Haus - Eigentum nach Trennung - wie gehe ich vor?

Archiv des urbia-Forums Trennung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von kleine-georgie 22.04.11 - 15:09 Uhr

Hallo,

hoffe eine/r kann mir mit Rat weiterhelfen.

Mein Ex-Freund und ich haben ein gemeinsames Haus. Ich bin bereits ausgezogen. Das Haus soll auf ihn umgeschrieben werden.

Das Haus hatten wir 2007 mit Teil-Fremdfinazierung gekauft. Er hat das Eigenkapital eingebracht. Ich zahlte bisher nur die Hälfte der Rate sowie Pauschal einen Betrag für die weiteren Unkosten (Heizung, Strom, Telefon & Co.).

Ich habe mich bereits beim Rechtsanwalt informiert und es gibt wohl "nur" drei Wege die Sache mit dem Haus zu klären:

1. Hausverkaufen - Er will nicht
2. Er behält das Haus, soweit die Banken seine Bonitätssituation akzeptiert.
3. Zwangsversteigerung.

Ich habe nichts dagegen, dass er das Haus für sich behält und wir haben uns somit dafür entschieden. Allerdings habe ich keine Ahnung in welche Reihenfolge was zu regeln ist.

Hat eine/r von Euch Erfahrung und kann mir sagen, ob ich zuerst zum Notar gehe, oder eher ein Mediator auf jeden Fall hole (wenn ja, wie teuer und wofür?).

Der Ex und ich verstehen uns eigentlich überhaupt nicht mehr. Er ist von Natur aus nie Kompromiss bereit. Er klagt gegen jeden und ist allgemein eher ein pessimist. Ich muss also die Sachen so regeln, dass er immer das Gefühl hat, es geschieht aus seinem Willen.

Ich brauche echt da mal Hilfe, weil ich überhaupt keinen Bock auf Streit mit ihm habe aber die Situation so schnell wie möglich geregelt haben will. So ne Art "Checkliste" zum Ararbeiten wäre echt nicht schlecht.

Ich bedanke mich im Voraus und wünsche Euch einen angehmen, sonnigen Feiertag.

Georgie

Beitrag von bruchetta 25.04.11 - 11:18 Uhr

Ich denke, Ihr solltet als erstes zur Bank gehen und klären, ob die Bank ihn als alleinigen Eigentümer und damit auch Ratenzahler akzeptiert und zu welchen Bedingungen.

Erst danach würde ich zum Notar gehen, damit Du aus dem Grundbuch genommen wirst.

Die schlechteste Lösung wäre die Zwangsversteigerung, denn es ist nicht sicher, ob Ihr für das Haus soviel bekommt, um das Darlehen abzulösen.
In dem Fall bleibt Ihr auf dem Rest der Schulden sitzen.
Dann schon eher ein Verkauf.