Was erwartet ihr von euren Jugendlichen?

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von coffeefreak 24.04.11 - 11:14 Uhr

Hallo zusammen!

Mich würde es mal interessieren, was ihr so von euren Jugendlichen erwartet. Wie haben sie sich zu verhalten?
Wirft ihr ihnen ständig vor, dass ihr alles für sie tut, ihnen alles ermöglicht?
Was erwartet ihr so im Gegenzug? Gibt es manchmal Streit deswegen, weil sich eure und ihre Vorstellungen nicht überschneiden?

Frohe Ostern und liebe Grüsse
coffeefreak

Beitrag von sarahg0709 24.04.11 - 13:17 Uhr

Hallo,

da sich mein Sohn (16) im Rahmen verhält, nicht besonders rumpubertiert und im großen und ganzen Ordnung in seiner Bude hält, brauche ich weder mit ihm zu streiten noch ohm irgendwelche Vorhaltungen zu machen.


LG

Beitrag von jazzbassist 24.04.11 - 13:47 Uhr

Ziemlich kompliziert, dass in wenigen Worten zusammenzufassen. Also erwarten tue ich von meinem Sohn eigentlich zwei Dinge: Zum einen, dass er gut durch die Schule kommt und zum anderen, dass er sich zu einem anständigen Erwachsenen entwickelt, den wir dann mit 17-18-19 Jahren ruhigen Gewissens auf das Abenteuer Welt loslassen können. Meine Aufgabe sehe ich eher darin, ihn bei dieser Entwicklung einfach nur bei Seite zu stehen. Also ihm zu helfen, wenn er Hilfe braucht; ihm etwas erklären oder beizubringen, wenn er etwas noch nicht weiß oder versteht; ihn eigene Erfahrungen sammeln und aus Fehlern lernen zu lassen; ihn zu lenken und ihm sichere Grenzen zu geben, wo er diese Entwicklungsschritte langsam erproben und auf eigenen Beinen stehen kann und notfalls sicher aufgefangen wird, wenn er mal umfällt.

Als Gegenleistung erwarte ich da ehrlich gesagt gar nichts. Bei uns ist das eigentlich ein Art äquivalenter Tausch. So pflegeleichter Er in der Rolle des Sohnes ist, desto pflegeleichter sind Wir in der Rolle der Eltern. Ich bin also gerne bereit, Grenzen sehr weit zu stecken und ihm sehr viele Freiräume zu lassen - im Gegenzug muss ich mich aber darauf verlassen können, dass ich ihn vertrauen kann und er dieses Vertrauen nicht missbraucht. Wenn dem nicht so wäre, könnten wir ihm nicht ruhigen Gewissens so viele Freiräume geben und würden diese wieder etwas einschränken. Dass weiß natürlich auch unser Sohn; nur - Gegenleistung ist da m.E. das falsche Wort für. Das ist eher ein gegenseitiges Geben und Nehmen.

Überschneiden sich diese Vorstellungen mal… Ich denke, es gehört zur Rolle des Teenies dazu, dass die ab und an mal auf diesen Grenzen balancieren oder diese überschreiten oder nicht den Weg gehen, den die Eltern gerne sehen würden. Das habe ich früher gemacht; das macht auch unser Sohn ab und an. Streit gibt es da dann eher indirekt, da mein Sohn mit den Konsequenzen, mit denen er dann konfrontiert wird (eben, dass diese Freiräume vorläufig wieder etwas eingeschränkt werden) nicht ganz einverstanden ist. Aber nein, ich glaube nicht, dass wir ihm jemals vorgeworfen haben, dass wir alles für ihn tun und ihm alles ermöglichen. Für mich ist dieser Teil der Elternrolle selbstverständlich. Was wir ihm öfters mal vorgeworfen haben (eher drauf hingewiesen haben), ist, dass er für sein Alter eigentlich recht viele Freiräume genießt. Meistens streiten wir dann um Grenzen und Freiräume, wo Er - seit er in der Pubertät ist - oftmals nicht mehr so ganz nachvollziehen kann, warum wir ihm nicht alles erlauben. Natürlich fühlt er sch dann ungerecht behandelt und reagiert dann durchaus etwas trotzig. Würde mir aber auch Sorgen machen, wenn dem nicht so wäre. Wenn er sich jedesmal wie ein Erwachsener benehmen würde … ich befürchte … dann würde er viele wichtige Lektionen des Lebens verpassen.

