gel und Tropf. (Einleitung)

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von pumuckel666 22.04.11 - 14:51 Uhr

Hallo alles zusammen,

habe maleine frage, bin nun 38 + 0 und bin nun im Kh wegen einleitung, weil das Kind zu groß ist und ich es auf normalen wegebekommen möchte,

also es wird alle 6 std ja gel gespritzt, sollte sich da nix tun komme ich an den wehntropf.

gibt es jemanden bei den es trozdem ein Keiserschnitt wurde?:-( weil der muttermundnicht aufging oder klappt das immer?

wenn ich hier frage bekomme ich nur die antwort:ist bei jeden anders.

bitte um hilfe

lg Nicole

Beitrag von itsmyday 22.04.11 - 14:58 Uhr

Hi Nicole!

Aus einer Einleitung wird besonders gerne ein KS! #schock

Ein ohne eigenen hormonellen Antrieb von der Geburt überrumpeltes #baby wird besonders leicht in Stress geraten und die Herztöne in den Keller schicken....Folge: Not-KS.

Da kann der Muttermund aufgehen wie er will, wird in so einer Situation ein KS gemacht werden.....ich würde also aufgrund einer nur vage geschätzen Größe eines Kindes niemals einleiten lassen!! #schwitz

Viele Mütter entbinden völlig problemlos 4-5kg-Kinder, vielleicht gehörst Du dazu? #cool

LG

Beitrag von pumuckel666 22.04.11 - 15:01 Uhr

na super, bekomme gleich ja schon das 3.mal das Gel,

Beitrag von uta27 22.04.11 - 15:12 Uhr

Hey, es ist Deine Entscheidung! Wenn Du das nicht mehr möchtest, dann sag es!
Ich würde auch nie wegen einer geschätzten Größe einer Einleitung zustimmen, die so oft im Not-KS endet!
Wäre doch Unsinn, wenn dein Körper nicht in der Lage wäre, das Kind rauszulassen, wenn er eine Empfängnis zugelassen hat, oder?
Liebe Grüße, Uta

Beitrag von jessie78 22.04.11 - 15:22 Uhr

Also bei mir wurde bei der vorletzten Geburt eingeleitet bei 38+0 es dauerte 3 tage...Bin dann wieder nachhause und was soll ich sagen zuhause 2 Stunden später platzte dann die Fruchtblase...es ist ja noch ein wenig vor Termin deshalb kann es sich ziehen leider!

Einen Kaiserschnitt brauchte ich nie und ich habe meine ersten 3 Geburten alle eingeleitet gehabt, nur diesmal nict ;-)

Also entspanne und rechne mit allem...ich weiss leichter gesagt...alles #herzlich und viel #klee

Jessie&Youness *08.04.2011

Beitrag von zwei-erdmaennchen 22.04.11 - 15:41 Uhr

Hi Nicole,

aus jedem spontanen Geburtsversuch - auch ohne Einleitung - kann noch ein KS werden ;-). Es muss auch bei Weitem nicht immer ein Not-KS sein wie es hier schon wieder dramatisiert wird. Manchmal geht es nicht und dann wird auch in Ruhe ein KS gemacht. Also keine Panik.

Was die Größe des Kindes angeht - ich habe auch aus diesem Grund bei ET-3 einleiten lassen. Hauptgrund war hier aber, dass die erste Entbindung (ohne Einleitung etc) sehr schwierig war und das zweite Kind wirklich keinen Millimeter größer hätte sein dürfen als die Erste. Letzendlich wurde es tatsächlich ein KS (Gott sei Dank...) dafür konnte aber die Einleitung herzlich wenig. Ich hätte die Kleine niemals auf normalem Wege bekommen können.

Trotzdem laufe ich in die Statistiken "sekundärer KS nach Einleitung" ein. Man muss diese besagten Statistiken also mit sehr großer Vorsicht geniessen. Eine wirklich aussagekräftige Statsitik dazu wie hoch dieses Risiko tatsächlich ist wird es niemals geben...

