5-jähriger mit Großeltern nach Spanien, wie soll ich entscheiden???

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Forum: Erziehung

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Beitrag von kaffetante 22.04.11 - 19:58 Uhr

Hallo Ihr Osterhäschen ;-),

wir kommen gerade von Oma und Opa. Diese fliegen für neun Tage nach Spanien und haben unserem Großen den Flo ins Ohr gesetzt, dass sie ihn mitnehmen würden.

Mal abgesehen, dass mein Mamaherz blutet habe ich generell nichts dagegen.

ABER. Ich finde neun Tage ist ein Zeitraum, den ein 5-jähriger nicht überschauen kann. Fünf Tage ok, da würde ich sofort ja sagen, aber eine so lange Zeit traue ich ihm ehrlich gesagt nicht zu. Besser KEINEM von uns allen. Die Großeltern stellen es sich so einfach vor und mein Sohn auch.

Er ist sehr sensibel und er schläft oft bei den Großeltern, es gab aber auch Tage, da brachten sie ihn mitten in der Nacht, weil er Heimweh bekam. Ich stelle mir vor, so etwas passiert und er muss die neun Tage durchhalten #zitter. Ich befürchte, wir werden ihn dann nie wieder zu so etwas "überreden" können.

Und auch mir fällt es ein bisschen schwer den Großeltern die Verantwortung für so einen langen Zeitraum aufzubürden.

Was meint Ihr?

Beitrag von ichbins04 22.04.11 - 20:08 Uhr

hallo,

hmm ich wäre da auch eher skeptisch!! unser großer ist grad 5,5 jahre....

ich wäre beruhigter, wenn die großeltern mit dem kind schon mal hier in d urlaub mit oh, gemacht hätten,

aber spanien ohne zu wissen obs auch klappt ??

das würde ich glaub ich auch nicht machen.

die großeltern sollen doch mit ihrem enkel erst mal hier in der gegend urlauben , um zu sehen ob das alles überhaupt klappt und zusammen passt.


ansonsten hätte ich da dann keine bedenken
gruß

Beitrag von tauchmaus01 22.04.11 - 20:09 Uhr

Ich würde es nicht machen. Es wäre mir zuweit weg, wenn was ist, kann ich nicht mal eben hin.
Mit 5 finde ich so eine Reise noch nicht ok.
Meine Tochter ist auch 5, sehr pflegeleicht, liebt meine Eltern und hätte kein Heimweh wenn sie bei meiner Mama wäre. Aber mir wäre es eben zu weit weg.

Mona

Beitrag von parzifal 23.04.11 - 02:22 Uhr

"Es wäre mir zuweit weg, wenn was ist, kann ich nicht mal eben hin. "

Dann kann Deine Tochter nie weit weg fahren. Denn dieses Problem ist altersunabhängig.

Schade.

Beitrag von seidenbast 22.04.11 - 20:22 Uhr

Ich seh das anders als die anderen.
Wenn ihr eine gute Beziehung zu den Großeltern habt (und das liest sich für mich so raus) und wenn er wirklich selber will, dann würde ich ihn lassen. Er ist 5, nicht 3. Es sind seine Großeltern, nicht flüchtige Bekannte. Und ja, Spanien ist weit weg, aber unter den beschriebenen Umständen finde ich es in Ordnung. Natürlich solltest du vorher mit ihm reden und ein paar nette Rituale sind sicher auch hilfreich (ich hab meiner Großen ein Foto von mir mitgegeben und mir ihr Foto auf den Nachttisch gestellt als sie noch dabei war, und ihr gesagt, abends vor dem Schlafengehen gibt jeder dem Foto ein Küsschen. Und wenn sie mal traurig sein sollte weil ich ihr fehl, soll sie mit dem Foto bisschen kuscheln.)
Dort gibt es so viel Neues und Aufregendes, dass meistens gar keine Zeit bleibt für Heimweh;-)
Trau ihm ein bisschen was zu! :-)

Beitrag von daviecooper 22.04.11 - 20:56 Uhr

Hallo!

Nur du allein (und dein Partner) können beurteilen, wie das Verhältnis zu den Großeltern ist. Können sie im Zweifel auch mal über Heimweh hinwegtrösten, tragen sie eure Erziehungsvorstellungen einigermaßen mit, hat euer Sohn eine enge Bindung zu ihnen?

Wenn ich von meinen Eltern ausgehe, würde ich meine 4jährige Tochter sofort mitreisen lassen, auch so weit weg und über 9 Tage, weil sie einfach ein total enges Verhältnis haben.

