Der Anfang vom Ende?!Trotz stillen stillen stillen haut sie PRE weg...

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von marika333 22.04.11 - 15:31 Uhr

Ich weiß-ihr habt mir weiter unten schon geschrieben,aber ich muss hier nochmal was erklären:

Ich habe von Anfang an Stress mit dem Stillen:
-im KKH schon Stillhütchen wegen Warzenmischmasch dann aber glücklicherweise OHNE!!!
-dann seit Woche 3 Wunde BWs trotz aller Massnahmen und stillberatung
-seeehr kräftezehrende Stillmomente mit Geschrei und allem drum und dran
-ein scheinbar fast dauerhungrihes Kind trotz Dauergenuckel(von wegen Angbot und Nachfrage!scheint bei mir nicht aufzugehen)
-Frieda nimmt nicht ZU sondern ab
-ich komm kaum zum essen und mal n BISSCHEN ausruhen da nuuuur Tittenparade angesagt ist (nicht böse gemeint ich mein das EWR traurig da sie anscheinend nicht satt wird bei mir...)
-nun still ich trotzdem immer weiter weil ich's sooo gerne möchte und eben hing sie wieder 45 Minuten an der Brust und ist danaj dennoch unzufrieden
-ich bin verzweifelt da selbst anlegen anlegen anlegen nix bringt und biete ihr PRE an und?Sie trinkt es und ist aufeinmal satt!

Ich bin echt Mega unsicher was ich nun machen soll!!!!!!

Ich lege ja schon seit Wochen an wie ne doofe und es ändert sich nichts!

Ich halte ja schon so lange durch und poste hier immer wieder meinen Frust.
Ich wollte über die 6Monate hinweg stillen und nun scheinzs nicht zu klappen :-(

Was würdet ihr denn machen an meiner Stelle?zumal sie ja abnimmt und nicht ZU!

Traurige und ratlose Grüße m#schwitz#heul

Beitrag von marika333 22.04.11 - 15:46 Uhr

....wie gesagt ich lege an wann immer sie auch nur muckt.WENN sie denn mal trinkt ist es auch seeehr schön und ich genieße diese Momente sooo sehr!Wie die dann aussieht und (scheinbar)zufrieden trinkt.

Ich mache das ganze nun schon ein paar Wochen mit und lege sie an als geb's kein morgen mehr... Und das Angebot reguliert sich scheinbar nicht.

Kann es auch sein dass meine Milch zu labberig ist?!
Mehr als anlegen kann ich sie ja nicht und ich tu es ja auch,aber langsam bin ich echt entkräftet/auch mental da ich doch auch einfach n sattes,"propperes"Kind hätte (im Sinne von gut in der Gewichtskurve).

Irgendwie leidet auch mein ganzes Umfeld und Leben darunter dass ich so gerne stillen möchte und es nicht funzt.

Bin nur noch am nörgeln mit meinem Mann und sehe den kaum noch und nehme das auch alles in Kauf Hauptsache Muppi geht's gut-aber findet ihr nicht auch dass eine dauergestresste Mami noch so sehr stillen "möchte"aber wenns nicht so klappt wie es sollte es für alle besser ist wenn zu anderem "Massnahmen"gegriffen wird?!

Oh mann da kommen mir schon wieder die Tränen!
Aber immer wenn ich gerade Hoffnung schöpfe kippt hier alles...

Lg m

Beitrag von munzelhase 22.04.11 - 16:31 Uhr

Hallo !!!

