Arbeitslose in Höhe ihres Arbeitslosengeldes.

Nun trifft aber beides nicht so recht auf sie zu, sie hat bisher kein Arbeitslosengeld bezogen, kein Hartz, nichts. Nur Elterngeld, weil es ja alles sehr fließend ineinander ging.

Leider sind jetzt Feiertage und sie wird bei der Krankenkasse niemanden mehr kriegen vor Dienstag.
Deshalb die Frage hier.

Lg

Beitrag von frikadelle1983 21.04.11 - 21:19 Uhr

Hi!

Das erste Mutterschaftsgeld Deiner Freundin war schon nicht richtig. MAn bekommt 13 € solange man beschäftigt ist und ab dem 1. Tag ohne der Beschäftigung bekommt man Mutterschaftsgeld in Höhe von Krankngeld. Ca. 70 % vom letzten Nettolohn.

Wenn ihre Beschäftigung geendet hat, dann ist sie nur noch krankenversichert, weil sie Elterngeld bezieht. Sie bekommt also vorerst nichts.

Es sei denn, dass ihr Elterngeld abläuft, bevor die Schutzfrist für das zweite Kind beginnt. Wenn das der Fall ist, muss sie sich ab dem Elterngeldende arbeitslos melden für die Zeit X bis die Mutterschutzfrist für das zweite Kind beginnt und ab da würde sie dann von der Krankenkasse das Mutterschaftsgeld in Höhe von Arbeitslosengeld I bekommen...

Wenn Elterngeldende und neue Schutzfrist ineinander fließen, dann müsste sie das Elterngeld einfach verlängert bekommen soweit ich weiß

#bla

Beitrag von shanirahimanala 21.04.11 - 21:29 Uhr

Hallo

Lieben Dank für deine Antwort.
Ihr MuSchu beginnt am 25.04, ihre Elternzeit endet aber erst am 11.05.

Wohin sollte sie sich denn am besten wenden?

Beitrag von susannea 21.04.11 - 22:45 Uhr

Ihre Elternzeit ist längst beendet. Schon seit dem Tag als der Arbeitsvertrag beendet war!

Beitrag von beat81 21.04.11 - 21:33 Uhr

"Das erste Mutterschaftsgeld Deiner Freundin war schon nicht richtig. MAn bekommt 13 € solange man beschäftigt ist und ab dem 1. Tag ohne der Beschäftigung bekommt man Mutterschaftsgeld in Höhe von Krankngeld. Ca. 70 % vom letzten Nettolohn. "

Was soll das denn bitte für ne Regelung sein?! Erstmal, wieso wurde sie denn im Mutterschutz gekündigt?? Das ist unzulässig. Solange man in einem Beschäftigungsverhältnis steckt bekommt an 13 Euro pro Tag von der KK und dann eine Aufstockung bis zum Durchschnittsnettolohn der letzten 3 Monate. Das Mutterschaftsgeld nach der Geburt wird auf das Elterngeld angerechnet.

"Wenn ihre Beschäftigung geendet hat, dann ist sie nur noch krankenversichert, weil sie Elterngeld bezieht. Sie bekommt also vorerst nichts. "

Die Krankenversicherung hat nichts mit Elterngeld zu tun.

Wenn man in einem Arbeitsverhältnis steckt, egal ob man wirklich beschäftigt wird, in Mutterschutz ist oder auch sich in Elternzeit befindet -- man ist und bleibt selbst versichert. Eben nur beitragsfrei. Und solange man sich in Elternzeit befindet hat man Anspruch auf Mutterschaftsgeld.

An die TE: Befindet sie sich denn nun Elternzeit? Hat sie momentan einen Job? Dann wäre sie ja direkt mit Elternzeit in den neuen Job gestartet?! Wenn ihr Arbeitsverhältnis gekündigt wurde und sie inzwischen keinen neuen Job hat, dann ist sie weder in Elternzeit (kann man nur sein, wenn man auch eine Arbeit hat) und man geht auch nicht in Mutterschutz. Wenn sie keine Beschäftigung hat, hat sie auch keinen Anspruch auf irgendwas. Sie könnte sich am Ende des Elterngeldbezuges arbeitslos melden, welche Leistungen sie dann bekommt, kann ich nicht sagen, das ist nicht mein Gebiet. ZUmindest bekommt sie keine Mutterschaftsgeld von der KK...

LG beat

Beitrag von susannea 21.04.11 - 22:45 Uhr

Da sie keinen Ag hat, also auch nciht in Elternzeit ist, ist sie Haushfrau und bekommt nichts!

Beitrag von susannea 25.04.11 - 08:30 Uhr

Deine Freundin hätte ja gar nicht so einfach gekündigt werden können.
MIt dem Ende des Vertrages gibts dann auch andere Summen an Mutterschaftsgeld und es gibt dann keine Elternzeit. Etlernzeit gibts nur mit AG!

Somit hat sie nun keinerlei Anspruch auf Muttterschaftsgeld, wenn sie keinen Arbeitsvertrag mehr hat.

Die KK würde ich aber noch mal anschreiben (wenn sie jetzt nicht mehr selbst versichert ist!) und darum bitten ihr die fehlende Differenz zum Krankengeld zu ´zahlen (weil das die Höhe des Mutterschaftsgeldes war, was ihr zustand).

Und die Frage ist, wie ist sie jetzt versichert und bezieht sie noch Elterngeld?