2. Kind = "finanziell machbar"?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von mork-vom-ork 22.04.11 - 18:44 Uhr

Ein öster#eiliches Hallo :-D

Das ist für den einen oder anderen vielleicht ersteinmal eine doofe Frage, dennoch beschäftigt es mich und meinen Mann.
Noch ganz am Anfang sagten wir uns, dass sich der Kinderwunsch auf 1 Kind beschränken sollte. Nun, wo es doch soooo schön ist, wollen wir den Gedanken nicht aus den Augen lassen.

Ich selbst bin Einzelkind (aber nicht verwöhnt!:-D) und mir hat es nicht "geschadet". Mein Mann hat noch einen Bruder. Somit haben wir alle Vor-wie natürlich auch -Nachteile als Agument zurechtgelegt.
Klar, bei Geschwister überwiegen doch eher die Vorteile ;-)

Dennoch blicken wir sehr realistisch in die Zukunft:

Ist es finanziell zu schaffen???
Erstmal wird ja gesagt "Ach, ihr habt doch schon alles da, dass ist doch praktisch, so viel braucht ihr ja gar nicht"
Ist ja auch richtig, dennoch müsste man ggf. eine größere Wohnung in Betracht ziehen, die mehr Miete mit sich bringt, hinzu kommen Betreuungskosten, Ausflüge/ generelle Unternehmungen, Sparen, Geburtstage/ Feste, Fixkosten, die sich erhöhen und und und...-ihr wisst, wovon ich spreche.

Wogegen wir uns sträuben ist, sämtliche Dinge bei Ämtern zu beantragen. Eher möchten wir es aus eigener Kraft schaffen- damit sind wir bisher auch immer gut gefahren.

Nur wenn ich daran denke, dass mir bei meinem Elterngeld schon jetzt ca. 400 € fehlten und wir uns eingeschränkt haben, obwohl wir eher bescheiden sind, dann haben wir das doch recht arg gespürt.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Wie steht ihr dazu?
Ich freue mich auf alle Meinungen, egal ob ihr 1, 2, 3, viele Kinder habt #liebdrueck

Beitrag von curlysue1 22.04.11 - 18:58 Uhr

Ohne Zahlen kann man da gar keinen Tip geben.

Wir haben uns für zwei entschieden, da es finanziell gut machbar ist, ein drittes würde uns zu arg einschränken, das wollen wir nicht.

Für mich war es wichtig die ersten Jahre zuhause zu bleiben, bei mir waren es 5 und dann nicht auf einen Job angewiesen zu sein und das Haus trotzdem gut abzubezahlen.

Beitrag von vwpassat 22.04.11 - 20:07 Uhr

Wir haben uns für 1 Kind entschieden, da wir nicht nur der Fortpflanzung wegen auf der Welt sind.

Wir sind beide Vollzeit berufstätig, ich selbständig und meine Frau in 3 Schichten. Wir haben Freunde, unternehmen viel, machen auch mind. 2-3 x im Jahr Urlaub.

Wir waren nie von staatliochen Transfewrleistungen abhängig außer eine kleine Überbrückungsphase mit paar Euro Wohngeld im 1. Lebensjahr unseres Kindes. Jetzt ist er 6 und wenn ich ehrlich bin, lache ich alle aus, die sich das alles nochmal oder mehrmals antun.

Beitrag von curlysue1 22.04.11 - 20:10 Uhr

Das kommt dann wohl auf Kind an ;-):-p

Beitrag von vwpassat 22.04.11 - 20:20 Uhr

Das kann ich mir beim allerbesten Willen nicht vorstellen.

Ich toleriere es aber, wenn jemand 2, 3 oder 4 Kinder haben möchte. Sofern er es selbst finanzieren kann und nicht hinterher rumjammert.

Beitrag von anarchie 23.04.11 - 09:31 Uhr

Du tolerierst es????

Wie großzügig!!!!!!!!!!!#rofl#rofl#rofl#rofl

Beitrag von curlysue1 23.04.11 - 10:20 Uhr

Dass sie es selber finanzieren sollen, da gebe ich Dir Recht.

Beitrag von anarchie 22.04.11 - 20:16 Uhr

und wenn ich ehrlich bin, lache ich alle aus, die sich das alles nochmal oder mehrmals antun.


........................................

Dann hast du´s wohl vergeigt, wenn du so denkst, das ist klar kindabhängig.#rofl

Beitrag von curlysue1 22.04.11 - 20:17 Uhr

#pro

Beitrag von eisflocke 22.04.11 - 21:51 Uhr

Man, dann muss dein Kind ja fürchterlich sein, wenn du schon alle auslachst die mehr als eins haben. Man kann sogar mit mehr als einem Kind 2, 3 oder 4 mal in Urlaub fahren, hättest du das gewusst? Und ich wette mit dir, es geht vielen besser, als euch. Aber lach du nur. Wenns witzig für dich ist, wie grausam es ist, mehr als ein Kind zu haben. Sind aber auch schreckliche Monster, tse tse tse- merke ich jeden Tag an unseren...;-)

Beitrag von vwpassat 22.04.11 - 22:01 Uhr

Wenn ich alle Argumente aufzählen würde, warum unsere Entscheidung so fiel..................

Ich betone es jetzt zum letzten Male, wegen mir kann jeder soviele Kinder bekommen und großziehen, wie er mag und sich leisten kann.

Unser Kind ist sicher nicht fürchterlich, aber ich/wir brauchen keinen Kindergarten daheim.

Beitrag von inblack 22.04.11 - 21:55 Uhr

Du bist echt eine arme S...

Beitrag von vwpassat 22.04.11 - 22:02 Uhr

Das erkläre mir mal genauer.