Verhaltensregeln gibt es für ihn … m.E. nichts, was nicht auch selbstverständlich wäre. Was bei uns nicht auf anhieb geklappt hat: Er soll sich angemessen artikulieren, wenn er unter Erwachsenen ist; wie er mit seinen Freunden spricht, oder, welche Ausdrucksweisen er dort verwendet, ist mir egal, solange er trennen kann, wann diese Angemessen und wann entsprechend nicht mehr, sind. Ansonsten sollte er sich so verhalten, dass das noch halbwegs kompatibel mit dem inneren Seelenfrieden seiner Eltern ist. Aber - wenn nicht gerade unser Familienleben zusammenbricht - klappt das bei uns eigentlich ganz von alleine. Im Regelfall hat er also keinen Grund, uns auf den Wecker zu fallen :-p Was treibt Sie denn so regelmäßig in den Wahnsinn?

Beitrag von coffeefreak 24.04.11 - 14:13 Uhr

Besten Dank für Ihre ausführliche Antwort :-)

Naja, also ich spreche da eher aus der Sicht des Jugendlichen (oder jungen Erwachsenen?!). Ich werde im Mai 19 Jahre alt.

Bei mir ists einfach so, dass ich bis ich 17, 18 war ein sehr gutes Verhältnis mit meinen Eltern hatte, ich bin ein Einzelkind und daher war die Bindung vielleicht noch etwas enger.
Naja, auf jeden Fall gab es nie Probleme irgendwelcher Art, ich war eine sehr gute Schülerin und hielt mich auch immer an die Empfehlungen oder "Vorschriften" meiner Eltern, wann ich zu Hause sein sollte. Auch wenn das von meinen Freunden etwas belächelt wurde, denn ich musste meist schon um ca. 24 Uhr zu Hause sein, was natürlich mit 18 und vor allem wenn die Partys heutzutage erst um 23 Uhr anfangen, etwas mühsam ist.

Nun studiere ich seit September Medizin und es gibt des Öfteren Probleme mit meinen Eltern. Ich hatte einen etwas schwereren Start ins Studium da ich traurig war, dass die Schule zu Ende war wegen der Freunde, alles so neu war und es halt eine Lebensumstellung war. Dazu kamen einige Probleme mit dem Essen, ich ass oft im Geheimen und sehr unregelmässig. Einmal viel, einmal wenig. Gewichtsprobleme habe ich aber keine, bin eher an der unteren Grenze des Normalgewichts.
Meine Eltern hatten aber dadurch das Gefühl, dass ich sie "hintergehen" würde.

Und übten mehr Kontrolle auf mich aus, indem sie mir kein Geld mehr mitgaben, damit ich mir ausserhalb nichts kaufen konnte zum Essen oder indem sie die Kellertüre absperrten, damit ich nicht im Keller irgendetwas vermeintlich ungesundes essen könnte.

Nun nach vielen Rebellionen hat sich die Situation etwas gebessert, ich konnte endlich durchsetzen, dass ich mein eigenes Taschengeld bekomme, nicht um jeden Franken betteln muss und dass ich essen kann, was ich will und für richtig erachte. Und auch dass ich in Ausgang gehen kann, bis wann ich möchte, aber immer natürlich per Handy erreichbar bin.
Ich bin eh nicht eine, die sich gerne die Nächte bis 5 Uhr um die Ohren schlägt, da ich mit Sport und Studium doch recht viel sonst zu tun habe.