Aber wenn du Bauchweh damit hast, lass es lieber sein und teste sowas - wie schon vorgeschlagen - mit einem kürzeren und näherem Urlaub.

LG

daviecooper + Charlotte (*7.7.2006)

Beitrag von zahnweh 22.04.11 - 21:08 Uhr

Hallo,

ich würde auf mein Bauchgefühl hören. Das sagt mir am Besten was los ist. (Mein Hirn lässt sich oft beeinflussen, mein Bauch nicht :-)).

Beitrag von hannih79 22.04.11 - 21:08 Uhr

Hallo,

DU bist die Mama und kennst deinen Sohn am besten.

Wenn du ein schlechtes Gefühl dabei hast, dann lass ihn nicht mitfliegen.

Mir wäre es evtl auch ein bischen lang für den ersten gemeinsamen Urlaub mit Oma u Opa..... er ist ja nicht mal eben wieder nach Haus gebracht sollte er Heimweh bekommen

Gruß

Beitrag von claerchen81 22.04.11 - 21:10 Uhr

Hallo,

ich bin immer dafür, den Kindern etwas zuzutrauen. V.a. wenn man den Großeltern vertraut. Wenn man ihm das alles noch einmal in Ruhe erläutert und er fahren möchte, würde ich kein Problem darin sehen.

Unser 3,5jähriger ist gerade 5 Tage mit den Großeltern unterwegs gewesen. Er hatte einen Tag mal einen Durchhänger, sie haben das aber gut aufgefangen. Wir haben jeden Morgen mit dem Kleinen telefoniert, abends haben wir es vermieden, damit er kein Heimweh bekommt.

Vertrau ihm, er ist alt genug und es ist nicht irgendwer, sondern deine Eltern. Eigentlich ist es doch egal, ob nun 5,6 oder 9 Tage - das Zeitverständnis von Kindern ist doch immer anders.

Allerdings: sind die Großeltern fit genug? Mir tun meine Eltern manchmal leid.... ist halt ein wildes Kind ;-).

Gruß, C.

Beitrag von jazzbassist 22.04.11 - 21:11 Uhr

Also ich es hätte es meinem Sohn mit 5 Jahren nicht zugetraut, alleine entscheiden zu können, ob er sich ein solches Abenteuer zutraut, oder nicht. Von daher würde ich dort nur »ja« sagen, wenn ich mir selbst sicher wäre, dass Ich ihm das auch wirklich zutraue. Das scheint bei Ihnen irgendwie nicht der Fall zu sein, von daher eigentlich ein ganz klares »nein«. Wie lange ist es denn schon her, wo er das letzte mal »Heimweh« bei einer Übernachtung bei Oma und Opa hatte?

Ansonsten käme es für mich auf die Umstände an. Wenn ihre Eltern ohnehin 2-3 Mal im Jahr im Urlaub fliegen, würde ich dann einfach noch ein Jahr warten und mal gucken, ob man nicht erstmal ein bisschen kleiner anfängt. Wenn das hingegen ein einmaliger Urlaub wäre, oder (warum auch immer) ein Kind in naher Zukunft keine Fernreisen mehr erleben würde; dann würde ich es einfach riskieren. Mit Papas Lieblings-T-Shirt als Nachthemd, dem wichtigsten Stofftier bewaffnet und einer Handyverbindung, um der Mama Abends »Gute Nacht« sagen zu können, können auch neun Tage ohne Mama funktionieren. Je nach Urlaubsort bleibt ohnehin nicht so viel Zeit für Heimweh.

Ob Ihre Eltern noch Fit genug sind, um 9 Tage auf einen 5-Jährigen aufzupassen, können jedoch nur Sie beurteilen. Von meinem Sohn weiß ich nur, dass er in der Rolle des »Enkelkindes« immer wesentlich Pflegeleichter war, als in der Rolle des »Nein, es gibt vor dem Mittagessen kein Pudding«-Kindes-gemeiner-Eltern.

Beitrag von kaffetante 22.04.11 - 21:30 Uhr

Danke für Eure Antworten - ich antworte mal mir selbst .

Mein Sohn hat ein gutes Verhältnis zu meinen Schwiegereltern. Er ist oft nachts da, immer spontan von ihm ausgehend. Er liebt sie und vertraut Ihnen.