Eine sanft gemachte Einleitung (wird normalerweise mit einem Wehenbelastungstest begonnen und dann je nach Befund mit Gel, Tabletten oder Wehentropf fortgeführt) kann sich über etliche Tage hinziehen - bedeutet aber deutlich weniger Stress für alle Beteiligten. Es ist halt nur nervig wenn sich tagelang nichts nennenswertes tut.

Übrigens empfand ich die Wehen bei beiden Geburten als komplett identisch von der Schmerzintensität her. Und eine war wie gesagt eingeleitet, die andere nicht. Auch diese Horrorstory von wegen "eingeleitete Wehen sind schmerzhafter" kann ich also nicht bestätigen (finde ohnehin sehr amüsant, dass diese These zumindest hier im Forum meist von den Mamis vehement vertreten wird, die nur eingeleitete Wehen kennen...).

Was deine Ärzte sagen ist aber tatsächlich Fakt: Es ist bei jedem anders. Darum wird dir niemand hier auf dieser Welt eine tatsächliche Antwort geben können.

Ich persönlich bin kein Freund von Geleinleitungen weil das nicht dosierbar ist und immer mit voller Dosis "geschossen" wird und somit halt nicht immer sanft bleibt.

Viele Grüße und alles Gute
Ina #winke

Beitrag von sylviataa 23.04.11 - 01:54 Uhr

Ich hab Tabletten erhalten, nach 16.5h war sie da. Und glaub nicht das die Wehen schlimmer waren als natürliche Wehen.

Beitrag von paulchenmc 23.04.11 - 17:10 Uhr

bei mir wurde eine woche erfolglos eingeleitet - erst gel, dann tropf ... ich fand die einleitungswehen schon heftig und zwar weil sie von 0 auf 100 sofort da waren und es keine einzige pause gab - die ganzen 3h lang ... von daher fand ichs schon nicht ohne. bei einer normalen geburt steigert es sich ja nach und nach ...

aber: dringeblieben ist noch keins #winke

Beitrag von zwei-erdmaennchen 23.04.11 - 21:24 Uhr

Hi,

bei meiner ersten nicht eingeleiteten Geburt hatte ich stundenlang so Mini-Wehen die ich nicht mal veratmen musste. Und dann von jetzt auf gleich waren sie horrormäßig heftig, ich hatte nicht mal Zeit überhaupt Luft zu holen dazwischen.

Bei der eingeleiteten Geburt kamen die Wehen zwar auch heftig aber da konnte ich wenigstens noch ansatzweise schnaufen.

Auch bei einer normalen Geburt kann es also von jetzt auf gleich ganz heftig zur Sache gehen...

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von miss-strawberry 22.04.11 - 20:21 Uhr

Hallo Nicole.

Mir wurde Montags früh die Fruchtblase aufgestochen und ich bekam die erste Ladung Gel.
Die Einleitung ging dann mit vollem Programm (also Gel, Tabletten und Wehentropf) bis Donnerstag früh. Wehen hatte ich nur eine Stunde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, die jedoch weg waren sobald der Tropf leer war.
Am Donnerstag, dem eigentlich ET, musste dann ein KS gemacht werden weil meine Entzündungswerte extremst hoch waren.
Innerhalb der nächsten Stunde wurde mein Kleiner geholt.

Ich drück Dir die Daumen, dass es bei Dir nicht so endet! #klee

#herzlichliche Grüße
Nadine

Beitrag von zwei-erdmaennchen 22.04.11 - 21:42 Uhr

Hi Nadine,

die Fruchtblase aufzumachen bevor überhaupt nenneswerte Wehen da sind - das kann ja nur schief gehen. Da würde ich eher die schlechte medizinische Versorgung als die Einleitung an sich verantwortlich machen.

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von miss-strawberry 22.04.11 - 22:20 Uhr

Hey Ina,

ich vergaß zu erwähnen, dass die Fruchtblase geöffnet und die Einleitung gestartet wurde weil dringender Verdacht auf Präeklampsie bestand.