... eine dauergestresste Mutter kann auch zu wenig Milch haben..!!!
Ich wollte unseren Krümmel ( 8 Wochen ) auch unbedingt stillen, er war aber zu klein und hatte keine Kraft. Dann hab ich zusätzlich abgepumpt und ihm die "gute Milch" aus der Flasche gegeben. Und siehe da, er hat zugenommen und ist heute ein richtig properes Kerlchen.
Ich hab beim Stillen auch immer gedacht er ist satt, wenn er an meiner Brust eingeschlafen ist, FALSCH !!! Er hat sich müde genuckelt und nach ner halben Stunde wieder Hunger, also Dauerstress für uns Beide.
Hab dann, wie gesagt abgepumpt, das aber auch nach etwa 6,5 Wochen ausschleichen lassen, weil er zum Einen nicht mehr satt wurde und außerdem hat mich die ganze Abpumperei so fertig gemacht, daß ich innerhalb 14 Tagen 15 kg abgenommen habe. Beim Abpumpen tröpfelte es nur ganz langsam und ich hab etwa ne halbe Stunde für 50 ml gebraucht. Alle Mittelchen zur Anregeung haben nicht geholfen und so haben wir von Pre/Mumi-Gemisch auf zuerst Pre umgestellt und mittlerweile trinkt er schon 1er. Seitdem ist er ein richtig zufriedenes, glückliches Baby...
Wenn Du selbst unzufrieden bist mit der ganzen Situation, solltest Du Dich nicht weiter quälen. Auch Flaschenkinder können gesunde, glückliche Kinder werden. Es spielt nämlich noch viele andere Faktoren eine Rolle, ob sie krank werden, Allergien bekommen, usw.
Wünsch Dir weiterhin alles GUTE !!!
Schöne Ostern !!!

#herzlichMichaela#winke

Beitrag von nadine0084 22.04.11 - 16:51 Uhr

hallo,

ganz ehrlich meine meinung,
auch wenn das stillen noch so toll und auch das allerbeste für das kind ist ich denke irgendwann sollte man einen schlußstrich ziehen und sagen es reicht.
wenn ihr euch schon so abquält aber es nicht besser wird dann mach nen strich unter das thema stillen und gib die flasche, du hast es ja versucht und auch nicht sofort aufgegeben.

ich habe das auch bei meiner ersten tochter gehabt ich habe den ganzen tag nur mit stillen verbracht war kaum noch weg weil sich alles ums stillen gedreht hat, ich war fertig mit der welt habe geheult und mein kind ist nicht satt geworden bis der tag gekommen ist und es mir gereicht hat.

ganz ehrlich, stillen gut und schön aber man selbst sollte sich dadurch nicht kaputt machen!

lg nadine

Beitrag von mansojo 22.04.11 - 17:25 Uhr

hallo,

mit drei monaten war bei uns auch dauerstillen angesagt


das sie abnimmt ist nciht so prickelnd

ist sie gut gewachsen,also in die länge

hast du eine gute hebamme?
ansonsten kannst du dich auch an die stillliga wenden

lg manja

Beitrag von alabama1077 22.04.11 - 17:51 Uhr

Hallo!

Ich kann Dich sooo gut verstehen! Es könnte fast meine Geschichte sein...
Schon im Krankenhaus (nach KS) hat meine Milch nicht gereicht. Leider haben die Schwestern auch etwas zugefüttert, da meine Kleine mit 2720 Gramm zu Welt kam und nicht weiter abnehmen sollte.
Ich hatte dann zu Hause die Hoffnung, dass sich alles reguliert (Angebot und Nachfrage... etc.)
Ich wollte sooo unbedingt stillen, da ich schon den doofen KS hatte, den ich nicht wollte.
Ich habe die ersten Tage alles probiert: Dauerstillen, Milchbildungstee, Milchbildungskugeln, Globule, Weizenbier, Stillberatung etc.
Ich habe mich auch sehr unter Druck gesetzt und darüber hinaus viel zu wenig mein Kind genossen. Und Mathilda war auch total überdreht und hat viel geweint.
Mittlerweile habe ich mich damit abgefunden: Ich stille sie ca. 20 Minuten und dann bekommt sie eine Flasche.
Inzwischen bekommt sie ca. 400 ml Zufütterung.
Ich versuche es so zu sehen: Ich habe alles versucht, es scheint nicht zu klappen. Sie bekommt jetzt das "Gute" aus der Muttermilch und den Rest aus der Flasche.
Außerem tröste ich mich damit, dass die Flasche ja auch Vorteile hat. Ich kann die Kleine auch mal beim Papa lassen und auch der Vater kann füttern und diese Zeit genießen.
Wichtig ist doch, dass es den Kleinen und uns gut geht, oder?
Und eine völlig fertige Mutter und ein hungriges Kind sind unterm Strich schlimmer als eine Flasche.
Lass den Kopf nicht hängen.

LG
Alabama

Beitrag von sarahjane 22.04.11 - 17:52 Uhr

Wenn man derart verzweifelt ist, weder Mutter noch Kind wirklich glücklich, zufrieden und dgl. sind. Das Kind ab- statt zunimmt und beide Parteien das Leben kaum noch genießen können, ist es absolut legitim, das Kind komplett von der Brust zu entwöhnen oder aber eben dauerhaft auf Zwiemilchernährung (erst Brust, dann Milchfläschchen) umzusteigen.

