Hilfe Großes Ebay Problem - was tun??

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Beitrag von zwergimama06 22.04.11 - 10:59 Uhr

Hallo zusammen,

ich hab jetzt auch ein Ebay Problem. Also folgendes ich hab bereits Anfang März was versteigert (75 Euro inkl. Versand). Der Käufer hat per PayPal bezahlt und ich habs bereits am nächsten Tag als Päckchen mit der Post verschickt.
Wie gesagt das war schon Anfang März. Hab nichts mehr vom Käufer gehört also geh ich davon aus das alles gut ist.
Jetzt geh ich grad auf die Ebay Seite und was seh ich, der Käufer hat gestern einen Fall bei PayPal eröffnet das die Ware nicht angekommen sei und er sein Geld wieder will!!! :-[
Was soll ich denn jetzt tun?? Das ganze ist jetzt über 7 Wochen her und er hat sich nicht einmal gemeldet das angeblich nicht´s angekommen ist. Ich mein wenn nicht´s ankommt wart ich doch nicht so lange sondern frag mal beim Verkäufer nach was los ist.

Ich habs ja auch gleich am nächsten Tag verschickt blöderweis als Päckchen (war auch in der Auktion so angegeben).

PayPal hat den Betrag natürlich jetzt bis zur Klärung einbehalten.
Muss ich dem jetzt echt den Betrag zurückerstatten??

Was würdet ihr tun?? Ich find es ehrlich gesagt mehr als komisch das er sich bisher nicht gemeldet hat und plötzlich einen Fall eröffnet :-[

Bitte um Tips!

LG
Manu grad mächtig sauer

Beitrag von kleinehexe1606 22.04.11 - 11:39 Uhr

Ja Du mußt es zurück erstatten, ich finde es immer wieder merkwürdig das Verkäufer bei Paypal Bezahlung unversichert versenen. Es steht in den AGB von Paypal drin das der Versand nachweisbar sein muß.

Beitrag von pollypo 22.04.11 - 11:51 Uhr

Dumm gelaufen würd ich sagen, aber da man bei paypal als VK versichert verschickt , wirst du wohl das Geld zurückzahlen müssen.

Gruss, die Polly #winke

Beitrag von parzifal 22.04.11 - 14:42 Uhr

Eine Ware für 75 EUR verschickt man nicht mit einem Päckchen.

Du weißt ja jetzt warum.

Paypal verlangt wohl einen Postnachweis des Versands. Paypal wird wohl eine Erstattung zu Deinen Lasten vornehmnen (außer der Käufer hat sich eventuell nicht in vorgeschriebener Frist gemeldet; ich kenne die Bestimmungen von paypal nicht).

Hast Du einen anderen Nachweis für den Versand? Dann kannst Du zivilrechtlich die Zahlung einfordern (dann ohne paypal).
Das Versandrisiko trägt der Käufer (ich unterstelle das Du nicht gewerblich handelst).

Du musst aber den Versand also das Abschicken) nachweisen können (z.B. durch einen Zeugen der dabei war).

parzifal

Beitrag von shanirahimanala 22.04.11 - 15:59 Uhr

In diesem Fall würde ich sagen, hast du leider Pech. Bei einer Zahlung per Paypal bist du gezwungen, versichert zu versenden.
Es sei denn (!!!) du hast angegeben, dass sowohl unversichert als auch versichert versendet werden kann, mit eben entsprechenden Versandkostenpreisunterschieden.

Wenn du also beispielsweise einmal Versand als Päckchen für 3,90 angegeben hast und einmal versichert per Hermes für von mir aus 6,90 und der Käufer zahlt nur den unversicherten Versand, dann kannst du Glück haben und musst nichts rückerstatten, da er ja freie Wahl hatte. Solche Fälle sind schon vorgekommen.

Wenn ich den Preis sehe von 75€, frage ich mich gerade, ob ein Nachforschungsantrag dich nicht günstiger kommen würde, als die vollständige Rückerstattung. Solltest du dich mal erkundigen.

Beitrag von parzifal 22.04.11 - 17:54 Uhr

"Es sei denn (!!!) du hast angegeben, dass sowohl unversichert als auch versichert versendet werden kann, mit eben entsprechenden Versandkostenpreisunterschieden. "

Du meinst dann verzichtet paypal auf den Versandnachweis? Daran habe ich erhebliche Zweifel. Ich gehe davon aus, dass paypal immer einen Versandnachweis bei Streitigkeiten fordert.

Beitrag von susannea 22.04.11 - 21:15 Uhr

Wie kommt ihr eigentlich darauf, dass man beim Päckchen keinen Versandnachweis hat? DA gibts doch auch eine Quittung genau wie beim Paket. Das ist doch eine NAchweis oder was hat man beim Paket mehr (außer die Sendungsverfolgung)?