Um den kompletten Geburtsverlauf aber endlich mal nachvollziehen und verarbeiten zu können habe ich den kompletten Bericht aus den KKH angefordert. Da warte ich jetzt sehr gespannt drauf. ;-)

Liebe Grüße
Nadine

Beitrag von tragemama0709 24.04.11 - 08:19 Uhr

Hallo,

nur wegen dem Verdacht auf Gestose wird eingeleitet? Ohne echten Befund?

Und HEllp konnte es ja nicht sein, dann dann wäre ein KS gemacht worden, denn bei Verdacht auf Hellp einzuleiten ist lebensgefährlich und die Klinik gehört dann angezeigt

Beitrag von lieke 23.04.11 - 15:30 Uhr

Hi Ina,

auch das kann man nicht so sagen.

Bei mir wurde (bei geburtsreifem Befund) eingeleitet mittels Eröffnung der Fruchtblase, dann kam ich an den Wehentropf und nach 4 Stunden war der Kleine da. War super! War meine unkomplizierteste Entbindung von dreien.

LG

Beitrag von saskia33 23.04.11 - 06:14 Uhr

Bei meinem ersten Sohn mußte vor fast 12 Jahren eingeleitet werden,Gel+Tropf!
War 12 tage über Termin #schwitz


Leider hat das bei mir alles nicht hingehauen,mußte zum Schluß ein KS gemacht werden!
Nie wieder,fand das alles so schlimm #schock

Erst Gel,dann Tropf,dann Wehenhemmer,dann wieder Tropf auf volle Pulle,usw.....

Ich hab echt gelitten,der KS war dann wie eine Erlösung für mich #schein

Ich drück dir die Dauemen das du davon verschont wirst!#klee


lg sas+#stern

Beitrag von anarchie 23.04.11 - 09:42 Uhr

Hallo!

da bei der Einleitung ein meisst noch nicht geburtsbereites Kind und ein nicht geburtsbereiter Körper zu Wehen gezwungen werden, kommt es sehr oft zu Stillständen, nicht aufgehendem muttermund, etc und endlich zur sectio.
Nicht immer, aber oft.

Wie groß soll das kind denn angeblich sein?
Zuerst mal muss man ja wissen, dass diese US-Schätzungen nicht selten 500g daneben liegen...

Ich persönlich würde nie einleiten, nur weil das Kind angeblich zu groß ist.
Meine leichteste und tollste geburt war übrigens die mit dem 4200g Kind mit 37cmKU:-)

lg

melanie mit 4 Kindern

Beitrag von derhimmelmusswarten 23.04.11 - 12:53 Uhr

Dann bin ich aber mal gespannt, was du später von der Geburt berichtest. Meine FÄ hat auch eine Einleitung 1 Woche vor Termin vorgeschlagen, weil es beim letzten Mal Probleme gab (Saugglocke). Lasse ich aber nicht machen. Dann habe ich hinterher keine Saugglockenentbindung, sondern andere Komplikationen wegen der Einleitung...

Beitrag von jessica.g1 23.04.11 - 20:34 Uhr

Hallo,

ich denke, ist dein Kind geburtsbereit wird dein Muttermund auch aufgehen. Ich persönlich würde eine Geburt echt nur einleiten wenns drasischere Gründe gibt. Auch Große Kinder kommen auf die Welt :-)

Ich persönlich hatte eine Einleitung. Ich war ET +6 und man hat da nichts mit Gel probiert sondern ich kam gleich an den Tropf. Der Grund hierfür war ein pathologisches CTG's. Bei den Kontrollen ging der Herzschlag bis auf 75 herunter (hört sich schlimm an plötzlich diesen Abfall zu HÖREN)

Der Tropf saß, die Wehen kamen von jetzt auf gleich. Effektiv!

Ich bekam wegen dem Tropf keinen KS ABER der Tropf war so unerträglich das ich wegen der PDA einen großen Blutdruckabfall hatte, Herztöne der Kleinen runter...Da wollten die mich fast in den OP schieben.


Ich habe jetzt eine eingeleitete Geburt hinter mir und eine "normale" wenn du echt drumrum kommst, versuch zu warten :-)


Alles Gute

Jessi