Du klingst dermaßen erschöpft und hast ja nun wirklich alles probiert (tragische Fälle wie Deiner beweisen leider mal wieder, dass teilweise oder ausschließliche Brusternährung eines Kindes eben keine Selbstverständlichkeit ist und auch nichts mit mangelndem Durchhaltevermögen der Mutter oder schlechter/fehlender Unterstützung zu tun hat) - da ist es absolut keine Schande, komplett oder teilweise aufs Milchfläschchen umzusteigen.


Alles Gute! :-)

Beitrag von karu 23.04.11 - 02:19 Uhr

...beweisen leider mal wieder...?
Entschuldige aber machst du dir für jede hier im Forum die Stillprobleme hat einen Strich auf deinem Zettel und erarbeitest deine eigene Studie? Stillberatung ist leider kein geschützter Begriff und das heißt leider auch das nicht jeder der es anbietet auch kann. Leider sind Frauen bei Problemen dann komplett abhängig von der Qualität dieser Beratung und können dann für ein ungewolltes Abstillen nichts dafür.
Karu

Beitrag von schneehase1979 22.04.11 - 17:56 Uhr

Hey lass Dich mal #liebdrueck

Also meine Hebamme hat mal gesagt, wenn man selbst zu wenig Nahrung zu sich nimmt, kann es sein, dass die Muttermilch zu wenig Kalorien hat. Es kann sein, dass es dadruch dem Kind nicht reicht.

Ich hatte ja auch einige Zeit stress mit dem stillen. Durch den Stress wurde meine Milch auch weniger. Musste dann auch eine Zeit lang PRE zufüttern. Das hat mich dann noch mehr gestresst. Hab dann noch zusätzlich gepumpt und es war ein Mega Kampf. Jetzt kann ich wieder voll stillen.:-D

In der Zeit war für mich die Hauptsache, dass mein Kind satt wird und nicht abnimmt. Lieber ein zufriedenes Flaschenkind als ein schreiendes und hungriges Stillkind.

Bei mir war die Flasche also nicht das Ende des stillens.

LG
Julia mit Raphael Sebastian#baby

Beitrag von ramona.fp 22.04.11 - 18:02 Uhr

Huhu,

ihr seid vielleicht in einer Art "Teufelskreis" - durch das Dauerstillen kann es sein, dass dein Mäuschen zu wenig von der (kalorien -und fetthaltigeren) Hintermilch abbekommt, dann kann es nicht satt werden. :-)

Eine Möglichkeit wäre, sollte das die Ursache sein, zuvor die dünnere Vordermilch "wegzupumpen", um dein Mäuschen dann die Hintermilch trinken zu lassen!

LG Ramona

Beitrag von maerzschnecke 22.04.11 - 18:56 Uhr

Ich habe ja schon mehrmals geschrieben, dass ich es für wichtig halte, zu wissen, OB bzw. welche Menge Deine Frieda trinkt. Das kannst Du nur mit Stillprobe erreichen (also Wiegen vor dem Stillen und nach dem Stillen).

Wenn dabei nur eine Mäusemenge rauskommt, würde ich in der Tat überlegen, ob Abpumpen eine Alternative ist. Der Kinderarz kann Dir da auch eine elektrische Milchpumpe verschreiben, dann ist die Abpumperei nicht ganz so stressig.

Wenn auch das keine Alternative für Dich ist, bleibt nur Flaschennahrung. Für MICH wäre die Flaschennahrung aber nur dann eine Alternative, wenn es wirklich gar nicht geht.

Ich glaube nicht, dass Deine Milch zu wenig ist. Wenn sie derzeit zu wenig ist, dann nur, weil Frieda durch die falsche Trinkweise nicht genug angefordert hat. Sobald Frieda wieder ordentlich trinkt, steigt die Milchmenge. Wichtig ist, dass Du wirklich selbst ausreichend ißt. Dein Mehrbedarf durchs Stillen liegt bei 500-600 kcal. Ich glaube auch nicht daran, dass die Milch zu labberig ist. Eher kann es sein, wie eine Vorschreiberin erwähnte: Frieda kommt durch das Genuckel nur an die Vormilch. Die Hintermilch landet gar nicht bei Frieda - die ist aber das, was sättigt.