Ich verstehe mich auch super mit Ihnen, habe aber Bedenken. Unser Sohn ist schon sehr fordernd, d.h. eine so lange Zeit ohne Bruder, Kindergarten und vor allem Spielzeug wäre für mich als Mutter eine Herausforderung. Er ist sehr sensibel, wirkt aber durch seine "Pfiffigkeit" auf meine Schwiegereltern sehr viel reifer als er es eigentlich ist. Da liegt für mich der Hund begraben.

Auch wenn sie es schaffen ihn Dauerfrontzubeschallen und ihm jeden Wunsch erfüllen (in Richtung Freizeitbeschäftigung) dann bin ich mir trotzdem ziemlich sicher, dass nach 3 Tagen die Stimmung kippt - aus Erfahrung würde ich es ihm bereits an der Zollkontrolle zutrauen seine Meinung zu ändern....Und dann ist Hopfen und Malz verloren.

Auf der anderen Seite möchte ich ihm diese Chance, sich zu entwickeln nicht nehmen - aber der Zeitraum ist mir definitv zu lang. Er wird auf jeden Fall "zu Schaden kommen" - entweder weil er sich so zusammenreisst, nur um sich selbst zu beweisen, dass er es kann und dann nie wieder so eine Aktion startet. Oder weil meine Schwiegies es schaffen ihn neun Tage bei Laune zu halten - das wäre auch nicht gut - für uns - denn was dazu gehört weiß ich.

Da es das eigene Ferienhaus ist, ist es nicht der letzte Urlaub und ich habe vorgeschlagen das ganze beim nächsten Mal einfach besser zu planen, so dass der Zeithorizont überschaubar ist.

Naja, da kam dann das "Gluckenargument" - zurecht ?

LG

Beitrag von valentina.wien 27.04.11 - 20:38 Uhr

Als Gegenargument jemanden als "Glucke" zu bezeichnen ist immer schwach.

Deine Argumente hingegen sich doch gut nachvollziehbar und deine Bedenken resultieren aus deinem Bauchgefühl UND Erfahrung mit deinem Kind.

Lass ihn nicht mitfahren. Das schadet ihm ganz sicher nicht.

Beitrag von kaffetante 22.04.11 - 21:28 Uhr

Danke für Eure Antworten - ich antworte mal mir selbst ;-).

Mein Sohn hat ein gutes Verhältnis zu meinen Schwiegereltern. Er ist oft nachts da, immer spontan von ihm ausgehend. Er liebt sie und vertraut Ihnen.

Ich verstehe mich auch super mit Ihnen, habe aber Bedenken. Unser Sohn ist schon sehr fordernd, d.h. eine so lange Zeit ohne Bruder, Kindergarten und vor allem Spielzeug ;-) wäre für mich als Mutter eine Herausforderung. Er ist sehr sensibel, wirkt aber durch seine "Pfiffigkeit" auf meine Schwiegereltern sehr viel reifer als er es eigentlich ist. Da liegt für mich der Hund begraben.

Auch wenn sie es schaffen ihn Dauerfrontzubeschallen und ihm jeden Wunsch erfüllen (in Richtung Freizeitbeschäftigung) dann bin ich mir trotzdem ziemlich sicher, dass nach 3 Tagen die Stimmung kippt - aus Erfahrung würde ich es ihm bereits an der Zollkontrolle zutrauen seine Meinung zu ändern....Und dann ist Hopfen und Malz verloren.

Auf der anderen Seite möchte ich ihm diese Chance, sich zu entwickeln nicht nehmen - aber der Zeitraum ist mir definitv zu lang. Er wird auf jeden Fall "zu Schaden kommen" - entweder weil er sich so zusammenreisst, nur um sich selbst zu beweisen, dass er es kann und dann nie wieder so eine Aktion startet. Oder weil meine Schwiegies es schaffen ihn neun Tage bei Laune zu halten - das wäre auch nicht gut - für uns ;-) - denn was dazu gehört weiß ich.

Da es das eigene Ferienhaus ist, ist es nicht der letzte Urlaub und ich habe vorgeschlagen das ganze beim nächsten Mal einfach besser zu planen, so dass der Zeithorizont überschaubar ist.

Naja, da kam dann das "Gluckenargument" - zurecht ?

LG

Beitrag von nane29 25.04.11 - 22:50 Uhr

Nein.

Du wirkst auf mich sehr reflektiert. Lass dich nicht beirren, dien Gefühl ist bestimmt richtig. Das wundersame an einer Mama ist ja, dass sie so feine Antennen für ihr Kind hat, dass sie so genau spürt....

