Stillen und arbeiten

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Beitrag von deoris 23.04.11 - 21:33 Uhr

Hallo
Mein Sohn wird bald 7 MOnate alt,ich stille praktisch noch voll,wir haben zwar
schon mit Beikost angefangen ,aber irgendwie will er nicht und momentan hat er auch eine Phase ,wo er fast alle 2 Stunden an die Brust will.Flasche verweigert er ,wenn Folgrmilch drin ist Mit Mumi würde er evtl. trinken aber ich bekomme nicht mehr als 60 ml aus der Brust raus.Nun muss ich aber wahrscheinlich schon im Juli arbeiten gehen,ich weiß echt nicht wie ich das machen soll.Es werden 80 stunden im Monat sein.Gibt es hier noch Mütter die Stillen und arbeiten gehen.

LG Ewa

Beitrag von hardcorezicke 23.04.11 - 21:36 Uhr

Hallo

ich würde abpumpen.. sammeln und für kurze zeit einfrieren...

LG

Beitrag von claerchen81 23.04.11 - 21:48 Uhr

Hi,

im bis Juli fließt noch viel Wasser die Elbe runter. Kinder sind enorm anpassungsfähig, es wird funktionieren - entweder mit MuMi, Pre oder Beikost.

Bei 80h/Monat sind es etwa 20h die Woche, das wären 4h am Tag - meine Kleine, die sich bislang weigert jegliche Flüssigeiten aus der Flasche zu nehmen, hält das zur Not aus (wenn ich nicht da bin und jmd. anders sich um sie kümmert - bin ich da, muss ich alle 2 Std. stillen).

Meinen Großen habe ich 12 Monate fast voll gestillt, dann musste/wollte ich wieder arbeiten. Ich hatte große Bedenken, wie es mit der Ernährung klappen sollte - aber siehe da: er aß bei der TaMu vollkommen anstandslos. Bei mir gab es nur Theater. Es schien, dass er begriff, dass dort eben nichts zu holen war. Punkt.

Du kannst das pumpen üben, sammeln und einfrieren. Ich weiß jedoch, wie anstrengend das ist. Pre sollte es - falls du ganze Tage arbeiten musst - auch tun. Mit dann 10 Monaten ist er bereits alt genug, deine Abwesenheit gut zu überstehen.

Vertrau dir, vertrau ihm, ihr schafft das.

Gruß, C.

Beitrag von ulmerspatz37 23.04.11 - 22:41 Uhr

Hallo,
ich bin nach einem viertel Jahr wieder arebiten gegangen - Vollzeit und hab trotzdem weitergestillt. Du musst Dein Kind halt rechtzeitug an die Flasche gewöhnen, fpr die Zeit wo Du nicht da bist (vorausgesetzt natürlich, Du willst weiter stillen.
Ich habe morgens abgepumpt, ehe ich aus dem Haus ging. Dann hab ich in der Mittagspause abgepumpt und abends wird meine KLeine gestillt. Ging super. Inzwischen stille ich nur abends und pumpe nicht mehr ab tagsüber. Ach ja - ich hatte vorher auch einen Milchvorrat eingefroren.
Dein Körper stellt sich schnell um - keine Panik.

Alles Gute

Beitrag von sarahjane 23.04.11 - 23:06 Uhr

Vielleicht akzeptiert das Kleine Premilch besser als Folgemilch (Premilch ist bedeutend frauenmilchnäher als Folgemilch)?

Achtung: Hypoallergene Säuglingsmilch wird von vielen Brustkindern verschmäht.

Pumpe fleißig ab und friere das Abgepumpte ein. Das kann dann während Deiner Abwesenheit verfüttert werden. Bei Bedarf kann mit Prenahrung nachgefüttert werden.
Ist die Mutterbrust nicht verfügbar, sind viele Brustkinder durchaus flexibel und akzeptieren auch das Milchfläschchen mit Abgepumptem oder mit Premilch.

Außerdem könntet Ihr die B(r)eikost weiter ausbauen.

Beitrag von emmy06 24.04.11 - 08:14 Uhr

ich arbeite seit mein jüngster knapp 5 monate war bereits wieder.

er stillt - isst brei und gut ist. flasche weder mit abgepumpter muttermilch (ich kann nicht pumpen) noch fertigmilch kennt er und nimmt er...
ich habe sehr abrupt und unerwartet wieder begonnen und junior aß von heute auf morgen, er musste ja auch :-) denn flasche verweigerte er rigoros...

auch beim großen bin ich mit 8 monaten wieder los, da sogar im schichtdienst mit etwa 80-100 stunden im monat.

kinder sind sehr flexibel, traue deinem kind zu es zu schaffen, das wird schon.




lg