Wem erzählt ihr davon.....

Archiv des urbia-Forums Unterstützter Kiwu.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen Frauen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen und Unterstützung finden. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen.

Beitrag von mamaseinwill 21.04.11 - 21:14 Uhr

Guten Abend an Alle,

heute Abend hatten wir unser erstes Gespräch in der Kiwu Klinik, jetzt haben wir drüber gesprochen es unseren Eltern zu sagen. Wem habt ihr das allen erzählt? Man muss ja schon öfters hin und ich denke, so eine Behandlung nimmt einen ja auch sehr mit (bei mir wird das sicher so sein) dann werde ich auch während der Arbeitszeit fehlen, also muss ich mich meiner Chefin anvertrauen, da ich feste Arbeitszeiten habe und nicht einfach sagen kann, ich geh mal zwei Stunden früher oder so. Da die Klinik auch ca. 50 Km von uns entfernt ist, ist man ja nicht in 5 Min dort.

Wir dachten unseren Eltern sagen wir es, sowie meiner Chefin und das wars.

Danke für eure Antworten!

LG und schöne Ostern!

Beitrag von sanni2105 21.04.11 - 21:17 Uhr

bei uns wissen es eigentlich alle...schon alleine aus dem grund das die uns alle auf den nerv gegangensind von wegen kopf frei machen ect. deswegen hat es mir dann gereicht und ich hab es inder familie allen gesagt zu denen ich engen kontakt habe. auf der arbeit weiß es meine pflegedienstleitung und mein chef.

Beitrag von ehefrau2009 21.04.11 - 21:23 Uhr

Bei uns wissen es auch alle, Freunde, Verwandte .., aber nicht unsere Arbeitgeber.
Bei mir ist das kein Problem da ich nur Halbtags arbeite und mein Mann Nachts arbeitet und somit am Nachmittag auch frei hat.

Lg

PS: Wenn es alle wissen, dann wird man nicht ständig gefragt und das nicht auch Belastung.

Beitrag von mamaseinwill 21.04.11 - 21:24 Uhr

Das mit dem Kopf frei bekommen klingt eigentlich logisch. Ich hab so Angst mich dann noch mehr unter Druck zu setzen. Aber eigentlich hast du Recht, Familie und Freunde sind ja auch wichtig, auch für die Unterstützung. Wie haben die Reagiert? Wenden sich manche vielleicht ab, oder behandeln einen wie ein rohes Ei?

Beitrag von sanni2105 21.04.11 - 23:12 Uhr

naja auf arbeit ist es wie immer, bekommhalt meine dienste so wie ich sie brauche das es auch mit derschicht von meinem mann und den termin der kiwu passt...das liegt aber daran das meine PDL auch schon in einer kiwuklinik warund weiß wie das ist. in der familie gehen auch alle normal mit uns um, esgibt auch keine fragen ob es nunendlich mal geklappt hat oder sowas. die wissen das sowas nicht leicht ist.

Beitrag von leni2010 21.04.11 - 22:17 Uhr

HUHU!

Also bei uns wissen es auch a l l e. Familie, enge Freunde, Arbeit...und wenn man mich darauf anspricht, bin ich offen und ehrlich. Es tut mir/uns einfach gut darüber zu reden und ich muss wirklich sagen, dass ich bisher (fast) nur gute Erfahrungen gemacht habe. Klar, manchmal kommen solche Sprüche wie " Lasst Euch Zeit, fahrt in den Urlaub, baut ein Haus.."...kennen wir hier sicher alle..und ehrlich: ICH KANN ES NICHT MEHR HÖREN. Mittlerweile reagiere ich auch nicht mehr darauf.

Allerdings muss ich sagen dass ich nach den ersten beiden NEGATIVS etwas von der Fragerei genervt und es doch sehr belastend war.

