Rücktritt- oder Handbremse fürs Fahrrad?

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Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von chou99 22.04.11 - 13:00 Uhr

Hallo!

Bei uns steht demnächst der Wechsel auf ein größeres Fahrrad an.
Florian, wird im Sept. 7, hat recht spät Fahrradfahren gelernt, fährt jetzt aber gerne. Zwar immer noch bergab recht langsam aber nicht wackelig oder so und er macht schon größere Touren mit uns.

Da es bei und recht bergig ist, sollte jetzt ein Rad mit Gangschaltung her und ich weiß einfach nicht, ob die Kinder in dem Alter motorisch schon so weit sind mit einer Handbremse klar zu kommen.

Was für Räder haben eure Kinder?

Grüße
Nicole

Beitrag von martina75 22.04.11 - 14:50 Uhr

Hallo,
unser Großer ist fast 7 bekommt jetzt zu Ostern ein neues Rad. Es ist bereits eins mit 21-Gängen und natürlich nur mit Handbremsen. Das ist für ihn kein Problem, da er bei seinem bisherigen Rad auch immer nur die Handbremse und nie den Rücktritt benutzt hat.
Er bekommt dieses hier:
http://www.meinpaket.de/de/13581845/highlights.html
Allerdings in weiß-grün.
Das Rad ist uns im Fachhandel empfohlen worden, es hat alles, was ein straßentaugliches Kinderrad haben muß. Und für ein 24" Rad ist unser Sohn gerade groß genug. Im Fachhandel hat man das Rad auch direkt auf die Maße unseres Sohnes angepasst, z.B. den Lenker etwas gedreht, damit er besser an die Bremsen drankommt. Von dahr ist es auch wichtig, das Kind zum "anpobieren" mitzunehmen.
LG,
Martina75

Beitrag von rosalinde.x 22.04.11 - 17:27 Uhr

Hallo Nicole,

meine Kinder hatten ab ca. 6 J. ein Fahrrad ohne Rücktrittbremse (sobald es die erste Gangschaltung gab). Die Umstellung war bei beiden kein Problem.
Mein Sohn ist eine Zeit lang abwechselnd mit und ohne Rücktrittbremse gefahren (er hat sich manchmal das Fahrrad seiner Schwester mit 2 Handbremsen ausgeliehen) und kam damit gut klar.

Ich kann mich allerdings erinnern, dass meine Freundin bei einer ihrer ersten Fahrten ohne Rücktrittbremse auf ein parkendes Auto fuhr, weil sie aus Versehen mit der (nicht vorhandenen) Rücktrittbremse bremsen wollte.
Sie war damals sicher älter als 7 Jahre.

Von der Motorik sehe ich bei einem 7-Jährigen kein Problem. Evtl. muss sich das Kind erst umgewöhnen und sollte am Anfang vorsichtig sein.

Liebe Grüße

Beitrag von loonis 22.04.11 - 17:29 Uhr




Wir haben gestern gerade unserem 8 jährigen Sohnemann (im März 8 geworden) ein neues Rad gekauft ,ist ein Puky 24" ,er passt gerade
so drauf (wir hatten es im Nov. schon mal probiert ,da war Luca noch etwas zu klein) ....

es ist dieses hier geworden:

http://www.amazon.de/Puky-Kinderfahrrad-Crusader-3-Gang-schwarz/dp/B004QBUYVE/ref=sr_1_5?ie=UTF8&s=sports&qid=1303486076&sr=8-5


Wir haben bewusst ein Rad mit nur einer 3-Gang-Schaltung gewählt
u. MIT Rücktrittsbremse ,finde ich persönl. sicherer ...
Aber das ist ja Geschmackssache u. jedes Kind ist auch anders.

LG Kerstin

Beitrag von chou99 22.04.11 - 18:27 Uhr

Hallo!

Danke schon mal für die Antworten.
Fakt ist, dass mein Mann heute als er seinen Freund besucht hat das rausgewachsene Rad von dessen Sohn mitgebracht hat.
Er ist halt der Meinung kein Problem, ich habe eher den Sicherheitsfaktor im Kopf mit dem Rücktritt.
Es ist ein Specialized Rad, was sicher sehr gut ist und wir könnten es günstig bekommen. Leider halt Richtung Mountain Bike ohne Gepäckträger.
Fahren kann er eigentlich ganz gut damit, wir sind heute damit gleich 7 km unterwegs gewesen.

Grüße
Nicole

Beitrag von biene301971 23.04.11 - 18:40 Uhr

Hallo

Also ich hab die erfahrung bei meinen 3. und meine Nichte etc. gemacht das die Kids mit 2 Handbremsen besser klar kommen als mit Rücktritt.Da die Fahräder mit Rücktritt meist nur 3 Gänge haben kamen sie auch gar nicht in Frage

lg

Claudia

Beitrag von gussymaus 26.04.11 - 19:40 Uhr

handbremse muss so oder so dran sein, ein rad ohne rücktrittbremse würde ich noch nicht nehmen.

wir haben hier zwar auch keine berge die viele gänge nötig machen könnten, aber dennoch würde ich für ein kind eine narbenschaltung nehmen, die gibts auch schon mit vielen gängen. dann bleibt die rücktrittbrmese vorhanden. die füße stillhalten zum langsamer werden machen sie fast automatisch, dass man nur brmest wenn man nen hebel betätigt haben kinder so schnell oft nicht raus. und mit beiden handbremsen kann man sich auch gut auf die klappe legen...

kurz: ich würde ein kinderfahrrad immer mit rücktrittbremse kaufen, nach belieben dann mit narbenschaltung (brauchen wir auf dem paltten land noch nicht bei unseren kindern (6+8) vielleicht beim nächsten rad ab klasse 3...) ggf trotzdem mit zwei handbremsen (vorne und hinten) aber nie mit kettenschalktung und ohne rücktrittbremse!

selbst meine zwerge, die seit sie 3einhlab sind rad-fahren und dementsprechend sicher sind kämen nicht gut ohne RTbremse zurecht...