Elterngeld...Hausrate....zusätzlicher Verdienst?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von shadow8 23.04.11 - 10:27 Uhr

Hallo,

kann mir jemand mitteilen, ob es auf mein Elterngeld angerechnet wird, wenn ich neben der Elternzeit einige Stunden arbeiten gehe???
Ich bekomme sonst massive Probleme mit meiner Hausrate :(. Termin mit meinem Finanzberater habe ich schon vereinbart, da ich durch das Elterngeld gut 1000 € im Monat weniger haben werde, wird es sicher schwer eine Lösung zu finden.
Möchte es aber auch vermeiden, das Baby schon vor dem ersten Lebensjahr in eine Krippe zu geben, zudem es fraglich ist, überhaupt einen Platz zu bekommen. Desweiteren denke ich, könnte es im ersten Jahr problematisch werden mit ggf. Schlafdefizit eine Vollzeitstelle zu bestreiten.
Freue mich über Antworten und Lösungsideen.

LG

Beitrag von ida-calotta 23.04.11 - 10:54 Uhr

Hallo!

Du darfst bis zu 30 Stunden/Woche während der Elternzeit arbeiten, allerdings wird jeder Euro im ersten Elterngeldjahr angerechnet. Nur der Mindestsatz bleibt unangetastet. Wenn du mehr als 30 Stunden arbeiten gehst erhälst du kein Elterngeld mehr.

LG Ida

Beitrag von shadow8 23.04.11 - 11:49 Uhr

Hallo Ida,

danke für die Info....habe es befürchtet...mit Bezahlung für die Tagesmutter bzw. für die Krippe stehe ich mich dann besser, nichts dazu zu verdienen :(((
Oh man wie machen andere das nur??? Kann ja schlecht die Raten für mein Haus ein Jahr aussetzen.....wegen einem Jahr zu Verkaufen macht aber auch keinen Sinn.....

LG

Beitrag von vwpassat 23.04.11 - 16:12 Uhr

Was ich gerade nicht verstehe:

Hast Du (Habt Ihr) Euch da nicht vorher Gedanken darüber gemacht?

Wir haben kein Eigentum, brauchten aber dennoch für das 1 Jahr (2004 gab es "nur" 450 € Erziehungsgeld) ca. 5000 € Ersparnisse, um unseren normalen Lebensstandard weiter aufrecht zu erhalten.

Mit Kind wird es nunmal "enger", entweder man kümmert sich um Betreuung (die es natürlich nicht umsonst gibt) oder man muss auf Einkommen verzichten.

Beitrag von shadow8 23.04.11 - 21:25 Uhr

Oh mann der Name passt zu dir ...nicht alles im Leben passiert nach Plan.....

Beitrag von windsbraut69 24.04.11 - 07:41 Uhr

Was kann denn ein Autotyp dafür, dass Dir die Meinung des Users nicht gefällt?

Er hat doch Recht, normalerweise rechnet man sowas vorab durch und Du hast - im Gegensatz zu den meisten "Normalsterblichen" offensichlich sogar einen Finanzberater engagiert...

Wenn Du mit Eltern- und Kindergeld 1000 Euro monatlich einbüßt, hätte Dein Einkommen vorher doch für gewisse Rücklagen reichen müssen, oder?

Gruß,

W

Beitrag von miau2 23.04.11 - 14:48 Uhr

Hi,
wie willst du denn im ersten LJ arbeiten, ohne das Baby in Krippe oder zur Tagesmutter zu geben? Gibts da eine inner-familiäre Lösung, die vielleicht kostengünstiger ist als ein krippenplatz (je nach dem halt, hier kostet die Krippe 190 Euro plus Essensgeld, also durchaus bezahlbar)?

Ja, es wird jeder Euro angerechnet (im ersten LJ allerdings nur, im zweiten - bei gesplittetem EG - nicht mehr). Du bekommst als EG dann ca. 65-67% (je nachdem halt) der differenz von deinem Gehalt vor der Elternzeit und deinem gehalt IN der Elternzeit.

Also trotzdem noch mehr als nur Elterngeld. Ob sich diese Differenz dann finanziell lohnt wegen der Kinderbetreuungskosten ist eine andere Frage. Daher meine Ausgangsfrage ;-). Das müsstest du dir im Zweifel durchrechnen.