Mich entsetzt bei Deiner ganzen Geschichte, dass sowohl die Stillberaterin als auch die Hebamme relativ untätig sind. Gerade, weil ihr von Beginn an Probleme hattet, hätten beide länger am Ball bleiben müssen. Das verstehe ich nicht, weshalb die Dich mit dem ganzen Kram dann doch wieder alleine gelassen haben.

Beitrag von maerzschnecke 22.04.11 - 20:34 Uhr

achso, habe ich ja voll vergessen:

wiegen soll man immer zur gleichen Zeit und auf der gleichen Waage. Unterschiedliche Waagen ergeben unterschiedliche Werte. Außerdem kann das Gewicht auch schwanken, wenn sie am einen Tag noch den Darm voll hatte und am nächsten ihr Käckerchen endlich erledigt hat.

Ich würde das Stillen wohl erst dann wirklich aufgeben, wenn klar wäre, dass mein Kind definitiv beim Saugen/Trinken kaum Milch aufnimmt. Solange die Menge aber o.k. ist bzw. nur minimal ausbaufähig, würde ich den Kampf weiterkämpfen. #liebdrueck

Beitrag von 20girli 22.04.11 - 20:16 Uhr

Hi,

ich hab mal versucht mich durchzulesen.

Wie hast Du Dein Kind denn bisher ernährt? Vollgestillt?
Bis jetzt wo Deine Hebi sagt das dein Kind abgenommen hat?
Von wann bis wann hat Dein Kind 30 gramm abgenommen?
Wann hatte es zuletzt zugenommen?

Ich hab zu Weihnachten ne Vii geschenkt bekommen. Mit dieser Wiegefunktion. Meine kleine war so ca. 3-4 Monate jung.
Natürlich hab ich Sie auch darauf gewogen...und ups....sie hat aufeinmal beim 3 mal wiegen abgenommen. Fast 70 gramm....ich hab einen schrecken bekommen....plötzlich kamen die zweifel etc. Angst...

Dann hab ich mir gedacht...hey - ich merk meiner kleinen nix an...hätte ich die Waage nicht - wäre es mir nicht aufgefallen. Also - Angst weg...weitergemacht.
1 woche später oder fast 2 - hatte sie die 70 gramm + noch mehr wieder drauf.

Meine kommt jetzt noch alle 1 stunde Tagsüber. In den schüben sogar öfters. Manchmal hält sie auch länger durch.
völlig normal.

Dein Kind ist gerade mal 3 Monate jung. Und ist warscheinlich in einem Schub.

Wie ist denn dein Kind? Nasse Windeln da? Das Kind wie immer?

Ich würde nur dann zufüttern wenn es wirklich sein muss.

Man macht sich manchmal so schnell so verrückt das alle Symthome stimmen. War bei mir auch so...nach dem sie abgenommen hat.

Lass das Pumpen weg....das Stresst nur und bringt gar nichts.

Ruhe für dich und dein Kind - relax und dann wird das auch wieder.

Lg kerstin

Beitrag von sabibi 22.04.11 - 21:08 Uhr

Warum machst du es dir es nicht einfacher??
Wenn sie flasche und brust nimmt dann begrenze doch die stillerei!!
Also 2-3 mal täglich stillen und den rest mit der flasche. Wenn du glück hast dann reicht die mumi für 2-3 mahlzeiten aus und du kannst beides machen!!
Versuchs doch mal.