Ja und nun ist es so, dass 2, 3 Tage Ruhe im Haus einkehrt, dann aber plötzlich durch eine kleine Situation wieder ein riesen Drama und Streit ausbricht.

Beispielsweise heute:
Gestern fragte mich meine Mutter, ob ich heute mit ihnen beiden Krafttraining machen gehen würde.
Ich hatte eigentlich nicht so grosse Lust, da ich in den letzten Tagen ziemlich viel Sport gemacht hatte und auch sonst viel zu tun habe, sagte aber ja, um des Hauses Friedens Willen.

Heute Morgen dann meinte ich, dass ich doch nicht so grosse Lust habe und nicht mitkommen würde.

Und da flippte meine Mutter aus, schrie, meinte, sie würde alles für mich machen, mir alles geben, alles kaufen und ich könnte nie etwas für sie tun, etc..

Klar war es nciht korrekt von mir, so kurzfristig abzusagen.
Aber irgendwie weiss ich nicht, ich halte mein Zimmer in Ordnung, putze ab und an auch das obere Geschoss wo sie leben, räume die Geschirrspülmaschine aus, etc..

Aber anscheinend mache ich echt zu wenig....

Liebe Grüsse
coffeefreak

Beitrag von jazzbassist 24.04.11 - 15:18 Uhr

Achso - hier stellen in der Regel eher Eltern fragen, deren Kids plötzlich in die Pubertät gekommen sind und dann ganz panisch regieren, da der sonst immer so liebe Benjamin plötzlich mal mit »bleib’ mal ruhig, mom« geantwortet hat :-p - daher die Verwechslung.

Ich denke, Ihre Eltern müssen/mussten erst noch lernen, zu akzeptieren, dass Sie nun volljährig sind und auf eigenen Beinen stehen. Was für Eltern sicherlich manchmal schwierig ist, da volljährig sein nicht automatisch bedeutet, nun erwachsen zu sein und immer die richtigen Entscheidungen zu treffen. Und - ich finde es etwas völlig normales, dass sich Eltern um ihre Kids immer Sorgen machen; auch - wenn die schon 18 oder 19 sind und es ums Essen geht.

Haben Sie denn schon mal mit dem Gedanken gespielt, von zu Hause auszuziehen und in einem kleinen Studentenappartment oder einer Wohngemeinschaft zu wohnen? Ich kenne mich zwar nicht mit dem Schweizer Bildungssystem aus, aber ich bin mir sicher, dass Sie dort genügend finanzielle Unterstützung bekommen, die sie dann erst später zurückzahlen müssen, wenn Sie in das Berufsleben treten. Wobei - kleine Warnung - da wird dann wesentlich mehr Arbeit auf Sie zukommen, als, ab und an mal zu putzen oder den Geschirrspüler auszuräumen. Also, es hat durchaus auch Vorteile, noch zu Hause zu leben. Was Eltern recht gut wissen, und ich denke, was man auch erst im ganzen Maße verstehen wird, wenn man wirklich komplett auf eigenen Beinen steht.

Vielleicht ist Ihre Mutter da auch momentan einfach nur etwas überfordert und erwartet, dass Sie da wesentlich mehr Aufgaben übernehmen. Ansonsten bin ich persönlich eigentlich gerne bereit, auch weiterhin den Geschirrspüler auszuräumen - wenn es meinem Sohn dann später hilft, in Ruhe einem Studium nachgehen zu können. Käme dann auf die 4-5 Jahre auch nicht mehr an. Aber - wenn Ihre Mutter hier anders funktioniert - reden Sie hier miteinander, um einen gemeinsamen Nenner zu finden. Und legen Sie auch Ihre Seiten da.