Natürlich spielen manchmal auch irrationale Ängste und die eigene Prägung mit rein, aber wie gesagt: Du wirkst auf mich doch recht "geerdet" ;-)

Ich wurde auch als Glucke bezeichnet, als mein Kleiner eine Zeitlang so doll fremdelte und an mir klammerte und als die Eingewöhnung bei der Tagesmutter ewig dauerte. Als hätte ich ihn gebremst. Dabei war mein Gefühl, dass es von IHM ausging und ich einfach darauf eingehen und ihn nicht drängen wollte.
Nach einigen Wochen ging es fast von einem auf den anderen Tag super - er brauchte einfach Zeit.

Ich finde es vernünftig, erst mal mit einem kürzeren Zeitraum zu üben. Ich kann deine Gefühle TOTAL verstehen und bin mir sicher, dass du ihn nicht bremsen willst, sondern die Lage einfach richtig einschätzt.

Meine Mutter starb, als ich 3 war und ich war viel und über lange Zeiträume bei Großeltern / anderen Verwandten / Freunden untergebracht.
Irgendwann ist das wirklich kein Problem mehr, im Schulalter - mit 7,8,9 geht das mit vertrauten Personen schon sehr gut. Ich wusste ja immer, dass mein Papa meine "Basis" war.

Es gabe aber auch ein paar Situationen, die zu weit gingen und das Gefühl der Trennungsangst / des Verlassen-/ Verlorenseins kommt heute noch manchmal hoch, wenn ich erinnert werde.

Also, hör auf dein Gefühl. Das überträgt sich eh auf deinen Kleinen, also musst du dich gut damit fühlen. Probiert es erst mal für kürzere Zeit.

Liebe Grüße
Jana

Beitrag von kaffetante 26.04.11 - 21:49 Uhr

Liebe Jana,

Deine Antwort hat mich bestätigt, indem was wir nun entschieden haben. Wir haben vorgschlagen dies erst einmal über einen kürzen Zeitraum zu "üben" meinetwegen in Spanien. Es soll ja unterm Strich für alle ein "Gewinn" sein und ich möchte nicht auf Kosten meines Kindes oder meiner Schwiegereltern irgendeine Theorie bestätigt wissen.

Alle anderen Alternativen, sei es nachreisen oder abholen kamen für uns nicht in Frage, da wir solche "Sonderaktionen" erst gar nicht möglich machen wollen - wir haben ja auch noch einen Beruf und noch ein Kind, dem wir das nicht zumuten wollen.

Also, danke für Deine Antworten und auf eine neue Planung

LG

Beitrag von dominiksmami 22.04.11 - 21:30 Uhr

Huhu,

Magenschmerzen würde mir nur das Fliegen bereiten, eben weil es ja immer heißt das kleine kinder da nicht so sicher sind.

Ansonsten...liegts sicher am jeweiligen Kind.

Ich bin ab einem Alter von 3 Jahren jedes Jahr 3 Wochen mit meinem Großeltern in Österreicht gewesen, was von uns aus auch immerhin rund 1000 km waren. Allerdings sind wir immer mit dem Auto gefahren.

Als ich mit 7 in die Schule kam war das leider vorbei...da meine Großeltern meist ausserhalb der Ferien gefahren sind.

Es war wirklich toll und wirkliches Heimweh kam eigentlich nie auf weil ich ein sehr, sehr inniges Verhältniss zu meinen Großeltern hatte.


Mein Sohn ist das erstemal mit 7 Monaten mit meinen Eltern im Urlaub gewesen *g* auch für 9 Tage und er macht bis heute rasend gern Urlaub mit Oma und Opa.

lg

Andrea

Beitrag von kaffetante 22.04.11 - 21:36 Uhr

Wow, das ist mutig ;-).

Fliegen wäre nicht so das Ding, wir waren mitihm schon dreimal in den USA, das steckt er locker weg.

Beitrag von dominiksmami 22.04.11 - 22:34 Uhr

ich meine halt wegen der Sitze, das ist ja für ganz kleine Kinder nicht ganz ungefährlich und irgendwie scheinen vernünftige Kinderrückhaltesysteme ja noch Mangelware zu sein.

Ansonsten hätte ich sicher auch kein Problem mit dem Fliegen und mit 5 ist er ja auch schon größer.