Beitrag von karu 23.04.11 - 02:12 Uhr

Hallo du,
erst einmal ist es klasse, dass du so viel Durchhaltevermögen zeigst und trotz allem nicht aufgeben willst weiter zu stillen! Die wunden Brustwarzen können durch das Zufüttern (per Flasche?) und die Stillhütchen verursacht worden sein. Auch wenn Hütchen gern im Krankenhaus bei allem sofort angeboten werden, sollte man sie besser ablehen, da sie mehr schaden als helfen.
Du redest von Stillberaterin, heißt das jemand von der La Leche Liga oder Afs? Hast du schon mal eine Stillgruppe besucht oder hat jemand schon mal draufgeschaut wenn du stillst? Auch scheinbare Kleinigkeiten wie Nuckel/mal die Flasche geben (beeinflussen das Saugverhalten des Babys), falsches Anlegen können Ursachen sein. Jedes Mal wenn dein Kind an etwas anderem saugt als die Brust trägt das nichts zur Milchbildung bei! Ca. 6 Wochen dauert es bis sich die Milchbildung einpendelt. Hat die Stillberaterin mal das Zungen-/Lippenbändchen kontrolliert, macht sie komische Geräusche beim Stillen? Spürst du deutlich den Milchspendereflex? Fast die gesamte Mahlzeit wird während des Trinkens gebildet! Schlaffere Brüste heißen nicht das du weniger Milch hast. Genauso wenig wie eine Stillprobe zeigen kann ob dein Kind satt wird! Milchmenge und Zusammensetzung verändern sich nämlich ständig je nach Alter des Kindes. Hast du das Zufüttern zusammen mit deinem Kinderarzt beschlossen? Wenn ein Baby länger als 1-2 Wochen weniger als 100g zugenommen hat muß man das dann tatsächlich. Das kann dann auch Muttermilch sein die du nach dem Stillen noch ausstreichst.
Du siehst die Ursachen können so vielfältig sein und es ist schwer so zu sagen woran liegt. Am besten du suchst dir noch mal anders wo Hilfe!!
z.B. www. lalecheliga.de oder www.afs-stillen.de
Liebe Grüße von Karu

Beitrag von sarahjane 23.04.11 - 08:41 Uhr

Anmerkung: Brusthütchen ermöglichen es vielen Frauen erst überhaupt, Brustfütterung zu betreiben.

Beitrag von karu 23.04.11 - 11:56 Uhr

Hallo Sarahjane.
Das ist so leider nicht richtig.
Die Anwendung von Stillhütchen ist äußerst selten gerechtfertigt. Sie bewirken, das die Impulse die beim Saugen des Kindes an das Gehirn der Mutter gehen, abgeschwächt werden und somit die Milchbildung hemmen. Auch der Milchspendereflex kann dadurch behindert werden. Gerade in der Anfangszeit äußerst fatal. Und Stillhütchen verhindern nicht wunde Brustwarzen! Da es bei "Brustfütterung" um mehr als Nahrugsaufnahme geht sprechen wir vom Stillen.
Grüße von Karu

Beitrag von sarahjane 23.04.11 - 13:25 Uhr

Nichts für ungut karu. Aber was Du schreibst, stimmt nur bedingt. Wie gesagt, Brusthütchen machen vielen Müttern erst möglich, dass sie ihr Kind überhaupt mit Frauenmilch ernähren können, ohne abpumpen zu müssen.

Beitrag von karu 24.04.11 - 23:00 Uhr

Liebe Sarahjane,
es liegt mir fern zu behaupten das es keinen gerechtfertigte Anwendungen von Stillhütchen gibt. Erfahrungen haben aber gezeigt das das meißte Krankenhauspersonal nicht geschult das festzustellen. Nicht jedes Krankenhaus hat die Auszeichnung stillfreundlich! Deshalb muß die Empfehlung leider lauten, sie abzulehen. Frau darf gerne genauer nachfragen warum in ihrer Situation zu Stillhütchen geraten wird. Zu diesem Thema kann ich das "Handbuch für die stillende Mutter" von der La Leche Liga emfehlen.
Grüße von Karu