Was die Situation mit dem Krafttraining angeht - ich finde Ihr Verhalten da absolut in Ordnung. Mit der Vorgeschichte klingt das eher so, als ob das dann einfach diese Situationen sind, die dass Fass dann für ihre Mutter zum überlaufen bringen, aber nicht das eigentliche Problem sind. Ich kann mir zumindest nur schwerlich vorstellen, dass ihre Mutter einen Nervenzusammenbruch erleidet, nur weil ihre (fast) 19-Jährige Tochter nicht mit zum Krafttraining kommt. Eltern sein bedeutet halt oftmals, viele Dinge für seine Kinder tun zu müssen, obwohl man gerade keine Lust, Kraft oder Zeit etc. hat. Daraus würde ich persönlich nicht schließen, dass ich das von meinem Sohn jemals komplett zurückbezahlt bekomme; ich bin mir aber sicher, dass er das eines Tages seinen eigenen Kindern zurückgeben wird. Wenn Ihre Mutter das anders sieht, sollten Sie miteinander reden - ist vielleicht einfacher, als sich gegenseitig anzubrüllen.

Beitrag von sini60 24.04.11 - 15:23 Uhr

Hallo
Ich bin Mutter von 3 erwachsenen Kindern (18-23) und finde du bist viel zu sehr angepasst und musst dich dringend von deinem ständig schlechten Gewissen befreien.

Dankbarkeit zeigt sich nicht dadurch, dass man ständig eigene Wünsche unterdrückt, nichts sagt oder was macht, was man eigentlich nicht will. Ich erwarte von meinen Kindern keine Dankbarkeit, weil es für mich selbstverständlich ist, dass ich immer für sie da bin, egal wie alt sie sind.

Du hast deine Eltern ziemlich verwöhnt, weil du immer in der Spur gelaufen bist. Deshalb musst du jetzt anfangen dich durchzusetzen und dir kein schlechtes Gewissen machen lassen. Wenn deine Mutter wegen sowas schon so ausflippt dann würde ich ihr sagen, ob sie das alles nur getan hat, damit sie dich in der Hand hat. Du wärst der Meinung, dass man das gerne macht, weil man sein Kind liebt.

Entweder deine Eltern begreifen das, oder es bleibt dir nichts anderes übrig als dich zu distanzieren. Auf jeden Fall solltest du dich nicht aus schlechtem Gewissen fertig machen lassen.

LG
Sini

Beitrag von morjachka 24.04.11 - 17:23 Uhr

Hallo!

Ich kann mich noch an ein älteres Posting von dir erinnern, da thematisierst du die Sachlage etwas deutlicher.

In so einer Situation würde auch ich dir raten, auszuziehen, und zwar so ruhig und sachlich wie möglich... Wie steht es mit einem Studentenjob? Bei Medizin kann man vielleicht auch etwas mit älteren Menschen machen, über Nacht betreuen oder so. Wie es mit finanziellen Hilfen vom Staat steht weiss ich nicht, auch nicht, ob du eventuell Anspruch auf Kindergeld hast, aber das kannst du ja herausfinden. Vielleicht hast du ja auch ein eigenes Spaarbuch?

Die Sache mit dem Essen geht absolut gar nicht, wenn du deine Mutter nicht zu einer Therapie bewegen kannst, muss du dich von ihr distanzieren. Als Medizinstudentin müsstes du ja wissen, was im Rahmen liegt und was nicht.

Bei meinem Vater hat Distanz damals ganz gut geholfen, allerdings hat mir meine Mutter beim Ausziehen beigestanden.

Kannst du denn wenigstens mit deinem Vater reden?

Beitrag von liki 24.04.11 - 19:05 Uhr

Hallo Coffeefreak,

"Wie haben sie sich zu verhalten? " ich erwarte einen freundlichen und respektvollen Umgang zuhause, das beruht auf Gegenseitigkeit (ich gehe so mit ihnen um und erwarte das umgekehrt auch von ihnen. das klappt in 95% der Fälle)


"Wirft ihr ihnen ständig vor, dass ihr alles für sie tut, ihnen alles ermöglicht?"

nein, das verkneife ich mir, auch wenn es mir schonmal schwer gefallen ist. #schwitz

"Was erwartet ihr so im Gegenzug?" sie haben ziemlich viel Verpflichtungen in der Schule und daher sind sie ziemlich ausgelastet. ich bin sehr froh, dass sie sich so um ihre Schule kümmern. wenn ich sehe, dass sie gerade Luft haben, bitte ich sie um Hilfe im Haushalt. Wenn sie aber überlastet sind, dann lass ich sie damit in Ruhe. Eigentlich können wir das ganz gut so klären.