In der nächsten Runde wissen zwar auch alle Bescheid aber wir halten uns eher bedeckt und teilen den konkreten Ablauf nicht mit-außer der engsten Familie. Wenn man uns fragt sagen wir, dass wir eine positive Nachricht sicherlich umgehend verkünden werden. Und wenn man nichts von uns hört.......dann ist alles beim alten...
ICH DRÜCKE DIR DIE DAUMEN! ALLES GUTE!

Beitrag von windlicht82 21.04.11 - 23:16 Uhr

Hallöchen,

bei uns wissen es die engsten Familienmitglieder und enge Freunde. Und das auch nur aus dem Grund weil alle irgendwann nerven. Wie schon oben beschrieben. Mir hat es auch irgendwann gereicht. Ein freier Kopf hilft bei OATIII nicht #klatsch.
Auf Arbeit habe ich es nicht gesagt. Ich habe ehrlich gesagt Angst meinen Job zu verlieren. Aber ich denke das muß man abwägen wie der Arbeitgeber so ist.
Ich wünsch dir auf alle Fälle ganz viel #klee#klee#klee das es schnell klappt.

LG Windlicht

Beitrag von sovania 21.04.11 - 23:24 Uhr

Hallo,

also ich bzw. wir haben es jedem erzählt.
Ich mache da auch kein großes Geheimnis drum, wieso auch?
Es stresst mich eher, wenn ich nicht darüber reden könnte.

Auch mein Chef weiß es und meine Kollegen, ist einfach vom Arbeiten her einfach leichter.

Und egal wem ich es erzähle.. von vielen erfahre ich sogar das es ihnen selbst oder anderen die sie kennen auch so geht.
Es ist erstaunlich wie viele die selben Probleme haben.

Mit tut es gut, es ist befreiend und ich bin froh das ich damit so offen umgehe.

LG
und frohe Ostern :)

Beitrag von fraggel01 22.04.11 - 00:58 Uhr

Hab nicht alle Beiträge gelesen aber ich persönlich gehe am Stock und diesen Monat gibt es gar nix (mal abgesehen davon, dass mir vor den Rechnungen noch grault). Tja irgendwie bekommt jeder mit , dass was nicht okay ist....Kacke aber ist so

Beitrag von sternenstaub000 22.04.11 - 10:18 Uhr

... So wie es aussieht, werde ich wohl auch in eine KiWu-Klinik müssen. Überweisung von meinem FA hab ich schon bekommen.
Ich trau mich bisher bloß noch nicht, da einen Termin auszumachen, weil ich überhaupt nicht weiß, wie ich das meiner Chefin beibringen soll. Es ist ein ganz kleiner Familienbetrieb. Wir sind eigentlich nur zu dritt. Also meine Chefin, ich und einer in der Werkstatt. Naja, dass macht das Ganze natürlich noch schwerer.
Aber da ich PCO hab, wird es wohl auf normalen Wege nicht klappen, weil einfach die ES fehlen :-(
Ach ja und meine Klinik wäre auch knapp 50 km von mir weg!
Naja, ich wollt dir nur sagen, dass ich auch in dieser Situation bin.
Bisher hab ich aber noch keine Lösung gefunden und kämpf noch mit mir.

Kannst du mir vllt. sagen, wie du es deiner Chefin beigebracht hast, wenn du das getan hast??

Liebe Grüße und ebenfalls schöne Ostern!

Beitrag von tritratrullalala 22.04.11 - 17:09 Uhr

Hallo,
wir haben es mehr oder weniger allen erzählt. Auf Arbeit habe ich mich bedeckt gehalten, aber im privaten Bereich wussten es eigentlich alle.

Ich hatte keinen Bock, Theater zu spielen. Ich fand die Behandlung so belastend, dass ich nicht noch die Kraft gehabt hätte, sie zu verbergen. Allein in der Phase wo man spritzt und mal abends weggeht. Da konnte ich meinen Kram entspannt am Kneipentisch auspacken und musste mich nicht mit meinen Spritzen wegschleichen.

Ich fand es auch wichtig, mir aufmunternde Worte abzuholen und mich bei meinen Leuten ausjammern zu können.

Lg,
Trulli