Krippenplätze sind übrigens fast überall auch nach dem 1. GEburtstag noch Mangelware, du solltest dich also schon heute bei so vielen wie möglich vormerken lassen. Auch wenn du das erste Jahr zu Hause bleiben willst.

viele grüße
miau2

Beitrag von shadow8 23.04.11 - 21:35 Uhr

Danke für die Info, werde mich am Dienstag gleich mal bei verschiedenen Einrichtungen vormerken lassen. Anmeldung geht erst nach der Geburt.
Eine familiäre Lösung gibt es leider nicht :(

LG

Beitrag von nadine0084 23.04.11 - 16:40 Uhr

hallo,

ich denke da gibt es nur zwei möglichkeiten.
entweder das 1. jahr zu hause bleiben und sich damit abfiden 1000€ weniger zu haben oder arbeiten gehen.

ich selbst habe auch 500€ weniger aber das wusste ich ja vorher, für mich heißt es jetzt 10 monate den gürtel enger schnallen aber dafür kann ich bei meinem kind zu hause bleiben.

nadine

Beitrag von wemauchimmer 23.04.11 - 23:53 Uhr

Grob gesagt. bleiben Dir von jedem während des Elterngeldbezugs verdienten Euro nach Anrecchnung etwa 33Cent, wovon noch die Kinderbetreuung ggfs. zu bestreiten ist.
Hmm, üblicherweise hat man sich sowas aber schonmal grob überlegt,bevor man eine Hausrate hat. Wenn Du sogar einen "Finanzberater" hast und der Dich nicht beizeigen auf diese Dinge hingewiesen hat, drängt sich der Verdacht auf, daß der Mensch mehr in seinem als in Deinem Interesse berät. Streiche also ihn sowie alles, wofür er Provisionen kassiert hat, aus Deinem Leben bzw. von Deiner Ausgabenseite. Dann kommst Du möglcherweise besser über die Runden.
Ansonsten, ich möchte nicht zu herzlos klingen, aber ein Jahr mit Baby aussetzen stellt einen gewissen Luxus dar, den sich nicht jeder, der ein Eigenheim finanziert, leisten kann. Da heisst es dann: Ent oder Weder. Übrigens soll es gerüchteweise sogar Familien ohne Eigenheim geben, die sich das nicht leisten können...
LG

Beitrag von anarchie 24.04.11 - 22:27 Uhr

Hallo!

lass dich nicht anmachen, nicht alles ist planbar oder kommt wie geplant#liebdrueck

Mit dem EG weisst du ja schon, das angerechnet wird...

Normal kann man doch mal ein jahr die Tilgung aussetzen und nur Zinsen zahlen - wäre das nicht ein weg?

irgendwas anderes beitragsfrei stellen?

Du hast noch 7 Monate volles Geld(inkl. Mutterschutz), kannst du da nicht was weglegen?

wieviel brächten dir denn ein paar Stunden Arbeit?
wer nimmt das Kind?

lg
melanie mit 4 kids
Wieviel musst du einsparen, damit es ca passt?

Beitrag von shadow8 25.04.11 - 16:51 Uhr

Hi Melanie,

danke für deinen konstruktiven Beitrag :)
Nächsten Monat kommt mein Finanzberater, ich warte jetzt mal ab, welche Möglichkeiten mit dem Kredit bestehen und schaue parallel, welche Einsparmöglichkeiten sich noch bieten.
Danach kann ich genauer kalkulieren.
Private Betreuungsmöglichkeiten habe ich leider keine.
Ein Jahr wird irgendwie überbrückbar sein....

LG und schöne Ostern

Beitrag von littlequeen 25.04.11 - 21:33 Uhr

Beziehst du 1 oder 2 Jahre Elterngeld?Ich gehe jetzt mal von 2 Jahren aus, wäre es nicht möglich dieses nur 1 Jahr zu nehmen wenn du sowieso wieder arbeiten gehen willst? ich meine wenn du das ganze auf 1 Jahr Elterngeld beschränkst, dann dürfte es ja so sein das du nicht so hohe einbußen hast (nur 500 statt 1000€) für die zeit wo du nicht arbeiten gehst und dann sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.

littlequeen