Frage zum "fremdeln"

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Beitrag von mariju 22.04.11 - 20:11 Uhr

Hallo!

Es heißt ja, zumindest habe ich es schon öfter mal gehört, dass fremdeln ein wichtiger Entwicklungsschritt ist ... aber was ist wenn ein Kind nicht fremdelt?

LG
mariju & Luis

Beitrag von louis.vuitton 22.04.11 - 20:20 Uhr

Hier ein Link. Das habe ich gerade dazu gefunden, denn ich wusste selbst nicht bescheid.

http://www.wellness-gesund.info/Artikel/6441.html?a

Meine Meinung noch schnell: Also, meine Tochter würde man als super-offene kleine Motte bezeichnen, die ÜBERHAUPT NICHT fremdelt. So sagen es die meisten. Ich kenne unsere Tochter aber besser und ich weiss, dass sie durchaus fremdelt, nur ebenin sehr abgeschwächter Form. :-) Gerade wie es im Text steht. Viele Menschen gehen so fresch und wild und offen auf sie zu und kitzeln und lachen und das mag sie soooo gern. Da fremdelt sie nie. Aber wenn ganz ruhige Typen an sie herantreten und ihr fast wortlos gegenüberstehen, dann weint sie los! Ist echt so, wie im Text beschrieben.

Fazit: Ich denke, jedes Kind fremdelt. Da braucht man keine Angst haben, dass ein Kind diesen Schritt ausfallen lässt. Aber manche haben halt eine sehr kurze "Fremdel-Phase" und fremdeln bei den wenigsten und da fällt es kaum auf. Wie bei uns. :-)

#winke

Beitrag von louis.vuitton 22.04.11 - 20:22 Uhr

"freSch".... Merkt man, dass ich aus Sachsen komme?! #schock #aerger #hicks

Beitrag von nana13 22.04.11 - 23:10 Uhr

Hallo,

Ja das fremdeln ist etwas sehr wichtiges.
ich bin jemand der es als kind nie gemacht habe.leider :-(

Meine eltern musten sehr gut aufpassen, da ich mit jedem mitegangen bin der nett zu mir war, oder mir was zeigen wollte.
wäre auch in jedes auto gestiegen.

war immer schnell verschwunden wen ich irgendwas gesehn habe und dabei habe ich nie geschaut wo sind meine vertrauten personen, den irgendwie waren mir alle vertraut, hatte zumindest keine angst vor ihnen.

auch kannte ich keine grenzen bin auf jede person zugegangen oft kam ich noch im teeni alter viel zu nah, kannte sehr lange zeit keine intimsphäre. habe jeder person sofort alles erzählt egal was und wie lange ich jemand kannte, nach wenigen minuten erfuhren die fremde leuten mein halbes leben.
ich muste auf die sehr harte tour lernen das man nicht so auf mensche zu kan wie ich es bin, das hat sehr viele trännen gekostet ablehnung und wurde oft auch ausgeschlossen.

ich habe sehr angst das meine kinder ähnliches erleben werden, da lukas exterm kur gefremdet hat und neela schon mit 7 wochen dafür 8 wochen lang, aber habe angst das es zufrüh war.

heute weis ich wie man sich "verhält" anderen menschen gegenüber, aber es fählt mir immer noch schwer bin zu oft zu offen, aber nicht mer so schlimm wie vor ein paar jahren, habe halt doch dazu gelernt ;-)

lg nana

Beitrag von klaerchen 23.04.11 - 09:58 Uhr

Du kannst dein Kind ja nicht zum Fremdeln zwingen! Dann musst du es wohl einfach hinnehmen. Erwachsen wird es trotzdem!

Ich denke auch auch, dass es unterschiedliche Intensitäten des Fremdelns gibt. Ich habe schon früh extrem gefremdelt. Meine Eltern konnten mit mir fast nicht unter Leute. Meine Tochter ist ein sehr offenes, fröhliches, freundliches Kind, das mit jedem schnell lacht. Trotzdem gibt es Momente, in denen sie sich an mich klammert und nicht weiß, ob sie nicht doch lieber weinen soll. Aus dem Zimmer gehen darf ich dann nicht.

Ich würde das Fremdeln nicht überbewerten! Wenn der Schritt so wichtig ist, dann hat die Natur es so eingerichtet, dass jedes Kind auf seine Art fremdelt!