"Gibt es manchmal Streit deswegen, weil sich eure und ihre Vorstellungen nicht überschneiden?" Natürlich :-p aber nie schlimm :-)

#winke Liki

Beitrag von lena1309 24.04.11 - 23:46 Uhr

Hallo,

ich habe bei deiner Frage das Gefühl, du hättest gerne einen Katalog, an dem du deine Kinder messen kannst, aber das gibt es nicht.

Die Regeln werden vorgegeben, von den Eltern, Großeltern, Lehrern etc. aber die sind doch auch individuell. Was ich richtig finde, mag für dich nebensächlich sein.
Und das Verhalten hängt eben auch von der Person ab.

Da ist es hilfreicher, du stellst eine präzise Frage, dann kann man antworten.

Ansonsten empfehle ich Eltern gerne mal die Lektüre der Bravo und Co, damit sie ein Gefühl für ihre Teenies kriegen.

Und wenn du andere Quellen magst, versuch es mal hier: http://www.shell.de/home/content/deu/aboutshell/our_commitment/shell_youth_study/

LG
M.

Beitrag von sassi31 25.04.11 - 11:38 Uhr

Die TE ist das Kind und fragt sich, ob die Erwartungen ihrer Eltern angemessen sind.

Beitrag von binnurich 26.04.11 - 17:41 Uhr

ich glaube es ist ganz normal, dass Eltern und Kinder da nicht einer Meinung sind. Im Gegenteil, es wrde mich eher erschrecken, wenn die Jugendlichen immer genau die Erwartungen der Eltern erfüllen würden.

Die Frage ist nur: WIE?
wie streitet man
wie findet man Lösungen, mit denen alle Leben können
findet man überhaupt einen Kompromiß
.....

Beitrag von hauke-haien 27.04.11 - 11:10 Uhr

Kinder sind nicht dazu da unsere Erwartungen zu erfüllen!

Wer nichts erwartet kann auch nicht enttäuscht werden. Daher erwarte ich nichts.

Aber ich lebe ihnen vor, wie man mit Respekt und Achtung miteinander umgeht und mache ihnen auch klar, dass dieser Weg sie im Leben weiter bringen wird als Konfrontation.

LG, H.H.

Beitrag von cybille 27.04.11 - 17:49 Uhr

Höflichkeit und Respekt sollten meine Kinder immer an den Tag legen ( in der Familie und auch ausserhalb). ich bin der Meinung das sie sich durchaus im Haushalt mit einbringen können. Zum einen weil wir ja auch alle gemeinsam essen und Dinge schmutzig machen und da kann sich auch jeder dran beteiligen zum Beispiel den Tisch zu decken, den Abwasch machen oder auch mal das Bad zu pútzen, dass können und müssen nicht nur die Mütter machen. Und zum anderen ist das auch eine Lebenshilfe, denn irgendwie wollen wir doch alle das unsere Kinder gut auf´s Leben vorbereitet sind und sich in der ersten eigenen Wohnung mal was kochen können oder sie auch ordentlich halten können (obwohl Ordnung immer im Auge des Betrachters liegt und von jedem anders interpretiert wird ;-)
Klar kommt auch mal Streit vor und es läuft nicht immer so wie man es will. aber das ist ja das Leben. Abnabeln geht nur selten ohne Probleme ab und wenn wir mal ehrlich sind, dann waren wir auch nicht so anders als Jugendliche.
LG