Mutig finde ich uns nicht...für uns ist so ein enges Verhältniss zu Oma und Opa irgendwie normal.

lg

Andrea

Beitrag von rmwib 22.04.11 - 22:18 Uhr

Mein Kind ist 2.5 und ich würde ihn mit meinen Eltern überall hinreisen lassen, auch für 2-3 Wochen.

Beitrag von thea21 23.04.11 - 10:09 Uhr

Hallo,

pauschal würde ich sagen: Tu es.

Da es aber in der Vergangenheit anscheinend Situationen des Heimweh gab, wäre auc ich skeptisch, denn Spanien ist nicht das Haus der Großeltern um die Ecke.

Sophia macht das keine Probleme und ich habe mich immer gefreut, wenn sie viel unternehmen und erleben konnte.

Sie war mit den Großeltern schon in der Türkei, in Rügen, MeckPom und dieses Jahr wird es Spanien sein. Der Papa kommt nach 2 Tagen nach.

LG

Beitrag von janamausi 23.04.11 - 10:37 Uhr

Hallo,

meine Tochter fährt seitdem sie 5 Jahre alt ist regelmäßig mit dem Schwimmverein weg. Anfangs hatte ich auch Bedenken, aber es hat immer super geklappt.

Im Urlaub ist doch alles anders, aufregend, spannend und man fällt Abends halbtot ins Bett. Sicherlich haben Kinder mal Heimweh, aber ich denke schon, dass Oma und Opa, die er ja gut kennt, ihn trösten können und dass das Heimweh schnell vergeht.

Heimweh ist ja auch etwas schönes, es zeigt, dass ein Kind sich wohl daheim fühlt. Es heißt ja nicht, dass dadurch der ganze Urlaub schrecklich wird und dein Sohn sich nicht beruhigen lässt.

Und auch weil er paarmal Nachts heim wollte heißt es ja nicht, dass es in Zukunft immer so ist.

LG janamausi

Beitrag von sarahg0709 23.04.11 - 13:22 Uhr

HAllo,

ich war mit 2 Jahren zum ersten Mal bei den Großeltern für 14 Tage, weil meine Eltern in Urlaub gefahren sind (zusammen mit meinem älteren Bruder) und von da an regelmäßig so 2-3x/Jahr bis ich in die Schule kam. War alles kein Problem.

Meine Mutter ist dann erst mit mir und meinem Bruder in Urlaub gefahren (auch zu den Großeltern), als wir älter waren und mein Vater lieber alleine in Urlaub wollte.

Also, wenn Dein Sohn sich gut mit den Großeltern versteht und sie sich das zutrauen, dann ist das doch keine Sache.

Und wie wäre es, wenn Du/Ihr dann auch noch 1 Woche Urlaub da macht? Wäre doch nett.


LG

Beitrag von mama-sein-ist-toll 23.04.11 - 19:30 Uhr

Ich finde es nicht in Ordnung, wenn die Großeltern Kindern einen Floh ins Ohr setzen, bevor sie mit den Eltern gesprochen haben. Klar, dass er Feuer und Flamme ist.
9 Tage wären mir für einen Ersturlaub zu lange. Gerade im Ausland. Ich würde mich für die nette Einladung bedanken, aber dennoch ablehnen.
Ich würde mich wohler fühlen, wenn man zuerst ein Wochenende an der See oder so in Angriff nimmt, wo der Junge notfalls abgeholt werden kann.

Beitrag von kaffetante 23.04.11 - 19:45 Uhr

Finde ich auch nicht in Ordnung, aber ich will ja nicht kleinlich sein.

Morgen wird es wohl noch einmal zur Sprache kommen, ich habe heute aber schon gesagt, dass es mir zu lang ist und dass wir das besser planen wollten.

Er war jetzt von gestern auf heute "drüben" und heute nachmittag kam er schon wieder zu uns rübergetrottelt und wollte mit seinem Bruder spielen.

Ich frage mich, ob die es alle nicht merken, dass er noch nicht soweit ist.

lg

Beitrag von mama-sein-ist-toll 23.04.11 - 19:55 Uhr

Dass sie nicht erst Dich gefragt haben, war sicher keine böse Absicht. Sie dachten wahrscheinlich, das wäre DIE Idee.
Ob er so weit ist, können die Eltern und insbesondere die Mutter einfach am besten beurteilen.
Ich würde mich dennoch für die wirklich nette Einladung bedanken und auch ruhig ehrlich sagen, dass Du auch noch nicht so weit bist.
Ist doch nicht schlimm. Jeder in seinem Tempo.

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