Oder vielleicht besser nicht, denn auf ein solches Niveau lass ich mich eh nicht herunter.

Beitrag von inblack 22.04.11 - 22:06 Uhr

Na klar, bei deinem "Niveau".

Beitrag von bettem 22.04.11 - 23:28 Uhr

Das ist dein Niveau:
"wenn ich ehrlich bin, lache ich alle aus, die sich das alles nochmal oder mehrmals antun."

Sehr niedrig, würde ich sagen.

Beitrag von kleine1102 22.04.11 - 23:13 Uhr

Hallo,

ja- WAS denn nun #gruebel?! Zuerst sagst Du, Du lachst alle aus, die mehr als ein Kind haben. Dann schreibst Du, dass Du Jedem die Wahl lässt, wie viele Kinder er haben möchte (#danke, zu großzügig :-p!).

Jedem das Seine, aber Deine/Eure Erfahrungen mit Kind scheinen ja nicht besonders positiv/bereichernd zu sein. Im Übrigen soll es "angeblich" Familien geben, in denen beide Partner/Elternteile auch mit mehr als einem Kind durchaus in der Lage sind, zu arbeiten (sogar in inhaltlich und zeitlich aufwändigen/anspruchsvollen Jobs), 2-3 Mal pro Jahr nett Urlaub zu machen, (mit Freunden) etwas zu unternehmen und weder auf Wohngeld noch auf andere so genannte Transfer-Leistungen angewiesen zu sein.

Keine Ahnung, ob das tatsächlich stimmt, ist mir nur hin und wieder mal "zu Ohren gekommen" #winke!

Viele Grüße,

Kathrin

Beitrag von mansojo 23.04.11 - 12:07 Uhr

echt?

und ich dacht unser ganzes dasein auf der erde dient der erhaltung der art



du weißt schon das mit der ein-kind-familie der sozialstaat nicht überleben wird??



dennoch es ist jedem seine sache wieviele kinder in die welt gesetzt werden

andere auslachen find ich etwas merkwürdig

Beitrag von sabrina1980 23.04.11 - 14:32 Uhr

Ja,ja...bist ein ganz Feiner#gaehn

Beitrag von seeigel 22.04.11 - 20:12 Uhr

Ein Hallo zurück!
Sehr sehr gut kann ich Deine Gedanken und Sorgen nachvollziehen.
Könnte ich vor einiger Zeit geschrieben haben....Ausser, dass bei uns die Räumlichkeiten durchaus vorhanden sind und ich älter bin.
Deswegen würde ich auch die Zeit einfach noch ein bissel vergehen lassen. Du bist doch im Besten Alter grins, also hast Du den Riesenvorteil Dich auch noch in einigen Jahren für noch ein Kind entscheiden zu können. Bis dahin habt ihr vielleicht auch finanziell wieder mehr Luft.
Wir haben uns trotz allen finanziellen Sorgen für ein zweites Kind entschieden, weil meine biolog. Uhr doch auch schon tickt....und ich in ein paar Jahren nicht zurück blicken möchte mit dem Gedanken : ach hätte ich doch blos.....
Unsere Tochter ist dann zwar schon 5 bis das Baby da ist, aber ich denke trotzdem das sie eine tolle grosse Schwester wird und wir das mit Einschränkungen irgendwie hinbekommen.

Ich wünsch dir alles alles Gute und schöne Feiertage
Ursula

Beitrag von derhimmelmusswarten 22.04.11 - 20:41 Uhr

Wir bekommen das 2. Kind. Da es wieder ein Mädchen wird, können wir tatsächlich restlos alle Sachen wieder verwenden. Und das werden wir auch so lange wie irgendwie möglich machen.

Beitrag von katrinredrose 22.04.11 - 20:52 Uhr

wichtig ist das ihr beide im festen berufen seit.

Man kann sich ja auch nur so viele Kinder anschaffen , wie man es sich finanziell leisten kann.

Das kind was schon da ist ,sollte nicht darunter leiden , ich meine iin finanzieller hinsicht, nur weil jetzt ein geschwisterchen da ist.

Wenn man gut versienst und 2 kindern finanziell gerecht werden kann ist das kein problem.


DA du aber keine zahlen angegeben hast ist es schwer zu sagen.

Beitrag von vwpassat 22.04.11 - 21:04 Uhr

Sachen wiederverwenden ist doch nur 1 Posten von vielen.

Wie gesagt, ich toleriere jedem seine Entscheidung, aber etwas weitsichtiger kann man gerne denken.

Beitrag von wemauchimmer 22.04.11 - 22:03 Uhr

Ich finde, es gibt gute Gründe,sich gegen ein zweites Kind zu
entscheiden, aber Geld gehört in meinen Augen nicht dazu.Denn es ist sicher machbar, es mag Einschränkungen beim Lebensstandard bedeuten, aber dazu bin ich bereit zum Wohle des 1. Kinds. Geschwister sind nunmal besser als tolle Spielsachen und Urlaube.
Natürlich finde ich auch, daß die Eltern irgendwo auch ein Recht auf Entfaltung haben, aber das wiegt für mich nicht das Recht des Kinds auf ein Geschwister auf. Aber in diesem Sinne machen wir halt beim 3. Kind Feierabend.
LG










Beitrag von sini60 22.04.11 - 22:21 Uhr

Recht auf ein Geschwister? #rofl

Dann lieber Einzelkind und finanziell abgesichert.

Beitrag von wemauchimmer 23.04.11 - 08:43 Uhr

Letztlich schließt es sich aber hierzulande nicht gegenseitig aus. Wir leben ja nicht in der Dritten Welt.
Also ich finde Geschwister viel wertvoller als einen etwas besseren Lebensstandard. Aber das muß ja jeder selber wissen.