Beitrag von kleinehexe1606 23.04.11 - 07:22 Uhr

wo ist der Beweis das es genau dieses Päckchen war ??? da könnte ich jeden x beliebigen Beleg nehmen.

Beitrag von susannea 23.04.11 - 09:12 Uhr

Das kann ich beim Paket aber auch, da kann ich auch nichts beweisen, dass es genau der Inhalt war wenn es nicht ankommt!

Beitrag von parzifal 23.04.11 - 20:46 Uhr

Für die Behauptung, dass die Ware versandt sei reicht einfaches bestreiten des Käufers mit Nichtwissen. Dann ist der Käufer in der Nachweispflicht für den Versand.

Der Käufer kann aber nicht einfach bestreiten, dass das bewiesenermaßen versandte Paket welches nicht ankam, nicht den verkauften Inhalt hatte. Dies müsste er substantiert bestreiten.

Beitrag von susannea 23.04.11 - 21:12 Uhr

Da ein Päckchen genauso bewiesenermaßen versandt ist wie ein Paket, sehe ich da keinen Unterschied!

Bei beiden bekommt man bei der Abgabe einen NAchweis für die Abgabe.

Leidiglich als Problem sehe ich es, wenn paypal den versicherten Versand fordert!

Beitrag von tragemama0709 24.04.11 - 08:14 Uhr

Ein Päckchen kann ich nirgendwo hinschicken, bei einem Paket ist genau aufgeführt wie hoch das Gewicht ist und wer es bekommt.

Beim Päckchen bekommst du nur den nachweis das du irgendwas bezahlt hast, das können auch Briefmarken sein

Beitrag von susannea 24.04.11 - 08:16 Uhr

So ein Blödsinn.
Bei Briefmarken steht Postwertzeichen drauf, bei Päckchen dann Päckchen usw.

Aber das stimmt, der Empfänger muss nicht unbedingt draufstehen.

Beitrag von ichbins04 22.04.11 - 16:24 Uhr

hallo,

bei paypal muss alles ,was teurer al 25,01 euro ist mit anchweis versendet werden !!!

bis 25 euro verzichtet pp bis zu 10 mal auf einen versandnachweis innerhalb von 6 monaten.

https://www.paypal.com/helpcenter/main.jsp?t=solutionTab&ft=homeTab&ps=&solutionId=1101216&locale=de_DE&_dyncharset=UTF-8&countrycode=DE&cmd=_help&m=BT

gruß

Beitrag von carrie23 22.04.11 - 18:46 Uhr

Bei Paypal musst du, um dies zu umgehen, versichert versenden.
Hast dunicht getan damit hast du leider Pech gehabt.
Ich versteh nicht wieso man etwas um diesen Wert unversichert versendet, bei Hermes zahlt man für ein Paket 4 Euro

Beitrag von perserkater 22.04.11 - 21:24 Uhr

Hallo

Welcher Depp (sorry, damit meine ich nicht dich;-)) verschickt überhaupt noch Päckchen mit der Post? Fürs gleiche bzw. momentan weniger Geld geht es versichert über Hermes.

Bei solch einen Warenwert hätte ich auch versichert verschickt selbst wenn ich es als unversichert angegeben hätte.

LG

Beitrag von zwergimama06 23.04.11 - 16:46 Uhr

Hallo zusammen,

danke für eure Antworten, scheinbar hab ich da echt die A...karte gezogen.

Ich biete PayPal noch nicht so lange und hatte keine Ahnung das es versichert verschickt werden muss. Ich versuch halt immer die Versandkosten so gering wie möglich zu halten weil ja sonst von den Käufern auch gemosert wird. Ein Fehler wie man jetzt sieht.

Was ich noch dazu sagen muss ich hab überhaupt nicht damit gerechnet das der Artikel so hoch rauf geht sonst hätte ich vielleicht von Anfang an versichert angegeben. Keine Ahnung.

Was mich einfach so nervt an dem ganzen das ich nicht weiß ob es wirklich stimmt was der Käufer behauptet oder ob er einfach Geld und Ware haben will. Man hört ja immer die unmöglichsten Sachen.

Hab mir gestern nochmal die Auktion angeschaut und wollt seine Bewertungen durchschauen aber sein Bewertungsprofil ist auf privat gestellt.

Naja mal schauen wie´s weitergeht.
Halt euch auf dem laufenden

LG und schöne Ostern
Manu

Beitrag von carrie23 23.04.11 - 20:03 Uhr

Weißt du da muss man sich eben vorher einlesen und versichert über Hermees ist ja nicht teuer.
Ich versende NUR NOCH über Hermes.
wems zu teuer ist der muss ja nicht bieten aber ich tue mir dieses "hab nix gekriegt" nicht mehr an.
Schön blöd jetzt zu den Feiertagen, aber fürs nächste Mal weißt du es wenigstens und wenns jetzt auch doof ist: aus Fehlern lernt man halt#schwitz