Beitrag von julchen-mama 23.04.11 - 13:58 Uhr

#liebdrueck hallo Du, laß Dich mal ganz fest von mir drücken!!!! Du tust mir soooooooo leid. Ich kann das, wie Du ja weißt, voll nachvollziehen. Ich glaube nicht, daß Frieda nicht richtig saugt. Wie alt ist die Kleine noch mal? Wunde Brustwarzen hast Du doch nicht mehr, oder? Ganz ehrlich, wenn meine Julia die Flasche nehmen würde -was sie nicht tut, leider!- hätte ich meine abgepumpte Mumi schon gefüttert. #flasche Gott sei Dank geht sie jetzt öfter wieder "freiwillig" an die Brust, dafür trinkt sie aber nur 5 Minuten. Und wenn ich sie nach 2 Stunden anlege vielleicht auch nur 3 Minuten. Und mit trinken meine ich SCHLUCKEN. Nuckeln tut sie vielleicht nochmal 20-30 Minuten. Sag mal, wenn sie trinkt, merkst Du da den Milchspendereflex? Wenn der kommt, mischen sich nämlich Vorder und Hintermilch. Dann bekommt sie die hier oft beschriebene sättigende Milch auf jeden Fall. Ich glaube, ich habe gar keine Vordermilch;-) denn meine Kleine fängt erst an zu saugen, wenn der MSR da war. Ich habe bei mir selber auch nicht das Gefühl, daß das Pumpen oder auch mal vermehrte Anlegen zu mehr Milch führt!!!! Das Abpumpen mache ich nach dem Stillen so zwischen 30 und 70 ml, reicht! , um für alle Fällen Milch dazuhaben, habe so auch schon einen kleinen Vorrat in der Gefriertruhe. Sollte es mal hart auf hart kommen, hab ich was zum Füttern (Pre steht aber auch im Schrank ;-)) Dagegen merke ich schon, wenn ich gut esse, daß mal mehr Milch da ist. Gönnst Du Dir auch mal was Schönes (Eis, Schokolade etc.#torte)? Auch Fett ist wichtig!!! Und Fleisch!!! Nicht nur Grünzeug ;-) Merkst Du zwischen dem Stillen auch den Milchspenderflex? Falls nicht, kannst Du mit der Pumpe (würde ich mir auf jeden Fall vom Kinderarzt aufschreiben lassen) "anreizen" oder eben auch so zwischendurch die Brüste mal gut nach vorne ausschütteln und die Brustwarzen "zwirbeln oder kneifen". Dann kommt der MSR auch und die Milch vermischt sich schon zwischendrin. Ich glaube aber nicht, daß Frieda nur Vordermilch trinkt. Das is bei der Trinklänge doch praktisch unmöglich!!!!!! Versuchs mit Abpumpen, da kannst Du ihr nach dem Stillen Deine Milch noch geben. Allerdings hat es bei mir gedauert, bis ich beim Abpumpen "was rausbekam". Auch jetzt ist es noch nicht so viel, wird wohl auch nicht mehr werden, aber immerhin....Und wenn es sonst nicht klappt, füttere doch zu!!! Ich weiß, das ist sehr schwer, ich tue mich damit ja auch superschwer, aber ganz ehrlich: Die Zeit mit Deiner kleinen Maus ist kostbar und Du solltest sie genießen!#baby!! (Ha und das schreib ich, wo ich selber so ein nervliches Wrack bin....#kratz manchmal sollte man seine eigenen Ratschläge befolgen..#aha..) Aber wie gesagt, wenn Julia die Flasche nehmen würde, würde sie die auch bekommen ob nun mit Mumi oder Pre... Also Du kannst nur 3 Sachen machen: So weiter wie bisher und hoffen, daß es besser wird, mit Pre zufüttern, oder mit Mumi zufüttern. Du kannst da nur auf Dein Bauchgefühl hören, auch wenn Du da jetzt vielleicht etwas schwerhörig bist... ;-) (Kenn ich von mir) Mir konnten auch die Hebammen und Stillberaterinnen später nicht mehr helfen... irgendwann ist man auf sich selbst gestellt und muß selber entscheiden. Auch wenn es schwer fällt. AUßERDEM: Du hast doch schon soooo lange gestillt. Die ersten 4 Monate sind laut meiner Kinderärztin eh die wichtigsten. Danach machst Du mit Pre (und bei Allergien Pre HA) auch nichts falsch. Schade, daß Du nicht in meiner Nähe wohnst, da könnten wir uns zusammen "ausheulen". Ich drück Dich und Dir die Daumen. Ganz liebe Grüße #winkeGrit und schöne Ostern #ei- vesuch das Wetter zu genießen #sonneund mal nicht ans Stillen zu denken #liebdrueck

Beitrag von trixie77 24.04.11 - 14:43 Uhr

Hallo,

ich habe, weil mein Sohn nicht an der Brust saugen konnte 6 Monate abgepumpt und ihm die Milch mit der Flasche gefüttert. Ich war oft entäuscht das ich ihn nicht stillen konnte aber es war mir ein Trost das er wenigstens Muttermilch bekommen hat.

Hast du mal abgepumpt das du weißt wieviel Milch du hast oder eine Stillprobe gemacht?

Ich drücke dir alle Daumen!!!

Lieben Gruß Bea